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Thema: Nestle

  1. #41
    Erfahrener Valueist Fabule
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    Hallo, zusammen!

    Hier noch zwei andere Artikel aus dem Fool´s-Board, in denen Produkte von Nestlé mit anderen verglichen werden:

    Nestea
    http://www.fool.com/specials/2003/03...source=mppromo

    und Wasser
    http://www.fool.com/news....ce=EDSP

    Gruß,

    Torsten

  2. #42
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Nestle sees strong growth in Asia

    BY M. HAFIDZ MAHPAR
    IN VEVEY, SWITZERLAND
    NESTLE S.A, the world’s largest food company, sees strong growth potential in the Asia, Oceania and Africa (AOA) zone, according to its assistant regional manager for the zone, Dominique Peterhans.

    “Despite AOA accounting for only 16% (or 14.9 billion Swiss francs) of Nestle’s global turnover, we have 72% of the world population there, which means we expect a lot of growth coming from the zone in the future,” he told Malaysian journalists at Nestle’s headquaters here on Monday.

    Nestle chief executive officer Peter Brabeck-Letmathe expected AOA to lead in terms of real internal growth (RIG), said Peterhans. *

    Nestle’s geographical operations are divided into three zones – AOA, Americas and Europe. *

    And RIG measures the like-for-like volume growth from one year to the next, excluding the impact of selling price increases and acquisitions.

    Nestle targets an average annual RIG growth of 4%, but only managed 3.4% last year due to difficult market conditions, particularly in Latin America and Japan. AOA recorded RIG of 3.6%,,Europe 1.7%, and the Americas 2.3%. (The Japan operation recorded RIG of –1.5%; former Nestle Malaysia managing director Jose Lopez Y. Vargas, who had attained success in Malaysia, has been re-assigned to Japan.)

    This year, the AOA zone was projected to hit at least 4% RIG, Peterhans told StarBiz, although the first half-year results were expected to show a lower figure.

    “We hope that next year, we can achieve 6% (the growth that Brabeck-Letmathe wants to see from AOA),” he added.

    Peterhans said Nestle was looking at expanding in China, had just entered the Algerian market this year with powdered milk and was currently watching the situation in Iraq to see whether an opportunity exists to be a pioneer in the food industry there.

    Peterhans said the AOA zone comprised 146 countries, and in about 80% of the markets Nestle was in, the company started operations before the 1950s. In Malaysia, Nestle began in 1905. In Vietnam, it was among the first foreign investors.

    “The company is very pioneering,” he said, “If you are early enough in the countries, you get to establish standards and consumer habits, and you gain your market share very, very quickly, which is also a lot easier to maintain. *

    “I’ve seen this in Cambodia, where I was the first man to head the Nestle operations. In two years, we managed to get about 80% market share in all the key (product) segments, and those who came in after that would have a very tough time to following.”
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  3. #43
    Neuer Benutzer Agio
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    Hallo zusammen,

    am Mittwoch 20.8.2003 gibt es Zahlen.

    Hier schon mal eine erste Meinung:

    Die Analystin Dr. Silke Stegemann von der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz stuft die Aktie von Nestlé (ISIN CH0012056047/ WKN 887208) weiterhin mit "Marketperformer" ein.

    Die aktuelle Hitzewelle in Europa breche alle Rekorde. Wer der seit Wochen andauernden Sommerhitze entfliehen wolle, dem bleibe nur der Weg in klimatisierte Räume oder ins Freibad. Die hitzegepeinigten Europäer würden nach Erfrischung und Kühlung lechzen. Während die schweißtreibenden Temperaturen deshalb zunehmend als Belastung empfunden würden, könnten sich einige wenige unverändert daran erfreuen.

    Man sehe einen positiven Effekt durch den erhöhten Eiskonsum für Nestlé und Unilever im dritten Quartal, der allerdings nicht überbewertet werden sollte. Die Hitze unterstütze die Erfolgsstory des Mineralwasserabsatzes von Nestlé. Das Unternehmen habe damit den richtigen Lifestyle Trend erkannt. Es müsse allerdings berücksichtigt werden, dass die Sparten nicht die Haupttreiber für die Ergebnisentwicklung darstellen würden.

