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Thema: Nokia; NOK

  1. #11
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    Hallo Frank,

    an welche Email soll er gehen?
    Value-Analyse.de
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  2. #12
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    Hallo, zusammen!

    Ich habe gestern im Fernsehen in der Sendung "Plusminus" einen Bericht über das Nokia 8210 (?) gesehen. Es wurde in diesem Bericht über die hohe Ausfall-/Fehlerquote dieses Handys im Displaybereich, einem Konstruktionsfehler, schlechtem Kundendienst und fehlender Einsicht des Nokia-Vertriebs gesprochen. Ein Handyversicherer (ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt) gab sogar an, dass er dieses Handy und drei weitere von Nokia aufgrund der häufigen Reklamationen gar nicht mehr versichern würde.
    Insgesamt warf der Bericht ein ziemlich schlechtes Licht auf Nokia, den Vertrieb und die Qualität der Handys und den Umgang mit Reklamationen.

    Viele Grüße

    Fabule

  3. #13
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    ...dazu kann ich nur sagen, dass es kein geheimnis ist, dass nokia-handys von der technischen seite und vom service her miserabel sind...dazu gab es sogar schon 2 stündige diskussionsabende im berliner-radio ....

    im meinem bekanntenkreis wird die mehrheit der bisherigen nokia-user sich eine handy einer anderen firma holen ...

  4. #14
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    E-Mail: fpa_ba@yahoo.de

    Vielen Dank für den Report.

    Gruss,
    Frank.

  5. #15
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    @all

    Dieser Bericht passt auch noch zu dem Qualitätsproblem. Die Reparatur/Austauschzeiten betragen derzeit ca. 2 Wochen.

    Gruß

    Dieter

    Quarter of Nokia phones in Finland faulty - survey
    Reuters, 16 April 2002

    Nokia rejects poll findings on high level of faults in its phones.

    A quarter of Nokia mobile phones sold in its home country Finland so far this year have been returned to shops because of faults, a survey of Finnish retailers published on Tuesday showed.

    The poll by research firm Naniga Oy, which surveyed around 100 mobile phone retailers across the country, comes a week after the world's largest mobile phone maker said some of its phones in Europe, North America and Asia had been sold with faulty screens.

    At the time Nokia declined to say how many units were defective, except to say that significantly less than 10 percent of overall production was affected. Overall production last year amounted to 140 million units.

    "After recent reports of malfunctions we wanted to find out the situation in Finland," Naniga Oy managing director Kristian Juvonen told Reuters.

    He said that the survey carried out on April 11 showed that on average 24 percent of Nokia phones sold had been returned to retailers, most often because of a software problem or a faulty screen.

    The range in the poll was wide, with some saying only a few percent had been faulty and others saying the majority of phones sold had been returned.

    Analysts said the usual number of faulty phones from a particular manufacturer should not exceed five percent of total production.

    Nokia Mobile Phones spokesman Tapio Hedman dismissed the survey.

    "The real failure rate is significantly lower than what this study ended up with. This does not portray a realistic picture of the failure rate of our products," he told Reuters.

    "People replying to this study have given their answers from the top of their heads, relying on memory."

    Last week Nokia said that some of the handsets in its expensive 8000-series had been produced in late 2001 with defective displays from an unnamed component manufacturer. It said the component maker would bear the cost for this.

    The cheaper 3000-series phones, including the 3330 model catering for the youth market, were the models most often returned to stores, the Naniga survey showed.

    Nokia is believed to control over 70 percent of the mobile phone market in Finland, where the handset user penetration rate is among the highest in the world.

  6. #16
    Valueist
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    Hallo Leute,
    Nokia braucht wohl noch einige Geduld.
    Some news in german:
    [hr]
    Aus der FTD vom 19.4.2002 www.ftd.de/nokia
    Nokia sieht noch kein Ende der Handykrise
    Von Andreas Krosta, Hamburg

    Der finnische Telekomausrüster Nokia hat gestern mit einer unerwartet pessimistischen Prognose seine Aktien und die seiner Konkurrenz auf eine rasante Talfahrt geschickt. Auch das Geschäft mit Mobilfunknetzen soll sich 2002 schlechter entwickeln als erwartet.

    Nokia ist unangefochtener Marktführer bei Handys
    Nokia-Chef Jorma Ollila senkte gestern die Erwartung für den weltweiten Verkauf von Mobiltelefonen aller Handyhersteller auf 400 bis 420 Millionen Stück, Anfang des Jahres hatte er einen Absatz von 420 bis 440 Millionen Geräten prognostiziert. Der Umsatz von Nokia wächst im Gesamtjahr nach den Worten Ollilas um fünf bis neun Prozent statt der angepeilten 15 Prozent. Die Nokia-Aktie gab gestern um 12,6 Prozent auf 20,49 E nach und zog die Papiere der Konkurrenz mit in den Keller. Ericsson-Aktien verloren sieben Prozent auf 38,4 schwedische Kronen, Motorola 3,9 Prozent auf 15,7 $, Siemens 2,07 Prozent auf 69 Euro. Der DJ-Stoxx- Index der europäischen Technologietitel verlor fast sechs Prozent.

