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Thema: Amgen, AMGN

  1. #31
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    Hallo Learner6,

    es wäre uns ein leichtes das Ergebnis der 3 Signale hier reinzustellen, wirklich.

    Willst Du es tatsächlich so einfach haben? Sicherlich nicht und wahrscheinlich hast Du Dir auch schon eigene Gedanken über die Signale gemacht, die Du uns keineswegs vorenthalten solltest.

    Amgen gehört für Dich zu den Top 5 Valueunternehmen. Ging mir vor 2 Jahren auch so, weil die Zahlen so schweinegut sind.

    Aber deswegen verstehe ich deren Business noch lange nicht und habe dadurch immer die schlechteren Karten. Bei einer ad-hoc Meldung über ein Präparat wüßte ich nicht mal wie das auszuwerten wäre. Könntest Du das?

    Bei Colgate sieht das dann für den Otto Normalverbraucher schon wesentlich günstiger aus.

    Ich habe zwar Amgen im Depot und habe auch sehr viel darüber gelesen, aber aus heutiger Sicht würde sie nicht mehr berücksichtigen.

    Gruß
    Dieter

  2. #32
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    hallo dieter,

    die signalberechnung ist für mich in erster linie TECHNIK !
    (da ich diese technik bisher nicht auf meinem rechner hatte, habe ich mich folglich auch nicht damit beschäftigt.)

    viel wichtiger für mich im vorfeld der signalberechnung ist die festlegung der realistischen zukünftigen wachstumsraten.
    (hier möchte ich eher konservativ rangehen): damit steht und fällt m.e. die signalberechnung. gehe ich von den teilweisen astronomischen wachstumsraten (auch im geo 10) der vergangenheit aus, habe ich m.e. nicht immer ein gutes ergebnis. gerade bei den hightech-werten ist das wohl wahnsinnig schwierig...

    ich habe, dank unserem value-programmier-profi jonas den valuerechner jetzt gerade installiert und werde mal für meine favoriten die signale ausrechnen.

    nach meinem kurzurlaub von london (komme am mittwoch abend wieder) kann ich meine signale ja mal hier reinsetzen...

    amgen ist schon verlockend (weshalb ich es auch klasse fand, das volker in seinem buch keinen klassischen old-öconomy-wert genommen hat für sein musteranalyse).
    die zahlen undzwar ALLE sind absolut spitzenmässig, weshalb man vielleicht auch nachvollziehen kann das amgen zum weltgrössten biotechunternehmen aufgestiegen ist.

    warum würdest du amgen jetzt nicht mehr im depot haben wollen (unabhängig von der kurssituation versteht sich..)?

    weil das business biotech (zugegebnermassen) schwerer zu verstehen ist ?

    liebe grüsse und DANKE !

    rolf

  3. #33
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    Hallo Rolf,

    sind die Zahlen wirklich noch so gut?

    Gewinnwachstum 5 Jahre 11,5%; 3 Jahre 8,8%, 1 Jahr negativ.

    Die Eigenkapitalrendite ist von über 30% auf 21% gefallen, Tendenz wieder steigend.

    Die Geldflußzahl oder Flow Ratio ist von 1996 bis jetzt kontinuierlich von 0,81 auf 1,33 gestiegen. Der Wert sollte unter 1,25 liegen.

    Der cash conversion cycle ist von 1996 bis jetzt von 65 Tage auf 222 Tage gestiegen.

    Signal 2: 13% bei einem durchschnittl. KGV tief von 23; 17% bei einem durchschnittl. KGV mittel von 32.

    Signal 3: 13%, EK-Rendite 21%, KGV 23

    Meine Range: Kaufen bis $ 46, Verkaufen ab $ 74

    Wie sich diese sündhaft teure Akquisition noch auswirkt, kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich habe ich etwas gegen Übernahmen, bekomme ich vielleicht ein Unternehmen dazu, was ich vielleicht gar nicht haben will. Und ob Enbrel den erwarteteten Umsatz bringt, zeigt erst noch die Zukunft und ob der dafür gezahlte Preis gerechtfertigt war auch.

    Biogen, mein anderer Liebling, aber nicht mehr im Depot, hat derzeit ein KGV von 20 und dürfte damit eines der günstigsten Biotechs sein.

