hallo dieter![]()
du hast recht "Größe allein garantiert nicht den Fortbestand"...
schön finde ich es aber, wenn TROTZ der grösse das unternehmen erfolgreich agiert...
liebe grüsse
rolf, der mal eine ek-order für 28 € aufgegeben hat...
hallo dieter![]()
du hast recht "Größe allein garantiert nicht den Fortbestand"...
schön finde ich es aber, wenn TROTZ der grösse das unternehmen erfolgreich agiert...
liebe grüsse
rolf, der mal eine ek-order für 28 € aufgegeben hat...
Hallo zusammen,
es gibt was neues zu Pfizer:
Meldung vom 17.06.2003
Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer Inc. gab heute bekannt, dass er das aktuelle Aktienrückkaufprogramm, das ein Volumen von 16 Mrd. Dollar hat, bis Jahresende abschließen will. Bislang seien eigene Anteile im Wert von 9 Mrd. Dollar gekauft worden. Bis Ende 2003 sollen demnach weitere Aktien im Wert von 7 Mrd. Dollar erworben werden. Dies entspricht ca. 250 Mio. Stück.
Insgesamt hat das Unternehmen 7,9 Mrd. ausstehende Aktien.
Des Weiteren hat Pfizer heute die Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr gesenkt, die für das kommende allerdings bestätigt. Erwartet wird demnach ein Gewinn je Aktie in Höhe von 1,73 Dollar in diesem und 2,13 Dollar im nächsten Jahr. Bislang hatten Analysten für dieses Jahr mit einem Gewinn von 1,80 Dollar je Aktie gerechnet.
Gruß Agio
Hallo,
heute habe ich Pfizer aktualisiert und das Resultat möchte ich euch nicht vorenthalten:
1. Die Langzeitverschuldung in % vom Eigenkapital hat sich leicht von 14,3 auf 15,7% erhöht.
2. Das Umsatzwachstum liegt bei rund 11%, das Inventar wächst mit 7,7%, also langsamer als der Umsatz - sehr positiv.
3. Der Cash Conversion Cycle hat sich um 2 Tage verbessert und liegt aktuell bei 158,5. Den besten Wert hatte Pfizer '98 mit 98 und das sollte vom Management auch wieder angestrebt werden.
4. Das Gewinnwachstum liegt bei 19,4%. Das geo. 12 beträgt 18% und geo. 5 liegt bei 20,7%. Also ausgesprochen harmonische Wachstumsverläufe.
5. Das Flow-Ratio hat wieder seinen '98iger Bestwert von 1,24 erreicht.
6. Die Rendite der einbehaltenen Gewinne über 10 Jahre beträgt 28%
7. Die Umsatzrendite hat mit 28,2% einen neuen Höchststand erreicht und die Bruttomarge mit 87,5% auch.
8. Die Cash-King-Marge liegt bei sagenhaften 26% und die Cash-Flow-Marge bei 31,5%.
9. Der NCF ist in den letzten 12 Jahren und in vergangenen 4 Jahren um 27% per anno gewachsen und aktuell beträgt der Zuwachs 19%.
10. Annahmen zum inneren Wert:
-gemittelter FCF der letzten 3 Jahre: 6,5 Mrd $
-Anzahl verwässerter Aktien: 6.241 Mio
-Cash: 12,551 Mrd $
-Schulden: 11,809 Mrd $
Enterprisevalue / FCF = 32,7
-Diskontzins: 11%
-Verwässerungsrate Anzahl Aktien: 1%
-Wachstumsrate Jahr 1 bis 5: 14%
-Wachstumsrate Jahr 6 bis 10: 12%
-Wachstumsrate Jahr 11 bis 20: 8%
-ab Jahr 21: 3%
Mit diesen Annahmen komme ich auf einen fairen Wert von 30,5 $.
Gruß
Dieter
Hallo zusammen,
im November war Volker beim Stammtisch der 50er in Leichlingen und hat dort die Methode der Value Analyse vorgestellt. Beim folgenden Stammtisch im Januar gab es dann zwei Unternehmensbewertungen als Anwendung, eine von mir über Pfizer und eine über Amgen von einem in der VA-Szene bekannten Analysten.
