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Thema: Egana Goldpfeil

  1. #41
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    @lomoel

    Börsenplatz Hong Kong ist angesagt.

    @ll

    Habt ihr Euch mal die neuen Analysten-Reports angesehen? Klickt mal den Report von DBS Vickers vom 08 Juni an!

    Klicken

    Dort heißt es:

    "According to the latest Report published by an independent German Research House, EganaGoldpfeil (EG) is ranked within the Top 18% among the 500 most important German and Inernational Enterprises. The company achieves the same rating renowned Richemon Group, and is regarded as posessing relative advantages in terms of an attractive business modell and outstanding management team."

    Ich hätte nicht gedacht, dass meine Analysen so eine Reichweite haben.

    Weiter heißt es:

    "A Good Ranking: Aktien-Analyse, a reputable German research house, has recently issued an 80-page research paper that rates EG with 4 stars, the same ranking as richemont.Among other leading luxury groups EG is ahead od LVMH (3 stars), Swatch (3 stars), and Tiffany and Bulgari (both with 2 stars). Hugo Boss and Polo Ralph Lauren are the only two enterprises with a better ranking than EG, with 5 stars. The research also expects EG's stock performance to be above average in the next three-five-years."

    Jab

    Auf Seite 3 geht der Analyst näher auf die AA-Analyse ein, insbesondere auf die genannten Stärken und Schwächen.

    Klasse.
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    (Warren Buffett)

  2. #42
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    Moin Moin,

    auf die HP ist wieder eine neue Analyse eingestellt worden. Ich habe übrigens jede der Analysen gelesen und jede von ihnen war es wert, im Gegensatz zu manch hiesigen.

    Ich habe mich in letzter Zeit wieder mit EganaGoldpfeil beschäftigt und je mehr ich das tue, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass es sich bei EganaGoldpfeil eben um ein verdammt gutes Unternehmen handelt. Die Expertise des Managements z.B. zeigt nicht nur in der Kreierung und Durchführung einer klaren Wachstumstrategie und der Integration von Akquisitionen mit den damit verbunden betrieblichen Abläufen. Nein, was noch auffällt, ist wie das Management die Marken in den Markt bringt und deren Potenzial ausschöpft. Es macht Spaß die Geschäftsberichte zu lesen, weil es wunderbar zeigt, wie Marken geführt werden sollten. Die machen einfach ein sehr sehr gutes Marketing. Wenn Jemand eine Einführung in dieses Thema haben will: Verzichtet auf ein Buch und fängt mit den Geschäftsberichten von Goldpfeil und Jewellery an. Hinzu kommt noch, dass EganaGoldpfeil unheimlich innovativ ist. Mehr als 1/4 der Umsätze kommt von neuen Produkten. Einer der größten Innovationen ist wohl die Radio-Technologie bei den Uhren, die noch präziser ist als Quarz-Technologie - patentiert von EganaGoldpfeil. Und zu guter letzt muss man einfach sagen, dass EganaGoldpfeil sehr starke Marken im Portfolio hat. Der Erfolg zeigt sich auch in den Zahlen: Im Hauptmarkt Westeuropa, das für 3/4 der Erlöse steht, hat das Unternehmen im Hj1 05/06 ein organisches Umsatzwachstum von satten 24% erzielt. EganaGoldpfeil ist somit bereits eine Wachstumsaktie. Indes ist die Abhängigkeit vom Luxusboom relativ gering, denn nur 1/5 der Produkte sind wirklich im gehobenen Luxusbereich.

    KGVe: 10-11.

    Wow.

