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Thema: Merck & Co

  1. #1
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    Merck & Co. ist ein US-amerikanischer Arzneimittel-Hersteller für die Human- und Tiermedizin. Für den Bereich der Humanmedizin entwickelt das Unternehmen Produkte gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel, Antibiotika und Mittel gegen Herzrythmus-Störungen und mit dem Pharmazeutikum Crixivan einen führenden Hemmstoff gegen Aids. Im Bereich der Tiermedizin führt Merck & Co. zusammen mit dem französischen Pharmakonzern Aventis das Unternehmen Merial. Merial entwickelt und produziert eine breite Produktpalette für den tiermedizinischen Bereich, von Betäubungsmitteln bis hin zu Pflegemitteln.

    Merck & Co. ist mit dem Pharmaunternehmen Schering-Plough ein Joint-Venture eingegangen, um die meistverkauften Produkte der beiden Konzerne weiter zu fördern. Es ist nicht unüblich, dass ein großer Pharmakonzern die Erzeugnisse eines kleineren Unternehmens mitvertreibt, um somit Distributionsprobleme zu lösen. Doch in diesem Fall wollen beide Unternehmen das Joint-Venture nutzen, um ihre Produktpalette auf dem amerikanischen Markt besser zu etablieren und neue Medikamente schneller zur Marktreife zu bringen. Damit schließen sich beide Unternehmen dem Konsolidierungsbestreben innerhalb der Branche an.

  2. #2
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    WHITEHOUSE STATION (dpa-AFX)

    "Der US-Pharmakonzern Merck & Co wird nach eigenen Angaben im nächsten Jahr einen niedrigeren Ertrag je Aktie ausweisen als von Analysten bisher erwartet. Er werde auf dem Niveau des laufenden Jahres verharren, teilte Merck am Dienstag in Whitehouse Station mit. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg des Ertrags je Aktie um 9 Prozent auf 3,42 US-Dollar prognostiziert.
    Für das laufende Jahr bekräftigte der Konzern seine Prognose für den Gewinn je Aktie zwischen 3,12 bis 3,15 Dollar. Das kommende Jahr sei ein Übergangsjahr. In 2003 rechnet Merck mit einem zweistelligen Wachstum beim Ertrag je Aktie.

    In den ersten neun Monaten habe Merck den Umsatz um 22 Prozent gesteigert. Die Umsätze bei den fünf Wachstumsträgern Zocor (Cholesterin-Senker), Vioxx (Arthritis-Präparat), Fosamax (Osteoporose-Medikament), Singulair (Asthma-Präparat) und Cozaar & Hyzaar (Bluthochdruckmittel) hätten um knapp 30 Prozent zugelegt. Der Gewinn je Aktie sei im Berichtszeitraum um 8 Prozent gestiegen.

    Das Budget für Forschung und Entwicklung für dieses Jahr gab Merck mit 2,5 Milliarden Dollar an. Im nächsten Jahr sollen diese Ausgaben auf 2,9 Milliarden Dollar steigen. Zudem halte der Konzern weiter Ausschau nach geeigneten Übernahmekandidaten. Dadurch solle der Zugang zu neuen Technologien strategisch erschlossen werden. /FX/jh/bi "

  3. #3
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    Bedingt durch die Übernahme von Schering- Plough sprang der Umsatz von Merck auf rund 11,4 Mrd $ im 1. Quartal 2010. Verglichen mit dem kombinierten Umsatz beider Firmen von rund 10,7 Mrd $ zur gleichen Zeit des Vorjahres errechnet sich daraus ein Umsatzwachstum von 6,5%. Der Gewinn ging aufgrund von Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme auf rund 299 Mio $ (-79%) zurück. Prozentual zweistellige Umsatzzuwächse beim Asthmamittel Singulair und eine hohe Nachfrage nach den von Schering-Plough eingebrachten Präparaten wie Remicade gegen Entzündungskrankheiten und Nasonex gegen Allergien haben das Konzernwachstum in den letzten Quartalen ansteigen lassen. Im weiteren Jahresverlauf wird Merck zwar den Patentablauf von Cozaar/Hyzaar zu spüren bekommen; das Blutdrucksenkerpaar hat im April den Patentschutz in den USA und in weiten Teilen Europas verloren. Durch den Zusammenschluss mit Schering-Plough ist die Abhängigkeit von einzelnen Medikamenten jedoch deutlich zurückgegangen, was Merck weniger anfällig für einzelne Patentabläufe macht. Im 1. Quartal stand Cozaar/Hyzaar nur noch für rund 7% des Konzernumsatzes. Für 2010 stellt Merck einen Gewinn vor Sonderfaktoren von 3,27 bis 3,41 $ pro Aktie in Aussicht. In 2009 lag der entsprechende Wert bei 3,25 $ je Aktie. Nach den hohen Sondergewinnen in 2009, wird dieses Jahr von Sonderbelastungen geprägt sein. Wir rechnen daher mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns. Langfristig ist dagegen von deutlich höheren Gewinnspannen auszugehen.

    Wir belassen die Timing-Einstufung auf Sicht von 6 bis 12 Monaten bei 3 Sternen. Analyse im Juni 2010

  4. #4
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    So sieht es 2012 nach dem ersten Quartal aus.

    Das Interesse der Investoren richtet sich diesmal nicht auf die Quartalszahlen. Leider konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Angaben zum Einsparvolumen und den Stellenstreichungen sowie Einzelheiten zur Neuausrichtung ist die Konzernleitung bis jetzt schuldig geblieben.

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