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Thema: Masterflex AG

  1. #41
    Erfahrener Valueist JuliaPapa
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    Hallo, Prince, hallo, Lekcin,

    schön, daß Ihr Masterflex nach dem Economic Model betrachtet. Ich bin eigentlich auch ein Freund der Theorie, daß die Rendite auf das investierte Kapital die Kapitalkosten decken (oder noch besser übersteigen) muß.

    Dazu habe ich eine längere englische Ausarbeitung mit ganz vielen Posotionen zum Berechnen, die ich wegen ihrer Komplexität nie angewendet habe.

    Aber hier bietet Ihr ja eine vereinfachte Formel für den RoIC an. Habt Ihr eine solche Formel auch für die Kapitalkosten? Das wäre echt klasse.

    Gruß,
    JuliaPapa
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  2. #42
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    P R E S S E M I T T E I L U N G

    Masterflex AG wächst weiter: Umsatz +38,4%, EBIT +11,8%, Nettogewinn +1,8%

    Vorstand bekräftigt Prognose für 2006: Umsatz >30%, EBIT +10-20%

    Gelsenkirchen, 15. November 2006. Die Masterflex AG (ISIN DE0005492938), Technologieführer in der Verarbeitung von Spezialkunststoffen, hat ihre erfolgreiche Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006 weiter fortgesetzt. Der Konzernumsatz stieg um 38,4 Prozent auf 83,8 Mio. EUR. Die Umsätze wurden in allen Geschäftsfeldern erhöht. Der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) wurde auf 11,2 Mio. EUR gesteigert (+14,9 Prozent) der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf 9,0 Mio. EUR (+11,8 Prozent). Der Nettogewinn wurde um 1,8 Prozent auf 4,6 Mio. EUR gesteigert und führte zu einem Ergebnis pro Aktie von 1,04 EUR (+4,0 Prozent).

    Der Vorstand der Masterflex AG zeigt sich mit der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2006 vollauf zufrieden. Es wurden eine Reihe einzigartiger neuer Produkte erfolgreich eingeführt und die Internationalisierung weiter vorangetrieben. Daher bekräftigt der Vorstand der Masterflex AG erneut seine Gesamtjahresprognose mit einem Anstieg des Umsatzes von über 30 Prozent und einem Anstieg des Gewinns vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 10 bis 20 Prozent.

    Für das kommende Geschäftsjahr 2007 sieht der Vorstand der Masterflex AG das Unternehmen bestens aufgestellt, da im Jahr 2006 die Voraussetzungen geschaffen wurden, um insbesondere das qualitative Wachstum zu verbessern. Im Zentrum der Wachstumspläne stehe das Kerngeschäftsfeld High-Tech-Schlauchsysteme. Hier zeichne sich eine dynamische Entwicklung durch die Einführung neuer Produkte, die weitere Internationalisierung und ein forciertes USA-Geschäft ab. Unter diesen Voraussetzungen erwartet der Vorstand der Masterflex AG im Geschäftsjahr 2007 weiter steigende Umsätze sowie eine wesentlich höhere Steigerung des Gewinns vor Steuern und Zinsen.
    --------------------------------------

    @lekcin

    Den Wert hatte ich aus dem Geschäftsbericht. Im Anhang werden die kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgelistet. Eine Sucheingabe Verbindlichkeiten aus LuL führt Dich auch dorthin. Im Zwischenbericht werden keine näheren Angaben gemacht.

