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Thema: Intel, INTC

  1. #1
    Moderator Volker Gelfarth ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Intel ist der weltweit größte Hersteller von Mikroprozessoren mit einem Weltmarktanteil von knapp 80%. Intel ist aus der Geschichte des PC nicht wegzudenken. In neuerer Zeit sind Netzwerkprodukte, Videokonferenzsysteme, Servertechnologie und Software hinzugekommen.

    Nachdem Intel 1968 gegründet wurde, brachte das Unternehmen 1971 den ersten Mikroprozessor auf den Markt. Dieser war und ist die Grundlage für Intels starkes und konstantes Wachstum. Im Zuge des Nachholbedarfs des asiatischen Raumes engagiert sich Intel hier verstärkt. Infolgedessen trägt der asiatische Raum zunehmend zum Umsatzwachstum des Unternehmens bei.

    Intel ist aber nicht nur ein Hersteller von Mikroprozessoren, sondern mittlerweile auch eine Beteiligungsgesellschaft. Intel hält Anteile an über 430 StartUps und etablierten Unternehmen. Die Werte von Intels Portfolio sind hauptsächlich in den Bereichen Internet-Content und Internet-Infrastruktur angesiedelt. Ziel der Beteiligungen ist es, langfristig die dominierende Marktposition bei der Herstellung von Prozessoren zu sichern, sowie neue Geschäftsbereiche zu erschließen. Zusätzlich erhöht Intel weiter die Ausgaben für Forschung und Entwicklung und für das Marketing.

    Intel hat im Kerngeschäft der Mikroprozessoren allerdings zum ersten Mal einige ernsthafte Konkurrenten, z.B. AMD (Advanced Micro Devices) mit fast 20% Marktanteil. Intels Prozessoren gehören eher dem hochpreisigen Segment an und haben noch den Ruf der qualitativ und fast fehlerfreien Prozessoren inne.

  2. #2
    Neuer Benutzer Kloetzler
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    Hallo Volker ,
    eine interessante Zusammenfassung der Chipbranche habe auf dem Borsalinoboard gefunden.
    (www.borsalino.ch)den ich dir und Interessierten nicht vorenthalten möchte.
    Ein Betrag von "Youngman"
    Semiconducter-Bericht Woche 22



    Am Montag war Feiertag in den USA. Der Handel war ausgesetzt.


    Dienstag den 29 Mai

    News:

    -Der weltweite Halbleiter-Umsatz wird im Jahr 2001 voraussichtlich um 13.5% auf &#36176.79 Mrd. schrumpfen. Schuld daran habe die schwache Nachfrage nach PCs und nach Handys, so die aktuelle Studie der World Semiconductor Trade Statistics (WSTS). Der Rückgang sei der größte in 10 Jahren und folgt einem starken Umsatzanstieg um 36.8% im Jahr 2000 auf &#36204.39 Mrd. WSTS sagten ursprünglich ein Umsatzwachstum für 2001 von 20% voraus, doch die schwache Nachfrage nach IT-Produkten hat ihre Spuren hinterlassen.
    Der Industrieverband schätzt, dass der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte von Quartal zu Quartal wieder ansteigen werde. Vom Q2 auf das Q3 erwartet man 5.3%und 7.3% sequentielles Wachstum vom Q3 auf das Q4.


    -Das Analystenhaus Lehman Brothers zeigt sich bezüglich der näheren Zukunft für die Halbleiterunternehmen Xilinx(XLNX) und Altera(ALTR) verunsichert. So besteht die Möglichkeit weiterer Entlassungen, um die Kosten einzudämmen. Des weiteren sei lt. Lehman bei beiden Unternehmen evtl. eine weitere Reduzierung der eigenen Gewinnschätzung zu erwarten. Ausserdem erwarte man bald agressive Kostenkontrollen und Entlassungen.


    Ratings:

    -Prudential Securities stufen Cypress Semiconductor(CY) von Akkumulieren auf Hold ab. Schuld daran habe ein zunehmender Druck auf die Margen des Unternehmens.


