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Thema: Microsoft, MSFT

  1. #51
    Erfahrener Valueist
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    Vielen Dank Volker. Ich finde deine Charakterisierung hervorragend, allenfalls einen Tick zu wenig kritisch. Besonders gut hat mir die folgende Stelle gefallen:

    "Bill Gates hat die Computerwelt verändert wie kein anderer Mensch zuvor. Wobei keine der revolutionären Ideen von ihm selbst stammte. Es gibt nichts, wovon Microsoft behaupten könnte, es als erstes gemacht zu haben.

    Doch Bill Gates war immer ein Meister darin, gute Ideen frühzeitig zu erkennen und sie auf seine Weise umzusetzen. Er schlug und schlägt aus neuen Ideen Kapital."

    In diesem Zusammenhang kann ich folgende Literaturempfehlungen geben:

    "Der Termin" von TomDeMarco.

    Das Buch handelt in Romanform von "gutem" Management -- speziell im DV-Bereich -- und nimmt Microsoft bzw. Bill Gates als realen Hintergrund. Die zugehörige Theorie vertieft DeMarco in seinem Buch "Der Faktor Mensch im DV-Management". Beide Bücher würde ich in dieser Reihenfolge lesen.

    Dem Investor verschaffen die Werke einen Einblick in die DV-Branche mit deren Chancen und Risiken.

    PS:
    Ein sehr altes Werk, auf das jedoch immer wieder in der DV- und Management Fachliteratur verwiesen wird, ist:

    "The Mythical Man Month" von Frederick P. Brooks

    The Mythical Man-Month ist einer der Klassiker im Bereich des Software-Programmanagement. Brooks schöpft aus seiner reichhaltigen Erfahrung als Leiter für die Entwicklung von Betriebssystemen für IBMs berühmte 360er Großrechner und er legt sein Wissen in leicht verständlicher Form dar. Die Entwicklung dieses Großrechners gilt als eines der größten und anspruchvollsten erfolgreich abgeschlossenen Projekte der Menschheit.

  2. #52
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    Hallo Valueisten-Gemeinde,

    @Volker

    Hallo Volker,

    schönes Posting und danke für Deinen weisen Worte. Man lernt schließlich nie aus.

    P.S. *Ich habe in keinster Weise das Gefühl, dass Ben Bill Gate's Talent oder Micsrosoft als Erfolggeschichte i.A. in Frage stellt. Ein bißchen Kritik ist doch eigentlich fast immer angebracht und speziell hier, an einigen Stellen auch berechtigt, so meine Meinung. Ich denke Alles hat wohl zwei Seiten im Leben, auch Microsoft und das gilt ebenso für die faszinierende, ja "geniale" Seite.



    Viele Grüße
    Arman
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    (Warren Buffett)

  3. #53
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    Hallo Ben,

    <Alles Zitate bzw. Meldungen aus der Fachpresse!>

    Stimmt vielleicht sogar - aber warum immer nur negative?


    <Damit kann ich für Microsoft auch nach langer Suche zur Zeit nicht dienen, tut mit leid.>

    Muß dir nicht leid tun, Volker hat doch sehr viel positives gefunden. Man muß gar nicht lange suchen.

    <Ich wusste nicht, das hier nur positive Infos erwünscht sind>

    Das ist bestimmt so nicht richtig, denn hier wurden bereits sehr viele Diskussionen kontrovers geführt. Nur deine Berichterstattung erweckt bei mir den Eindruck, als verkörperst du den "Schwarzen Kanal" für Linux und gegen Microsoft. Will damit sagen, es ist einseitig.

    Gruß
    Dieter

  4. #54
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    "Microsoft steckt 250 Millionen US-Dollar in die Bildung

    Microsoft hat heute auf dem Microsoft Government Leaders' Forum 2003 sein Programm Partners in Learning in Rom vorgestellt. In den kommenden fünf Jahren will der Softwarekonzern 250 Millionen US-Dollar investieren, von denen weltweit Schulen und andere Bildungseinrichtungen profitieren sollen. Es sollen unter anderem Trainingsprogramme für Lehrende finanziert werden; außerdem will Microsoft technischen Support leisten. Lernende und Lehrende sollen außerdem zu vergünstigten Preisen an Software herankommen.
    ..."