    So generiere die Sparte Eiscreme und Tiefkühlkost nur 15% des Umsatzes und 12% des EBIT bei Unilever. Bei Nestlé sei die Relation noch ausgewogener, da die Eissparte 6% und die Wassersparte 9% des Umsatzes ausmache. Ende Juni habe Unilever die Anleger mit einer Warnung überrascht, das Wachstum der 400 Topmarken werde dieses Jahr nur 4% betragen. Im ersten Halbjahr habe das Wachstum dieser Marken bei 3,1 Prozent gelegen. Unilever setze nach der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal auf das zweite Halbjahr. Das Unternehmen rechne nun mit einer niedrigen zweistelligen Gewinnwachstum sowie mit einem Umsatzwachstum von 4%.

    Nestlé werde am 20.8.2003 die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichen. Die Veröffentlichung der Q1-Zahlen habe für Nestlé Aktionäre einen zartbitteren Beigeschmack gegeben. Der Umsatz habe um 7,5% auf 19,7 Mrd. nachgegeben. Enttäuscht habe vor allem das interne Realwachstum, bei dem Währungseffekte und Akquisitionen herausgerechnet würden. Nestlé habe dabei mit 2,6% die eigene Zielmarke von 4% verfehlt. Auch für das erste Halbjahr gehe man nur von einer internen Wachstumsrate von 2,8% aus. Nach den bis jetzt enttäuschend ausgefallenen Quartalsergebnissen und Ausblicken brauche die Branche letztlich keine Sonne, sondern eine Aufhellung der konjunkturellen Lage.

    Die Analysten der LRP bestätigen ihr "Marketperformer"-Rating für Nestlé.




    Gruß Agio

  4. #44
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Die Nestlé-Gruppe im ersten Halbjahr 2003 : Starkes organisches Wachstum und höhere Margen

    ¨ Umsatz steigt bei konstanten Wechselkursen um 6,3 Prozent, beflügelt durch ein starkes orga*nisches Wachstum von 5,5 Prozent
    ¨ Umsatz in Schweizer Franken beläuft sich auf CHF 41,4 Milliarden, ein Rückgang von 6,3 Prozent wegen eines negativen Wechselkurseinflusses von 12,6 Prozent
    ¨ EBITA-Marge steigt um 30 Basispunkte auf 12,2 Prozent (um 70 Basispunkte auf 12,6 Prozent bei konstanten Wechselkursen), mit einer verbesserten Leistung in allen geografischen Regionen sowie bei Nestlé Waters
    ¨ Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit steigt um 11,7 Prozent und freier Mittelfluss um 24,6 Prozent in Schweizer Franken
    ¨ Reingewinn von CHF 2`780 Millionen und Nettomarge von 6,7 Prozent
    ¨ Reingewinn (nach Abzug von einmaligen Erträgen und Aufwendungen) steigt um 4,9 Prozent in Schweizer Franken und um 19,1 Prozent bei konstanten Wechselkursen


    Peter Brabeck, Vize-Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Nestlé AG: "Nestlé beweist, dass sie selbst in einem sehr herausforderungsreichen Umfeld und mit einem weiterhin starken Schwei*zer Franken in der Lage ist, zu wachsen und ihre Leistung zu verbessern. Im Jahre 2003 konzentriert sich die Geschäftsleitung auf die operationelle Effizienz, und wir sind über die Resultate bei Jahresmitte erfreut. Die Verbesserungen der Margen und des Mittelflusses sowie das starke organische Wachstum zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sehen auch einem etwas günstigeren wirtschaftlichen Umfeld während der zweiten Jahreshälfte entgegen. Die Gruppe ist zuversichtlich, dass die höheren Margen und der höhere Mittelfluss keine einmaligen Ereignisse sind, sondern dass sie einen Trend auf*zeichnen, und dass ein organisches Wachstum zwischen 5 und 6 Prozent für das volle Jahr machbar ist."

