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Thema: Johnson & Johnson

  1. #11
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    Achtung Johannes!

    Johnson und Johnson wird kleinlaut

    Schlechte Nachrichten aus dem Haus des amerikanischen Healthcare-Giganten Johnson & Johnson. Der Konzern warnt Ärzte in Europa und Kanada, dass Eprex, ein Medikament gegen Blutarmut, unerwünschte Nebenwirkungen auslösen kann. Das Präparat könne die Blutarmut sogar verschlimmern, was allerdings nur sehr selten auftrete. Unerfreuliche Aussichten für das umsatzstarke Medikament, das ohnehin durch ein neues Präparat des Konkurrenten Amgen unter Druck kommen wird. Die Johnson & Johnson-Aktie wird schwächeln.


    Gruß

    Dieter

  2. #12
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    New Brunswick (vwd)

    "Die Johnson & Johnson, New Brunswick, ist auch nach dem 11. September optimistisch geblieben. Noch im Oktober kündigte der US-Mischkonzern an, sein Ergebnis für das Jahr 2001 werde mit 1,90 USD je Aktie über den Prognosen der Analysten von 1,88 USD liegen. Deshalb rechnen Marktbeobachter bei Vorlage der Zahlen am Dienstag nicht mit bösen Überraschungen. Denn auch für 2002 hat Johnson & Johnson bereits eine erfreuliche Entwicklung in Aussicht gestellt: Der Umsatz werde um zehn bis elf Prozent zulegen, das Ergebnis je Aktie werde bei 2,22 USD liegen, lautet die Prognose von CFO Bob Daretta. Allerdings räumte er ein, dass diese um 0,04 USD über den bisherigen Schätzungen liegende Prognose auf die Änderung der Bilanzierungsvorschriften in Bezug auf den Goodwill zurückzuführen sei. Bereits im dritten Quartal hatte der Konzern bewiesen, dass er im Stande ist, Konjunkturtiefs unbeschadet zu überstehen: Mit 0,49 USD je Aktie lag der Gewinn leicht über den Schätzungen der Analysten, die im Mittel 0,48 USD/Aktie vorausgesagt hatten. Insbesondere die Sparte Pharmaprodukte hatte zum Erfolg beigetragen: Sie verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 17,4 Prozent auf 3,7 Mrd USD. Dennoch gibt es auch bei Johnson & Johnson einige Flecken. So liegt gegen den Konzern eine Sammelklage wegen Diskriminierung von farbigen Arbeitskräften vor, die nach Ansicht von Juristen durchaus Aussicht auf Erfolg verspricht. Dem in New Brunswick ansässigen Unternehmen wird vorgeworfen, die aus Hispanos und Farbigen bestehende Minderheit bei Bewerbungen systematisch ausgegrenzt zu haben. Wer es dennoch schaffte, die hohe Eingangshürde zu nehmen, habe in dem Konzern keinerlei Aufstiegschancen gehabt, werfen farbige Kläger Johnson & Johnson vor. Allerdings sehen Branchenbeobachter dieses gegen den Konzern anhängige Verfahren nicht als eine ernsthafte Bedrohung für dessen Gewinn an."

    vwd/DJ/22.1.2002/ip/mim
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  3. #13
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    Hallo,

    heute gibt unter:
    http://research.businessweek.com/spr...port_free.asp?

    den Johnson & Johnson Report kostenlos.


    S&P Opinion: Buy (xxxxx)

    Quantitative Evaluation:
    Outlook (1 Lowest - 5 Highest): 2-
    Fair Value: 63.30
    Risk: NA
    Earn/Div Rank: A+
    *

    Technical Evaluation: BULLISH since 02/02
    Rel. Strength Rank (1 Lowest - 99 Highest): 71


    Overview 07-MAR-02

    We expect 2002 sales to increase 10%. Drug sales will benefit from continued growth in Procrit treatment for anemia, Duragesic transdermal patch for chronic pain, and Remicade anti-inflammatory agent. We also see greater contributions from newer drugs such Aciphex antiulcer, Topamax antiepileptic, and Reminyl for Alzheimer's disease. Higher sales are forecast for ALZA Corp., acquired in June 2001. We also see continued strength for medical devices, driven by new products such as drug-coated coronary stents, as well as growth in established orthopedic and diagnostics lines. More modest growth is seen for consumer product lines. Margins should benefit from an improved sales mix and productivity enhancements. EPS in 2002 are projected at $2.22, with further progress to $2.58 seen for 2003.



