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Thema: Walt Disney

  1. #1
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    Das große Unterhaltungsgeschäft

    Der 1926 aus den Disney Studios in Hollywood entstandene Walt Disney-Konzern ist heute mit einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden US-Dollar einer der größten Medienkonzerne der Welt. Das US-amerikanische Unternehmen ist in den Bereichen Medien und Unterhaltung tätig. Walt Disney produziert Spiel- und Zeichentrickfilme sowie Musikaufnahmen, besitzt Fernsehprogramme und Erlebnisparks. Der amerikanische Fernsehsender ABC, einer der bedeutendsten in den USA gehört zu einer der vielen Beteiligungen des Medienkonzerns. Darüber hinaus gehören Walt Disney mehrere Kabelkanäle, darunter Disney Channel und ESPN.

    Das kalifornische Unternehmen kann auf erfolgreiche Jahre zurückblicken. In erster Linie bleibt das Film- und Videogeschäft seiner Funktion als umsatzstarker Geschäftszweig im Konzern treu, während das TV-Geschäft (ABC) nach wie vor schwächelt. Das Unternehmen versteht die derzeitige Krise als Chance und plant die abgestürzten Preise für Unternehmen aus dem Entertainmentbereich für Akquisitionen zu nutzen. Neben Wachstumsfeldern bilden die Disney-Erlebnisparks in Europa, Amerika und Asien laut Beobachtern sichere Einnahmequellen. Bis zum Jahr 2005 sollen vier weitere Erlebnisparks eröffnet werden.





  2. #2
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    Burbank, 03. Aug (Reuters)

    "Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney hat vor allem wegen rückläufiger Werbeeinnahmen im abgelaufenen Quartal drei Prozent weniger verdient, aber trotzdem die Erwartungen der Analysten geringfügig übertroffen. Massive Kosteneinsparungen bei den US-Vergnügungsparks Disneyland und Disney World würden im Geschäftsjahr 2000/2001 jedoch zu einem prozentual einstelligen Gewinnanstieg führen, sagte Finanzchef Tom Staggs am späten Donnerstagabend im kalifornischen Burbank. Zudem werde der jüngst auch in die deutschen Kinos gekommene Film "Pearl Harbor" rund 100 Millionen Dollar Gewinn in die Disney-Kassen spülen. Die Aktien des Konzerns eröffneten am Freitag fester, obwohl zwei Banken zuvor ihre Gewinnschätzungen für Disney zurückgenommen hatten.

    Neben den US-Vergnügungsparks und Euro Disneyland in Paris gehören der Disney-Gruppe die US-Fernsehsender ABC und ESPN TV sowie die Disney Filmstudios. Der Pro-Forma-Reingewinn des Konzerns betrug im Zeitraum von April bis Juni den Angaben zufolge 479 (Vorjahr 495) Millionen Dollar oder 23 (23) US-Cents pro Aktie. Analysten hatten dagegen nur einen Gewinn je Aktie von 21 Cents erwartet. Einschließlich der Kosten für die Schließung des Internet-Portals Go.com und der Erträge aus dem Verkauf der Fairchild Publications wurde ein Reingewinn von 392 Millionen Dollar oder 19 US-Cents je Aktie erzielt. Der Umsatz habe wie im Vorjahreszeitraum sechs Milliarden Dollar betragen.

    "Der Werbemarkt zeigt Zeichen der Stabilisierung. Ob wir sogar bereits von einer Erholung sprechen können, ist allerdings noch nicht eindeutig", sagte Staggs weiter. Auch Disney-Chairman Michael Eisner zeigte sich optimistisch, dass bei einer baldigen Erholung der US-Wirtschaft die Werbeeinnahmen des Unternehmens und die Besucherzahlen der Vergnügungsparks wieder kräftig anstiegen. "Sollte die Konjunktur auf die Beine kommen, können wir neuerliches Wachstum erwarten", sagte er. Auch andere Medienunternehmen wie AOL (Frankfurt: 886631.F - Nachrichten) Time Warner und Viacom hatten in den vergangenen Wochen wegen rückläufiger Werbeeinnahmen schwächere Ergebnisse vorgelegt.

