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Thema: PUMA

  1. #21
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    Hallo Arman,

    was meinst du mit Milchmädchenrechnung? Stehe irgendwie auf dem Schlauch.

    Gruß
    Dieter

  2. #22
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    Hallo Dieter,

    was ich damit meinte war, dass ich mich hüten will, anhand von DCF-Bewertungen zu kaufen, über deren Nachhaltigkeit ich mir nicht sicher bin. Da meine Kaufentscheidungen immer auf DCF-Bewertungen beruhen ist das sehr wichtig für mich. Die Wahrscheinlichkeit sollte schon sehr hoch sein, dass ein Unternehmen auf eine so lange Zeit hohe Gewinne macht. Ist das nicht gegeben, dann steht man früher oder später vor dem Dilemma seine Bewertung massivst nach unten zu korrigieren, Beispiel Zapf Creation: Wie viel würde ich heute für Zapf Creation zahlen, wenn überhaupt Etwas. Oder aber ich habe Glück und es kommt Alles viel besser? Ich versuchs lieber mit Systematik.

    Grüße
    PoP
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  3. #23
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    @ Dieter

    Du hattest am 27.01.2005 hier im Thread folgendes geschrieben:

    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] ]Deine Berechnung für Puma ist richtig. Bei den Annahmen würde ich Abstriche machen. Wenn ich mit den 30-jährigen diskontiere, dann mache ich das nur, um im historischen Vergleich zu sehen, wie es ganz allgemein um die Bewertung bestellt ist. Um zu einem fairen Wert zu kommen, verwende ich ausschließlich ein 4-stufiges Modell. Mach doch zuerst einen Schnellschuß: erwarteter Gewinn * 100 / 4,85% = der Betrag, den du anlegen mußt, um 4,85% Rendite zu erhalten.

    Puma kommt mit dem erwarteten 2004er Gewinn auf einen Betrag von 308 Eur.
    Wärst Du so nett und erklärst mir mal Dein 4-stufiges Modell anhand eines Beispiels, damit ich es nachvollziehen kann und auch auf einen fairen Wert komme? * *

    Danke im Voraus!


    Grüße
    Tiemo

  4. #24
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    Guten Morgen,

    sehr interessantes gibt es von der Puma-HV:

    "Puma-HV lehnt zusätzliche Aktienoptionen für Vorstand ab

    Die Aktionäre der Puma AG haben ein weiteres Aktienoptionsprogramm für Vorstand und Führungskräfte des Sportartikelherstellers abgelehnt. Für eine dazu erforderliche Satzungsänderung stimmten am Mittwoch auf der Hauptversammlung 61,30% des anwsenden stimmberechtigten Kapitals. Erforderlich wäre eine Drei-Viertel-Mehrheit gewesen, erläuterte Finanzdirektor Dieter Bock nach der Abstimmung. Das Programm sah eine Erhöhung des Grundkapitals um 2,4 Mio EUR vor. Es sollten 934.000 Aktienoptionen ausgegeben werden. Das Aktienoptionsprogramm sollte einem vergleichbaren Anreizmodell folgen, das 2001 aufgelegt und von den Aktionären seinerzeit gebilligt worden war. Es hatte einen Volumen von 1,5 Mio Stück oder 3,3 Mio EUR. Optionen aus diesem Programm wurden in den Jahren 2001 bis 2004 ausgegeben, die letzte Tranche läuft 2009 aus, wie Bock erläuterte. Mit dem Programm 2001 seien der Vorstand zu 30% und Führungskräfte zu 70% begünstigt worden. Nach der Ablehnung der Aktionäre kann Puma nun keine weiteren Aktienoptionen an Vorstand und Management ausgeben. Von dem neuen Anreizprogramm sollten die Vorstände zu 40% und das Management zu 60% profitieren."

    Meines Wissens nach ist es das erste Mal, daß ein derartiges Programm abgelehnt worden ist. Sollte jetzt etwa so etwas wie Aktionärskultur nach Deutschland kommen??

