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Thema: Harley Davidson - Was haltet Ihr von dem Wert?

  1. #21
    Valueist
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    Ich glaube, das Gefühl von Freiheit macht das Motorradfahren zur Faszination.

    Hallo filippina uns Arman!
    Etwa sinngemäß habe ich kürzlich über HDI gelesen:
    Harley-Davidson verkauft Freiheit und Abenteuer, ein Motorrad gibt es gratis dazu.
    Gruß
    Wolfgang

  2. #22
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    hallo harley-fans

    der artikel aus aktiencheck passt eigentlich ganz gut hier rein...

    19.08.2002
    Harley-Davidson langfristig attraktiv
    toptrading.de
    *
    Mit Blick auf das konjunkturresistente Geschäft, den Ausbau der Kapazitäten und der Sonderstellung der Marke ergibt sich für Langfrist-Investoren bei der Harley-Davidson-Aktie (WKN 871394) auf dem aktuellen Niveau eine interessante Einstiegschance.

    Aus einer fast 100 Jahre alten Garagenfirma habe sich in den vergangenen Jahren ein Unternehmen entwickelt, das es verstanden habe, seine Bikes zu Kultobjekten zu vermarkten und dadurch ein konstantes und konjunkturunabhängiges Geschäft zu kreieren :Harley-Davidson. Die Marke werde im Jubiläumsjahr 2003 in den Medien eine große - und kostenlose - Präsenz erfahren (im wahrsten Sinn des Wortes). Die TV-Sender und Zeitschriften würden abermals umfangreich über die Entstehungsgeschichte und die Produkte berichten. Obwohl das Unternehmen diese Art von Werbung eigentlich gar nicht benötige, werde damit die konstante Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre weiter untermauert.

    Diese Konstanz habe Harley-Davidson in den vergangenen Geschäftsjahren mit seiner Umsatz/-Ergebnisrelation eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im abgelaufenen zweiten Quartal des laufenden Jahres habe der Gewinn abermals um 25% auf 144 Mio. USD oder 0,14 USD je Aktie gesteigert werden können. Zum ersten Mal habe der Motorradhersteller in einem Quartal den Umsatz über die Grenze von 1 Mrd. US-Dollar steigern können. Mit einer Finanzdienstleistungssparte, welche die Finanzierung der Harleys übernehme, habe sich das Unternehmen zudem ein solides zweites Standbein aufgebaut.

    "Put your ass on some class" - diesen Ausspruch trage so mancher Harley-Fan als Aufdruck auf seinem T-Shirt. Der zugegebenermaßen etwas obszöne Spruch versinnbildliche auf einfache Weise das Erfolgsrezept der Amerikaner. Jede Menge Chrom und das Motorengeräusch einer V2- Maschine lasse überall auf der Welt die Herzen der Harley-Fans schneller schlagen. Einige Road-Movies wie "Easy Rider" hätten zudem ein Übriges getan, um die Maschinen der Motorad-Company zu Kultobjekten zu machen und in die Köpfe der Harley-Fahrer einen Leitsatz einzumeißeln: Einmal Harley - immer Harley!

    Die soziale Akzeptanz der Maschinen habe in den vergangenen Jahren zudem deutlich zugenommen. Dabei würden die Konsumenten mit dem Namen Harley-Davidson immer weniger das "Rocker-Image" verbinden, sondern sähen diesen Namenszug zunehmend als ein Synonym für Qualität und Luxus. All dies münde heute in einer marktbeherrschenden Position. Mit ihren schwergewichtiger Maschinen dominiere Harley den US-Motorrad-Markt. Modellnamen wie "Fat Boy", "Low Rider", "Road King" oder "Electra Glide" würden bei den Bike-Freaks für glänzende Augen sorgen. Über ein globales Händlernetz würden die Maschinen vertrieben. Daneben verkaufe Harley-Davidson mit seiner Motorradbekleidungslinie "MotorClothes" und anderen Utensilien rund ums Bike eine bestimmte Einstellung.

    Harley-Davidson habe keine Probleme - es sei denn, das des Nachschubs. Mancher Traum, einmal im Leben eine Harley zu fahren, gehe nach der Bestellung oftmals erst nach einer Wartezeit zwischen sechs und 18 Monaten in Erfüllung. Daher wolle Harley seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Mit den sportlicheren Modellen aus der Buell Division versuche man zudem, sich neue Märkte zu erschließen. Das "Spar"-Modell sei nämlich vorrangig für Frauen und Motorradanfänger konzipiert.

