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Thema: Intel, INTC

  1. #11
    Erfahrener Valueist JuliaPapa
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    Hallo, zusammen,

    trotz der Yahoo-Gruop wage ich es nochmal, einen Hinweis auf die heutige kostenlose Studie über Intel zu bringen:

    http://research.businessweek.com/sprepor....ol=INTC


    Gruß,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  2. #12
    Erfahrener Valueist jo
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    Pasend dazu ein Artikel
    Aus der FTD vom 16.10.2003 www.ftd.de/kapital
    Das Kapital: Intel ist schon wieder überschwänglich bewertet

    Manche Analysten müssen den Verstand verloren haben. Dass die Kursziele für Intel nach den exzellenten Q3-Zahlen nunmehr in Richtung 40 $ je Aktie gehen, ist anders jedenfalls nicht mehr zu erklären. Weiteres Thema in diesem Kapital: Apple Computer.



    *

    Hoffnungslos


    Keine Frage, bei Intel läuft es wie geschmiert. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn waren besser als erwartet, obwohl die Firma die Quartalsprognose zuvor schon zweimal angehoben hatte. Prima abgeschnitten haben vor allem die Geschäfte mit Notebookprozessoren, den asiatischen Schwellenländern und den US-Verbrauchern. In Japan und in Europa stieg zudem die Nachfrage der Firmenkunden.

    Insgesamt zog der Umsatz um 14,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal an, wobei der typische saisonale Zuwachs im dritten Quartal bei neun Prozent liegt. Wegen der höheren Stückzahlen, eines günstigeren Produktmixes (höhere Preise) und effizienterer Produktionstechniken ist die Bruttomarge um 730 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal explodiert.


    Dagegen ist der Ausblick für das vierte Quartal, der gegenüber dem dritten Quartal einen Umsatzzuwachs von rund sieben Prozent vorgibt, äußerst konservativ. Nicht nur, dass die Nachfrage im Weihnachtsquartal typischerweise um acht Prozent zulegt. Auch dürfte die US-Firmenkundennachfrage angesichts des BIP-Wachstums von annualisiert rund sechs Prozent zulegen, zumal der PC-Ersatzzyklus ohnehin bald einsetzen sollte. Dazu kommt möglicherweise eine starke Nachfrage aus China, wo das Neujahr diesmal sehr früh gefeiert wird. Der Nachrichtenfluss wird also vorerst positiv bleiben.


    Und 2004 werden die Stückzahlen zunächst noch weiter anziehen, bei besserer Produktivität. Mittelfristig sorgen vor allem die Schwellenländer für Wachstum, wobei Intel davon ausgeht, dass China ab 2010 bedeutender sein wird als die USA.


    Nur macht China jetzt schon rund die Hälfte des US-Geschäfts aus, das seinerseits nicht mal ein Drittel des Gesamtumsatzes bringt. Geht man davon aus, dass die reiferen Märkte im Schnitt um fünf Prozent steigen, müsste China also schon um über 25 Prozent zulegen, damit Intel zwischen 2004 und 2010 um zehn Prozent wächst. CSFB schätzt für 2004 einen Umsatz von 34,2 Mrd. $ (Konsens 33,8 Mrd. &#036 - und für 2007 von 33,8 Mrd. $. Selbst wenn Intel den Umsatz 2004 von knapp 30 auf 34,2 Mrd. $ steigert, entspricht das übrigens einem mittleren Wachstum von läppischen 4,5 Prozent seit 1998.


    Na ja, und nach den neuen Schätzungen, die einen Gewinnanstieg von zwei Fünfteln unterstellen, notiert Intel mit einem 2004er KGV von 28,5 und mit dem 5,7fachen Umsatz. Falls die Firma Mitarbeiteroptionen als Gehalt verbuchen würde, stiege das 2004er KGV auf etwa 34. Die Hälfte wäre angemessener.



    Apple Computer


    Da hat Apple im letzten Quartal des Fiskaljahres noch eine dicke Ernte eingefahren. Das Umsatzplus war so satt wie seit sieben Perioden nicht mehr, warum erstmals seit zwei Jahren im Schlussquartal wieder ein Betriebsgewinn anfiel. Zwar liegt der Betriebsgewinn fürs Gesamtjahr immer noch weit unter dem bereinigten Vorjahresergebnis. Aber dem Markt ist das egal. Wie erwartet konnte Apple seit langem mal wieder zwei Quartale in Folge überzeugen. Also muss die Trendwende doch geschafft sein. Kein Wunder, dass der Kurs schon zwei Tage vor Bekanntgabe der Zahlen deutlich zulegte.