    Schönen Tag noch,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  5. #25
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    Puma hat heute Zahlen präsentiert:

    Highlights Q1:

    * ** Weltweite Markenumsätze steigen währungsbereinigt um mehr als 18%
    * ** Konsolidierte Umsätze währungsbereinigt um nahezu 14% über Vorjahr
    * ** Rohertragsmarge erzielt mit 53,4% höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte
    * ** EBIT-Marge auf 26,5% gesteigert
    * ** Ergebnis je Aktie um 13,5% von 5,00 € auf 5,68 € verbessert

    Ausblick 2005:

    * ** Auftragsbestand legt nochmals währungsbereinigt um über 6% zu und erreicht € 812 Mio.
    * ** Management bestätigt Umsatz- und Ergebniserwartung für 2005
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  6. #26
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    Heute gab es wieder Zahlen von der Raubkatze:

    Konsolidierte Geschäftsergebnisse für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2005

    27.7.05

    Highlights Q2

    * ** Positive Entwicklung in allen Bereichen
    * ** Wachstum der konsolidierten Umsätze mit 13% besser als erwartet
    * ** Rohertragsmarge über 53%
    * ** EBIT-Marge erreicht 21%
    * ** Ergebnis je Aktie von 3,28 € auf 3,64 € gesteigert

    Highlights 1. Halbjahr

    * ** Weltweite Markenumsätze bei nahezu €1,2 Mrd. [+ 15%]
    * ** Konsolidierte Umsätze erreichen €892 Mio.
    * ** Rohertragsmarge mit 53% auf Rekordniveau
    * ** EBIT-Marge bei 24%
    • Ergebnis je Aktie steigt von 8,28 € auf 9,32 €

    Ausblick 2005:
    # Auftragsbestand legt um 7% auf €772 Mio. zu und steigt zum 38. Mal in Folge zum Quartalsende
    # Management erhöht die Wachstumsprognose vom mittleren bis oberen einstelligen Bereich auf bis zu 10%
    # Für 2005 wird das 5. Jahr in Folge mit Rekordergebnissen erwartet
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    Nicht schlecht. Trotz des Ausbaus der Einzelhandelsaktiviäten und des kontrollierten Wachstums ist der Gewinn je Aktie zweistellig gestiegen. Meine Vermutung, dass die ursprünglich anvisierten Wachstumsraten etwas tief gestapelt waren, scheint nicht ganz falsch gewesen zu sein.


    Hier erstmal die Strategie für die kommenden Jahre in voller Länge:

    PUMA gibt die strategische Ausrichtung für die Phase IV bekannt 27.7.05
    Herzogenaurach, 27. Juli 2005 – Das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA gibt die vierte Phase seiner langfristigen Unternehmensentwicklung bekannt. Ziel dieser Phase ist die Stärkung und Weiterentwicklung von PUMA als eine der führenden „Multicategory“-Sportlifestylemarken.

    In Phase IV, die als “Unternehmensexpansion” bezeichnet wird, verfolgt PUMA das langfristige Ziel, zum begehrtesten Sportlifestyle-Unternehmen zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird PUMA sich konsequent an einer Reihe von Eckpfeilern orientieren: Markenbegehrtheit, Nachhaltigkeit, Produktlebenszyklus-Management, Unternehmenswerte, Organisationsstruktur und Wertschöpfung. PUMA will die Phase IV unter anderem auf der Basis dieser Eckpfeiler umsetzen und sich dabei auf drei Kernbereiche konzentrieren: Expansion der Produktkategorien, regionale Expansion sowie eine Expansion über Nicht-PUMA Marken. Darüber hinaus kann eine deutlich höhere Rückführung von Mitteln an die Aktionäre erwartet werden.

    Die Expansion der Produktkategorien bezieht sich sowohl auf das Wachstum innerhalb des bestehenden Geschäfts als auch auf den Einstieg in für PUMA neue Produktkategorien. Das Unternehmen wird die Expansion der Produktkategorien auf mehreren Ebenen forcieren, indem neue, starke Akzente im Bereich Sportlifestyle – von Sport bis hin zur Mode – gesetzt werden.