    Zitat aus Heise Newsticker

  5. #55
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    Hallo ben,

    danke für die positive Meldung über MSFT, geht doch auch so.
    Ist ehrlich gemeint und nicht zynisch.
    Zu meinem posting vom 09.09.03
    "...Ich machs einfach kurz, m.E. ist es NEID pur. ..."
    Diesen Satz bezog ich auf Bill Gates und nicht auf WEB

    schönen Abend noch.

    brezi

  6. #56
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    Hallo,

    ich möchte nochmal kurz auf meinen Beitrag vom 18.08. zurückkommen. Tenor war, daß Windows Wettbewerbsvorteile besitzt, die es einem Konkurrenten sehr schwer machen, es anzugreifen.

    In der aktuellen Wirtschaftswoche gibt es einen Artikel über Microsofts bisher erfolglosen Versuch, Adobes PDF-Dateien anzugreifen.

    Eine Aussage lautet dort: "Office ist auch deshalb so dominant, weil es gewissermaßen ein Industriestandard ist. Jeder will sicherstellen, daß seine Dokumente auch von anderen gelesen werden können."

    Das unterstreicht das von mir gesagte noch.

    Gruß,
    Julia-Papa
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  7. #57
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    Die Aussichten für Office sind bescheiden
    Wachsender Wettbewerb erschwert das Geschäft


    JENS KOENEN, THOMAS NONNAST
    HANDELSBLATT, 21.10.2003
    FRANKFURT/REDMOND. Wenn Bill Gates, der Gründer von Microsoft, heute die Bühne im Saal des Millennium Broadway Hotel in New York für den Stapellauf der neuen Büro-Software Office 2003 erklimmen wird, dann dürfte es für einige Zuhörer ein Déjà-vu-Erlebnis werden. Denn die Marketing-Strategen haben denselben Veranstaltungsort wie vor zehn Jahren gewählt. Damals stellte Gates die allererste Office-Software vor.

    Seither hat das Paket – bestehend aus der Textverarbeitung „Word“, dem Tabellenkalkulationsprogramm „Excel“, der E-Mail- , Kalender- und Adressverwaltung „Outlook“ sowie dem Präsentationsprogramm „PowerPoint“ – die Schreibtische von 350 bis 400 Millionen Menschen erobert. Die Tageszeitung USA-Today erklärt „Office“ zu den „Beatles der Computersoftware“, denn wie im Fall der Musik der vier Pilzköpfe gibt es kaum jemanden, der die Office-Programme nicht kennt.

    „Office“ ist für Microsoft – der Softwarekonzern legt am Donnerstag Quartalszahlen vor – ein Goldesel. „Word“ und Co. werden in der Sparte „Information Worker“ zusammengefasst. Mit einem Umsatzanteil von 28,6 % im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 30. Juni) ist sie die zweitgrößte Microsoft-Einheit. Sie trägt neben Windows wesentlich zum Gewinn des Softwareriesen bei. Die operative Marge der Microsoft-Einheit „Information Worker“ liegt bei rund 76 %.

    Doch nach zehn Jahren fällt es Microsoft zunehmend schwerer, die Kunden immer wieder aufs Neue davon zu überzeugen, die nächste Version zu kaufen. Denn die meisten Anwender, egal ob in den Unternehmen oder am heimischen PC, nutzen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten und sehen daher noch wenige Gründe, sich eine neue Version zuzulegen. „Wer erwartet, dass die neue Office-Version die Umsätze antreiben wird, der wird enttäuscht werden“, sagt Analystin Heather O’Loughlin von State Street Global Advisors in Boston.