    Die schlechten Nachrichten von Nokia sind ein Zeichen dafür, dass sich die Lage in der Telekommunikationsindustrie in diesem Jahr kaum bessern wird. Die Mobilfunkanbieter haben sich noch nicht zu höheren Investitionen in Technik durchringen können. Der von den Zulieferern erhoffte Ausbau der Netze für die neue Mobilfunktechnik UMTS läuft langsamer als erwartet; die Konsumenten verschieben den Kauf neuer Handys.

    Ollila senkte zum fünften Mal in Folge die Prognose für den Handyabsatz: "Wir waren früher in der gesamten Branche überoptimistisch. Jetzt sind wir vorsichtig geworden." Grund für die zurückgeschraubte Erwartung sei, dass die Telefonkunden langsamer als gedacht alte Handy durch neue ersetzen. "Die Branche bleibt in einer Übergangsphase." Dies liegt vor allem daran, dass Handys mit Farbbildschirmen nur schleppend auf den Markt kommen.

    Nokia, größter Handyhersteller mit einem Anteil von rund 35 Prozent am Weltmarkt, hatte als letzter ein solches Gerät vorgestellt. Sony Ericsson verkauft das Handy bereits, allerdings ohne stark zu Nokia aufzuschließen. Ollila rechnete damit, dass die Preise für Mobiltelefone gleich bleiben oder leicht fallen. Die Gewinnmarge kann Nokia deshalb nur halten, wenn das Unternehmen weiter die Kosten senkt. "Die Wende auf dem Markt kommt erst 2003", sagte Ollila.

    Schlechte Vorzeichen für Ericcson

    Die Prognose wirft einen Schatten auf das Quartalsergebnis von Ericsson, das die Schweden am Montag vorlegen. Nokia geht davon aus, in diesem Jahr den Marktanteil auf 37 Prozent steigern zu können und setzt damit die Konkurrenz unter Druck. Das Netzgeschäft entwickelt sich in Europa und China schlecht, nur in den USA wächst Nokia. Bei der UMTS-Technik sieht Ollila einen Strategiewechsel der Netzbetreiber: "Die Telefonunternehmen versuchen, die GPRS-Technologie länger zu nutzen." GPRS ist bereits eingeführt und erlaubt raschere Datenübertragung als die herkömmliche Technik, ist aber nicht so schnell wie UMTS.

    Außerdem schmerzt Nokia, dass die Netzbetreiber ihre Verträge mit den Lieferanten nachverhandeln, um Geld zu sparen - das britische Mobilfunkunternehmen mmO2 hat so etwa 600 Mio. Euro eingespart. Für das erste Quartal 2002 berichtete Nokia ein Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Der Umsatz fiel um 12 Prozent auf sieben Mrd. Euro, das Geschäft mit Mobiltelefonen ging um sieben Prozent auf 5,4 Mrd. Euro zurück, der Netzverkauf sank um 29 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Die Finanzmärkte hatten mit einem Einbruch von 25 Prozent gerechnet.

    Der operative Gewinn stagnierte in der Handysparte bei 1,21 Mrd. Euro, im Netzgeschäft brach er um 60 Prozent auf 146 Mio. Euro ein. Nokia überraschte aber mit einem Gewinn vor Steuern von 1,3 Mrd. Euro oder 0,19 Euro pro Aktie - höher als von Analysten erwartet. Die Finanzmärkte honorierten den höheren Gewinn aber nicht und wendeten ihren Blick auf den pessimistischen Ausblick. "Nokia wird an seinem Wachstum und an seiner Profitabilität gemessen. Das Wachstum als Orientierungsgröße fällt nun weg", sagte Roland Pitz, Analyst bei der HypoVereinsbank.
    Gruß
    Wolfgang

  7. #17
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    Hallo,
    ich habe direkt bei Nokia wegen der Qualitäts-und service Probleme nachgefragt. Dies ist die Antwort:

    Nokia has identified a component quality issue with one of our display
    suppliers, posing an alleged problem to the display performance of some
    of our phone models. The affected phones, that were in production
    between October 2001 and January 2002, may eventually exhibit unusual
    display behavior that occurs as a dark or blank screen.

    Nokia has isolated all suspect components received from the supplier
    that have been identified as the root cause and an alternate process to
    remedy the known root cause has also been put in place.