    Neben der Erweiterung des Produkt-Portfolios in bestehenden und neuen Kategorien wird das Unternehmen zudem seine regionale Expansion beschleunigen.

    Es ist beabsichtigt, die regionale Expansion sowohl in Ländern, die bereits von PUMA Tochtergesellschaften betreut werden, als auch durch verschiedene selektive Joint Ventures und die Rücknahme von Lizenzen im Kerngeschäft zu forcieren. Zunächst sind Joint Ventures mit mehrheitlicher Beteiligung mit den derzeitigen Lizenznehmern in Japan (Textil), China/Hong Kong und Taiwan, sowie durch 100%-ige Tochtergesellschaften in Indien und Dubai für die Region Mittlerer Osten geplant, die am 01. Januar 2006 das operative Geschäft in den jeweiligen Ländern übernehmen sollen.

    In Phase IV erwägt das Unternehmen erstmals auch selektiv durch andere Marken zu expandieren. Am Ende der Phase IV könnten Zweitmarken bis zu 10% des gesamten Geschäfts ausmachen.

    Aus heutiger Sicht sieht das Management das langfristige Unternehmenspotenzial bei 3,5 Milliarden Euro, wobei in den kommenden fünf Jahren ein großer Teil davon ausgeschöpft werden soll.

    Das Unternehmen wird seine Expansion durch seine frei verfügbaren Mittel und durch den künftigen Cashflow finanzieren, mit einem geschätzten zusätzlichen Investitionsvolumen von bis zu 500 Millionen Euro in den kommenden 5 Jahren.

    PUMA beabsichtigt auch, signifikante Mittel an seine Aktionäre zurückzuführen. Dafür soll die Dividende über die kommenden Jahre stufenweise von derzeit 6% auf bis zu 20% bis 25% vom Gewinn erhöht werden.

    Zusätzlich ist eine Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms vorgesehen. Es ist geplant, das bereits durch die Hauptversammlung genehmigte Rückkaufprogramm von 10% des Aktienkapitals voll auszuschöpfen. Demzufolge wird der bestehende Plan, bis zu 800.000 Aktien zurückzuerwerben, auf 1,6 Millionen Aktien erweitert. Das Management betrachtet die Investition in eigene Aktien als vorteilhaft für das Unternehmen und setzt damit überschüssige Liquidität zur flexiblen Steuerung des Kapitalbedarfs ein. Infolgedessen sind insgesamt zusätzlich bis zu 500 Millionen Euro für die schrittweise Erhöhung der Dividende und das Aktienrückkaufprogramm zur Rückführung an die Aktionäre vorgesehen.


    Ausblick Phase IV

    Die Phase IV wird im Jahr der Fußball-WM 2006 starten und sieht deutliche Investitionen insbesondere in die Bereiche Marketing, Vertrieb (inklusive eigenes Retailgeschäft), sowie in den Bereich Produktentwicklung und Design vor.

    Das Management geht von einem zweistelligen jährlichen Umsatzwachstum aus, wobei für 2006 ein Wachstum zwischen 20% und 30% und in den folgenden vier Jahren ein durchschnittlich zweistelliges Umsatzwachstum erwartet wird. Zudem erwartet PUMA langfristig eine über dem Branchendurchschnitt liegende Rohertragsmarge von ca. 48%, wobei die Marge in 2006 zwischen 50-51% liegen und darauf jährlich um 0,5% zurückgehen sollte, was hauptsächlich auf einen veränderten Segment- und Produktmix sowie die durch die regionale Expansion erwartete Anteilsverschiebung beim Umsatz zurückzuführen ist. Aufgrund der Pläne des Managements, einen Teil der hohen Erträge zu Beginn der Phase IV zu re-investieren, sollte das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2006 zunächst auf 300 bis 330 Millionen zurückgehen. Danach wird bereits für 2007 ein neuer Rekord beim operativen Gewinn erwartet, gefolgt von einem durchschnittlichen Anstieg im zweistelligen Bereich.