    Hinzu kommt ein wachsender Wettbewerb. Zwar hat Microsoft bei Büroanwendungen einen Weltmarktanteil von 90 Prozent. Doch Konkurrenten wie der Server-Spezialist Sun (Star Office) oder Corel (Word-Perfect) treten mit aggressiven Preisen auf. Damit seien beide Produkte gerade für vorinstallierte und preisgünstige Rechner attraktiv, räumt das Microsoft-Management im jüngsten Geschäftsbericht offen ein. Gleichzeitig gewinnt das auf dem offenen Betriebssystem Linux basierende lizenzfreie Paket „OpenOffice“ mehr Fans.

    „Wir rechnen nicht mit einem explosionsartigen Umsatzanstieg durch Office 2003“, sagt Microsoft-Vertriebschef Kevin Johnson. Vielmehr wolle der Softwarekonzern durch den Umstieg auf Office 2003 seine langfristige Strategie untermauern, Software mit einem Wartungsvertrag (Software-Assurance) zu koppeln. Dabei erwerben die Anwender zusammen mit der Lizenz eine regelmäßige Wartung gegen eine Mietgebühr.

    Zudem will Microsoft das Image seiner Standardsoftware aufwerten. Nach den Vorstellungen der Microsoft-Manager soll Office künftig „von strategischem Wert“ für Unternehmen sein. Sie sollen die Software künftig effizienter einsetzen können, zum Beispiel durch weniger Clicks beim Wechsel zwischen den einzelnen Programmen. Damit würde „Office“ näher an den Status von Unternehmenssoftware heranrücken, wie sie etwa von SAP, Oracle oder Peoplesoft produziert wird.

    Tatsächlich dürften Unternehmen mehr vom neuen „Office“ profitieren als Privatnutzer. In den vergangenen drei Jahren haben sich die Entwickler stark auf die Bedürfnisse von Unternehmen konzentriert. Zum Beispiel sollen neue Server-Technologien die Teamarbeit erleichtern. So werden etwa virtuelle Arbeitsräume für Projektgruppen geschaffen und Onlinekonferenzen möglich gemacht.



    „Office ist das Gesicht von Microsoft“

    Ist Office eine der Cash-Cows von Microsoft?

    (William A. Golding - Marketing Director für die Sparte Information Worker): Ja, aber es ist auch für Millionen Menschen das Gesicht von Microsoft. Serversoftware bekommt kaum ein Anwender zu sehen. Dagegen weiß jeder, dass man mit Outlook E-Mails verschickt, mit Excel Listen anfertigt oder mit Word Briefe schreibt.

    Wie viele Menschen arbeiten mit Office?

    Das ist schwer zu sagen. Die Zahl der illegalen Kopien in Ländern wie China und Russland erreicht astronomische Höhen von bis zu 90 Prozent. Wir schätzen die Zahl der Nutzer auf ungefähr 350 bis 400 Millionen.

    Wie hoch liegt schätzungsweise die Rate der Raubkopien in Deutschland ?

    Etwas über 30 Prozent. In Großunternehmen ist das Problem kleiner. In kleinen und mittleren Firmen sowie bei Privatnutzern schätzen wir die Rate aber auf 50 Prozent.

    Unternehmen halten sich mit IT-Ausgaben noch immer zurück. Warum sollten sie jetzt ausgerechnet in Office investieren ?

    Ein Investitionsanreiz für Großunternehmen dürfte es sein, dass Office 2003 das Datenformat XML verarbeiten kann. Dadurch wird die Anbindung von Office an Datenbanken und andere Unternehmenssoftware möglich. Office kann beispielsweise mit einer Kunden-Software von Siebel Daten austauschen.

    Wie lange dauerte die Entwicklung von Office 2003 ?

    Ein Produktzyklus ist zwischen drei und vier Jahre lang. Doch eine Software wie Office wird ständig weiterentwickelt. Die Entscheidungen, welche Funktionen eine neue Version enthalten soll, fallen zwölf bis 18 Monate vor der Fertigstellung. Die restliche Zeit benötigen wir für die Umsetzung. Die Entwickler arbeiten heute schon an der Version, die erst in zwei Jahren kommt.

    Also verkaufen sie ein bereits überholtes Produkt?

    Nein, denn die nächste Version wird nicht vor 2005 erhältlich sein.