    Gruß
    Dieter

  4. #34
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    Zu Amgen - Biogen:
    Von den betriebswirtschaftlichen Zahlen verstehe ich nichts. Aus medizinisch-pharmazeutischer Sicht ist jedoch Amgen deutlich besser einzuordnen als Biogen.
    Amgen hat in USA und Europa zusammen 8 Präparate zugelassen. Es handelt sich um für die Patietnten oft lebenswichtige hochpreisige Produkte, bei denen andererseits in den wenigsten Fällen die Gefahr besteht, dass sie (ähnlich wie Lipobay) plötzlich aus dem Markt genommen werden müssen. Die Nutzen-Risiko-Abwägung läuft in den Indikationsgebieten, in denen Amgen aktiv ist, anders, als bei Patienten mit erhöhten Fettwerten.

    Die Pipeline von Amgen ist hochattraktiv. Falls jemand an Details interessiert ist, kann ich das noch ausführlicher darstellen.

    Biogen hat nur ein Präparat im Markt für die Behandlung der Multiplen Sklerose. Mit diesem Präparat steht es in hartem Konkurrenzkampf z. B. zu Serono. Die Pipeline ist von der Qualität her nicht zu vergleichen mit der Amgen-Pipeline.

    Hier gibts eine Hitliste der 25 Top-Biotech-Firmen mit einigen Zahlen:
    http://www.amgen.de/investor/frs_inv.htm

    Also rein fachlich gesehen, kann m. E. Biogen Amgen nicht das Wasser reichen.

    Schönen Abend wünscht
    Su

  5. #35
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    Hallo su13,

    vielen Dank für deine Ausführungen. Ich wäre an weiteren Details interessiert.
    Was hat Amgen mit welcher Phase in der Pipeline und wie könnte dafür das Volumen aussehen? Oder wieviel potentiale Patienten gibt es?
    Wer hat ähnliche Medikamente?

    Viele Grüße
    Dieter

  6. #36
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    Hallo,

    weiss jemand, ob Amgen Fresenius Medical Care Konkurrenz macht ?
    Inder FAZ am Sonntag steht ein Artikel über Epo, darin heisste es:
    "..epo hebt im medizinischen Alltag die Lebensqualität von chronisch nierenkranken
    , viele können dank Epo auf die früher üblichen Bluttransfusionen verzichten."

    weiter geht es in dem Artikel um den Fall, dass in 1 von 10000 Fällen mit Epo Behandlung eine "mitunter lebensbedrohliche Antikörperbildung" gegen Epo auftreten kann, seltsamer weise wurde das bisher nur bei den von J&J vertriebenen Epo Präperaten entdeckt, warum weiss man noch nicht.
    dak429

  7. #37
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    guten morgen amgen-interessierte,

    @dieter
    vielen dank für deine detailierte infos.
    das die teilweise "schweinegute" zahlen der vergangenheit in der zukunft wohl nicht mehr erreicht werden war uns doch allen klar...die grosse frage für mich ist auch, wie es weitergeht mit der konzentration bzw. fusionitis in der biotechbranche...
    fusionen bringen erstmal unsicherheiten, erschweren zukünftige prognosen...
    sie haben aber den riesen vorteil, das sie enorme synergieeffekte auslösen können, kosteneinsparungspotentiale aufzeigen und natürlich eine ausweitung der marktanteile mitsichziehen.

    @su, du biotech-experte ?!
    klaro haben wir interesse. ich bin schon gespannt auf die pipelinedarstellung.
    ich hatte erst vor kurzem eine analyse gelesen (weis blöderweise nicht mehr wo, das kommt von der internetsucht...) wo es eine aufstellung aller grossen biotechwerte gab mit einer analyse der in der pipeline befindlichen produkte...
    biogen lebt m.e. nur von einem einzigen produkt. das wäre mir persönlich zu riskant...

    liebe grüsse

    rolf

  8. #38
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    @dak429:

    M. W. ist Fresenius Medical Care keine direkter Konkurrent von Amgen. FMC liefert alle Produkte rund um die Dialyse, vor allem auch die "Spül"-Lösungen, Maschinen und Geräte, Kanülen usw. Dies kann man ganz grob eher unter den Begriff Medizinprodukte einordnen.
    Amgen bietet in diesem Bereich primär Arzneimittel im eigentlichen Sinn an, wie Epo

    Der Einsatz von Epo verhindert bei Dialyse-Patienten die sog. renale Anämie, also eine durch die Nierenfunktionsstörung ausgelöste Blutarmut. Wenn kein Epo gegeben wird, müssen diese Patienten Bluttransfusionen erhalten - das ist aber nicht unbedingt ein "Geschäft". Bluttransfusionen werden gerne vermieden, weil u. a. damit auch immer das Risiko besteht, dass Krankheiten übertragen werden

    Bei allen biologischen Produkten besteht das mehr oder weniger stark ausgeprägte Risiko, dass der Körper gegen das Produkt Antikörper entwickelt. Bei den Patienten, die Epo erhalten, nimmt man dieses Risiko aber in Kauf. Die Nutzen-Risiko-Abwägung ist bei schwer kranken Patienten anders als bei leichten Beschwerden.

