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Thema: Microsoft, MSFT

  1. #31
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    Linux ist für MSFT nun wirklich keine Unbekannte und der Münchner Schildbürgerstreich hat bestimmt nicht zu dem internen Diskussionspapier geführt. Das spielt aber auch nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die Frage, wie MSFT sein Monopol aufrecht erhalten kann.

    <Kennst du ein Unternehmen, bei dem die Händler für Vorstellungen neuer Produkte des Herstellers zur Kasse gebeten werden?>

    Während andere mit "Geiz ist geil" einen vernichtenden Preiskampf führen, kassiert MSFT ab - das ist doch wohl mehr als geil und ganz offensichtlich haben alle damit ihr Auskommen. Schließlich wird ja kein Händler gezwungen MSFT Produkte zu verkaufen.

    Dieter

    8:04AM Microsoft poor share performance blamed on memo (MSFT) 24.87: SG Cowen believes that a 13-page internal memo from CEO Ballmer discussing open source challenges weighed on stock yesterday. According to firm, the memo outlined co's strategy for addressing its key challenges, including a sluggish economy, lack of enthusiasm for technology, and emergence of open source software. Firm believes that headlines focusing on the threat from open source put kneejerk pressure on the stock yesterday. However, believes this reaction creates a trading opportunity in a stock that has largely been left out of the market move.

  2. #32
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    Hallo Ben,

    glaubst DU wirklich was DU schreibst, oder sind dies nur Lippenbekenntnisse? Hatte auch einmal eine ähnliche Meinung,
    aber mich hat Qualität überzeugt!!!!
    Für ein gutes Produkt z.B. Auto, zahlst DU doch auch deinen
    Preis oder? Man kann Windows doch sehr günstig haben,
    bei einem Neukauf eines PC’s ist doch meistens die Software mit dabei:
    Betriebssystem, Office, Routenplaner, Lexikon usw.
    Ich z.B. habe Win XP als SSL Version und somit um weit um die Hälfte günstiger.
    Hatte Linux am Rechner, damit ich das Betriebssystem wieder los wurde, musste ich mit MBR-kill die Festplatte löschen.
    Der Umgang mit Linux ist zwar Windowsähnlich, aber fast kein Spiel oder Programm ist mit Linux kompatibel, somit hast DU die größten Probleme. Hatte bevor ich MS Office
    verwendete Star-Office am Rechner, zu MS-Office ist es ein riesen Unterschied, arbeitete auch schon mit Lotus, hier gefiel mir nur Approach.
    Also Du kannst mir Linux schön reden wie DU willst, aber letztendlich entscheidet doch die Leistung und da ist Linux zu MS noch meilenweit entfernt. Noch ein Beispiel MS Explorer und Netscape, mit Netscape hatte ich immer Abstürze mit Billys MS Explorer fast keine.
    Der Stadt München wünsche ich viel Spaß, den werden Sie mit Sicherheit haben.

    brezi

  3. #33
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    Manche nennen mich einen Fachmann im EDV-Bereich. Ich selber höre diesen Ausdruck in diesem Zusammenhang weniger gerne, da sich mir meistens die Haare zu Berge stellen, wenn ich sehe, was sogenannte Fachleute ihren Kunden abliefern.

    Meine Kunden und mein eigenes Unternehmen arbeiten seit einigen Jahren mit Alternativen zur Windows Welt (FreeBSD, was übrigens auch Grundlage des aktuellen Apple Betriebssystems ist), haben damit viel Geld, Zeit und Nerven gespart und sind folglich sehr zufrieden. Leider gibt es noch nicht in jedem Bereich diese Alternativen. Aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.

  4. #34
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    Hallo Ben,

    Danke für die schnelle Antwort. Du hast es schön auf den
    Punkt gebracht. DU bist Computer-Profi und somit kannst Du
    mit der schwierigen Situation Linux auch spielerisch umgehen,
    aber was machen Laien wie ich? Ca. 98% aller Anwender sind
    Laien und somit sind wir wohl mit MSFT besser bedient. Das
    heißt Rechner einschalten und loslegen und nicht überlegen wo
    klicke ich jetzt hin und was muss ich nachinstallieren damit die
    Kiste läuft. Wahrscheinlich wird MSFT einmal als Marktführer
    abgelöst werden, aber bestimmt nicht die nächsten zehn
    Jahre. Alle Entwickler von Betriebssystemen und Anwenderprogrammen
    haben ein unwahrscheinlich großes Nachholpotential, um dieses aufzuholen
    wird wohl noch eine geraume Zeit vergehen.

    grüße brezi
    Geld ist nicht ALLES, aber ohne Geld ist ALLES nichts.

  5. #35
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    Hallo brezi,

    auch du kaufst dein Auto beim Fachmann und lässt es dort warten, weil kein Durchschnittsmensch die heutige Autotechnik richtig versteht und selbst Fachleute damit ihre Probleme haben. Trotzdem benutzt du es jeden Tag. Weshalb soll das bei Computern anders sein?