    Die Fragen stellte Thomas Nonnast.




    München muckt auf: Microsoft fliegt raus
    Städtische Rechner werden auf Linux umgerüstet


    JOACHIM HOFER
    HANDELSBLATT, 21.10.2003
    MÜNCHEN. Der Angriff auf Microsoft beginnt ausgerechnet an der Isar, wo Microsoft heute sein neues Programm vorstellt: Als erste deutsche Großstadt hat München in diesem Jahr beschlossen, seine 14 000 städtischen PCs von Microsoft-Software auf Linux umzurüsten. Kein Einzelfall: Immer mehr Firmen und Kommunen wollen künftig ohne die Programme des amerikanischen Software-Riesen auskommen.

    Die Entscheidung Münchens hat weltweit Aufmerksamkeit erregt, weil sie zu einer Art Finale im Glaubenskrieg zwischen Microsoft und den Befürwortern der so genannten Open-Source-Software eskaliert. Linux ist eine solche Software, deren Quellcode für jeden Kunden und Programmierer einsehbar ist. Der größte Vorteil von Linux: Für das Betriebssystem werden keine Lizenzgebühren fällig.

    „Viele Städte aus dem In- und Ausland kommen auf uns zu und erkundigen sich, wie wir auf Linux umrüsten“, sagt Ernst Wolowicz, der bei der Stadt München für die Umstellung zuständig ist. Doch so weit ist die Stadt noch gar nicht: Bis kommendes Frühjahr wird in München zusammen mit IBM und Suse Linux ein Konzept für den Wechsel erarbeitet. *Dann muss sich der Stadtrat nochmals mit dem Thema befassen. Bis 2006 soll ein großer Teil der Umstellung abgeschlossen sein, hofft Wolowicz.

    München erhofft sich langfristig Einsparungen in Millionenhöhe. Außerdem: Bislang hat Linux dem US-Riesen Microsoft lediglich bei Betriebssystemen auf Netzwerk- Rechnern Konkurrenz gemacht. In München geht es nun aber auch um die Ablösung von Windows und PC-Programmen wie dem neuen Office auf den Geräten der Endnutzer. Das trifft Microsoft an einer empfindlichen Stelle, denn die Büro-Programme sind für die Amerikaner ausgesprochen lukrativ.

    Bis sich weitere Kommunen für Linux entscheiden, ist wohl nur eine Frage der Zeit. „Eine ganze Reihe von Städten ist dabei, sich das zu überlegen“, betont ein Sprecher des Nürnberger Software-Hauses Suse Linux. Dazu zählt unter anderem die österreichische Hauptstadt Wien. Die Stadt Schwäbisch Hall hat bereits 350 Nutzer mit Linux ausgerüstet.

    In Unternehmen ist Linux bereits weit verbreitet. Das hat nicht nur Kostengründe. Viele IT-Manager sind überzeugt, dass Linux mehr Schutz gegen die Angriffe von Hackern bietet als die Microsoft-Produkte. Das hat auch das Außenministerium in Berlin erkannt und deshalb in den vergangenen Monaten ein Hochsicherheitsnetz für seine Botschaften in aller Welt aufgebaut, das mit Linux läuft.

    Microsoft und Linux schließen sich aber nicht gegenseitig aus. Wo es sinnvoll sei, würden die Microsoft-Produkte weiter eingesetzt, heißt es bei der Stadt München.