    The products that have been manufactured between October 2001 - January
    2002, and in which the defective display has malfunctioned, Nokia will
    repair the defective terminal free of charge during Nokia's normal
    warranty period and during an additional 12-month period following the
    warranty period. In Europe Nokia follows the EU consumer protection
    directive and national mandatory consumer protection laws.

    Nokia is committed to maintaining high quality in its products and
    processes. Customer satisfaction is always our main objective, and we
    apologize for any inconveniences to you or your customers.

    The issue does not impact Nokia's financial results as all costs
    involved are borne by the component supplier.


    Gruss,
    Frank.

  8. #18
    Erfahrener Valueist
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    Hallo Wolfgang,

    <Nokia braucht wohl noch einige Geduld>

    Geduld ist die eine Sache, aber Wachstum die andere. Vielleicht müssen wir uns eingestehen, dass Nokia kein Wachstumsunternehmen mehr ist und die Aussichten nur noch bei 7% bis 9% liegen.

    Ich habs mal durchgerechnet, Du wahrscheinlich auch schon, aber dann ist eher eine geduldige Wartezeit angesagt .

    Viele Grüße

    Dieter

  9. #19
    Valueist
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    Geduld ist die eine Sache, aber Wachstum die andere. Vielleicht müssen wir uns eingestehen, dass Nokia kein Wachstumsunternehmen mehr ist und die Aussichten nur noch bei 7% bis 9% liegen.

    Hallo Dieter,
    wer ahnt schon die Wachstmszahlen der nächsten Jahre. Ich glaube erst recht bei einem Technologieunternehmen, dass bisher solche erheblichen Gewinn- und NCF-Schwankungen aufweiset, ist das kaum möglich.
    Insofern hat man zwei Alternativen: 1) Kann ich nicht prognostizieren, lasse ich die Finger von. 2) (Volkers Devise) Ich gucke nicht so sehr auf die absoluten Zahlen, sondern gucke wie sich Unternehmenswert und Kurs bei einer gleichen angenommen Wachstumsrate (bei möglichem Irrtum) relativ entwickelt haben. Auch bei Nokia war die 99er und 2000er Übertreibung deutlich zu erkennen. (Hatte ich leider nicht). Wenn die Geschäfte nich vollends aus dem Ruder laufen, ist man hier schon mal relativ zu 1999 und 2000 gesehen auf der sicheren Seite.
    Schau'mer'ma wie's weitergeht.
    Gruß
    Wolfgang

  10. #20
    Erfahrener Valueist
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    Hallo Wolfgang,

    gerade eben kam noch Artikel zu Nokia, der so in etwa in das Stimmungsbild passt.

    Volker's Devise beherzige ich ja auch, die Übertreibung habe ich mitgemacht, aber mangels Valuewissen bin ich nicht ausgestiegen, genau wie bei den anderen Technos. Es bleibt die Frage offen, ob man wirklich komplett ausgestiegen wäre.

    Viele Grüße

    Dieter

    Nokia bleibt extrem teuer

    ·Nachdem die Einnahmen der Finnen seit drei (die Gewinne seit vier) Quartalen sinken, sollen sie im laufenden Vierteljahr um zwei bis sieben Prozent zulegen.
    ·Nokia hat inzwischen so viele Gewinn- oder Umsatzwarnungen ausgegeben, dass man sie nicht mehr zählen will.
    ·Spätestens ab dem dritten Quartal wird Nokia wieder wachsen. Doch die Firma notiert nur noch wie ein echtes Wachstumsunternehmen, ist es aber nicht mehr in hinreichendem Maße.
    ·Dass Nokia im ersten Quartal fast die Hälfte weniger investiert hat als im Vorjahr, spricht nicht gerade dafür, dass sich die Firma auf stürmisches Wachstum einstellt.
    ·Immerhin sind die Ausgaben für Sachanlagen schon 2001 um ein Drittel gesunken. Der hervorragende Cash-Flow hinterlässt insofern einen bitteren Beigeschmack.
    ·Überhaupt bleibt es schwer für das Unternehmen, die Bewertung in Höhe des dreifachen Umsatzes zu verdienen.
    ·Das laufende geschätzte KGV von knapp 25 mag nicht besonders anspruchsvoll anmuten. Aber wer so denkt, hat nach der Blase immer noch nicht zur Realität zurück gefunden.
    ·Eine Firma, die mit der Wirtschaft wächst, ist fair etwa mit dem 17fachen Gewinn zu bewerten, sofern man mit einer Aktienrisikoprämie von drei Prozent rechnet.
    ·Man kann darauf bauen, dass dieser Multiplikator irgendwann auf Nokia angewendet wird.
    [B]

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