    Microsoft redet den Leuten zwar ein, dass alles kinderleicht sei, wenn man Microsoft Produkte benutzt, aber dass dies nicht so ist, sehe ich immer wieder und selbst Fachleute haben damit Probleme. Die meisten (Geschäfts-/Privat-) Leute in meinem Bekanntenkreis lassen ihren Computer mittlerweile vom Fachmann aufbauen und warten. Trotzdem benutzen sie ihn jeden Tag, egal ob sie mit Windows, Unix oder sonstwas arbeiten. So wie es heute für die Benutzung von Autos keine Rolle mehr spielt, von welchem Hersteller sie sind, so wird es auch bald bei Computern sein, auch wenn der Monopolist dies mit allen Mitteln verhindern will und seit Jahrzehnten als massive Innovationsbremse wirkt.

    Der Nachholbedarf liegt aus Sicht des "Fachmanns" in wesentlichen Dingen bei Microsoft, vor allem was die zugrundeliegenden Konstruktionsprinzipien betrifft. In vielen Bereichen hinkt Microsoft dem Stand der Technik um Jahrzehnte hinterher, auch wenn sie es perfekt verstehen diese Mängel hinter einer schönen Fassade und schönen Werbesprüchen zu verstecken.

  6. #36
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    Hallo Ben,

    in einem Punkt gebe ich Dir Recht, im Bereich Servertechnologie ist Linux oder Unix wesentlich
    stabiler, besser und günstiger, ( MSFT holt auf ).
    Aber warum ist dann MSFT Marktführer im Bereich Betriebssysteme und andere Anwendungen wenn die anderen Anbieter besser sind, irren so viele Anwender? Sind alle doof?

    gruß brezi
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  7. #37
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    "Microsoft: Linux ist Risiko Nummer 2 für unser Geschäft

    In einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorstellung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hat Microsofts Senior Vice President John Connors Linux und "Non Commercial Software" als das zweitwichtigste Risiko für Microsofts zukünftige Geschäfte bezeichnet. Mehr Gefahren ergeben sich danach nur aus der allgemeinen wirtschaftlichen Lage."

    Zitat aus Heise Newsticker

  8. #38
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    "Desktop-Produktivität: Linux und Windows nahezu gleichauf

    Eine Studie der Berliner Usability-Experten Relevantive AG bescheinigt Linux mit KDE-Oberfläche, Windows XP in der Bedienbarkeit praktisch eingeholt zu haben. 80 Personen, die täglich mit dem Computer arbeiten, aber nicht mit Windows XP oder KDE vertraut waren, mussten zehn verschiedene Aufgaben wie das Verfassen eines kurzen Textes, Ordner- und Dateioperationen, das Brennen einer CD oder das Schreiben einer E-Mail erledigen. Unter Windows XP brauchten sie dafür insgesamt gut 41, unter Linux knapp 45 Minuten. Die Desktops waren dabei bereits vorkonfiguriert, wobei die Experten von Basyscom besonderen Wert darauf legten, das Linux-System mit Hauptaugenmerk auf Office-Aufgaben klar zu strukturieren. "

    Zitat aus Heise Newsticker

  9. #39
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    "Microsoft testet Linux

    ...

    Microsoft empfindet Open-Source-Software offenbar immer stärker als Bedrohung. Ob Linux nun Konkurrent Nr. 1 oder Risiko Nummer 2 ist -- Microsoft-Chef Steve Ballmer sieht in Linux jedenfalls eine "wettbewerbliche Herausforderung für Microsoft und die gesamte Industrie". Bereits Anfang 1999 maß der damalige Microsoft-Chef Bill Gates in einem c't-Interview Linux als Alternative zu Windows NT eine große Bedeutung zu, was seinerzeit nicht zu erwarten war."

    Zitat aus Heise Newsticker

  10. #40
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    "Siemens: Linux in fünf Jahren Nummer 2 auf Desktop-PCs

    Duncan McNutt von Siemens Business Services (SBS) glaubt, dass Linux in fünf Jahren auf 20 Prozent aller Arbeitsplatzrechner installiert sein wird. Grundlage für diese Einschätzung seien die Ergebnisse eines bei SBS durchgeführten Testprogramms gewesen, bei dem man Anwender -- nicht Techniker -- Linux als Desktop-Betriebssystem bewerten ließ, erklärte McNutt gegenüber US-Medien.

    Die Vorteile von Linux gegenüber dem alteingesessenen Microsoft Windows würden sich besonders in großen Unternehmen mit 4000 bis 40.000 Arbeitsplätzen bemerkbar machen, meint McNutt, Leiter des Testprogramms. Linux sei dort günstiger zu betreiben und würde mindestens die gleiche Produktivität erlauben wie Windows. Grund dafür sei vor allem die Software Ximian Desktop, die im Wesentlichen das Office-Paket Open Office und Ximians Groupware-Anwendung Evolution umfasst. Diese hätte bei "Sekretärinnen und Managern" zu sehr guten Ergebnissen geführt.
    ..."

    Zitat aus Heise Newsticker

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