    Grüße
    PoP
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  3. #43
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    Neuigkeiten von EganaGoldpfeil, die der Börse offenbar gut schmecken. Das Unternehme PIL hat fleißig Aktien von EganaGoldpfeil eingesammelt und hält derzeit rund 37% der Anteile. 33% der Anteile werden von PIL in ein neues Unternehmen eingebracht, an dem sich kein geringerer als Richemont mit 30% beteiligt, so dass Richemont indirekt eine Beteiligung von 10% an EganaGoldpfeil halten wird.
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  4. #44
    Neuer Benutzer Artmut
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    Hallo pop,

    hast Du eine Ahnung, wer PIL ist? Ergeben sich aus Deiner Sicht Vorteile für Egana oder handelt es sich bei dem Investment eher um eine rentierliche Geldanlage seitens Richemonts, die mal wieder deutlich macht, dass Egana unterbewertet ist ... ähnlich wie ehedem bei der Beteiligung von Mayfair an Puma?

    Gruß

    Artmut

  5. #45
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Hallo Artmut,

    bei PIL handelt es sich um Hans-Joerg Seeberger (hatte ich missverstanden).

    Ich denke, dass es eine strategische Beteiligung seitens Richemont ist. Sie wollen dort offensichtlich ein Wörtchen mitreden und das Unternehmen längerfristig vielleicht sogar kaufen. Im schlimmsten Fall verkaufen sie die Beteiligung wieder...wohl kaum unter dem Kaufpreis, was den Anreiz natürlich verstärkt. Richemont ist zwar im Gegenteil zu Mayfair keine Investmentgesellschaft oder -beratung, aber ein lohnender Einsatz der Mittel ist auch Aufgabe jeder Aktiengesellschaft.

    Auf das operative Geschäft von EganaGoldpfeil wird es zunächst wohl kaum sichtbare Effekte haben. Insofern sehe ich zwar nicht unbedingt, dass die Meldung so kursrelevant ist, es sei denn eben man geht davon aus dass das Unternehmen irgendwann ganz aufgekauft wird. Vielleicht ist es auch ein Eingeständnis des Marktes, dass hier etwas im Gange und die Aktie günstig ist. Als EganaGoldpfeil damals an die Börse ging, waren sie noch ein recht unbedeutendes, kleines Unternehmen. Was sie heute sind und womöglich in 5-10 Jahren sein werden, liegt v.a. am Geschick des Unternehmens Hans-Joerg Seeberger. Der Markt scheint das aber noch zu verschlafen, was hier eigentlich vor sich geht, im Gegensatz zu Richemont. Vielleicht ist das ja jetzt ein Weckruf.

    Grüße
    PoP
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  6. #46
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    Richemont könnte mittelfristig auch eine Mehrheitsbeteiligung anstreben, was sicher nicht schlecht wäre für EganaGoldpfeil. Dann könnten sich beide ergänzen anstatt in die Quere zu kommen. Synergien könnte man z.B. im Vertrieb wahrnehmen. EganaGoldpfeil könnte seine Einzelhandelsaktivitäten zur Einführung von Richemontmarken nutzen und umgekehrt. Oder sie könnten sich logistisch ergänzen oder in der Produktion. Eine Vetriebskooperation wäre vielleicht insofern kritisch, als EganaGoldpfeil selbst bereits recht viele Marken hat und man aufpassen müsste keine Selbstkannibalisierung zu betreiben. Die Marken müssten dann zumindest schon sehr unterschiedlich positioniert sein, was bei EganaGoldpfeil ja auch der Fall ist. Jedenfalls hätte Richemont mir einer Mehrheitsbeteiligung das Sagen und das wäre sicher nicht schlecht für EganaGoldpfeil, weil ein finanzkräftiger Mutterkonzern hinter ihnen stünde und ein reges Interesse hätte, dass es der Tochter gut geht. Kurzfristig sehe ich das aber nicht soo wichtig. Ich bin viel mehr gespannt auf die Zahlen, die im September erscheinen dürften. Leider dauert dann auch schon wieder ein halbes Jahr bis zu den nächsten Zahlen, aber wir sind ja geduldig und das Management dürfte auch einen Kommentar zum Start ins laufende Geschäftsjahr und einen Ausblick geben.
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  7. #47
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    Übrigens ist die Wahrscheinlichkeit für das Zustandekommen der Jewellery-Übernahme per Aktientausch nun deutlich gestiegen.
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  8. #48
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    Auf der HP gibt es zwei neue Analystenreports, in denen auf mögliche Synergien zwischen EganaGoldpfeil und Richemont eingegangen wird.