    @JuliaPapa

    Eine vereinfachte Möglichkeit für die gewichteten Kapitalkosten wäre z.B.: Eigenkapitalquote*Eigenkapitalkosten + Fremdkapitalquote*Fremdkapitalkosten. M.E. ist es aber nicht sinnvoll, damit zu rechnen. Für mich kommt es vor allem auf meine eigenen Kapitalkosten an. Diese habe ich auf 9% fixiert. Das entspricht in etwa der langfristigen Wertentwicklung an den Börsen inklusive Dividenden. Wenn die Kapitalrendite auf die Investitionen darunter liegt, wird Wert vernichtet, denn das Unternehmen könnte das Geld ja ausschütten und ich könnte damit eine höhere Rendite am Aktienmarkt machen. Liegt die Kapitalrendite auf die Investitionen darüber, wird zusätzlicher Wert geschaffen. Die Mittel sind beim Unternehmen besser aufgehoben; je nach dem wie viel investiert kann, ist eine möglichst niedrige Ausschüttungsquote wünschenswert.
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  3. #43
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Die Quartalszahlen haben mir gut gefallen:

    Kerngeschäft High-Tech-Schlauchsysteme: Hier ist Masterflex auf Wachstumskurs. In den vergangenen Jahren hatten sich die Wachstumsraten im Kerngeschäft verlangsamt. Dabei wird glaube ich übersehen, dass Masterflex erfolgreich in neue Märkte expandiert bzw. noch weitreichendes Expansionspotenzial hat. Der Grund, warum Masterflex z.B. in den USA noch kein Duchbruch gelungen ist, liegt glaube ich lediglich im Geschäftsmodell begründet. Masterflex bedient einen Substitutionsmarkt, der dort noch kaum existiert, und konzentriert sich im wesentlichen auf kundenspezifische Lösungen. Eine schnelle Marktdurchdringung ist so nicht möglich. In der Regel läuft das so ab, dass sich eine kundenpezifische Lösung im Idealfall zu einem Industriestandard entwickelt. So ist Masterflex durch die langjährige Marktbearbeitung zum Erfolg in Deutschland gekommen. Zudem hat das Unternehmen eine starke Marktstellung in Europa, wächst vor allem auch in Osteuropa. Der Markteintritt in die USA wurde schon vor mehreren Jahren vollzogen. Ich gehe davon aus, dass Masterflex in den USA Erfolg haben wird, da dort ähnliche Marktbedingungen vorherrschen sollten (gleiche Bedrüfnisse etc.) und es dort keinen bereits etablierten, starken Wettbewerber gibt. Die Worte des Managements deuten auch in die Richtung, dass der Markt sehr viel versprechend ist und spürbare Umsatz- und Gewinnbeiträge für die Zukunft erwartet werden. So denke ich, dass - auch wenn die Wachstumsraten vielleicht nicht an den Glanz der Vergangenheit anknüpfen können - Masterflex vermutlich noch sehr lange wachsen kann. Dazu sind die Wachstumsraten ja keineswegs niedrig: hoher einstelliger bis zweistelliger Prozentbereich.
    PS: Da Masterflex kein KGV von 20 bis 30 mehr hat, ist es auch nicht notwendig so schnell zu wachsen. Wobei nicht gesagt ist, dass es über kurz oder lang nicht wieder zu einer Wachstumsbeschleunigung kommt. Sollte ein Durchbruch in den USA gelingen ist das sogar sehr wahrscheinlich.

    Geschäftsfeld Dicota: Entwickelt sich hervorragend. Die Entscheidung des Managements, den Verkauf zurückzustellen, hat sich vor diesem Hintergrund als absolut richtig erwiesen.

    Geschäftsfeld Medizintechnik: Dem Management ist klar, dass die Margen nicht ausreichend ist. Ich gehe davon aus, dass der Bereich entweder mittelfristig eine einigermaßen zufriedenstellende Marge erreicht oder eingestellt wird. Beides hätte einen positiven Effekt auf den Wert von Masterflex. Im ersten Fall in Form von steigenden Ergebnissen und besseren Ertragsperpspektiven und im zweiten Fall in Form einer gestiegenen Profitabilität und Rentabilität sowie einer damit verbundenen Mittelfreisetzung.

