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Valueist
Unverschämt günstig
Hallo allerseits,
nach den Quartalszahlen von Home Depot hat "Mr.Market" seine Depression wieder ereilt.
Zu den Fakten:
KBV: 2,3 !!!!
KGVe: 13 !!!!
In den letzten 20 Jahren hat HD eine Eigenkapitalrendite zwischen 18,6% und 31% aufgewiesen. Ein riesiges Aktienrückkaufprogramm (rund 1/3 der umlaufenden Aktien) ist in der Planung.
Fazit:
Bei sehr begrenztem Risiko kann man auf Sicht von 5 Jahren einer Verdoppelung des Kapitals sehr entspannt entgegensehen.
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Valueist
Mr. Market ist bei Home Depot in seinem Element.
Während er vor rund 2 Wochen Home Depot unbedingt wie verrückt verkaufen wollte, ist er heute- nachdem der Wert in dieser Zeit um rund 12% gestiegen ist- in Kauflaune.
Gott sei Dank muss man den depressiven Kerl nicht verstehen. Lieber nimmt man ihm sein Lunchbrot weg (Home Depot) und isst es auf :-)
Trotz des für die kurze Zeit hohen Gewinns halte ich den Wert immer noch für spottbillig.
Spannende Zeiten wünscht,
Stefan Albrecht
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Administrator
HD hat im 1. Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Besonders gut verkauften sich Saisonartikel wie Gartenzubehör sowie Energiesparprodukte. Der Umsatz stieg um 4,3%, im gleichen Tempo wuchs auch die Zahl der Verbrauchertransaktionen. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde lag jedoch mit 52,54 $ in etwa auf Vorjahresniveau. Auf vergleichbarer Fläche betrug das Wachstum 4,8%, auf dem amerikanischen Heimatmarkt jedoch nur 3,3%. Der Konzern überzeugte hingegen mit einem Gewinnsprung von über 40%. HD profitierte dabei von einem Sonderertrag in Höhe von 51 Mio $, erntete aber auch die Früchte seines drastischen Sparkurses, der in der Krise eingeschlagen wurde. Fortschritte machte HD zudem beim Schuldenabbau. Der Konzern hat die Jahresprognose nach oben korrigiert und damit die Befürchtungen, dass sich das Konsumklima nur sehr langsam verbessert, etwas zerstreut. Statt 2,5% erwartet HD jetzt ein Umsatzwachstum von 3,5%. Der Gewinn pro Aktie soll auf 1,88 $ steigen. Bisher wurden 1,79 $ in Aussicht gestellt. Ein Indiz, dass das Management von einer nachhaltigen Trendwende ausgeht, ist die Tatsache, dass erstmals seit Jahren wieder das Personal aufgestockt wurde. Die insgesamt soliden Zahlen und der Ausblick wecken Hoffnungen, dass sich die stark gebeutelte Immobilienbranche allmählich erholt. Zumindest scheinen die Amerikaner wieder bereit zu sein, in ihre Eigenheime zu investieren. Die hohe Profitabilität früherer Jahre dürfte der Konzern aber nicht so schnell wieder erreichen.
Wir belassen das Timing bei 3 Sternen. Die Bewertung der Aktie bewegt sich im historischen Durchschnitt. Analyse im Juni 2010
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