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Thema: Stada

  1. #11
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    Guten Morgen,

    ich denke, daß Generika-Hersteller in jedem Fall Zukunft haben. Medikamente werden nun einmal gebraucht, unabhängig von der Konjunktur. Und im Zweifel wird dann halt das billigere Generikum gekauft.

    >>Die Generika Hersteller können doch nur solange Gewinne machen wie die Großen sie lasen. Wenn mir das als Großer zu Dumm wird gründe ich doch eine Schwester Firma Um die Pillen zuvertreiben. Schreibe Ja drauf und aus ist die Maus.<<

    Ist das wirklich so einfach? Wenn ja, warum ist eine solche Gründung bislang noch nicht passiert? Stada und andere Firmen verdienen ja nicht erst seit gestern gutes Geld. Anscheinend ist es doch nicht so einfach, "mal eben so" erfolgreiche Konkurrenz-Produkte auf den Markt zu bringen (siehe Coke, Gillette und andere).


    Gruß,

    JuliaPapa
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  2. #12
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    Zum Thema Biogenerika
    eine aktuelle Pressemitteilung von Data Monitor - allerdings in englisch (und mir fehlt leider die Zeit für die schriftliche Übersetzung - dafür bitte ich um Verständnis):
    Datamonitor erstellt solche Analysen im Auftrag der Pharmaindustrie - deshalb ist dies auch mit einiger Vorsicht zu konsumieren.
    Interessant finde ich ich für den (m. E. richtigen) Hinweis, dass die Biogenerika nicht zu "Dumpingpreisen" angeboten werden können, weil eben die Produktion so aufwendig ist. Für manche Produkte müssen ganze Fabriken extra gebaut werden.

    Dies ist im Übrigen auch einer der Gründe, warum heute die Pharmaindustrie so sehr auf Biotechnologie setzt, weil sie nämlich darauf hofft, dass dies Produkte nicht so leicht nachgemacht werden können und sie deshalb lange die Produkte anbieten kann.

    Stada gehört sicher zu den Generika-Anbietern, die in diesem Bereich mit am Weitesten sind.
    Gruß
    Su


    Biogenerics: when will they become a reality?

    London, 9th October 2002 - New research from independent market analysts,
    Datamonitor (DTM.L) reveals that the therapeutic proteins market is becoming
    increasingly attractive to generic competitors, which pose a significant
    threat to the revenue streams of some of the most established classes. There
    are a number of drivers for the introduction of generic competition.
    Firstly, the market potential for biogenerics is sizable, with over half of
    the 2001 therapeutic protein market being susceptible to generic erosion of
    market share by the end of 2005, equivalent to $13,500m. Secondly, due to
    the high prices of therapeutic protein products, any cost savings to the
    payer, regardless of how small, could be a significant driving force.
    Consequently, many generics manufacturers are beginning to make strategic
    moves within this area.

    Over $13.5bn of the $27bn therapeutic proteins market in 2001 is susceptible
    to generic competition by the end of 2005 through the loss of patent
    protection. This revenue provides a large incentive for generic
    pharmaceutical companies to move into this market. However, it is not only
    the generics industry that stands to benefit from the emergence of
    biogenerics, as each country's health service also benefits from the
    availability of lower priced generic products. The large potential market
    for biogenerics will ensure that eventually a regulatory process will be
    established allowing the emergence of generic competition in this market.

    Datamonitor's analysis suggests that an approval pathway will be established
    by 2006 but that the uptake of biogenerics will be initially very slow. The
    main reason is that although biogeneric products will be positioned at a
    lower price point to branded biologic products, they will be unable to offer
    the significant step change in pricing seen in small molecule generics, due
    to the higher costs of biogeneric development and manufacturing. The cost
    savings to healthcare payers will therefore, not be as great.

    However, the high barriers to entry that exist will result in the pioneering
    companies that develop biogenerics for the major markets, having to make
    considerable investments to gain access to the market. These include the
    high cost of manufacturing biologic products, the expense of gaining
    regulatory approval for this new class of products and the investment
    required to reassure the medical community about product safety. Generic
    companies can expect to face considerable opposition from pharmaceutical
    companies with branded biologic products, adding numerous court cases to the
    hurdles that must be negotiated.

    The lack of manufacturing capacity adds to the existing hurdles that
    companies developing biogenerics are facing. While a number of companies
    have opted to invest in manufacturing facilities in developing markets such
    as China, where costs are lower, many other companies are facing the
    prospect of attempting to form alliances with contract manufacturing
    organizations. While this represents a viable option, the companies are
    having to compete with other companies that manufacture branded products.
    The risk is that contract manufacturing organizations are likely to remain
    loyal to the innovator biopharmaceutical companies rather than moving into
    the biogeneric market and risk souring relationships with their current
    'bread and butter' clients. However, the manufacturing crisis may not be
    such a hurdle if biogenerics cannot enter the market until after 2007 when
    an approval pathway is introduced because capacity should have been stepped
    up.