Ich hatte zu Pfizer ja schon 2000 ein Portrait mit Kursabschätzungen a la Anfänger (KGV) und 2001 eine Tabelle mit VA Signalen (unter Hilfe von Dieter) erstellt.
Das aktuelle dreiseitige Portrait (ohne Tabelle) mit Unternehmensbewertung ist nun als PDF file auf meiner Homepage www.forticus.de/aktionaer zum download bereit.
Die Deutung des diesmaligen Titel "Pfizer - der größte Lebensmittelkonzern" habe ich während des Vortrages durch einige nicht im PDF file notierte Beispiele erleichtert: Man stzte sich in eine Apotheke auf den Beratungsplatz "zum Ausruhen" und beobachte, wer sich auf Rezept Sortis oder Norvasc holt. Oft kommen diese Kunden mit Plastiktüten vollgepackt mit fetter Wurst, Zigaretten udn Bier.
Im Vergleich mit den beiden größten Nahrungsmittelherstellern (groß gemessen an MarktKapitalisierung) ergibt sich folgendes Bild:
Name / Umsatz / GrossProfit / NetIncome / CashFlow // MarktCap.
Pfizer / 32 / 28 / 9 / 10 // 266
Altria / 80 / 29 / 11 / 10,5 // 110
Coca Cola /20 / 13 / 4,5 / 4,5 // 122
Gemessen am Umsatz holt Altria nur die Hälfte raus. Weit abgeschlagen liegt Coca Cola mit dennoch hoher Bewertung.
Noch eins zum Schluß: Dieter, wie meinst Du das in Deinem letzten Posting mit "fairer Kurs" ?
In der bisherigen Sprachregelung kenne ich "fairer Kurs" als Verkaufskurs. Ich hoffe, ich irre mich und Du meintest Kaufkurs im Sinne von "fairer möglicher Steigerung".
Gruß
Forticus
Hallo Dieter,
ich meinte natürlich Dein "fairer Wert von 30,5" nicht Kurs
Gruß
Forticus
Hallo Forticus,
mein Posting zu Pfizer ist vom 13.07.2003. Zu diesem Zeitpunkt wurde Pfizer zu Kursen zwischen 34 und 36 $ gehandelt. Mit dem fairen Wert meinte ich, dass PFE aus meiner Sicht zum Betrachtungszeitpunkt 30,5 $ Wert ist. Dieser Kurs wurde dann im September/Oktober erreicht. Glück, Zufall oder richtig gerechnet - ich weiß es nicht.
Gruß
Dieter
Kopie aus meinem Forticus-threat bei WO:
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Da in Kürze die Jahreszahlen zu Pfizer kommen, Zeit die Value-Analyse vorzubereiten. Auf Basis der Jahresberichte bis 2003 und der Neunmonatszahlen komme ich momentan insgesammt auf ein Halten.
Unangenehm aufgestoßen sind mir die Dividende von 2003, (höher als der Gewinn 2003) sowie die inflationär steigende Anzahl der Aktien. Unter Annahme eines zukünftigen KGV von mindestens 20 und wenn man sich mit " gewünschten mehrjährigen Kurssteigerungen" von 10% zufrieden geben würde, wäre der aktuelle Kurs in USD gerade ein Verkaufskurs.
Die Erwartung von mindestens 10% mag für den einen oder anderen Leser ziemlich vermessen klingen. Ich will bei der Analyse jedoch eigentlich Wrte von 20% und darüber sehen, damit am Ende dann wenigsten 10% tatsächlich rauskommen.
Werde mir das nach der Veröffentlichung der 2004 Zahlen noch mal ansehen.
Mir scheint, mit Pfizer und HSBC habe ich zwei solide Werte im Depot. So solide, daß sie in den letzten zwei Jahren zumindest wieder meine Einstiegkurse sehen lassen.
Nun ja... bei Pfizer sind es derzeit in EURO ca 27% Verlust.
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Dieter,
so ganz klar war mir das mit Deinem "fairen Kurs" doch noch nicht. Ist Dein fairer Kurs im Sinne der VA der ober Kurs bei dem man allmählich ans Verkaufen denken sollte? Oder der untere Kurse, unterhalb dem man bequem einkaufen kann ?