    Oberflächentechnik: Sehr interessantes Geschäftsfeld (siehe auch Impreglon). Hier kam es aufgrund von Vorleistungen von für das 2. Halbjahr geplanten Auslieferungen zu sinkenden Gewinnen. Im weiteren Geschäftsjahresverlauf ist eine deutliche Belebung der Ertragslage zu erwarten.
    Geändert von prince of persia (22.06.2007 um 13:28 Uhr)
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  4. #44
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Moin,

    außer mir noch jemand in Masterflex investiert?

    Ich habe meinen Anteil aufgestockt. Als Diskussionsgrundlage noch mal die Investmentstory in Kürze:

    Kerngeschäft von Masterflex ist die hochprofitable Sparte High-Tech-Schlauchsysteme. Dank seines einzigartigen know-hows in der Verarbeitung von Polyurethan produziert Masterflex Schläuche mit eindeutigen Produktvorteilen. So hat sich ein lukrativer Substitutionsmarkt für konventionelle Gummi- und PVC-Schläuche herausgebildet, der aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und der noch geringen Marktdurchdringung viel Raum für weiteres Wachstum lässt. Die Expertise von Masterflex in der Verarbeitung von Polyurethan ist durch zahlreiche Patente abgesichert; teilweise werden sogar eigens erstellte Anlagen benutzt. Bei einem Großteil der Produkte handelt es sich zudem um kundenspezifische Lösungen. Diese zeichnen sich durch eine hohe Kundenbindung aus, da der Umstieg auf andere Anbieter mit Zeit und Kosten verbunden ist. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sich Masterflex über die langjährige enge Zusammenarbeit mit den Kunden einen Wettbewerbsvorsprung bei der Entwicklung neuer, besserer Schläuche erarbeitet hat. Auf dieses Feedback antwortet Masterflex mit einem Fokus auf FuE sowie stetigen Innovationen auf der Produktseite. Zudem ist das Geschäftsmodell gut skalierbar: eigene Fertigung, FuE-Aufwendungen, relativ hohe Personalkosten, hoher Leverage (Zinskosten) etc. Das alles führt dazu, dass der Markt durch hohe Eintrittsbarrieren gekennzeichnet ist - der Weltmarkt wird durch einige wenige mittelständische Anbieter bedient.

    Masterflex scheint ein ehrliches und fähiges Management zu haben, das es versteht ständig neue Anwendungsbereiche für seine Hightech-Werkstoffe zu finden. So kann die einzigartige Kompetenz stetig ausgeweitet werden, um neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Das Management hat es gut, verstanden, das Unternehmen operativ und strategisch voranzubringen und dabei Werte zu schaffen. Die Vergütungen bewegen sich in einem normalen Bereich. Aktienoptionen? Fehlanzeige. Vorstand und Aufsichtsrat sind zudem am Unternehmen beteiligt. Die geringe Mitarbeiterfluktuation und hohe Innovationskraft sprechen dafür, dass das Management eine gute Unternehmenskultur geschaffen hat.

    Die letzten Jahre ereilte Masterflex das Problem, dass das Gewinnwachstum nachgelassen hat. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind da erhebliche Vorlaufkosten im Hinblick auf die internationale Expansion in den Geschäftsbereichen HTS und MOS. Das Kerngeschäft HTS wächst zwar kontinuierlich, jedoch auch in Schüben. Gerade die Expansion nach USA verursacht hohe Kosten. Neu entwickelte Sparten wie die Medizintechnik konnten die Erwartungen bislang nicht erfüllen. In der Sparte BZT werden derzeit Verluste geschrieben – der Break-Even könnte in diesem Jahr erreicht werden - und aufgrund der gestiegenen Verschuldung steigen die Zinskosten. Da es sich hierbei im wesentlichen um Vorlaufkosten handelt, ist dies nicht im Sinne eines Margendrucks für die Zukunft zu werten, sondern im Gegenteil: Bei entsprechender Umsatzentwicklung werden die Gewinne überdurchschnittlich wachsen.
    Trotz der Belastungen konnte Masterflex immer noch operativ zweistellig wachsen. Daran hatten allerdings auch Zukäufe einen Anteil ...ein Teil des Margenrückgangs war auf Zukäufe zurückzuführen, die eine relativ geringe Marge hatten (-> also auch hier kein Zeichen von nachhaltigem Margendruck).