    Mittwoch den 30 Mai


    News:

    -Der Chip-Weltmeister Intel(INTC) hat angekündigt, dass die ersten Computerhersteller im Juni mit der Auslieferung von Servern und Workstations beginnen werden, die auf dem neuen Itanium-Prozessor basieren. Diese Zentraleinheit ist besonders leistungsfähig, weil sie 64 Bit-breite Pfade für Addressen und Daten aufweist. Der Itanium ist für den Einsatz in Hochleistungsrechnern ausgelegt, die im Bereich der Datenspeicherung, der Kommunikation, der wissenschaftlich technischen Analyse und Simulation, der mechanischen und elektrischen Konstruktion, sowie beim sicheren e-Commerce benötigt werden.


    -Die Analysten von Lehman Brothers setzten ihre Gewinnschätzungen für die Chipunternehmen Cypress Semiconductor Corp.(CY), Micron Technology(MU) und Simple Technology(STEC) herab und begründete dies mit einer schwachen Produktnachfrage und einer schwierigen Preissituation.
    So wurden die Gewinnschätzungen von Cypress(CY) von 35 Cents/Aktie im Jahr 2001 auf 21 Cents/Aktie heruntergenommen, für das Jahr 2002 rechnet man nur noch mit 45 Cents/Aktie anstelle 55 Cents/Aktie.
    Bei Micron(MU) sieht man nur noch 25 Cents/Aktie im Jahr 2001 und 1&#36/Aktie im nächsten Jahr, zuvor waren es 50 Cents/Aktie und 1,60&#36/Aktie.
    Simple Technology(STEC) soll anstelle von 20 Cents und 25 Cents/Aktie nun noch 7 Cents und 17 Cents/Aktie Gewinn erzielen.


    -In einer heute in New York veröffentlichten Studie des Analystenhauses Merrill Lynch über den Chipmarkt kommen die Experten zu dem Schluss, dass amerikanische Halbleiter- und Chipproduzenten derzeit alles andere als günstig bewertet sind und von einem Kauf daher abzuraten sei.
    Die Analysten prognostizierten den Unternehmen des Sektors weitere schwierige Quartale, in denen der Preiskampf und die Nachfrageschwäche den Ton angeben könnten. Aus diesem Grund sollten interessierte Anleger abwarten, bis die Nachfrage sich wieder stabilisiert habe und die Auftragseingänge wieder zulegen konnten.
    Eine Ausnahme bilde lediglich die Aktie des Chipgiganten AMD(AMD), die positiv hervorzuheben sei. Andere Unternehmen, allen voran Intel(INTC), sollte man zunächst meiden.


    -Die Talfahrt an den Spot-Märkten für dynamische RAM-Speicher, die in den Hauptspeichern von PCs und Servern eingesetzt werden, geht weiter. Nach einer leichten Erholung Anfang April ist die Aussicht auf eine Stabilisierung gegenwärtig wieder geschwunden. Gerade in der laufenden Woche kommt erneut Preisdruck auf. Die Lager sind voll, die Nachfrage geht gegen Null.
    Innerhalb von wenigen Tagen sind die Preise für 64 Megabit SDRAM, der gegenwärtig auslaufenden Technologiegeneration, von 1,80&#36 auf Werte unter 1,50&#36 gefallen. Bei der mit 128 Megabit doppelt so großen Variante werden teilweise schon weniger als 3&#36 gezahlt. Vor kurzem kostete sie noch 3,70&#36. Das 256 Megabit SDRAM ist um einen Dollar auf 8&#36 gefallen.
    Die schnelleren und moderneren Nachfolger der 128 Megabit großen SDRAMs, DDR-DRAMs mit 266 MHz Takt, kosten gegenwärtig zwischen 6 und 8&#36. Anfang Februar wurden noch 16&#36 bezahlt. Micron Technology(MU) hat kürzlich DDR-RAMs in den Markt eingeführt, was bei diesem zur Zeit sehr volatilen Segment für weiteren Abwärtsdruck sorgen wird.
    Der Preisentwicklung auf den Spotmärkten wird oft Indikatorfunktion für die breite Marktentwicklung bei den entsprechenden Produkten nachgesagt. Kurzfristiger überplanmäßiger Bedarf wird häufig zunächst auf den Spot-Märkten gedeckt, bevor Lieferverträge angepasst werden. Umgekehrt werden Lagerüberbestände auf den Spot-Märkten angeboten. Die in beiden Fällen resultierenden Preisbewegungen pflanzen sich bei Nachhaltigkeit auf die Herstellerkonditionen fort und lösen so entsprechende Trends aus. Vielleicht ist es gerade der wachsende Pessimismus auf den Spot-Märkten, der eine nahende Bodenbildung anzeigt.