    Certain classes of proteins are attracting greater interest because they are
    more commercially viable. The number one market is the erythropoietin class,
    with Amgen's Epogen, a product that is still experiencing double digit
    growth and achieved sales of $2,150m in 2001 as chief target

  3. #13
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    Zur Gründung von Tochterfirmen zur Generikaherstellung:
    Das wird schon lange gemacht. Man muss sich nur mal sorgfältig die Besitzverhältnisse der Generika-Hersteller angucken. Viele große Firmen haben ihre eigenen Generika-Firmen.
    Insofern sehe ich das Auslaufen der Patente auch nicht immer so dramatisch, zumal sich die Pharmafirmen darauf lange vorbereiten und einstellen können.
    Stada gehört m. W. zu den wenigen Unabhängigen.

    Gruß
    Su

  4. #14
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    Hallo Su,

    herzlichen Dank, dass du deine Fachkenntnisse mit uns teilst. Ich lese immer aufmerksam deine Postings. Es ist ein Bereich, in dem ich mich nicht so gut auskenne und ich freue mich, dass ich aus deinen Informationen lernen kann.

    Viele Grüße
    filippina

  5. #15
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    Hallo Su,

    ich schließe mich da Flippi's Worten an.

    Ich glaube die Pharma-und Biotechszene treffen so ziemlich exakt Deinen Kompetenzbereich und wenn Du in diese Branche investierst, müßte das doch eigentlich mit Erfolg gekrönt werden.
    Aber es ist gut darüber zu lesen, führt es mir doch immer wieder meine Inkompetenz und eine rote Flagge vor Augen.

    @Arman

    Ich wollte mit meinem Posting nur zum Ausdruck bringen, dass geforscht werden muß, ob das Pharma-oder Biotechunternehmen machen ist erstmal ohne Bedeutung. Nur wenn diese es nicht tun, hätten die Generikahersteller bald nichts mehr zum Abstauben. Es ist nur meine ganz persönliche Meinung, dass ich von Abstaubern generell nichts halte, unabhängig von der Branche.

    Gruß
    Dieter

  6. #16
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    Aus dem Handelsblatt vom 20.08.03

    Rückenwind für Nachahmer

    - Kostenbewusstsein: Um die Ausgaben im Gesundheitswesen zu mindern, will Ulla Schmidt die Verordnung preisgünstiger Nachahmer-Meidkamente fördern.

    - Enlastung: Nach Angeben des deutschen Generikaverbandes sparten durch die Verordnung von Nachahmer-Präparaten die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2001 rein rechnerisch rund 2,3 Mrd Euro.

    - Marktanteile: Schon heute idt Deutschland der größte europäische Markt für die Nachahmer-Produkte. In den vergangenen zwei jahren stieg der Anteil an den Verordnungen von knapp 30 auf über 70%.

    Preisdruck: In den USA sind Generika im Schnitt rund 70% billiger als die Original-Präparate, in Deutschland dagegen lediglich um gut 50%. Dieses Gefälle täuscht jedoch, weil die Preise für Original-Präparate in den USA erheblich höher sind.


    Die IR-Abteilung hatte mir gesagt, dass STada die Auswirkungen der Gesunhdeitsreform in Verbindung mit dem "Eckpfeilern" (downloadbar auf der CDU-HP) neutral betrachtet, also nicht von tiefergehenden Konsequenzen ausgeht. Im MOment weichen die Eckpunkte der Regierung aber von diesen ab, wie man in Medien erfahren konnte, und auch die Opppsition hat ihre eigenen Vorstellungen. Es ist also noch längst nichts beschlossene Sache. Das Worst-Case-Szenarion wäre natürlich, wenn die Peise für Generika staatlich gesenkt würden. Dies kursierte ja durch die Gerüchteküche, nachdem Einige sich entsprechend geäußert hatten, dass dies eine Möglichkeit wäre, weitere zwei drei Mrd Euro einzusparen. Aber von Ulla Schmidt und Horst Seehofer kam eine solche Absichtserklärung nie zu Stande. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass dies jetzt in den Verhandlungen noch als brauchbares Element empfunden und so mit in das Programm reingenommen wird. Viemehr wird es so sein, dass man den Verkauf von Generika weiterhin fördern wird, um die Ausgaben zu mindern. *

    Mit Blick auf einen attraktiven Zustrom patentfreier werdender Mittel und der Vertriebsstärke von Stada (heute viel stärker als zu Beginn des Threads) sehe ich daher auch in Hinsicht auf eine transnationale Gesundheitspolitik zu Gunsten von Generika oder die Alterung inbesondere der deutschen Bevölckerung eine ausgezeichnete Stellung für Stada, um seinem eigenen Maxim "Designed for Growth" weiter gerecht zu werden.