    Alles in allem haben wir ein gut geführtes und schlagkräftiges Unternehmen, das in Wachstumsmärkten tätig ist, jedoch den Nimbus einer Wachstumsaktie verloren hat. Dabei wächst Masterflex auch weiterhin zweistellig und ich gehe von einer Beschleunigung des Wachstumskurses in den kommenden Jahren aus. Die Erfolgschancen auf dem US-Markt schätze ich positiv ein. Dazu sollte man auch die anderen Geschäftsbereiche wie die Medizintechnik nicht abschreiben und die Sparte Oberflächentechnik hat ebenfalls sehr gute Perspektiven. Für das laufende und kommende Geschäftsjahr halte ich eine Gewinnreihe gemäß KGV 13 und 11 für realistisch. Vor diesem Hintergrund hat die Aktie eine m.E. gute Sicherheitsmarge.

    Grüße
    PoP
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  5. #45
    Erfahrener Valueist JuliaPapa
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    Hallo, Prince,

    ich war mal in Masterflex investiert. Grund war das Schlauch-Geschäft. Ich habe die Aktien dann verkauft, als es mit dieser Maske Schwierigkeiten gab und das Geschäft mit den Brennstoffzellen auch nicht wirklich der Bringer war. Hinzu kam eine lausige IR-Arbeit, bei der Anfragen mehrmals nicht beantwortet wurden.

    Zu BZT hast Du ja etwas geschrieben. Wie sieht es mit der Medizintechnik aus und hast Du Erfahrungen mit der IR-Abteilung?

    Gruß,
    JuliaPapa
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  6. #46
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    Hi JuliaPapa,

    die Beatmungsmaske Laryvent wird wohl nicht vor 2008 auf den Markt kommen. Das Management hat auch einige neue Geschäftsideen im Bereich Medizintechnik ins Rollen gebracht, aber wie es scheint konnte hier einfach noch keine kritische Größe erreicht werden. Zur näheren Einsicht empfehle ich die Lektüre des Geschäftsberichts.
    Wie es hier weitergeht, kann ich nicht einschätzen, aber das Worst Case Scenario ist für mich nicht, dass man hier ewig nichts verdienen wird, sondern dass man das Geschäft einstellt. Und dies hätte einen positiven Wert für die Aktie, da es dann nicht mehr zu einer Quersubventionierung von HTS zu MZT kommen würde. Masterflex würde deutlich rentabler werden und könnte mit den frei werdenden Mitteln z.B. die Schulden reduzieren.
    Allerdings sollte man die Sparte auch noch nicht ganz abschreiben. Das Ziel des Management ist es vorerst, die Ertragslage nachhaltig und spürbar zu verbessern, wofür entsprechende Maßnahmen eingeleitet wurden.

    Btw. läuft das Geschäftsfeld MOS (Dicota) sehr vielversprechend. Der bewusst in Kauf genommene Margendruck geht aufgrund des wettbewerbsstrategischen Kalküls in Ordnung.

    Ich hatte der IR-Abteilung mal eine Frage geschickt, die sie nicht beantwortet hatte. Daraufhin habe ich der Dame geschrieben, dass ich in der Aktien-Analyse und bei Strategisch Investieren ausdrücklich auf die schlechte IR-Arbeit aufmerksam machen und die Aktie zum Verkauf empfehlen werde. Daraufhin bekam ich eine Antwort, dass ihr System kaputt war und sie wochenlang keine e-Mails erhalten hat. Ob das wahr ist, weiß ich nicht.