    PS: Richemont dürfte auch aufgrund der Innovationen im Uhren- und Schmucksegment auf EganaGoldpfeil aufmerksam geworden sein. Das konnte Richemont natürlich nicht auf sich sitzen lassen: "Woo koommen die beesten Uhhhrrren herrr?" "Natürrlich aus derr Schweizz!"
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  9. #49
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    Nach den starken Zahlen von Swatch und LVMH reiht sich auch Richemont in dieselbe Riege ein:

    "I am happy to report that the very positive growth in sales that we saw last year and earlier this year has been sustained. In the five-month period to end-August, sales overall grew by 16 per cent at actual exchange rates. This has been achieved despite a marked strengthening of the euro, in particular against the yen, over the period.

    Both Cartier and Van Cleef & Arpels have reported excellent sales during the period from April to August, showing an overall increase of 13 per cent. At Cartier, a strong performance in high jewellery and the success of the Love jewellery collection and the La Dona, Pasha Seatimer and jewellery watches generally have contributed strongly to this performance, as have the Pierres de Caractère and l’Alhambra collections from Van Cleef & Arpels.

    In terms of our fine watchmakers, we have seen sales increase by 16 per cent. This is again a commendable performance given the strong comparative period last year. I would single out for particular mention the performance of Jaeger-LeCoultre, Piaget and Panerai during the five-month period. Although the watch market is a very competitive one, our watchmakers have proved once again that they have the creative talent, manufacturing excellence and expertise to increase their share of the market.

    Montblanc, in its centenary year, continues to develop as a more broadly-based luxury business. Building on its core writing instruments ranges, it is growing its watch and leather goods businesses and is seeing good sales of its new silver jewellery lines. Overall, sales for the five-month period grew by 23 per cent, again on the back of strong comparative figures last year.

    In terms of our leather goods and accessories businesses, last year saw significantly reduced losses from Lancel, although losses increased at Alfred Dunhill. We remain confident in management’s ability to resolve the problems at both of these Maisons and, indeed, expect Lancel to break even this year. In the first months of this year, sales of both houses have increased by an aggregate 10 per cent.

    ...

    In geographic terms, we have seen good growth across all regions since the beginning of the year. Asia-Pacific, which includes China, has been a major driver, with sales up by 20 per cent, whilst Europe and the Americas have both grown by 17 per cent. Retail sales continue to grow strongly, with excellent growth in Europe during the month of August.

    In Japan we have seen a somewhat slower rate of growth in sales at actual exchange rates during the period; in aggregate, sales increased by 8 per cent. In yen terms, however, the underlying growth was good, at close to 16 per cent.

    On the basis of the results that we have seen so far this year, the results for the first six-month period will be good and I am confident for the year as a whole."
    -----------------------------------------------

    Da die Konzerne einen Großteil ihrer Produktion in Europa haben, belastet sie ein stärkerer Euro jedoch auch:

    "Please bear in mind, however, that - although some 60 per cent of the Group’s sales are outside Europe - the vast majority of our manufacturing takes place here in Switzerland and elsewhere in Europe. Although we take what action we can to protect margins both through price adjustments and currency hedging, the strength of the euro against the yen that we have seen during the first five months of the year and, in recent months, against dollar-based currencies will impact on the Group’s profitability to some degree. The effect is likely to be more marked in the second half, depending on the evolution of exchange rates."
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  10. #50
    Neuer Benutzer kukaruz
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    genau 1 woche noch, dass gibts egana zahlen!!

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