    Valuation 07-MAR-02

    The shares moved higher over the past 12 months, significantly outperforming those of many big pharmaceutical makers with earnings prospects clouded by patent expirations. JNJ's strength mirrored better than expected EPS in recent quarters and investor enthusiasm for ALZA Corp., acquired in mid-2001. Despite initial dilution, ALZA should rejuvenate JNJ's higher-margin pharmaceuticals business with new drugs and drug delivery technologies, and provide important cost synergies. Investors have also expressed excitement over J&J's new breakthough Cypher drug-coated coronary stent, which is expected to be launched in Europe this year and in the U.S. in early 2003. By the end of 2002, J&J expects to have six products or franchises each with sales of over $1 billion. We recommend purchase of the high quality shares, recently valued at a modest premium relative to other leading drug/medical companies, for above average total return.



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  4. #14
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    Hallo Andreas,oder Volker?
    Auch wenn der der Link gerade zu Freddy Mac führt, ist das ein netter Service von Businessweek.
    Gruß
    Wolfgang

  5. #15
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    Hallo Wolfgang,

    dann warst Du etwas zu spät. Unter dem angegebenen Link erhälst Du täglich einen S&P Report kostenlos.

    Falls Du den kompletten Report von JNJ haben möchtest kann ich Dir ihn gerne mailen.

    Gruss
    Volker
    herzliche Grüße

    Volker

  6. #16
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    Hallo !

    Keine schlechte Sache von S&P, zurzeit kann man sich die Zahlen von Pfizer ansehen. Auch ganz praktisch, wenn man sich noch den Industry Outlook ansieht, da hat man gleich einen kleinen Branchenvergleich.
    Nur schade, dass man alte Reports nicht findet, oder hat das schon jemand geschafft?

    Gruß,
    Jörg.

  7. #17
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    Hallo Dieter

    Ich hab jnj verkauft mit einem Couvert Col.

    Schreiben Die jetzt schon bei der Wert Berechnung bei Dir ab?

    JnJ als Firma mag ich immer noch aber mittlerweile halt zu teuer.

    Da ich heute mall wieder bei Die Vorbei gefahren bin stelle ich mir die Fege wann Du mall wieder gen Westen kommst ?

    Grüße

    Johannes

  8. #18
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    hallo j&j-freunde

    ein interessanten artikel gab es in der ftd...

    Aus der FTD vom 16.8.2002 www.ftd.de/jobserie
    Attraktive Arbeitgeber (VI): Johnson & Johnson weiß, was Frauen wünschen
    Von Christine Mai, Düsseldorf

    Erstens ist Simone Pick eine erfolgreiche Frau. Und zweitens Mutter. Und drittens war sie die erste Mitarbeiterin in einer höheren Position bei Johnson & Johnson, die nach der Geburt eines Kindes zurückkam.

    Möglich gemacht hat dies die konsequente Frauenförderung des Health-Care-Unternehmens. "Es war beruhigend zu wissen, dass ich Beruf und Familie hier so gut kombinieren kann", sagt Pick. Pick ist bei Johnson & Johnson verantwortlich für das Marketing im Intra- und Internet. Nach der Geburt ihres Sohnes im September 1999 nahm Pick sechs Monate Erziehungsurlaub. Während dieser Zeit war sie per Laptop mit dem Unternehmen verbunden - ein Teil des Konzepts. "Wir versuchen, während der Elternzeit an den Mitarbeitern dranzubleiben, damit der Kontakt nicht abreißt", sagt Personalchef Markus Bonsels. Im April 2000 fing Simone Pick an, wieder voll zu arbeiten - drei Tage im Büro, zwei von zu Hause aus. Seit Anfang 2001 arbeitet sie nur noch vier Tage, die Hälfte der Zeit als Telearbeit. Diese Modelle hat sie mit dem Unternehmen für ihre individuellen Bedürfnisse entwickelt.