    -Morgan Stanley Dean Witter hat sich heute einiger Halbleiteraktien angenommen. Die Investment-Ratings werden zwar in allen diesen Fällen bekräftigt, die Gewinnprognosen jedoch teilweise deutlich zurückgenommen. Das Brokerhaus hat auch einige Anbieter von Telekommunikationsequipment abgestuft. Durchgängige Linie sind Bedenken über die anhaltend schwache Entwicklung im Telekommunikationssektor. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Lieferanten.
    Die Aktie von Rambus(RMBS) wird neutral bewertet. Der Gewinn je Anteilschein wird für 2001 von 0,30 auf 0,28&#36 zurückgenommen. Für 2002 werden statt zuvor 0,40 nur noch 0,25&#36 gesehen.
    Cypress (CY)wird ebenfalls neutral gesehen. Der Gewinn wird für 2001 von 25 auf 15 Cent reduziert. Für 2002 werden die Schätzungen von 0,45 auf 0,20&#36 zurückgenommen.
    National Semiconducter(NSM) wird als Outperformer mit Kursziel 36&#36 eingestuft. Die Prognosen werden für das Geschäftsjahr 2002 von 20 auf 5 Cent zurückgenommen.
    Auch PMC Sierra(PMC) wird mit dem Rating Outperform belegt. Die Gewinne je Aktie werden für 2001 von 14 auf 8 Cent reduziert. Für 2002 werden die Schätzungen von 0,65 auf 0,50&#36 korrigiert. Das Kursziel wird um 5 auf 55&#36 zurückgenommen.
    Broadcom(BDMA) bleibt weiter auf Outperform. Der Gewinn je Aktie soll 2001 nach Analyst Mark Edelstone von 25 auf 5 Cent zurückgehen. Die Prognose für 2002 lautet jetzt auf 25 Cent Gewinn je Aktie. Vorher lag der Wert bei 60 Cent. Das Kursziel wird auf 60&#36 festgesetzt.
    Texas Instrument(TXN) wird erneut mit "neutral" bewertet. Analyst Edelstone reduziert die Gewinnschätzungen für 2001 von 35 auf 28 Cent je Aktie. 2002 wird ein Wert von 40 Cent erwartet. Zuvor war er von 50 Cent ausgegangen.


    -Altera(ALTR) und Nortel Networks(NNT) haben einen langfristigen Liefervertrag unterzeichnet, der Altera zum bevorzugten Lieferanten von programmierbaren Logik-Halbleitern macht. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen auch bei der Entwicklung neuer, für die Bedürfnisse des Telekommunikations-Marktes maßgeschneiderter Produkte zusammenarbeiten. Das Abkommen hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Nortel verspricht sich davon ein niedrigeres Kostenniveau und kürzere Entwicklungszeiten. Altera wird damit zu einem der größeren Chip-Lieferanten von Nortel.


    Marktkommentar:

    Sehr heftig erwischte es heute im Handelsverlauf den Chipsektor, der ein neues Monatstief markierte.
    Der Philadelphia Semiconductor Index, in dem die führenden 16 Chip- und Halbleiterwerte notiert sind, verlor zum Ende 6,03% auf 585 Punkte und ließ alle seine notierten Unternehmen in rotem Terrain zurück. Damit erreichte man den tiefsten Schlussstand seit dem 18.April. Vor sechs Handelstagen lag der Index noch über 700 Punkten, bevor der starke Kursverfall einsetzte.