    Übrigens: Eine weitere Einnahme-Quelle sind die Sportler - hier müsste die Nutzen-Risiko-Abwägung auch strenger sein - ist sie aber offenbar nicht.

    Zur Amgen-Pipeline: Das dauert noch etwas - muss ich erst zusammenstellen.

    Gruß
    Su

  9. #39
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    Die Produkt-Pipeline von Amgen

    Hier nun die Ausführungen zur Pipeline von Amgen, die Angaben hierzu stammen weitgehend von Amgen selbst.

    Amgen hat drei Produkte in Phase III der klinischen Prüfung, der letzten Phase vor der Zulassung.

    1. Epratuzumab
    Epratuzumab ist ein humanisierter Antikörper, der zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms derzeit in klinischen Studien der Phase 3 geprüft wird. In den USA erkranken jährlich etwa 56 000 Menschen neu am Non-Hodgkin-Lymphom. In Deutschland sind es ca. 7500. Ein ähnliches Produkt befindet sich von Hoffmann La Roche im Handel (Rituximab). Weitere Firmen haben ebenfalls verschiedene Antikörper in der klinischen Entwicklung. Die Konkurrenzsituation ist hier schwer abzuschätzen, da es sich bei den Blutkrebsen umd sehr vielgestaltige und vielfältige Krankheitsbilder handelt.
    In der Regel wird aber bei diesen Indikationen mit dem Mittel therapiert, das funktioniert.

    2. AMG 073 – ein Calcimimetikum) *zur Behandlung von primärem und sekundärem Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen). Calcimimetika sind kleine, oral verabreichbare Moleküle, welche die Wirkung von extrazellulärem Calcium imitieren. Sie binden an Calciumrezeptoren der Nebenschilddrüsen und reduzieren die Bildung und Ausschüttung von Parathormon (PTH). PTH ist neben Calcitonin und dem Vitamin D ein wichtiger Regulator des Calciumstoffwechsels. Beim Hyperparathyreoidismus erfolgt entweder primär oder sekundär infolge chronischen Nierenversagens eine Überproduktion von PTH.
    Im Rahmen eines Lizenzabkommens mit dem amerikanischen Biotech-Unternehmen NPS Pharmaceuticals untersucht Amgen das Calcimimetikum A 073 in klinischen Studien der Phase 3.
    Angaben zu Patientenzahlen liegen mir nicht vor.

    3. Keratinozyten-Wachstumsfaktor: *(KGF) KGF gehört zur Familie der Fibroblasten-Wachstumsfaktoren und ist maßgeblich an der Wundheilung beteiligt. Amgen untersucht in Studien, inwieweit rekombinanter KGF die Häufigkeit, den Schweregrad sowie die Dauer der oralen Mukositis (Schleimhautentzündung) reduziert. Bei der Krebsbehandlung stellt die Mukositis eine der schwerwiegendsten Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie dar. Sie ist oft für das Verschieben eines Chemotherapiezyklus sowie für das Herabsetzen der geplanten Dosis verantwortlich. Ein Behandlungsmöglichkeit wäre bei vielen Patienten unter zytostatischer Chemotherapie von hohem Interesse. Bisher gibt es hier nur ein Produkt von Essex Pharma /Schering Plough)


    In Phase 2 befindet sich das Hormon Leptin (von griechisch leptos = dünn) zur Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden von Fettleibigkeit und bei Patienten mit Typ-II Diabetes ein. Von Übergewicht sind in westlichen Industriestaaten bis zu 35 % der Bevölkerung betroffen. Es geht in vielen Fällen mit Typ-II Diabetes, Arteriosklerose, Dyslipidämien, Arthrose sowie psychosozialer Diskriminierung einher. Es ist zudem auch ein Risikofaktor für mehrere schwerwiegende Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder bestimmte Krebserkrankungen. *- *also ein riesiger Markt, wenn das funktionieren sollte.
    Die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von Leptin erwarb Amgen von der New Yorker Rockefeller Universität, wo Leptin 1994 von der Arbeitsgruppe um Jeffrey Friedman kloniert wurde.
    Leptin ist ein vom ob-Gen kodiertes Protein, das primär von Fettzellen (Adipozyten) exprimiert wird. In präklinischen Studien konnten mehrere Forscherteams unabhängig voneinander zeigen, dass genetisch bedingt fettleibige Mäuse durch Injektionen mit rekombinantem humanen Leptin innerhalb weniger Tage signifikant an Gewicht verlieren.