    Vevey, den 20. August 2003 - Während des ersten Halbjahres 2003 belief sich der konsolidierte Umsatz der Nestlé-Gruppe auf CHF 41`437 Millionen, der sich in einem Reingewinn von CHF 2`780 Millionen und einer Nettomarge von 6,7 Prozent niederschlug. Die EBITA-Marge verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 12,2 Prozent (11,9 Prozent 2002) und der Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit stieg um fast 12 Prozent von CHF 2`757 Millio*nen auf CHF 3`080 Millionen. Diese Ergebnisse wurden in einem ungünstigen wirtschaftlichen und politischen Umfeld erzielt sowie gegen eine markant negative Währungsentwicklung für die in Schweizer Franken konsoli*dierende Gruppe.

    Umsatzleistung

    Bei konstanten Wechselkursen verbesserte sich der Umsatz um 6,3 Prozent klar über der Wachstumsrate des Marktes. Das starke organische Wachstum von 5,5 Prozent, das ein internes Realwachstum von 2,1 Prozent und Preisanpassungen von 3,4 Prozent umfasst, beschleunigte sich gegenüber dem ersten Quartal, konnte aber den negativen Wechselkurseinfluss von 12,6 Prozent nicht kompensieren und ergab einen allgemeinen Rückgang des in Schweizer Franken ausgewiesenen Umsatzes um 6,3 Prozent. Das bedeutende organische Wachstum zeigt einerseits die Stärke der Marken der Gruppe auf einer globalen Basis und andererseits die speziellen Massnahmen, die in Ländern mit hoher Inflation getroffen wurden, um die Margen zu schützen.
    Osteuropa, Lateinamerika und die Karibik sowie Afrika lagen klar über dem gruppenweiten Durchschnitt des organischen Wachstums. Die meisten Produktegruppen, mit Ausnahme von Schokolade und Süsswaren sowie Produkten für Heimtiere, trugen zu dieser positiven Entwicklung bei, und löslicher Kaffee, gekühlte kulinarische Produkte sowie Wasser zeigten ausgezeichnete Fortschritte. Dies trifft auch für Beverage Partners Worldwide und Alcon zu.
    Die Stärke des Schweizer Frankens gegenüber den meisten anderen Währungen, mit Ausnahme des Euro, verringerte den konsolidierten Umsatz der Gruppe um 12,6 Prozent, während um Veräusserungen bereinigte Akquisitionen einen positiven Einfluss von 0,8 Prozent hatten. Mit einem Umsatzwachstum von 6,3 Prozent bei konstanten Wechselkursen wächst die Gruppe weiterhin rascher als die Nahrungsmittelindustrie.

