Hallo Valueuisten,

auch in diese Aktie sind wir vor 10 Wochen eingestiegen.
Wir sehen hier großes Potenzial.
Aber auch hier werden viel Value-Kriterien nicht erfüllt!
Anbei ein exterener Bericht.

Gruß
Sigip

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D+S Europe: Warten auf den großen Kurssprung

Der Vorstandsvorsitzende der D+S Europe AG, dem größten konzernunabhängigen Mehrwertdienstleister für Kundenkontaktmanagement, Achim Plate, ist ein Genie an Kreativität und Geradlinigkeit. Seit Übernahme des Vorstandsvorsitzes im Jahre 2002 hat er die Ergebnisse von Quartal zu Quartal gesteigert und das Serviceangebot für die Kunden erhöht. Fast in jedem Quartal kommen neue Gesellschaften hinzu. Dies ist neben der hohen Effizienz der angebotenen Dienstleistungen einer der Gründe dafür, warum D+S von Quartal zu Quartal zu neuen Gewinnrekorden eilt.

Wenn man den Q3-Bericht 2006 mit dem Q3-Bericht 05 vergleicht, dann stellt der D+S-Aktionär fest, dass innerhalb von 12 Monaten die Zahl der Tochtergesellschaften sprunghaft erhöht worden ist. Zwar wurde per 1.7.05 die dtms bereits konsolidiert, aber eigene Tochtergesellschaften für Adressmanagement gab es genauso wenig wie die D+S Solutions GmbH, in der Kundendialogtechnologien und Sprachautomatisierung weiterentwickelt werden. Im Inkasso-Bereich arbeitet D+S mit einem der größten deutschen Inkasso Unternehmen, der Real Solutions-Gruppe zusammen. Auch das jüngste Baby, die Hamburger Mobile View AG, einer der größten europäischen Anbieter von mobilen Mehrwertdiensten, war natürlich nicht an Bord, denn die Übergabe dieser Gesellschaft wurde erst am 17.10.06 bekanntgegeben.

Mobile view ist eine absolute Wachstumsrakete und wurde 2005 auch von Deloitte als „fast rising star“ ausgezeichnet, denn im Jahr 2006 ist Mobile View im Deloitte-Ranking auf Platz 1 gekommen, weil das Unternehmen jährlich mit mehr als 30% wächst bei einer Ertragsmarge von über 40%. Auch das Wachstum der Gesellschaften in Polen und Tschechien, in denen mehr 06 als 400 neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind, trägt zu den Umsatz- und Ergebnisrekorden bei.

Allein im 3.Quartal ist der Umsatz auf Konzernebene um 22% von 33 auf gut 40 Mio. Euro gestiegen, das EBIT wuchs um 17% auf 4,8 Mio. Euro, und das EPS erreichte 11 Cent allein im 3.Quartal. Dazu im Vergleich: Das EPS im Q3/04 lag nur bei 0 Cent. Insgesamt hat der D+S-Konzern in den ersten 9 Monaten 2006 28 Cent je Aktie verdient, für das gesamte Jahr hat das Unternehmen einen Wert von 38 Cent vorhergesagt. Was für die Aktionäre mehr als erfreulich ist, das Wachstum findet auf qualitativ hochstehendem Niveau statt, denn die EBIT-Marge betrug im 3.Quartal 12% und die angestrebten 15% sind daher keinesfalls aus der Luft gegriffen. Die Gründe dafür liegen in dem hoch skalierbaren Geschäftsmodell.

Noch zweifelt die Börse, ob 2007 die avisierten 50 Cent je Aktie erreicht werden können. Denn ansonsten würde die Kursnotierung nicht im Bereich von 6,50 Euro hängen geblieben sein. Die Zweifel sind jedoch absolut unberechtigt, denn es gibt nur wenige Unternehmen in Deutschland, die so präzise ihre Forecasts eingehalten haben wie die D+S Europe. Die Gründe dafür liegen weder im Bereich der Fundamentaldaten noch im Bereich der IR-Anstrengungen. Denn D+S wächst überdurchschnittlich gut und macht dieses Wachstum auch den Anlagern transparent. Der derzeitige Mangel ist jedoch, dass derzeit die Aktienfonds eher in DAX-Werte investieren und das Augenmerk noch nicht wieder auf S-DAX-Werte geworfen haben. Dies wird jedoch spätestens 2007 der Fall sein, wenn die Bewertung der 30 größten deutschen Unternehmen ein Niveau erreicht haben, auf dem sich die Investoren keine Kursgewinne mehr versprechen. Dann kommt die große Stunde von D+S: Dann suchen die Anleger nach Aktien, die eine gute Wachstumsstory und ein moderates KGV haben. Dann ist D+S in der ersten Reihe. Mittelfristig orientierte Investoren bleiben daher in D+S nicht nur investiert, sondern bauen die Positionen bei Kursen um 6,50 Euro antizyklisch auf.