    Office System 2003: Die Neuerungen liegen nur im Detail

    Mehr als zwei Jahre haben die Microsoft-Entwickler am neuen Office getüftelt. Wer aber ein Füllhorn neuer Funktionen erwartet, wird enttäuscht. Das Hauptaugenmerk lag nicht etwa auf mehr Funktionen, sondern auf Verbesserung von Optik, Layout und Bedienkomfort.
    Optik: Das Erscheinungsbild wirkt moderner. Die Bedienoberfläche der einzelnen Bestandteile des Büropakets, also Word, Excel, Outlook, Powerpoint und Access, passt sich den Einstellungen des Desktops an. Betriebssystem und Anwendungsprogramme wirken wie eine Einheit. Der Benutzer fühlt sich nach dem Programmstart gleich wie zu Hause. Gleichzeitig entsteht der zweifellos erwünschte Eindruck, als hätte sich viel verändert.
    Pluspunkt: Die Handhabung der Software wird einfacher. Vor allem häufig wiederkehrende Aufgaben kosten weniger Zeit. So gibt es im rechten Fensterbereich eine spezielle Leiste, in der wichtige Funktionen jederzeit per Mausklick zur Verfügung stehen. Hier lassen sich zum Beispiel alle zuletzt bearbeiteten Dokumente auf Knopfdruck abrufen oder bequem Recherchen durchführen.

    Praktisch: Die in Office 2003 integrierte Suchfunktion weitet Suchen bei Bedarf auf Intranet oder Internet aus. Wer zum Beispiel eine Vorlage für Word oder Excel benötigt, gibt im Suchfeld ein Schlagwort wie „Fahrtkosten“ oder „Zeitplan“ ein. Wenig später bieten Word oder Excel fertige Textvorlagen oder Kalkulationen an, die sich aus dem Netz laden und frei verwenden lassen.

    Neu: Bei Bedarf kann ein „Information Rights Management“ (IRM) aus dem Netz geladen werden. Die Rechteverwaltung erlaubt Benutzern, ihre Dokumente vielfältig zu schützen. So lassen sich Dokumente nicht mehr nur durch ein Passwort absichern, sondern zudem mit konkreten Berechtigungen versehen. Der Urheber kann zum Beispiel festlegen, dass ein Empfänger das Dokument zwar einsehen und bearbeiten darf, aber nicht ausdrucken.

    Word: Während unter der Vorgängerversion der Im- und Export von XML-Daten ausschließlich mit Hilfe von Excel möglich war, unterstützt nun auch Word das immer populärer werdende XML- Format, das einen bequemen Austausch von Informationen im Intranet und Internet ermöglicht. Ein Schritt in die richtige Richtung, da sich so mit Word erstellte Dokumente bequem in immer mehr Anwendungen bearbeiten lassen.

    Outlook: Benutzer des neuen Outlook können sich zum Beispiel auf einen Spam-Schutz sowie verbesserte Sicherheitsmechanismen freuen. Das Layout wurde verändert, damit sich mehr Informationen gleichzeitig präsentieren lassen. Jeder Kontakt kann künftig mit einem Bild verknüpft werden. Außerdem wurden die Funktionen zum Arbeiten in der Gruppe erweitert, etwa beim Koordinieren von Terminen und bei Konferenzen.

    PowerPoint: Präsentationen lassen sich per Mausklick auf CD brennen, ohne den Umweg über ein extra Brennprogramm gehen zu müssen. Auf diese Weise hergestellte CDs lassen sich ohne Zusatzprogramme und auch ohne PowerPoint auf jeden PC ab Windows 98 abspielen.

    Preis: Die Standard Edition kostet 500 Euro (Update: 300 Euro), die Professional Edition mit den Extras Access-Datenbank und Web-Tool Publisher schlägt mit 600 Euro zu Buche (Update: 400 Euro). * * * jds
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  8. #58
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    Trotz Gewinn: Microsoft-Kurs bricht ein




    HANDELSBLATT, 27.10.2003je PORTLAND. Mit einem Kurseinbruch reagierte die Aktie des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft Corp. auf die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003/2004. Zwar scheffelte der Konzern erneut Milliarden. Doch nicht alle Nachrichten aus Redmond waren gut. So enttäuschte die Resonanz von Firmenkunden auf das Angebot mehrjähriger Nutzungsverträge für Microsoft-Programme. Auch die Prognose des Konzerns für eine durchgreifende Belebung bei professionellen IT-Investitionen blieb vorsichtig.

    Und schließlich äußerte am Freitag die zuständige Richterin Zweifel, dass die Bedingungen, die Microsoft bei der Beilegung einer weitreichenden Kartellklage in den USA gestellt wurden, ihren Zweck – mehr Wettbewerb – erfüllen. Der Microsoft-Kurs beendete den Handelstag mit einem Minus von 7,96 % bei 26,61 $.