    Gewinnleistung

    Mit einer um 30 Basispunkte auf 12,2 Prozent gestiegenen EBITA-Marge zeigte die Gruppe ihre Fähigkeit, die operationelle Effizienz sogar unter schwierigen Bedingungen und in einem ungünstigen Währungsumfeld zu verbessern. Nestlé bewies ihre Fähigkeit, ihre Margen zu halten oder zu verbessern, indem sie gestiegene Rohmaterialkosten oder Inflationsdruck weitergab. Bei konstanten Wechselkursen zeigt die EBITA-Marge eine Verbesserung um 70 Basispunkte auf 12,6 Prozent. Der Fortschritt ist in allen geografischen Regionen sowie bei Nestlé Waters festzustellen, wobei die Zone Europa eine bedeutende Verbesserung um 80 Basispunkte an den Tag legte. In Lateinamerika konzentrierten sich die Gesellschaften der Gruppe darauf, ihre Margen zu schützen und trugen zu einer Verbesserung der EBITA-Marge der Zone Nord- und Südamerika um 30 Basis*punkte bei. Auf der Grundlage der guten Leistung von 2002 gelang es der Zone Asien, Ozeanien und Afrika, ihre Marge um 40 Basispunkte zu verbessern.
    Die Produktekategorien zeigten eine gute Leistung mit verbesserten EBITA-Margen bei Milchprodukten, Ernäh*rung und Speiseeis, Fertiggerichten und Produkten für die Küche sowie Produkten für Heimtiere. Die EBITA- Marge bei den Getränken gab leicht nach. Die Margen bei Schokolade, Süsswaren und Biscuits wiederum wider*spiegeln den saisonalen Charakter dieses Geschäfts.
    Die Gestehungskosten fielen um 100 Basispunkte auf 42,4 Umsatzprozente. Kosten für Vertrieb und Verwaltung stiegen um 70 Basispunkte und widerspiegeln damit die andauernden Investitionen in die Marken der Gruppe. Die Verwaltungskosten als solche hingegen fielen um 10 Basispunkte.
    Die andauernd niedrigen Zinssätze und eine effiziente Bewirtschaftung der Schulden und der Liquidität sind der Grund für den markanten Rückgang der Nettofinanzierungskosten auf CHF 191 Millionen (CHF 427 Millionen von Januar-Juni 2002). Die Stärke des Schweizer Frankens verringerte die Schuldenlast, da die Schulden vor*wiegend in US-Dollars anfallen.
    Der Vergleich von Reingewinn und Gewinn pro Aktie zwischen 2002 und 2003 muss im Lichte der einmaligen Gewinne von 2002 gesehen werden, die sich aus dem Börsengang von Alcon und dem Verkauf von FIS erga*ben und insgesamt mehr als CHF 4,5 Milliarden betrugen, sowie im Lichte der ausserordentlichen Restrukturie*rungskosten und Wertbeeinträchtigungen auf Goodwill und Sachanlagen im Jahr 2002, die zusammen CHF 2,1 Milliarden betrugen. Der Reingewinn (nach Abzug dieser einmaligen Erträge und Aufwendungen) erhöhte sich um 4,9 Prozent und sogar um 19,1 Prozent bei konstanten Wechselkursen.


    Mittelfluss und Bilanz

    Nestlé profitiert nach wie vor von einer ausserordentlich gesunden Finanzlage. Der Mittelfluss aus Geschäfts*tätigkeit wuchs mit einem Anstieg von fast 12 Prozent bedeutend schneller als EBITA, und dies trotz der ungünstigen Wechselkurse. Investitionen in Sachanlagen blieben in Umsatzprozenten auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2002 und unterstrichen damit den seit mehreren Jahren rückläufigen Trend. Die Netto*verschuldung stieg von CHF 15,0 Milliarden Ende 2002 auf CHF 21,1 Milliarden, vor allem wegen der Entschei*dung der Gruppe, den geplanten Rückkauf der ausstehenden Aktien von Dreyer`s als langfristige Verbindlichkeit zu betrachten. Das Verhältnis Nettoschulden zu Eigenkapital steht nun bei 59 Prozent.
    Die Gruppe setzte die Straffung ihrer Produktegruppen aktiv fort, wobei sie sich auf Geschäftsbereiche kon*zentriert, die profitable Wachstumsmöglichkeiten unter Beweis gestellt haben. Ende Juni wurde der Zusammen*schluss mit Dreyer`s, dem führenden Unternehmen für Premium-Speiseeis in den USA, erfolgreich abgeschlos*sen. Diesem vorangegangen waren die wichtige Akquisition von Powwow, des europäischen Home- and-Office-Delivery-Wassergeschäfts, und der Erwerb des Speiseeis-Geschäfts von Mövenpick in Europa. Während des gleichen Zeitraumes trennte sich Nestlé von einigen Geschäftszweigen wie Ortega (Essen im mexikanischen Stil, USA), Mont Blanc (Desserts auf Milchbasis, Frankreich) sowie gekühlte Milchprodukte und gesüsste Kon*densmilch in Deutschland. Die Gruppe reduzierte ausserdem ihre Beteiligung am deutschen Hersteller von geröstetem und gemahlenem Spezialitätenkaffee Dallmayr auf 25 Prozent.