    Und tatsächlich kann den Zweiflern vorgehalten werden, dass Apple endlich wieder über tolle neue Produkte verfügt. Der Schwund im Brot-und-Butter-Geschäft Desktops konnte bislang zwar nur beim Endverbraucher gebremst werden. Aber der neue PowerMac G5 wendet sich ja gerade an Geschäftskunden. Die Orders seit Vertriebsstart im August sind verheißungsvoll.


    Immerhin liegen die Notebookreihen voll im Trend. Hinzu kommt der ungebrochene Erfolg mit den tragbaren Musikterminals (iPods). Dessen Erfolg stellen die selbstentwickelte Multimediasoftware und die schnelle Akzeptanz des bislang einzig funktionalen Online-Musik-Portals iTunes sicher.


    Lässt man sich indes nicht vom Kurzfristtrend blenden, sind Apples langfristige Probleme dieselben. Mit einem PC-Weltmarktanteil von 2,3 Prozent im August bleibt die Firma ein Nischenspieler für Kreative aus der Medienindustrie. Daran wird auch der Ausflug in die Konsumelektronik nichts ändern, zumal ein wachsender Beitrag dieses Geschäfts die Rohertragsmarge ja eher belasten dürfte. Die langfristigen Wachstumsaussichten sind daher begrenzt.


    Umso mehr verblüfft die Bewertung. Laut Konsens soll Apple 2004 rund 0,56 $ je Aktie verdienen - und zwar inklusive des Finanzergebnisses von rund 0,20 $. Um den Aufschlag zum Sektor-KGV von 21,3 zu rechtfertigen, müsste Apple aber glatt den doppelten Gewinn hinlegen. Dabei hätten Mitarbeiteroptionen den Gewinn 2002 um 0,64 $ je Aktie geschmälert, wenn sie verbucht worden wären. Da hat sich der Anleger keinen Apfel, sondern ein dickes Ei ins Nest gelegt.



    © 2003 Financial Times Deutschland , © Illustration: *FTD/nb

  3. #13
    Administrator Value Analyse ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Für Intel ist die Krise vorbei. Im traditionell schwachen 1. Quartal erzielte der Konzern Rekorde bei Umsatz und Gewinn. Die vom Markt aufmerksam beobachtete Bruttomarge verbesserte sich von 45,3 auf 63,4%. Intel hatte in der Krise seine Werke modernisiert und kann jetzt günstiger produzieren. CEO Otellini führte das starke Wachstum auf neue Produkte zurück, wie die leistungsstärkeren und energiesparenden Chips auf Basis der 32-Nanometer-Technologie. Daneben profitierte Intel von steigenden IT-Investitionen der Industriekunden, nachdem in den Krisenquartalen lediglich das Endverbrauchergeschäft gestützt hatte. Dem Konzern kam zugute, dass im abgelaufenen Quartal weltweit 84,3 Mio Computer verkauft wurden, rund 27% mehr als im Vorjahr. Besonders der Absatz von Notebooks zog stark an. Mit Blick in die nahe Zukunft ist Intel ebenfalls optimistisch und hat für das 2. Quartal einen Umsatz zwischen 9,8 und 10,6 Mrd $ sowie eine Bruttomarge von etwa 64% vorausgesagt. Dieses Margenziel gilt auch für das Gesamtjahr. Die positive Geschäftsentwicklung sollte sich über 2010 hinaus fortsetzen. Der Konzern verspricht sich einiges von der neuen Generation der Atomchips, die bei den Tablets-Computern zum Einsatz kommen sollen, also in dem Segment, in dem Apple gerade mit dem neuen iPad für Furore sorgt. Schon jetzt ist die Atomchip- Reihe stark gefragt, die in Mini-Laptops und Netbooks zu finden ist. Zudem stößt Intel in neue Geschäftsfelder vor wie Chips für Mobiltelefone oder für die Bordelektronik in Autos. Angesichts des hohen Gewinnwachstums ist Intel preiswert.

    Timing unverändert 4 Sterne. Analyse im Mai 2010

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