    Ratings:
    -ABN Amro stufen Intel(INTC) erstmals auf Hold.

    -Morgan Stanley Dean Witter bekräftigen Cypress Semiconductor(CY) mit einem Marktneutral-Rating und setzen die Prognosen herab. Grund für die Zurückhaltung sei der hohe Lagerbestand des Unternehmens und die schwache Preisstruktur, so die Investmentbank.

    -ABN Amro stufen AMD(AMD) erstmals auf Add und vergeben ein 12-Monats-Kursziel von &#3636.

    -Merrill Lynch bewertet Micron Techn.(MU) weiterhin mit NT Neutral.


    Donnerstag den 31 Mai

    News:
    -Der führende europäische Halbleiterhersteller, ST Microelectronics(STM), verkündete heute, die Investmentausgaben zum zweiten Mal in diesem Jahr herabzusetzen und eine Fabrik in Kanada aufgrund schwächelnder Produktnachfrage zu schließen.
    Das Unternehmen will die Ausgaben auf 1,5 Milliarden &#36 in diesem Jahr von zuvor geplanten 1,9 Milliarden &#36 senken. Außerdem werde eine Belastung in Höhe von 30 Mio. &#36 in diesem Quartal für die transferierten Arbeiten von einer Fabrik in Ontario erwartet. Die Fabrik hatte man erst im letzten Jahr gekauft.
    Im März waren die geplanten Investitionsausgaben bereits von 2,5 Milliarden &#36 auf 1,9 Milliarden &#36 gesenkt worden. Im Jahr 2000 investierte man noch 3,3 Milliarden &#36.


    -Der Analyst Brett Hodess von Merril Lynch glaubt dass das Chipunternehmen Novellus Systems(NVLS) heute nach Börsenschluss seine zuvor ausgegebenen Planzahlen für die Auftragsbestände nach unten revidieren werde. Die vormals genannten 220 Mio. &#36 sollen danach nicht mehr aktuell sein. Auch solle der Vorstand sagen, dass mittlerweile keine Klarheit über die weiteren Aussichten bestehe.


    -Prudential Sec. Analyst Hans Mosesmann der Meinung, dass Intel's(INTC) laufendes Quartal am unteren Ende der eigenen Schätzungen (Umsatz gleichbleibend bis minus 7%) liegen dürfte. Die Nachfrage nach Motherboards bleibe schwach, der Rückgang der Stückabsatzzahlen könnte sogar 10% erreichen. Auf dem nächste Woche anstehenden Quartals-Update erwartet Mosesmann, dass Intel seine Erwartungen für das Quartal bestätigt, was auf Grund des früher veröffentlichten Saisonablaufs kritisch bewertet werden dürfte.


    Marktkommentar:
    -In einem festen Markt können sich heute auch die Chip- und Halbleiteraktien sehr gut schlagen.
    Damit kann man nach drei Tagen Kursverlust in Folge wieder zulegen. Sehr rege werden die Aktien von Intel(INTC) gehandelt, die knapp 2% gewinnen. Andere Aktien wie die von Rambus(RMBS), KLA Tencor(KLAC) und Altera(ALTR) gewinnen alle über 4%.
    Viele Analysten sehen die Chip- und Halbleiterwerte in einer Art Vorreiterfunktion für den Gesamtmarkt. In der Vergangenheit war es oft so, dass die Halbleiterwerte die Grundrichtung des Gesamtmarktes frühzeitig eingeschlagen haben.


    Ratings:

    -Das LT Buy und IT Accumulate Rating von Merrill Lynch für das Halbleiterunternehmen Xilinx(XLNX) wird bestätigt.

    -Merrill Lynch bestätigt das Altera auf LT Buy und IT Neutral genommen wird.