    Die Tatsache, dass es Harley-Davidson 1999 erstmals seit 30 Jahren gelungen sei, dem Weltmarktführer Honda in den USA den Rang abzulaufen, demonstriere die große innere Stärke des Motorradbauers. Aktuell halte Harley auf dem Heimatmarkt einen Anteil von rund 45%. Auch in Japan könne die Harley den inländischen Anbietern wie Suzuki oder Kawasaki die Rücklichter zeigen. Harley-Davidson sei auch im Land der aufgehenden Sonne - sonst eigentlich eher bekannt für kreischende, bescheiden motorisierten Zweiräder - die Nummer eins.

    Die Aktie von Harley-Davidson erscheine mit einem 2003er-KGV von 25 im langfristigen Vergleich moderat bewertet. Während die Dividende in Höhe von 0,14 USD eher vernachlässigbar sei, überzeuge Harley-Davidson mit einem Bargeldbestand in Höhe von 500 Mio. USD, die für Aktienrückkäufe oder strategische Unternehmenskäufe zur Verfügung stünden. Noch schwerer wiege gerade in der aktuell schwierigen Börsen- und Konjunkturlage ein freier Cash-Flow von ebenfalls über 500 Mio. USD. Vom Top-Kurs bei 57,25 USD Ende Januar sei das Papier in der jüngsten Baissephase bis auf 44,00 USD abgesackt. Charttechnisch erscheine der kurzfristige Abwärtstrendkanal noch intakt.

    Langfristig operierende Anleger mit Sinn für Marken und Marktanteile sollten dennoch bei der Harley-Davidson-Aktie zuschlagen und nicht nur mit ihrem Hintern auf "Klasse" setzen, so die Experten von "toptrading.de".

    liebe grüsse

    rolf, der früher mal ein mofa hatte, harley aber in seine value-watchliste aufgenommen hat...

  3. #23
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    hallo liebe harley-davidson-freunde

    ich bin gerade dabei mir noch mal das value-datenblatt plus die analyse vom juni näher zu betrachten, was den quantitativen teil angeht...

    so wie es (bisher) aussieht, könnte harley evt. mein sechster value-favorit werden.

    schau mer mal.

    gibt es aus eurer sicht etwas neues von der "harley-front" ?

    die homepage scheint sich ja ganz und gar auf das sprichwörtliche jahrhundertereignis zu konzentrieren...

    liebe grüsse

    rolf

  4. #24
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    hallo liebe harley-fans,

    nach durchsicht und analyse der reinen "unternehmens-entwicklungszahlen" (also noch nicht die value-kriterien...) bin ich schon mal total begeistert von harley...

    als nächstes stehen die quantitativen value-kriterien an...

    schau mer mal. interessant wäre es natürlich, wenn sich unter den value-freunden ein "harley-fahrer" outet und uns den kult mal beschreiben könnte...

    liebe grüsse

    rolf, der sich morgen mit der ganzen familie "harry potter" anschaut...

  5. #25
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    Hallo Rolf,

    schau Dich mal auf dieser Seite um, mit dem Heinrich habe zusammen studiert und er wird Dir bestimmt eine ganze Menge über das "Alteisen Harley" erzählen können.

    http://www.lesum.de/sonstige/harley/index.htm

    Gruß
    Dieter

  6. #26
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    hallo dieter

    danke für die "harley stammtisch bremen seite"...

    die machen ja jede menge ausflüge. werde mal bei gelegenheit versuchen an heinrich ranzukommen, um mal das besondere feeling von harley mitzubekommen...

    liebe grüsse

    rolf, der gar keinen motorradführerschein besitzt...

  7. #27
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    Hallo, zusammen!

    HDI hat heute Quartals- und Jahreszahlen vorgelegt:

    >Harley-Davidson steigert Gewinn - 100. Geburtstag in diesem Jahr

    MILWAUKEE (dpa-AFX) - Der traditionsreiche Motorradhersteller Harley- Davidson hat seinen Gewinn und Absatz im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Im Gesamtjahr stieg der Verkauf um 15,9 Prozent auf 263.653 Motorräder, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Für 2003 erwartet Harley-Davidson eine Gesamtproduktion von 289.000 Maschinen. Die Kult-Motorrad-Marke Harley-Davidson feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.

    In den USA legte der Motorrad-Absatz um 18,3 Prozent, in Europa um 7,6 Prozent und in Japan um 5,9 Prozent zu. Der Jahresumsatz erreichte 4,1 (3,4) Milliarden Dollar. Das Unternehmen verdiente 580,2 (437,7) Millionen Dollar oder 1,90 (1,43) Dollar je Aktie. Harley-Davidson habe damit 17 Jahre in Folge Rekordumsätze und -gewinne verbucht, hob Firmenchef Jeffrey L. Bleustein hervor. Trotz der schwachen Weltwirtschaft habe das Unternehmen zulegen können. Das Teile- und Zubehörgeschäft habe sich ebenfalls sehr gut entwickelt.