    Ausblick

    Nach einem herausforderungsreichen ersten Halbjahr sieht die Gruppe einem günstigeren geschäftlichen Um*feld entgegen. Sie erwartet, dass die bereits unternommenen Initiativen die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe in den verbleibenden Monaten des Jahres und darüber hinaus sichern werden. Die breit angelegte Präsenz von Nestlé, sowohl geografisch als auch produktemässig, versetzt das Unternehmen in die Lage, von jeder Verbes*serung des wirtschaftlichen Klimas zu profitieren. Die Gruppe hat den Beweis erbracht, dass es möglich ist, selbst in einem schwierigen geschäftlichen Umfeld ein gutes organisches Wachstum sowie Verbes*serungen der EBITA-Marge und des Mittelflusses zu erreichen und erwartet, dass es ihr gelingen wird, diese Verbesserungen für 2003 als Ganzes zu erreichen.


    Kontaktpersonen:
    Medien: François-Xavier Perroud Tel.: +41-21-924 2596
    Investoren: Roddy Child-Villiers Tel.: +41-21-924 3622

    Nestlé S.A. Corporate Communications Vevey, Switzerland Telephone: +41 21 924 2596

    ----------------------------------------------------------------------

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    (Warren Buffett)

  5. #45
    Neuer Benutzer reuse3
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    Hallo liebe Valuegemeinde!
    Hier 2 Milchmädchenrechnungen zum derzeitigen Aktienkurs von Nestle und ihrem Halbjahresbericht:
    Der Reingewinn für das Geschäftsjahr 2002 betrug 7 564 Mio CHF. In diesem Reingewinn von 2002 war der Verkaufserlös aus dem teilweisen Börsengang von Alcon von +4500 Mio CHF enthalten.
    Milchmädchenrechnung 1: *
    * * * * * * * * * * * * * *7 564 Mio CHF * Reingewinn 2002
    * * * * * * * * * * * * - *4 500 Mio CHF * Verkaufserlös Alcon
    * * * * * * * * * * * * *= 3 064 Mio CHF *Reingewinn ohne Verkaufserlös

    Das ergäbe laut Milchmädchen ca. 8 CHF Gewinn pro Aktie und entspräche einem KGV von ca. 38 bei einem Kurs von 300 CHF pro Aktie.
    Jetzt werden einige von euch wahrscheinlich die Stirn runzeln oder milde zu lächeln beginnen (wenn sie überhaupt weitergelesen haben).
    Die Steuer für den Verkaufserlös ist ja nicht berücksichtigt. Außerdem hatte Nestle im Jahr 2002 *-2100 Mio CHF an Wertbeeinträchtigungen an Goodwill und Sachanlagen und Restrukturierungskosten. Und wer weiß, was ich sonst noch nicht berücksichtigt habe.(Ich hoffe auf Rückmeldungen)

    Lassen wir die Milchflaschen weiter klirren:

    Der voll verwässerte Gewinn für das Halbjahr Januar/Juni 2002 betrug 14,30 CHF pro Aktie. Für das Gesamtjahr 2002 betrug er dann 19,51 CHF pro Aktie. (+5,21 CHF pro Aktie für die Quartale 3 und 4)
    Für dieses Halbjahr beträgt der voll verwässerte Gewinn 7,11 CHF pro Aktie.
    Milchmädchenrechnung 2: *
    * * * * * * * * * * * * * * *7,11 * * 1.+2. Quartal 2003
    * * * * * * * * * * * * * + 5,21 * * *3.+4. Quartal 2002
    * * * * * * * * * * * = *12,32 *CHF pro Aktie
    Das entspräche einem KGV von ca 24,4 pro Aktie.

    So gehts naürlich nicht.