    Noch schöne Festtage wünscht Euch

    Hans der Kloetzler

  3. #3
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    Intel schlägt Erwartungen um zwei Cents je Aktie


    Intel, der weltweit größte Computerchip-Hersteller, konnte im vergangenen Quartal einen Gewinn vor Akquisitionskosten in Höhe von 854 Mio. Dollar erzielen. Dies entspricht einem Gewinn von 12 Cents je Aktie und einem Rückgang von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unter Einbezug der Kosten für Akquisitionen bleibt ein Gewinn von 3 Cents je Aktie.
    Der Umsatz ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 24 Prozent auf 6,3 Mrd. Dollar zurück. Dies sei vor allem auf den Preiskampf mit AMD und die schwächere Nachfrage nach Computerchips zurückzuführen.

    Für das nächste Quartal erwartet das Management einen Umsatz von 6,2-6,8 Mrd. Dollar. Die Marge wird im Gesamtjahr allerdings leicht unter der des Vorjahres liegen.

    Craig R. Barrett, der CEO des Unternehmens äußerte sich positiv über die Zukunft. Er sieht für Intel aufgrund der starken Produktlinie und der Kosteneffizienz Marktvorteile.






  4. #4
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    Penang, 02. Aug (Reuters)

    - Die Computerindustrie hat nach Einschätzung des weltgrößten Chipherstellers Intel die Talsohle durchschritten und kann im zweiten Halbjahr 2001 wieder mit einer stärkeren PC-Nachfrage rechnen. "Die Computer-Industrie hat die Talsohle durchschritten", sagte Intel-Präsident Craig Barrett der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in Penang. Der erwartete Anstieg der Nachfrage sei jedoch eher mit saisonalen als fundamentalen Gründen zu erklären. "Jeder Anstieg im dritten und vierten Quartal wird mehr saisonal als fundamental sein", sagte Barrett. Die erwartete stärkere Nachfrage im zweiten Halbjahr sei unter anderem mit PC-Käufen vor Schulbeginn und der Einführung des neuen Betriebssystems Windows XP zu erklären, sagte Barrett weiter. Die lahmende Weltkonjunktur mache jedoch Prognosen schwierig. "Es ist sehr schwer genau vorherzusagen, was passieren wird", sagte er. "Wir haben so etwas wie einen synchronen Abschwung in den USA, Europa und Japan." Intel will nach eigenen Angaben seine Präsenz im Netzwerk- und Kommunikationsmarkt stärken, um von einem erwarteten Nachfrageschub in den kommenden Jahren zu profitieren. "Wenn sich die Konjunktur erholt, erwarte ich, dass die Netzwerk- und Kommunikationsindustrie zwischen 30 und 50 Prozent jährlich wachsen kann", sagte Barrett.

    Intel hat zwei Fabriken in Malaysia und will die Produktion dort nach Angaben vom Donnerstag weiter ausbauen. Das Unternehmen wolle weitere 100 Ingenieure für die Netzwerkentwicklung in Malaysia einstellen, während konzernweit rund 5000 Arbeitsplätze bis zum Jahresende abgebaut werden sollen, sagte Barrett. Der für das dritte Quartal prognostizierte leichte Umsatzanstieg des Konzerns gegenüber dem Vorquartal sei eine "konservative" Schätzung. Intel hatte für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang um 24 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar ausgewiesen und für das dritte Quartal Umsätze zwischen 6,2 und 6,8 Milliarden Dollar angekündigt.