    Während sich der operative Gewinn in absoluten Zahlen mit zweistelligen Steigerungsraten verbessern sollte, wird es durch die regionale Expansion zu einer Verminderung der EBIT-Marge kommen, da ein Großteil der Lizenzeinnahmen nicht mehr ohne die entsprechenden Umsätze konsolidiert wird und es daher zu Veränderungen beim Umsatzmix zwischen den Regionen kommen sollte. Deshalb wird für 2006 eine EBIT-Marge von 13-15% und danach von ungefähr 15% erwartet.

    Bei einer erwarteten Steuerquote zwischen 30% und 33% und einem Minderheitenanteil in einer Bandbreite zwischen 0,5 und 1% vom Umsatz sollte der Konzerngewinn 2006 zwischen 210 und 230 Millionen liegen und in den darauffolgenden Jahren jeweils im zweistelligen Bereich zulegen.

    Da die Investitionen und Aktienrückkäufe zu Beginn der Phase IV höher ausfallen sollten, erwartet PUMA anfänglich einen Rückgang der aktuellen Nettoliquidität, die sich in der Folge wieder schrittweise erhöhen sollte, um daraufhin für mögliche Akquisitionen und/oder eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms über die bisherigen Ankündigungen hinaus zur Verfügung zu stehen.

    Insgesamt erwartet PUMA in Phase IV einen signifikanten Return on Investment zu erreichen sowie den Shareholder Value deutlich zu erhöhen.


    PUMA gibt darüber hinaus personelle Veränderungen im Vorstand bekannt. Ulrich Heyd, der als Mitglied des PUMA-Vorstands seit mehr als 20 Jahren für Rechtsangelegenheiten und das weltweite Lizenzgeschäft zuständig ist und insgesamt über 30 Jahre für das Unternehmen tätig war, hat sich entschlossen, das Unternehmen zum Jahresende zu verlassen und sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurückzuziehen. Dieter Bock, Mitglied im Group Executive Committee und seit 1979 bei PUMA, wird mit umgehender Wirkung in den Vorstand berufen und dort künftig für den Finanzbereich verantwortlich sein.

    Jochen Zeitz, CEO: “Zum Ende des Geschäftsjahres 2005 sollten alle Ziele der Phase III erreicht oder sogar deutlich übertroffen werden. Nach einem starken ersten Halbjahr und dem erfolgreichen Abschluss der Phase III werden wir uns nun auf die kommende Phase IV der langfristigen Unternehmensentwicklung fokussieren, deren Ziel es ist, PUMA dauerhaft als eine der drei Top-Marken im Sportartikelmarkt zu etablieren und langfristig das begehrteste Sportlifestyle-Unternehmen zu werden.“
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    Dabei sollte wohl auch beachtet werden, dass sich das zweistellige Wachstum auf den konsolidierten Umsatz, ohne Lizenzeinnahmen bezieht. Durch das Vorhaben, das Lizenzgeschäft in eigenes Geschäft umzuwandeln, ergibt sich per se ein großer Teil des Rückgangs der Gewinnmargen, was in der Summe nicht bedenklich ist.
    Aber überdies sollen die Investitionen wohl nochmal hochgefahren werden, das Unternehmen muss mehr in Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb investieren. Überdurchschnittliche Gewinnsteigerungen wird es daher wohl eher nicht geben. Aber ich halte sehr viel von Jochen Zeitz und seine Strategie, die ganz klar auf der Prämisse der Nachhaltigkeit liegt, ist meiner Meinung nach angesichts der Präsenz im trendgeprägten Sportlifestylebereich das einzig Richtige, Wachstum um jeden Preis dagegen das einzig Falsche.
    Meine Vermutung, dass ein wesentlich höherer Teil in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen ausgeschüttet werden soll, hat sich ebenso bewahrheitet. Allerdings hätte ich mir eine üppigere Ausschüttung gewünscht. Eine Ausschüttungsquote von 25% ist nicht sehr viel und der geplante Rückkauf von 10% des Kapitals bezieht sich wohl auf den gesamten Zeitraum der Phase IV und nicht auf ein Jahr. Das Management will noch Geld vorhalten, um mit Zweitmarken zu wachsen. Und dass ist auch schon der zweite Schönheitsfehler, den ich sehe. Ich glaube kaum, dass dieses Vorhaben auch nur annähernd so rentabel ist wie Puma selbst. Immerhin soll dies auch flexibel gehandhabt werden: " Da die Investitionen und Aktienrückkäufe zu Beginn der Phase IV höher ausfallen sollten, erwartet PUMA anfänglich einen Rückgang der aktuellen Nettoliquidität, die sich in der Folge wieder schrittweise erhöhen sollte, um daraufhin für mögliche Akquisitionen und/oder eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms über die bisherigen Ankündigungen hinaus zur Verfügung zu stehen."
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  7. #27
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    Herzogenaurach, 4. November 2005 – Die PUMA AG berichtet über ihre konsolidierten Geschäftsergebnisse für das 3. Quartal und Januar bis September 2005
    Highlights 3. Quartal