    Johnson & Johnson ist ein Beispiel dafür, wie Förderung von Chancengleichheit aussehen kann. Insgesamt betrachtet sieht es da in der deutschen Wirtschaft eher schlecht aus. Wie viele - oder besser wie wenige - Frauen hier Führungspositionen innehaben, ist schwer in Zahlen zu fassen, denn was zu welcher Managementebene gehört, legen die Betriebe fest. In Aktiengesellschaften geht die Zahl aber jedenfalls gegen null; in der obersten Führungsebene bei großen Unternehmen sind etwa vier bis fünf Prozent der Manager Frauen. Rechnet man die zweite und dritte Ebene dazu, kommt man auf einen Frauenanteil von 15 Prozent. Bei der Firma Johnson & Johnson arbeiten in den obersten beiden Führungsebenen etwa gleich viel Männer und Frauen.


    "Man erkennt zunehmend, welche Potenziale in gut ausgebildeten Frauen schlummern", sagt Eva-Maria Roer, Vorsitzende von Total E-Quality. Der Verein setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein und zeichnet regelmäßig Unternehmen aus, die mit ihrer Personalpolitik langfristig Chancengleichheit fördern. Johnson&Johnson hat diesen Preis vor wenigen Wochen bereits zum zweiten Mal erhalten.


    Fachkräfte halten

    Das ist das Resultat einer gezielten Personalpolitik. Denn: "Es wird immer schwieriger, Talente zu bekommen und auch zu halten", sagt Jean-Paul Rigaudeau, Vorsitzender der Geschäftsführung. Für den Health-Care-Hersteller kommt es insbesondere wegen der noch jungen Mitarbeiter darauf an, Fach- und Führungskräfte zu halten. "Wir haben einen Altersdurchschnitt von 37", sagt Personalchef Markus Bonsels. "Da ist es entscheidend, die Expertise im Unternehmen zu halten."


    Ein weiterer Grund für die starke Frauenpräsenz liegt in den Produkten von Johnson & Johnson: Carefree, o.b., Bebe und Penaten - Marken, die hauptsächlich von Frauen gekauft und genutzt werden. "Bei den Produkten wäre es unmöglich, nicht auf Frauen einzugehen", sagt Personalchef Bonsels. Zumal der Betrieb bei seinen Mitarbeiterinnen auch kostenlose Marktforschung betreiben kann: "Da sieht man, was ankommt", so Bonsels.


    Das Unternehmen profitiert in jedem Fall von einem höheren Managerinnen-Anteil: "Männer und Frauen haben unterschiedliche Blickwinkel", sagt Eva-Maria Roer von Total E-Quality. "Daher ergänzen sie sich prima in Teams." Dorothea Assig, Management-Coach, sagt, dass sich auch die Unternehmenskultur dadurch verbessere: "Sobald der Frauenanteil im Topmanagement etwa 15 Prozent erreicht, spürt man in den Betrieben eine eklatante Änderung des Klimas. Es wird entspannter, unkomplizierter."


    Individuelle Modelle

    Alles gute ökonomische Gründe, Frauen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Was tut Johnson & Johnson für seine weiblichen Fach- und Führungskräfte? Es gibt individuelle Arbeitszeitmodelle, Teilzeitkonzepte und Telearbeit.


    Personalchef Bonsels spricht nicht gern von Frauenförderung. "Chancengleichheit ist gelernt", sagt er. Die Angebote der Firma richten sich an alle, kommen aber insbesondere denen zugute, die Erziehungsverantwortung tragen - und das sind wegen der immer noch vorherrschenden traditionellen Rollenbilder eben meist Frauen. Das Konzept zeigt Wirkung: Drei Viertel der Frauen kehren nach der Elternzeit ins Unternehmen zurück.