  5. #5
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    Palo Alto (vwd)

    "Der Intel-CEO Craig Barrett hat den langfristigen Wachstumsrahmen des Unternehmens mit der Zielvorgabe von 15 bis 20 Prozent abgesteckt. Wie der Vorstandsvorsitzende der Intel Corp, Palo Alto, am Mittwoch in einem Gespräch mit Analysten weiter sagte, wird sich der Konzern zum Erreichen dieses Ziels auf die Chip-Herstellung und dabei besonders auf die Produktion von Halbleitern für Computer, Server, Mobilfunktelefone, Handhelds und Netzwerke konzentrieren. "Ich glaube, wir haben unser Produktportfolio den neuen Gegebenheiten am Markt gut angepasst, um uns erneut auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren", so Barrett. Damit das Unternehmen überleben kann, wolle man sich aber in Zukunft auch weiterhin auf das Internet fokussieren. "Auf das Internet richten wir unsere gesamte Unternehmensstrategie aus", erklärte der CEO. Denn im Bereich des Internets seien Chips die wichtigsten Bausteine. Andere Geschäfts- initiativen, wie die Herstellung von Digital-Kameras, Streaming-Software oder Netzwerkkomponenten seien wieder eingestellt worden. Dies sei alles im Rahmen des umfassenden Kostensenkungsprogramm geschehen, sagte Barrett. Für das nächste Jahr sei Intel nun wieder gut aufgestellt, unterstrich Executive Vice President Paul Otellini. "Vor allen Dingen Windows XP sollte den PC-Markt wieder beleben", erklärte er. Für den Server-Markt, den Intel mit Chips beliefert, prognostizierte er ein Wachstum von 18 Prozent."

  6. #6
    Erfahrener Valueist jo
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    Hallo VA

    Warum ist Intel nicht im VAX?

    Grüße

    Johannes



  7. #7
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    Hallo Johannes,

    wir haben uns bei der Auswahl auf 30 Unternehmen konzentriert.

    Der VAX 30 beinhaltet Gesellschaften aus allen Lebensbereichen bzw. Branchen - Wir mussten uns daher entscheiden.

    Mit dem PC - Marktführer Dell und „Big Blue“ IBM haben wir zwei Unternehmen aus Intel’s Branche gewählt.



  8. #8
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    Santa Clara (vwd)

    "Laut Andy Bryant, Chief Financial Officer der Intel Corp, Santa Clara, sieht das Unternehmen zur Zeit keine Erholung in seinen Geschäften. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires sagte Bryant am Dienstag, dass sowohl das zweite Quartal als auch das zweite Halbjahr 2002 den normalen saisonalen Schemata folgen werden. Im zweiten Quartal bleiben die Umsätze in der Regel auf dem Niveau des Vorjahres oder etwas darunter. Das zweite Halbjahr ist traditionell die stärkste Periode für Intel. vwd/DJ/16.4.2002/rud/sa "
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  9. #9
    Neuer Benutzer feelp
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    Aus der FTD vom 10.6.2002

    * * * * * * * * * * Das Kapital: Der letzte Kurseinbruch von Intel war das nicht

    * * * * * * * * * * Aus dem Desaster vom Freitag lassen sich zwei Lehren ziehen. Erstens darf man Aktien wie Intel
    * * * * * * * * * * überhaupt nur dann haben, wenn man sich verdammt sicher ist, dass es mit der Wirtschaft wie
    * * * * * * * * * * geschmiert läuft. Zweitens muss man Aktien wie Intel meiden wie der Teufel das Weihwasser, wenn
    * * * * * * * * * * der Anlagehorizont sehr langfristig ist.

    * * * * * * * * * * Der Wert notierte vorher mit dem 6,8fachen und jetzt mit dem knapp Fünffachen des Umsatzes, was noch
    * * * * * * * * * * erschreckender klingt als das 40er KGV auf Basis 2002 beziehungsweise das 28fache KGV auf Basis 2003. Aber wie
    * * * * * * * * * * soll man Intel bewerten? Zum einen kann man zumindest davon ausgehen, dass die Firma noch eine gute Weile
    * * * * * * * * * * überdurchschnittlich wächst, sobald die gegenwärtigen Unbilden überstanden sind. Zum anderen wird die Firma ihre
    * * * * * * * * * * technische Vorherrschaft auch noch eine ganze Zeit lang in bare Münze umwandeln können. Operative
    * * * * * * * * * * Umsatz-Margen von weit über 30 Prozent, wie 2000, sind zwar vielleicht so schnell nicht mehr drin. Aber die vom
    * * * * * * * * * * Konsens erwarteten rund 23 Prozent für 2003 sind auch ganz nett.