    Die gerichtliche Anhörung am Freitag war Teil einer routinemäßigen Überprüfung, ob Microsoft die Bedingungen für die außergerichtliche Beilegung der Kartellklage einhält. Richterin Colleen Kollar-Kotelly kritisierte, dass bisher nur neun Firmen Microsoft-Codes lizenziert haben, um eigene Produkte mit der Windows-Software kompatibel zu machen. Sie folgerte daraus, dass ein Kernstück der Einigung nicht die gewünschte Wirkung hat, und forderte eine schärfere Prüfung des Lizenzierungsverfahrens. Microsoft-Anwalt Rick Rule entgegnete, es komme darauf an, dass das Unternehmen die Türen öffne, nicht darauf, wie viele letztlich hindurchgingen.

    Die Kritik der Richterin ist für Microsoft unwillkommen, weil das Kartellverfahren vor der EU-Kommission immer noch schwebt und im kommenden Monat die Anwälte des US-Bundesstaates Massachusetts einen weiteren Anlauf unternehmen, um die Beilegung in den USA gerichtlich anzufechten. Massachusetts schloss sich als einziger Bundesstaat der Einigung zwischen Microsoft, der US-Regierung und einer Reihe anderer Bundesstaaten nicht an.

    Wie Intel und Dell profitierte auch Microsoft im abgelaufenen Quartal von der steigenden Nachfrage der Verbraucher nach leistungsfähigeren Computern. Mit einer Steigerung des Nettogewinns von 28 % auf 2,61 Mrd. $ oder 24 Cent pro Aktie und einem Umsatzzuwachs von 6,1 % auf 8,22 Mrd. $ übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Die Liquidität, die monatlich um fast 1 Mrd. $ wächst, erreichte Ende September 51,6 Mrd. $.

    Ein bedeutender Schwachpunkt in der glänzenden Quartalsbilanz war der starke Rückgang der so genannten Unearned Revenues. Als solche bucht Microsoft den Gesamtwert langfristiger Verträge mit Firmen über die Nutzung von Software einschließlich aller Verbesserungen. Sie sind ein Gradmesser für die weitere Entwicklung der Erlöse. In Microsofts Strategie spielt die Gewinnung von Firmenkunden eine bedeutende Rolle. Wenn die "Unearned Revenues" fallen, werden mehr alte Verträge abgearbeitet als neue gewonnen. Im vergangenen Quartal sanken sie um 768 Mill. auf 8,24 Mrd. $ – stärker als erwartet. Microsofts Finanzchef John Connors führte das in erster Linie auf Hacker-Attacken zurück, die Schwächen in der Software des Konzerns aufdeckten und Firmenkunden verschreckten. Aber: "Eine Krise ist das nicht", sagte er.

    Am stärksten wuchsen die Verkäufe von Server-Software mit plus 15 % auf 1,87 Mrd. $. Dabei ging ein wesentlicher Teil des Zuwachses auf Verträge aus früheren Quartalen zurück. Bei ihrer Spielkonsole Xbox steigerte Microsoft den Umsatz, zahlt aber weiter kräftig darauf. Dagegen schrieb das Internetportal MSN dank steigender Werbeeinnahmen zum ersten Mal schwarze Zahlen.
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  9. #59
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    Novell hat die deutsche SUSE gekauft, einen der großen im Linux Geschäft. IBM verdient gutes Geld mit Linux. Dell liefert mittlerweile mehr als 10% aller verkauften Computer mit Linux aus. Immer mehr asiatische (China, Vietnam usw.) und afrikanische Länder setzen auf Linux.

    Quelle: NTV, Fachpresse

    Zum Glück taugt Linux nichts...

  10. #60
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    Guten Morgen,

    bei BusinessWeek gibt es heute einen kostenlosen Report über Microsoft:

    http://research.businessweek.com/sprepor....ol=MSFT

    Viel Spaß damit,
    JuliaPapa
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