    Im Schlussquartal 2002 verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von einer Milliarde Dollar nach 906 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Absatz stieg um 3,8 Prozent auf 65 970 Motorräder. Das in Milwaukee (Wisconsin) ansässige Unternehmen verdiente 150,9 (Vorjahreszeitraum: 118,3) Millionen Dollar oder 49 (39) Cent je Aktie. Die Analysten waren von einem Quartalsgewinn von 47 Cent je Aktie ausgegangen./br/DP/sh<

    Reaktion um 17.45 Uhr: -9% in New York. "Sell on good news" oder "Der Teufel steckt im Detail"?

    Vielleicht werde ich es wissen, wenn ich den Quartalsbericht gelesen habe ...

    Gruß,

    Torsten

  8. #28
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    Hallo

    Also ich möchte mich auch mal hierzu äussern:

    Ich würde mich mal als Kenner der Motorradszene bezeichnen, da ich jahrelang selber Motorrad fuhr und mich mit vielen unterhalten habe. Bei uns in der Nähe gibt es einen Motorradtreff an dem man sehr gut die Stimmungen verfolgen kann. Hier treffen sich alle Arten von Motorradfahrern, (Enduros, Straßenmaschinen, Chopper und eben auch „Harleys“).

    Ich glaube, es gibt keinen der einer Harley nicht hinterherschaut, wenn diese an der Straße vorbeizuckelt. Der Grund ist einfach: „Kult“. Und dieser Kult wird auch nicht so schnell zu Ende gehen. Der Grund ist einfach, die Motorradfahrer in meinem Alter (34) überlegen sich, ob es wirklich Not tut, einen Joghurtbecher mit viel Leistung auf der Straße zu bewegen. Ab einem bestimmten Alter, hat man Kinder, ist verheiratet und man fragt sich, ob das schnell fahren wirklich noch angemessen ist. Ich kann von mir sagen, dass Risiko ist sehr groß, und habe deshalb meinen Joghurtbecher verkauft. Wenn ich nochmal ein Motorrad kaufe, dann etwas langsames kultiges mit viel Chrom.

    Es macht mir einfach keinen Spass mehr, mich mit Leuten zu unterhalten, die einem erzählen wie schnell sie von A nach B waren, und welche haarsträubenden Erlebnisse diese hatten.
    Harley-Fahrer legen darauf keinen Wert.

    Wer einmal eine Sportmaschine gefahren hat, der weiss das dies zwar was mit Adrenalin zu tun hat, aber der weiss schon am Abend nichts mehr von den Landschaften an die er vorbeigerauscht ist.

    Freiheit bedeudet: Landschaften genießen, das brubbeln des Auspuffs zu hören und die Vibrationen zu spüren.

    Selbst das schrauben ist Kult.
    Klar eine Honda geht kaum kaputt. Es ist wie ne Ehe in der man nie auf Probleme stößt.
    Allerdings, wie jeder weiß, schweißen Probleme auch zusammen. Kein Harley-Fahrer ist wirklich enttäuscht wenn mal was kaputt ist, das gehört einfach dazu und liefert Gesprächsstoff mit anderen Harley-Fahrern.

    Den Kult Harley gibt es schon lange und ich sehe keinen Grund warum dies plötzlich aufhören sollte. Es gibt nichts vergleichbares. Die einzigen Konkurrenten sind die alten Maschinen von Triumph..., aber die werden ja nicht mehr gebaut.

    Grüsse
    Claus

  9. #29
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    Hallo Claus,

    ich bin 48 und stimme jedem deiner Wörter bedingungslos zu. Zu meiner aktiven Zeit war auch noch die Münch Mammut Gesprächsthema. Soviel ich weiß wurde jetzt nochmal eine Serie aufgelegt, die aber bereits vor Produktionsbeginn verkauft war. Stückpreis so um die 80 Tsd Euro.

    Da ist für Harley noch viel Luft nach oben, mit den Preisen.

    Gruß
    Dieter

  10. #30
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    ihr lieben,

    ich glaube, bei euch schwingt (zu) viel nostalgie und träumerei mit.

    fakt ist, dem motoradmarkt geht der nachwuchs aus. in jüngeren jahren sind es enorm hohe führerscheinkosten für big bikes, die junge menschen abhalten. von ps- restriktionen in der anfängerzeit sei gar nicht geredet. sind diese potentiellen jetzt jungen menschen etabliert im berufsleben, werden wahrscheinlich nur wenige driver´s license machen.

    also, ganz so optimistisch wäre ich da nicht.

    lomoeel

    ps. übrigens gibt es auch sehr schöne und robuste japanische und italienische v 2- maschinen.
    lomoeel

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