    * * * * * * * * * * Das Problem ist nur, dass kein Unternehmen dauerhaft deutlich zweistellig wächst - und auch nicht dauerhaft
    * * * * * * * * * * Überrenditen erzielt. Jedenfalls ist in der Weltgeschichte kein derartiges Beispiel bekannt. Es ist daher nur eine
    * * * * * * * * * * Frage der Zeit, bis entweder Wachstum oder Gewinnspannen (oder beides) den Bach runtergehen. Zum Beispiel
    * * * * * * * * * * könnten die Prozessoren von Intel durch neue Technologien bedrängt werden. Oder die Margen erodieren nur
    * * * * * * * * * * deshalb, weil das Wachstum endgültig nachlässt und der Kampf um Marktanteile mit AMD noch schärfer wird. Wie
    * * * * * * * * * * heute die Autobauer, wird vielleicht auch Intel dereinst mit Kaufanreizen versuchen, die Nachfrage anzukurbeln,
    * * * * * * * * * * einfach um die Produktionskapazitäten auszulasten.

    * * * * * * * * * * Bloß weiß eben keiner, wann es so weit ist. Die jetzigen 22 $ je Aktie wäre der Titel etwa dann wert, wenn die Firma
    * * * * * * * * * * noch bis 2016 um 15 Prozent jährlich wüchse, immer 50 Prozent der Gewinne ausschüttete und operativ ewiglich 23
    * * * * * * * * * * Prozent vom Umsatz verdiente. Bei diesen Ansprüchen ist es ziemlich sicher, dass weitere Kurs-Desaster folgen
    * * * * * * * * * * werden.

    * * * * * * * * * * Klar wird daraus aber auch, dass man die Aktie überhaupt nicht bewerten kann. Die Kursziele der Banken kann man
    * * * * * * * * * * daher getrost ignorieren. Beobachten muss man die Wirtschaft. Nur wenn die läuft, kann man von Zeit zu Zeit mal
    * * * * * * * * * * auf die Bewertung pfeifen - und zwar in der Hoffnung darauf, dass alle anderen das auch tun.

  10. #10
    Moderator Volker Gelfarth ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Intel Zahlen schlagen Erwartungen
    Die heute nach US-Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen des Chipherstellers Intel konnten die Erwartungen der Analysten übertreffen. Während diese nur mit einem Gewinn in Höhe von 12 Cents je Aktie gerechnet hatten, erreichte Intel 14 Cents je Aktie. Exklusive eines einmaligen Steuer-Effektes lag der Gewinn bei 13 Cents je Aktie. Der Umsatz lag mit 6,75 Mrd. Dollar ebenfalls leicht über den Erwartungen von 6,7 Mrd. Dollar und zudem am oberen Ende der von Intel prognostizierten Spanne von 6,6-6,8 Mrd. Dollar.

    Im Vorjahreszeitraum erreichte Intel bei Erlösen von 6,8 Mrd. Dollar einen Gewinn von 15 Cents je Aktie.

    Laut CEO Craig R. Barrett hat sich das PC-Geschäft im vergangenen Quartal besser als erwartet entwickelt, während das Flash-Speicher Geschäft hinter den Erwartungen zurück blieb.

    Für das zweite Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz von 6,4-7 Mrd. Dollar. Die Marge wird wohl von 52 Prozent auf 50 Prozent zurück gehen. Über die Entwicklung im zweiten Quartal wird Intel am 5. Juni innerhalb eines Mid Quarter Updates berichten.

    Die geschlagenen Analysten-Schätzungen verhalfen der Intel-Aktie nachbörslich zu einem Anstieg von 4,7 Prozent auf 17,93 Dollar.

    Quelle: Finanzen.net
    herzliche Grüße

    Volker

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