Gruß
Forticus
Hallo Forticus,
@Unangenehm aufgestoßen sind mir die Dividende von 2003, (höher als der Gewinn 2003)
Ich habe die Analyse auf Deiner HP durchgelesen und denke, dass Du die bereinigten Zahlen verwenden solltest. Es verzerrt das Bild zu sehr, wenn Du als Basiswert die unbereinigten Zahlen nimmst. *
Grüße
PoP
\"Price is what you pay, Value is what you get\"
(Warren Buffett)
Hallo,
gerade läuft dies über den Ticker:
"Im Mittelpunkt des heutigen Freitaghandels an der New Yorker Wall Street steht unter anderem die Aktie des weltgrößten Pharmakonzern Pfizer Inc. In der Spitze verlor das Papier bisher über 17 Prozent. Grund für diese massiven Abschläge sind die jüngsten negativen Testergebnisse mit Celebrex.
Pfizer gab demnach enttäuschende Studienergebnisse für sein Medikament Celebrex bekannt. Beim Einsatz gegen Krebs zeigte das Präparat im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Infolge dessen wurde die Verabreichung des Arzneimittels an die Testpersonen unterbrochen. In einer anderen Langzeitstudie verursachte Celebrex hingegen kein erhöhtes Herzrisiko bei Krebspatienten. Celebrex dient ferner zur Behandlung von Arthritis und Schmerzen.
Aktuell verliert die Pfizer-Aktie über 13 Prozent auf 24,94 Dollar."
Für mich ist auch das wieder ein Beweis, daß Pharma-Aktien trotz aller guten Aussichten immer ein erhöhtes Risiko haben und daß selbst alteingesessene und profitable Unternehmen solche teuren Rückschläge erleiden können.
Da hilft selbst die vergreisende Bevölkerung wenig - mir sind Medikamententitel zu heiß. Eine Alternative wären vielleicht Pharma-Großhändler, weil die auch an den Medikamenten verdienen, aber nicht die F&E-Risiken haben. Allerdings habe ich mir diesen Sektor noch nicht näher angesehen.
Schönes Wochenende,
JuliaPapa
"Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett
Die Zahlen für das 1. Quartal waren durch die Wyeth-Übernahme geprägt. Pfizer konnte zwar beim Umsatz kräftig zulegen. Sonderkosten im Zusammenhang mit der Akquisition und Integration von Wyeth drückten aber den Gewinn. Wyeth soll helfen, ein ab 2011 drohendes Umsatzloch in Milliardenhöhe, verursacht durch das Auslaufen von Patenten und Misserfolge in der klinischen Forschung, zumindest teilweise zu stopfen. Mit der übernahmebedingt erweiterten Produktpalette will Pfizer auch die Abhängigkeit von einigen Blockbustern wie dem Cholesterinsenker Lipitor verringern. So stagnierten die Erlöse mit dem weltweit meistverkauften Medikament im 1. Quartal bei 2,76 Mrd $. Zudem will sich der Konzern im Generika-Bereich stärker engagieren. Im Rennen um den deutschen Generika-Spezialisten Ratiopharm hatte Pfizer aber den Kürzeren gezogen. Den Zuschlag erhielt Teva. Jetzt könnte Stada ins Visier von Pfizer geraten. Stada wäre deutlich günstiger zu haben als Ratiopharm. Trotz erwarteter Einbußen infolge der US-Gesundheitsreform hält Pfizer an seinen Jahreszielen fest: Geplant sind ein Umsatz von 67 bis 69 Mrd $ sowie ein Gewinn pro Aktie vor Sonderposten von 2,10 bis 2,20 $. Tatsächlich wird aber nur etwa die Hälfte herauskommen. Überdies will Pfizer in den kommenden Jahren durch Stellenabbau 4 bis 5 Mrd $ sparen. 2012 wird der Umsatz aber auf 65,2 bis 67,7 Mrd $ zurückgehen, der Gewinn jedoch auf 1,58 bis 1,73 $ pro Aktie und der operative Cashflow auf mindestens 19 Mrd $ steigen. Durch die breitere Aufstellung auf der Produktseite haben sich die Risiken reduziert.
Timing weiterhin 3 Sterne. Analyse im Juni 2010
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