    Seit einiger Zeit haben neben Johnson & Johnson auch einige andere deutsche Großunternehmen die Möglichkeiten entdeckt, die in einer Förderung der Chancengleichheit stecken: Lufthansa, VW und die Telekom. Und glaubt man der Total-E-Quality-Vorsitzenden Eva-Maria Roer, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Frauen auch die oberen Führungsebenen erobern, zumal sie immer besser ausgebildet sind. "Das ist eine Lawine, die da rollt", sagt Roer. "Frauen arbeiten sich hoch, ob gefördert oder nicht."



    © 2002 Financial Times Deutschland


    liebe grüsse

    rolf, der j&j im value-depot hat....

  9. #19
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    Hallo,

    bedingt durch eine extrem enge und schmerzhafte Zusammenarbeit mit einer Zahnärztin, kam es auch zu einer regen Diskussion über geeignete Paradontose Behandlungsmethoden. Bei meinem Research bin ich erst auf ein Mittel (Arestin) und dann auf die Firma gestossen (OraPharma). Für mich ist es leider zu spät, aber alle anderen sollten sich das Mittel merken. Mir ist für Deutschland keine Zulassung bekannt.

    Small Caps erwecken mein Interesse und ich wollte wissen, wie sich diese Firma an der Börse macht.

    Zu spät, aber dafür muss das Produkt wohl sehr gut sein. Weitere Infos folgen nach meinem nächsten Termin.

    Gruß
    Dieter

    Johnson & Johnson to Acquire OraPharma, Inc.
    Acquisition to expand portfolio of oral health products

    New Brunswick, NJ and Warminster, PA (November 13, 2002) - Johnson & Johnson and OraPharma, Inc. (NASDAQ: OPHM) today announced that they signed a definitive agreement for Johnson & Johnson to acquire OraPharma, a specialty pharmaceutical company focused on the development and commercialization of unique therapeutics. As a result of the acquisition, OraPharma will operate as part of the Personal Products Company, a member of the Johnson & Johnson family of companies.

    Under the terms of the transaction, OraPharma shareholders will receive $7.41 for each outstanding OraPharma share. The transaction is valued at approximately $85 million, net of cash, and is expected to close in the first quarter of 2003 subject to customary closing conditions and regulatory approvals. The acquisition is not expected to have a material impact on revenues or earnings of Johnson & Johnson.

    OraPharma's initial product, ArestinTM, represents a therapeutic advance for the adjunct treatment of periodontal disease. ArestinTM is the first locally administered, time-released antibiotic encapsulated in microspheres that effectively controls the germs that can cause periodontal disease, a disease that affects more than 50 million people in the United States.

    "The acquisition of OraPharma allows us to make an important entry into the professional marketplace," said Michael Sneed, President, Personal Products Company. "The addition of OraPharma broadens our portfolio of innovative oral health products."

    Headquartered in Warminster, Pennsylvania, OraPharma's strategic focus is based in large part on their patented microsphere delivery technology with well characterized compounds. The company's other technological initiatives include a compound for the treatment of oral mucositis, an agent for bone and tissue regeneration, and a next generation periodontal therapeutic.

    "Becoming part of the Johnson & Johnson family of consumer companies provides us with the resources to fully realize the potential of ArestinTM," said Michael D. Kishbauch, President and Chief Executive Officer of OraPharma. "In addition, our future pipeline of technologies offers the potential of additional novel therapeutics."

  10. #20
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    Hallo,

    in der BusinessWeek gibt es unter

    http://www.businessweek.com/technol....055.htm

    einen Bericht über Johnson&Johnson. Nach meinen Erfahrungen dürfte dann morgen ein kostenloser S&P-Report über JNJ folgen.

    Gruß,
    JuliaPapa
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