    * ** Erneuter Quartalsrekord bei Umsatz und Ertrag
    * ** Weltweite Markenumsätze steigen um mehr als 18% und konsolidierte Umsätze mehr als 16%
    * ** Rohertragsmarge über 52%
    * ** EBIT-Marge mit über 24% weiterhin auf hohem Niveau
    * ** Konzerngewinn steigt um nahezu 12% und Ergebnis je Aktie erreicht €5,70 gegenüber €5,14

    Highlights Januar bis September

    * ** Weltweite Markenumsätze steigen um mehr als 16%
    * ** Wachstum der konsolidierten Umsätze beschleunigt sich auf nahezu 14%
    * ** Rohertragsmarge weiterhin bei 53%
    * ** EBIT-Marge 24%
    * ** Ergebnis je Aktie springt von €13,42 auf €15,02

    Ausblick 2005:

    * ** Auftragsbestand legt um mehr als 10% zu und steigt zum 39. Mal in Folge zum Quartalsende
    * ** Management erwartet nun ein zweistelliges Umsatzwachstum und bestätigt für 2005 das 5. Jahr in Folge mit Rekordergebnissen
    ----------------------------------------

    Ich bin mal gespannt wie es weitergeht. Für 2006 wurde ja aufgrund der vorbereitenden Maßnahmen zur neuen Wachstumsphase bereits ein Gewinnrückgang angekündigt. Kurssteigerungen halte ich in dieser Zeit für unwahrscheinlich. Interessant wird auch sein, was Herr Zeitz hinzukaufen will. Ich hatte ja die Befürchtung, dass das nur ein sehr teurer Spaß sein kann bzw. nie an die Renditen von Puma herankommt und bei geringer Rendite ggü. einem Aktienrückkauf nicht vorzuziehen ist. Mittlerweilse habe ich aber die Vermutung, dass das ganz anders aussehen sehen könnte. Herr Zeitz könnte z.B. eine Marke kaufen, die zwar sehr bekannt, aber irgendwie am Ende ist. Und er könnte sie dann neu positionieren. Genau so hat er es auch mit Puma gemacht. Das wäre nicht uninteressant, weil es aufgrund der Anlaufkosten zunächst für negative Überraschungen beim Gewinn sorgen dürfte. Ich weiß noch, die Herr Zeitz zu Beginns einer Zeit die Investitionen in die Marke Puma enorm hochgefahren und damit den Gewinn belastet hatte, auch bereits nachdem die Umsätze angezogen sind. Der Markt war natürlich total verunsichert, aber unternehmerisch war es doch sehr klug. Aus dem damaligen Stand hätte man sich sagen können, entweder es klappt und der Wert, der dadurch geschaffen wird übersteigt die den negativen Wert der Investitionen um ein Vielfaches (...und genau so ist es eingetroffen). Oder es hätte eben nicht geklappt, dann hätte man die Investitionen anderen Ambitionen angepasst und Puma hätte sein altes Dasein weitergelebt. Das ist Unternehmertum, aber der Markt scheint das nicht immer zu verstehen. So war es auch mit Hugo Boss und Boss Woman. Damals haben wir Hugo Boss für 9 gekriegt, weil das Abenteuer Boss Woman Verluste eingefahren hatte. Nach dem ersten Scheitern und dem zweiten Versuch war aber klar, dass das Projekt nach nochmaligem Scheitern irgendwann eingestellt würde und Hugo Boss war gemessen an dem, was sie ohne Boss Woman verdient hatten, deutlich unterbewertet, sowas findet man nicht häufig (...aber auch hier scheint es ja noch geklappt zu haben.)
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  8. #28
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    Herzogenaurach, 7. November 2006 – Die PUMA AG berichtet über ihre konsolidierten Geschäftsergebnisse für das 3. Quartal und Januar bis September 2006
    Highlights 3. Quartal