    Vor allem die Kosteneinsparungen bei den Parks und jüngste Filmerfolge sind nach Einschätzung von Analysten ein Hoffnungsschimmer für die weitere Geschäftsentwicklung von Disney. "Viele Investoren werden aufatmen. Das Ergebnis übertraf wegen der Einsparungen und der Kinofilme die Erwartungen der Analysten", sagte Jeff Logsdon von Gerard Klauer Mattison. Bisher hat der vor einigen Wochen in die deutschen Kinos gekommene Disney-Film "Pearl Harbor" weltweit rund 450 Millionen Dollar eingespielt. Er gilt als einer der teuersten und aufwendigsten Filme aller Zeiten.

    Die US-Investmentbank Goldman Sachs senkte am Freitag ihre Gewinnschätzungen für Disney für das Gesamtjahr 2001 auf 78 von zuvor 82 US-Cents pro Aktie und begründete dies mit dem weiter schwachen Werbemarkt. ABN-Amro reduzierte seine Gewinnschätzung für Disney für 2002 auf 90 von 87 US-Cents pro Aktie."


  3. #3
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    "Der amerikanische Medienriese The Walt Disney Company legte heute nach Börsenschluss in den USA seine Ergebnisse für das abgelaufene vierte Fiskalquartal vor.
    Der Umsatz im vierten Quartal lag bei 5,8 Mrd. Dollar nach 6,1 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Der Gewinn exklusive Abschreibungen und Sonderaufwendungen belief sich auf 132 Mio. Dollar oder 6 Cents je Aktie. Analysten erwarteten einen Umsatz von 5,79 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 7 Cents je Aktie.

    Das Unternehmen teilte weiter mit, dass es mit einer Erholung der wirtschaftlichen Lage in den letzten drei Fiskalquartalen 2002 rechnet. Im laufenden ersten Fiskalquartal 2002 wird das operative Ergebnis jedoch bei weniger als der Hälfte des Ergebnisses des Vorjahresquartals liegen. "


  4. #4
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    Hallo,

    bei BusinessWeek Online gibt es heute eine S&P Analyse über Walt Disney:

    http://research.businessweek.com/sprepor....bol=DIS


    Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende,

    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  5. #5
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    Walt Disney hat im 2. Quartal ein positives Geschäftsergebnis gemeldet. So ist der Gewinn um 55% auf 953 Mio $ gestiegen. Auch den Umsatz konnte Walt Disney um 6% auf 8,6 Mrd $ erhöhen. Die positiven Zahlen hat der Konzern nicht zuletzt seinem Filmgeschäft zu verdanken. So profitierte Walt Disney insbesondere von der Übernahme des Comic-Hauses Marvel und dem Filmerfolg „Alice im Wunderland“. Während Marvels „Iron Man 2“ inzwischen weltweit 334 Mio $ einspielte, brachte „Alice im Wunderland“ sogar fast eine Mrd $ ein. Allerdings entwickelten sich nicht alle Sparten gleichermaßen positiv. Im Fernsehgeschäft musste Disney mit dem Sender ABC erneut einen Verlust hinnehmen wegen eines starken Rückgangs der Werbeeinnahmen. Erst vor kurzem hatte der Konzern im Newsbereich von ABC massiv Personal abgebaut. Auch die Vergnügungsparks, die im 2. Quartal weniger Besucher angelockt hatten, waren ein Verlustgeschäft. Shanghai ist einen Schritt näher an seinem Traum von einem eigenen Disneyland: Der Baubeginn ist jetzt für den August geplant. Disney will in den kommenden fünf bis sieben Jahren 50 Mrd $ im Einzelhandel umsetzen. Im vergangenen Jahr hat sich der Umsatz hier auf 27 Mrd $ belaufen. Disney will sich auf die Beziehungen zu Haupteinzelhändlern konzentrieren und dafür aber größere Programme bieten. Zudem will der Konzern seinen Merchandise- Absatz über verschiedene Vertriebskanäle ausweiten und die Konzentration auf den Bereich E-Commerce erhöhen.

    Auf Sicht von 6 bis 12 Monaten erwarten wir eine leicht über dem Markt liegende Kursentwicklung – behalten jedoch die Timing-Einstufung von 3 Sternen bei. Analyse im Juli 2010

  6. #6
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    Das Jahr 2012 ist für Disney nicht so einfach gewesen. Die Filmgeschäfte liefen gar nicht gut. Was die Firma gerettet hat ist, dass sie mit dem Freizeitpark und den Beteiligungen die sie an den Schiffen halten Gewinn erzielen konnten. Ich bin mal neugierig wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird. Seit ihr haupt Zugpferd zu Dreamworks gewechselt ist, ging es mit der Filmindustrie von Disney bergab.

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