    So la, bin schon gespannt auf eure Meinungen.

    viele Grüße
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  7. #17
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    Beim Stöbern habe ich noch einen interessanten Artikel gefunden. Zu Beginn nichts Neues, doch achtet bitte auf den letzten Absatz, denn was dort steht scheint mir nich ergebnisneutral (wenn auch begrenzt) zu sein. Mal schauen, was die IR-Abteilung dazu zu sagen hat.

    Gesundheitsreform ist ein potenzieller Bremsklotz für Generika-Aktien
    Geplantes Abgabehonorar an Apotheken verteuert künstlich die günstigen Medikamente - Analysten sehen aber zehn Prozent Wachstum in Deutschland
    von Sophie Debus

    Frankfurt/Main - *Die Hersteller von Generika stehen im Fokus des Anlegerinteresses. So legten in den vergangenen zwölf Monaten Stada-Aktien um rund 30 Prozent zu. Die Generika-Hersteller profitieren vom Sparzwang im Gesundheitswesen. Denn sie bringen nach Ablauf des Patentschutzes für ein Medikament Nachahmerprodukte auf den Markt. Diese so genannten Generika verwenden denselben Wirkstoff, sind aber meistens deutlich billiger als die Originalprodukte, weil die Entwicklungskosten praktisch entfallen.


    Und je höher der Kostendruck im Gesundheitswesen, umso häufiger verschreiben Ärzte die im Vergleich zu den Originalprodukten billigeren Generika. "Durch die Einführung von Generika können sofort spürbare Kostensenkungen erzielt werden", sagt Ulrich Huwald, Analyst bei M.M. Warburg: "Insgesamt gelten sehr positive Rahmenbedingungen für ein weiteres überdurchschnittliches Wachstum des Generikamarktes."


    Isabella Zinck von der Hypo-Vereinsbank ergänzt: "Die Substitution von teuren Markenprodukten durch Generika ist ein wesentlicher Bestandteil der Kostenkontrollen im Gesundheitsmarkt."


    Bereits heute setzt die Branche, angeführt von Ratiopharm, der nicht börsennotierten Hexal und der Stada allein in Deutschland 5,3 Mrd. Euro um. Das entspricht einem Anteil von 25 Prozent am Medikamentenmarkt. "Der Kostendruck, unter dem die Krankenversicherungssysteme weltweit stehen, ist für Generikahersteller wie Stada die strukturelle Basis für hohe langfristige Wachstums-Potenziale", erklärt Helmut Retzlaff, Stada-Vorstandsvorsitzender. Vor diesem Hintergrund will Stada in 2003 das achte Rekordergebnis in Folge einfahren. In 2002 hatte das Unternehmen aus Bad Vilbel seinen Konzerngewinn nach IAS um 168 Prozent auf 35,1 Mio. Euro und den Umsatz um 18 Prozent auf 633,5 Mio. Euro gesteigert. "Das Generika-Segment der Stada wird bis 2006 überproportional wachsen", sagt Oliver Schlüter, Analyst bei der DZ Bank. Er erwartet für 2003 ein Wachstum von 16 Prozent beim Umsatz und von 37 Prozent beim Ergebnis. "Die Aktie ist mit einem Kurs von 50 Euro im Vergleich zu internationalen Generika-Anbietern unterbewertet." Den fairen Wert der Aktie hebt Schlüter daher auf 61 Euro an und empfiehlt die Aktie zum "Kauf". M.M. Warburg sieht ähnliche Wachstumspotenziale, setzt den fairen Wert des Stada-Papiers mit zur Zeit 54,30 Euro jedoch etwas niedriger an.