    * Konsolidierte Umsätze steigen um mehr als 32%
    * Rohertragsmarge mit über 50% auf hohem Niveau
    * EBIT Marge mit 17,6% besser als erwartet
    * Gewinn je Aktie €5,41 gegenüber €5,70

    Highlights Januar bis September

    * Weltweite Markenumsätze steigen um 15%
    * Konsolidierte Umsätze wachsen 32%
    * Rohertragsmarge verbleibt über 51%
    * EBIT bei €325 Mio. oder 17% vom Umsatz
    * Gewinn je Aktie €14,36 gegenüber €15,02

    Ausblick

    * Auftragsbestände mit einem Wachstum von 26% über €1 Mrd.
    * Management bestätigt Jahresprognose mit einem operativen Ergebnis von cirka €360 Mio.
    -----------------------------------

    Aus heutiger Sicht bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es ein Fehler war, nicht in Puma zu investieren. Ich finde Puma hat im Grunde alles, was ein Top-Unternehmen ausmacht. Aus damaliger Sicht war es richtig, weil ich als Investor gelernt habe, auch mal "Nein" zu sagen. Ich war mir einfach unsicher, wie es mit Puma langfristig bestellt ist und wollte mich vor Verlusten schützen. Aus heutiger Sicht hätte ich anders gehandelt. Ich habe mich inzwischen mehr mit Marketing und Marken im speziellen auseinandergesetzt und dabei habe ich erfahren, dass quasi alle mir bekannt gewordenen Untergänge von Lifestylemarken aus Fehlern im Marketing resultierten. Eine schwammige Positionierung, die fehlende Fokussierung auf eine Zielgruppe oder eine falsche Absatzpolitik waren die Gründe dafür. Das Management von Puma macht aber alles richtig, was andere falsch gemacht haben. Heute würde ich die Ertragslage anders beurteilen als damals. Irgendwie schade, denn vor ein paar Monaten gab es diese Wachstums-Aktie noch zu einem EV/FCF von 11, aber mit einer Multiple von 14 ist Puma auch jetzt noch preiswert.
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  9. #29
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    Hallo zusammen

    Hier ein kurzer Überblick was sich bei Puma in diesem Quartal ergeben hat.

    Konsolidierte Umsätze steigen um 6,1% auf € 820,9 Mio.
    Rohertragsmarge fällt um 120 Basispunkte auf 51,2%.
    Operatives Ergebnis geht um 8,1% auf € 102 Mio. zurück.
    Konzerngewinn verringert sich leicht um 4,9% auf € 74 Mio.
    Gewinn je Aktie reduziert sich von € 5,17 auf € 4,92.
    Langfristige Partnerschaft mit dem italienischen Fußballverband verlängert.

    Weiss jemand wie es sich weiter entwickeln wird? Wenn er seine Meinung mit uns teilen würde wäre ich froh.

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