    Ich weiß zum Beispiel nicht ob die Restrukturierungskosten nur in einem oder in beiden Halbjahren 2002 berücksichtigt waren.
    Ich weiß auch nicht, ob und in welcher Höhe Restrukturierungskosten in diesem Halbjahr anfallen.
    Die Produkte von Nestle scheinen mir von guter Qualität zu sein.
    Das Eisgeschäft und Nestle Waters werden aller Wahrscheinlichkeit nach im 2. Halbjahr besser sein als letztes Jahr. Zeitungen schreiben, dass Schöller Eis in Deutschland Überstunden bei voller Kapazitätsauslastung fahren muss.

    Trotzdem 2 Fragen an die Value Gemeinde:

    Wäre Nestle bei einem KGV von 24 überbewertet?

    Im ersten Halbjahr gab Nestle einen Reingewinn von 2 780 Mio CHF an.
    Wie ist ein solcher Reingewinn zu beurteilen, wenn gleichzeitig die Nettoverschuldung von 15 000 Mio CHF auf 21 100 Mio CHF anstieg ?

    Viele Grüße!
    reuse3

  6. #46
    Erfahrener Valueist Dieter ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Hallo Reuse3,

    Nestle befindet sich nicht in meinem engeren Fokus, aber ich habe mal in meine Value-Analyse geschaut.

    Vorweg - die Sache mit den Gewinnen und was man nun raus-oder reinrechnen soll, bleibt eigentlich jedem selbst überlassen. Valueline erläutert so etwas in den Fußnoten und die Aktien Analyse verwendet den Nettogewinn geteilt durch die Anzahl der verwässerten Aktien.

    Für meine Betrachtungen verwende ich den Cash Flow, Sachinvestitionen und den Enterprisevalue (EV). Daraus berechne ich anstelle des KGV den EV / FCF, der bei Nestle Ende 2002 bei rund 18 lag.

    Annahmen zur Berechnung des fairen Wert:

    Diskontzins: 11 %
    FCF: 6.671 Mio SFr
    Wachstumsraten :
    Jahr 1 bis 4: 9%; 12%
    Jahr 5 bis 7: 8%; 10%
    Jahr 8 bis 10: 7%; 8%

    Damit liegt der innere Wert bei rund 260 SFr. Beim 2. Szenario (12, 10, 8) liegt Nestle's fairer Wert bei 305 SFr.

    Zu bedenken ist, das Nestle in 2002 einen überpropotionalen Zuwachs beim FCF hatte. Für meine persönlichen Berechnungen nehme ich den mittleren Wert der letzten 3 Jahre. Dann sieht es allerdings noch trüber aus.

    Gruß
    Dieter

  7. #47
    Erfahrener Valueist filippina
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    Hallo Reuse3,

    <(Ich hoffe auf Rückmeldungen)>

    Ja, ich sehe das etwas anders. *Im GB 2002, S. 51 kannst du eine andere Rechnung aufstellen.Beispiel: Punkt 28. Erwerbungen: Mittelabfluss aus Erwerbungen 5395 Mio CHF und Punkt 29. Veräusserungen: Mittelzufluss aus Veräusserungen: 4684 Mio CHF.

    5395 Mio CHF
    -4684 Mio CHF
    = 711 Mio CHF mehr an Mittelabfluss, wenn man Erwerbungen und Veräusserungen gegenüberstellt.

    Wichtig ist für mich nun, was hinter den Zahlen steckt. *Erwerbungen, wie Powwow fürs Wassergeschäft und Dreyer's und Mövenpick für Speiseeisgeschäft, sind positiv, auch wenn es vorübergehend zur Erhöhung der Nettoschulden kommt. Bis 2006 oder 2007 will Nestle dann die Aktien, die für Dreyer's bezahlt wurden, zurückkaufen. Das Wassergeschäft ist der stärkste Umsatzträger. Mit Powwow kann das Wassergeschäft erheblich gesteigert werden. Das Augenheilgeschäft, an dem Nestle immer noch mit 75% beteiligt ist, könnte meiner Meinung nach ganz verkauft werden.