    Die geplante Gesundheitsreform könnte sich für die Generika-Hersteller allerdings nachteilig auswirken, meint Andreas Jäcker, Geschäftsführer Wirtschaft beim Deutschen Generikaverband. "Die preiswerten Arzneimittel werden künstlich verteuert und dadurch ihres Wettbewerbesvorteils beraubt." Schuld daran sei die geplante Neuregelung der Arzneimittel-Preisverordnung. Bislang bekommen Apotheker einen prozentualen Zuschlag für jedes Medikament, das über ihre Theke wandert. Die Reform sieht allerdings vor, dass unabhängig vom Medikamentenpreis jede Apotheke ein einheitliches Abgabehonorar von rund acht Euro und einen dreiprozentigen Zuschlag bekommt. Eine Beispielrechnung: Zahlt der Patient heute für ein Generikum 1,18 Euro, so muss er nach der Reform 10,08 Euro dafür berappen. Zwar reduziere sich dieser Effekt, je teurer die Medikamente seien, dennoch würde die ursprünglichen Kostensenkungsmaßnahmen der Reform durch solche Auswirkungen torpediert. Die Pharmaunternehmen entwerfen bereits erste Schreckensszenarien. So rechnet Schwarz Pharma, die im vergangenen Jahr mit einem Generikum in den USA Rekordgewinne eingefahren hat, mit Belastungen in Höhe von 20 Mio. Euro durch die Gesundheitsreform
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    (Warren Buffett)

  8. #18
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    Hallo, Prinz,

    der letzte Absatz ist in der Tat interessant.

    >>Zahlt der Patient heute für ein Generikum 1,18 Euro, so muss er nach der Reform 10,08 Euro dafür berappen.<<

    Ich glaube nicht, daß so etwas Ziel einer wie auch immer gearteten Gesundheitsreform sein kann. Ich denke, daß hier neben den Herstellern auch die Krankenkassen Sturm laufen werden.

    Da ich zu den Glücklichen (?) zähle, die privat versichert sind, bin ich da nicht so im Thema, aber es ist doch so, daß ich als Versicherter in der GKV pro Medikament eine Zuzahlung leisten muß. Kostet das Medikament € 1,18 ist die Zuzahlung vermutlich € 1,18, d.h. ich zahle alles voll. Wenn das Teil dann aber € 10,08 kostet, beträgt meine Zuzahlung vielleicht € 5, d.h. die Kasse muß dann € 5,08 zahlen, was (für sie) vorher umsonst war.

    Das ist doch alles quatsch, aber für die Politik (wie auch für viele Unternehmen) gilt: Die Tatsache, daß etwas schwachsinnig ist, heißt noch lange nicht, daß es nicht gemacht wird...

    Ich würde dann meine Sachen bei Doc Morris kaufen, was dann am Ende bei Stada aufs Gleiche rauskommt. Aber dennoch würde eine solche Regel Stada und alle anderen ganz übel treffen.

    Warten wir also ab. Zum Glück habe ich bei Stada einen ordentlichen Gewinn.

    Gruß,
    JuliaPapa
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  9. #19
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    Hallo Julia's Papi,

    ich habe mit der IR gesprochen.

    Für Stada selbst werden keine Veränderungen in den Preisen erwartet. Aber auf die *Apothekerlandschaft kommen durchaus Maßnahmen zu, die die Verbraucherpreise anheben. Die Beteiligung der Verbraucher soll übrigens bis auf 10 Euro in der Spitze begrenzt sein. So, das entscheidende: Wenn ein Apotheker vor der Wahl steht ein und das selbe Profukt zu kaufen, jeweils das Original oder das Generikum, aber unabhängig vom Preis (so sieht es die Regelung vor) pauschal 8 Euro bekommt, dann macht es mit dem Generikum natürlich ein weitaus margenträchtigeres Geschäft. *Im Endeffekt hat dies also keine schädlichen Auswirkungen auf das Geschäft, deshalb bleibt Stada bei Ihrer Haltung, dass die Gesundheitsreform vorraussichtlich ergebnisneutral wirkt. Vorraussichtlich nur deshalb, weil die Reform noch nicht durch den Tisch und man nicht genau weiß, was am Ende steht.

    Das demonstriert nocheinmal, dass den Politikern, nicht nur in Deutschland, die Generika ein willkommenes Geschäft sind. Dass die Verbraucherpreise steigen, wird meiner Meinung nach den Verkauf von Pharmazeutika nicht wirklich beeinträchtigen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ich in Zukunft zwei Pillen X die Woche nehme, anstatt jeden Tag drei, wie es in der Packungsbeliage steht, nur weil ich dafür mehr bezahlen muss. Beeinträchtigungen könnte es dagegen bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten im Rahmen der Selbstmedikation geben, denn die sollen Patienten künftig komplett selbst bezahlen. Aber das hebt die Generika preislich noch stärker von den Originalen ab, so dass auch hier wieder Rückenwind einkehren sollte.

    Stada - Desinged for Growth *

    Viele Grüße
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  10. #20
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    Gibt es in Deutschland eine dem amerikanischen Patentschutz ähnliche Regelung für Pharmaka? Wenn nicht, dann liegt es nahe Deutschland demnächst in Schildaland umzubennen.

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