    Ebenfalls in Phase 2 befindet sich pegylierter TNF. Der Tumornekrosefaktor spielt bei akuten und chronischen Entzündungsreaktionen eine zentrale Rolle. Amgen entwickelt PEG-sTNF-R1 (soluble Tumor Necrosis Factor- Receptor type 1, löslicher Tumornekrosefaktor- Rezeptor Typ 1), ein mehrfach optimiertes TNF-bindendes Protein, zur Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA). Die RA ist aber nicht mit der häufig vorkommenden Alterarthrose zu verwechseln. RA ist eine sehr schwere Erkrankungen, auch chronische Polyarthritis genannt, die die Patienten von Therapie zu Therapie und oft auch von Operation zu Operation treibt. Einige neue Präparate zur Behandlung der RA sind in letzter Zeit auf den Markt gekommen, auch Anakinra von Amgen.

    Osteoprotegerin (OPG) befindet sich in Phase I der klinischen Prüfung. 1997 gelang Wissenschaftlern von Amgen im Rahmen des hauseigenen Genom-Projekts die Klonierung eines neuartigen Gens, das bei der Regulation des Knochenabbaus eine wichtige Rolle spielt. Aufgrund seiner schützenden Eigenschaften nannte man das von diesem Gen kodierte Protein Osteoprotegerin (lat.: os = der Knochen, protegere = schützen). Derzeit hat Amgen für rekombinantes Osteoprotegerin klinische Studien der Phase 1 bei gesunden postmenopausalen Frauen sowie bei Krebspatienten mit Knochenmetastasen abgeschlossen.
    In diesem Indikationsgebiet gibt es zwar auch schon viele Arzneimittel, als die wirksamsten gelten derzeit die Bisphosphonate (z. B. Zometa von Novartis, Fosamax von Merck Sharp und Dohme u. a. m.), aber nach wie vor besteht Bedarf an gut wirksamen und nebenwirkungsarmen Therapieformen: ein großer Markt.

    Schwerpunkte der Amgen-Pipeline liegen also im Bereich der Onkologie (Krebskrankheiten) und der Immunologie (Krebs, RA) sowie bei Patienten mit Nierenerkrankungen und damit zusammenhängenden Stoffwechselstörungen.

    Dies sind einige Gebiete mit einem hohen Bedarf an neuen Produkten mit zum Teil doch recht hohen Patientenzahlen, die m. E. die Amgen-Pipeline als außerordentlich interessant erscheinen lassen.

    Zu den erwarteten Umsatzzahlen kann ich überhaupt keine Angaben machen – hier behauptet immer jede Firma, dass jedes Produkt ein Blockbuster wird –was natürlich nicht stimmt.
    Aber 500 Mio sind auch schon nicht schlecht.

    Su

  10. #40
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    Hallo su13,

    vielen Dank für Deine Ausführungen, die mir umso mehr vor Augen führen, dass ich davon nichts verstehe und mir Amgen nur aufgrund des Zahlenwerks ins Depot gelegt habe.

    <Zu den erwarteten Umsatzzahlen kann ich überhaupt keine Angaben machen..>

    Gibt es denn Statisken über die Häufigkeit der einzelnen Erkrankungen und eventuell Aussagen über die Anzahl der potentiellen Patienten ähnlich wie bei Epratuzumab?

    Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass sich die Unternehmen darüber auch Gedanken gemacht haben und zwar vor Forschungsbeginn, denn je größer der Bedarf, desto eher wird es doch ein Blockbuster oder es ist weit und breit das einzige Medikament seiner Art und es können zumindest in den westlichen Ländern überzogene Preise verlangt werden.

    Wenn Amgen's Pipeline so gut ist, warum haben sie dann für $ 16 Mrd. Immunex übernommen, deren Medikament Enbrel heute auf Sicht von 13 Jahren einen diskontierten Gewinn zwischen $ 5 Mrd und $ 7 Mrd abwirft, je nachdem mit welchen Umsätzen und mit welchem Diskontzins ich rechne.

    Viele Grüße
    Dieter

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