    Zum 1. Halbjahr 2003 wurden nun voll konsolidiert:
    Zugang:
    Dreyer’s, USA, Speiseeis, 100% (Juni)
    Powwow, Europa, Home-and-Office Delivery-
    Wassergeschäft, 100% (Juni)
    Mövenpick, Schweiz, Speiseeis, 100% (März).

    Damit wird das 2. Halbjahr nicht weiter belastet und der Reingewinn für 1. Halbjahr schaut damit nicht schlecht aus. Der Baraufwand für die Erwerbungen betrug 1,3 Mrd CHF. 3,4 Mrd CHF wurden in die langfristigen Verbindlichkeiten aufgenommen

    Aus dem Halbjahresbericht, Seite 10:

    <Die Investitionen in Sachanlagen blieben in
    Prozenten des Umsatzes ungefähr auf demselben
    Stand wie in der Vergleichsperiode von 2002.
    Der Baraufwand für Erwerbungen betrug
    CHF 1,3 Milliarden und umfasste Powwow, die
    im europäischen Home-and-Office-Delivery-
    Wassergeschäft tätige Gruppe, sowie das Speiseeisgeschäft
    von Mövenpick, ebenfalls in Europa.
    Die Nettoverschuldung stieg von CHF 15,0 Milliarden
    per Ende 2002 auf CHF 21,1 Milliarden. Diese
    Zunahme ist vor allem auf den Ende Juni vollzogenen
    Zusammenschluss mit Dreyer’s sowie auf den
    Erwerb von Powwow zurückzuführen, die sich zusammen
    auf CHF 4,0 Milliarden beliefen. Im Falle
    von Dreyer’s betrachten wir das Options-Schema
    mit dem Ziel des Rückkaufs aller im Umlauf befindlicher
    Aktien 2006 oder 2007 als langfristige finanzielle
    Verbindlichkeiten. Das Verhältnis zwischen
    Nettoverschuldung und Eigenkapital nahm daher
    von 42% per Ende 2002 auf 59% zu.>

    Noch aus dem Bericht:

    <Nestlé hatte sich in ihrem Brief an die Aktionäre
    2002 für das laufende Jahr zum Ziel gesetzt, weiterhin
    schneller als die Nahrungsmittelindustrie zu
    wachsen und gleichzeitig auch ihre Margen und
    Mittelflüsse zu verbessern. Das erzielte organische
    Wachstum von 5,5% deutet, zusammen mit der
    Verbesserung der Margen und des Mittelflusses,
    darauf hin, dass die Gruppe die Hälfte des Weges
    erreicht hat, um dieses Ziel für 2003 zu realisieren.>

    Grüsse
    flippi

  8. #48
    Neuer Benutzer reuse3
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    Hallo filippina! Hallo Dieter!

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Kurz gefasst wollte ich mit meinen ungenauen Rechnungen zum Ausdruck bringen, dass Nestle in diesem Jahr eingekauft hat ohne, wie im letzten Jahr, in annähernd gleichem Wert zu verkaufen.
    Das sollte sich negativ auf Gewinn oder Verschuldung auswirken.
    Vielleicht ist der Kurs deswegen gefallen.

    Der Anstieg der Nettoverschuldung um 6 000 Mio CHF bewirkt bei einem Zinssatz von 2% einen zusätzlichen Abzug von ca. 120 Mio CHF vom EBIT. 120 Mio CHF sind ungefähr 1% vom EBIT im Jahr 2002 und wieder ungefähr 1% vom Reingewinn.

    Die Nettoverschuldung scheint so ungefähr die Differenz von Eigen- und Fremdkapital zu sein.(Falls ich mich hier irren sollte wäre ich für Korrekturen dankbar)

    Bei dem Anteil von Fremdkapital von Nestle sollte man meiner Meinung nach auch immer das aktuelle Zinsniveau im Auge behalten, da Nestle viele Obligationen auf variablen Zinssatz umgestellt hat.