    Grüße
    PoP
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  7. #47
    Erfahrener Valueist JuliaPapa
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    Es gibt gute Nachrichten aus Schalke (wenn ich das mal so sagen darf):


    Masterflex meldet größten Auftrag in der Firmengeschichte, Aktie +10 Prozent

    Die Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH, eine Tochtergesellschaft der Masterflex AG (ISIN DE0005492938/ WKN 549293), hat über ihre mehrheitliche Tochtergesellschaft CAB, Berlin, einen Großauftrag zur Lieferung von 14.000 Elektrofahrrädern erhalten.
    Den Angaben vom Freitag zufolge kann sich das Unternehmen damit als klarer Technologieführer bei der Herstellung von Schlüsselprodukten für den Antrieb von Elektrofahrrädern positionieren. Zuvor hatte Masterflex bereits das serienreife Lastentaxi Cargobike mit innovativem, stabil laufendem Brennstoffzellenantrieb präsentiert. Finanzielle Einzelheiten gab das Unternehmen nicht bekannt.

    Der neue Auftrag stellt den größten Auftrag in der Firmengeschichte von Masterflex dar. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass dies für Masterflex ein entscheidender Schritt zur Erschließung des Marktes für Leichtmobilfahrzeuge ist.

    Die Masterflex-Aktie notiert derzeit in Frankfurt bei 25,01 Euro (+10,08 Prozent). (20.07.2007/ac/n/nw)


    Das sind doch gute Nachrichten.

    Schönes Wochenende,
    JuliaPapa
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  8. #48
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    Nicht schlecht. Auf der HV sagte der VV, dass der Bereich Brennstoffzellentechnik bereits den Break-Even erreicht hat. Der Großauftrag und mögliche Folgeaufträge dürften die Ertragslage doch spürbar verbessern. Auch von der Medizintechnik, wo die Ertragslage schwach ist, könnte ein sprunghafter Ergebnisanstieg kommen. Die Sparte Mobile Office Systeme entwickelt sich bereits sehr vielversprechend. Von der Sparte Oberflächentechnik erwarte ich auch noch einiges, bereits im weiteren Geschäftsjahresverlauf. Zudem entwickelt sich das Kerngeschäft mit High-Tech-Schlauchsystemen gut. Flankiert wird dies durch die gute Inlandskonjunktur, die das Wachstum ankurbeln soll. Im Ausland, vornehmlich Osteuropa erzielt Masterflex nennenswerte Erfolge und auch in den USA konnten bereits erste Erfolge erzielt werden. Längerfristig setze ich vor allem auf die Wachstumschancen im Kerngeschäft. Insgesamt sehe ich einige Katalysatoren, die das Wachstum bereits kurz- bis mittelfristig ankurbeln sollten. Das wird dann auch dazu beitragen, dass sich die Bilanzrelationen wie die Verschuldung wieder verbessern, und gleichwohl der Cashflow.
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  9. #49
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Für ein gutes Jahr sprechen m.E.:

    - ein starkes Kerngeschäft mit viel Wachstumspotenzial im Ausland
    - ansehnliche Erfolge bei der Oberflächenveredelung und mit Dicota
    - eine erwartete, deutliche Margensteigerung in der Medizintechnik
    - Break-Even bei Brenstoffzellentechnik sowie ein neuer Großauftrag
    - die Unternehmenssteuerreform in Deutschland
    - ein 2008-er KGV von 9 bis 10.

    Was mir Sorgen bereitet ist die weiter ansteigende Verschuldung und der Cashflow. Beides hängt natürlich miteinander zusammen. Es kann nicht sein, dass immer nur Cash von den renditestarken Bereichen in die schwachen Bereiche umgeleitet wird und das Geschäft mit Schulden finanziert werden muss. Da ist es kein Wunder, dass der Kurs nicht steigt. Ich hatte gehofft, dass hier zurückgerudert wird, aber es wird schlimmer. Der Cashflow war zuletzt negativ und die hohe Verschuldung schwellt weiter an. Wenn hier nicht bald was passiert, muss ich meine Einschätzung wohl nochmal überdenken.
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