    Falls Nestle die Schulden nicht weiter erhöht und sich zu weiteren Verkäufen durchringt bin ich persönlich optimistisch für das Unternehmen.

    Viele Grüße! *reuse3
    reuse3

  9. #49
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    Published: 07:35 10.10.2003 GMT+2 /HUGIN /Source: Nestlé S.A. /SWX:
    NESN /ISIN: CH0002137682

    Nestlé verkauft ihre Mehrheitsbeteiligung an der deutschen
    Logistik-Gruppe Trinks



    Vevey, den 10. Oktober 2003 *- *Die Nestlé-Gruppe hat eine
    Vereinbarung mit einer Gruppe deutscher Brauereien erzielt, nach
    welcher Nestlé 51 Prozent der Trinks GmbH Goslar und der Trinks Süd
    GmbH München, zweier bisher voll konsolidierter Tochtergesellschaften
    von Nestlé Waters Deutschland, verkauft. Trinks ist das grösste
    Unternehmen der Getränkelogistik in Deutschland und erzielt bereits
    fast 50 Prozent ihres Umsatzes mit dem Vertrieb von Bier, während 40
    Prozent des Umsatzes auf den Vertrieb von Mineralwasser entfallen.

    Die Brauereien beabsichtigen, das gegenwärtige Geschäftsmodell von
    Trinks weiterzuführen, welches mehrere hundert Getränkehersteller
    bedient. Im Jahr 2002 erzielte Trinks einen Umsatz von ungefähr einer
    Milliarde Euro und verteilte 1,3 Milliarden Liter Getränke. Die
    Transaktion unterliegt der behördlichen Genehmigung und wird keine
    Auswirkungen auf die Arbeitsplätze haben.

    Nestlé erwartet, dass der definitive Vertrag noch im Oktober 2003
    unterzeichnet wird. Die neue Besitzstruktur wird ab Januar 2004
    operationell sein. Von diesem Zeitpunkt an wird Trinks nicht mehr in
    der Konzernrechnung von Nestlé konsolidiert und es wurde mit den
    neuen Mehrheitsaktionären vereinbart, dass der Anteil von Nestlé in
    den kommenden Jahren noch weiter reduziert wird. Dieser Entscheid
    unterstreicht den Willen der Nestlé-Gruppe, sich auf ihre
    Kernaktivitäten mit höherem Ertrag zu konzentrieren und der
    Verbesserung der Margen gegenüber dem Umsatzwachstum den Vorzug zu
    geben.


    Kontaktpersonen:

    Medien: *Hans-Jörg Renk Tel.: *+41-21-924 3726
    Investoren: *Roddy Child-Villiers Tel.: *+41-21-924 3622




    Nestlé S.A. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
    Corporate Communications * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
    Vevey, Switzerland * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
    Telephone: +41 21 924 2596
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    (Warren Buffett)

  10. #50
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    Reuters
    Nestle übernimmt Westschweizer Wasserspender-Vertrieb
    Dienstag 21. Oktober 2003, 19:35 Uhr


    Zürich, 21. Okt (Reuters) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestle (Virt-X: NESZn.VX - Nachrichten) hat per 1. Oktober 2003 die in der Westschweiz in der Installation und im Vertrieb von Wasserspendern und Wasserbehältern tätige Opalia Schweiz - Water Tower SA gekauft. Die operativen Tätigkeiten von Opalia Schweiz blieben unabhängig, während die Direktion von Nestle Waters Schweiz übernommen werde, teilte Nestle am Dienstag mit.
    Opalia Schweiz hat sieben Mitarbeiter und ist gegenwärtig in Genf und Lausanne aktiv. Ab 2004 will das Unternehmen in diesem laut der Mitteilung "stark expandierenden Markt" gesamtschweizerisch tätig werden.

    Über einen Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

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