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Thema: Bijou Brigitte

  1. #141
    Valueist stefan_albrecht2000 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo Thomas,

    grundsätzlich würde ich Deinem Einwurf recht geben.....

    ABER:

    1. Bei BB als ultrakonservatives Unternehmen war es überhaupt erstmal nicht sicher, dass ein Rückkauf überhaupt stattfindet.

    2. Aufgrund der relativ geringen Umsätze finde ich ein Kauf von 3.200 Aktien innerhalb von 2 Tagen nicht unbedingt bedeutungslos.

    3. Aufgrund des Beschlusses der letztjährigen HV kann BB erstmal "nur" für bis zu 10 Mio € zurückkaufen.

    4. Bin ich recht entspannt mit der Vorhersage, daß bei Nichtansteigen der Kurse zur nächsten HV ein neues- möglicherweise größeres- Rückkaufprogramm aufgelegt wird.

    Aus meiner Sicht ist es mir lieber, wenn "hanseatische Kaufleute", die mit Ihrem eigenen Geld an das Unternehmen gebunden sind, ein (kleines) Rückkaufprogramm starten, als wenn ein Herr Ackermann o.a. , die höchstens eingeräumte Optionen haben, ein großes Rückkaufprogramm auflegen lassen (vmt. um seine Optionen werthaltiger zu machen).

    Viele Grüße

  2. #142
    Valueist thomasboensch
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    Hallo Stefan,

    ich persönlich halte ebenfalls mehr von hanseatischer Kaufmannskunst als von Rückkäufen motiviert durch ein eigenes Optionsdepot. Aber wie gesagt, der richtige Schritt, die richtige herangehensweise, nur die Höhe ist etwas - sagen wir mal - grenzwertig. 10.000 Stück wären ebenfalls nicht ins Gewicht gefallen. Und ein einsammeln über mehrere Tage sollte auch bis zu 50.000 ohne Probleme möglich sein :-)

    Gruß Thomas

  3. #143
    Erfahrener Valueist diwi
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    Hallo

    Fast alle Bijou Aktien werden in Frankfurt (Parkett) gehandelt. Die anderen Handelsplätze (XETRA, Berlin, ...) können vernachlässigt werden. Bisher hat Bijou die Rückkäufe für die zwei verkürzten Oster-Handelswochen KV 12 und KW 13 veröffentlicht. In den zwei Wochen war Bijou für ca. 10,6% des Handelsvolumens in Frankfurt verantwortlich. In Frankfurt beträgt das durchschnittliche Handelsvolumen pro Tag 13.274 Akten. Wenn Bijou bzw. die beauftragte Bank das bisherige Tempo beim Rückkauf beibehält, dann werden für das verbleibende Rückkaufvolumen von 9,3 Mio Euro ca. 66 Handelstage oder 3 Monate benötigt. Auf der nächsten HV Mitte Juli kann dann ein neuer Beschluss gefasst werden.

    Sieht doch völlig normal aus. Wo ist das Problem. Über das Gesamtvolumen von 10 Mio Euro kann sicherlich gestritten werden. Aber der Rückkauf verläuft doch völlig normal. Wenn Bijou bei den dünnen Handelsumsätzen gleich am ersten Tag voll reinhaut, dann macht Bijou sich die Kurse doch selbst kaputt.

    Gruß
    diwi

  4. #144
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Die Quartalszahlen waren nicht so gut.

    Umsatz +3%
    SSSales -4,4%
    Vorsteuerergebnis - 9,5%

    Ich bleibe weiter zurückhaltend.

    Störend sind aus meiner Sicht:

    1) keine starken Wettbewerbsvorteile
    2) SSSales rückläufig
    3) Margen haben einen Peak erreicht, 2) nicht temporär
    4) Expansion gerät womöglich ins Stocken
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  5. #145
    Neuer Benutzer battleinvestor befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Bijou Chart in Unzen.

    Materialaufwand, fallender Dollar und EBIT Margenveränderung.

    Bei dem Anbieter von Modeschmuck habe der Materialaufwand in der ersten Jahreshälfte bei lediglich 14% des Umsatzes gelegen. Bijou Brigitte selbst nenne für diese niedrige Quote explizit den niedrigen Kurs des US-Dollars. Durch die Schwäche des Greenbacks habe das Unternehmen mehr als 2,5 Mio. EUR eingespart.
    HJ2009

    Der Materialaufwand blieb mit 14,0 % vom Umsatz aufgrund des nach wie vor niedrigen US-Dollar-Kurses auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Die Personalkosten erhöhten sich um 3,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.


    GB2008

    Die Kosten für den Materialaufwand des Konzerns betrugen
    im Berichtsjahr 13,7 % vom Umsatz (Vorjahr: 15,1 %). Diese
    Minderung wurde entscheidend durch den gesunkenen
    Dollar-Kurs beeinfl usst.


    GB2007

    Der Materialaufwand des Konzerns betrug im abgelaufenen
    Geschäftsjahr 15,1 % vom Umsatz (Vorjahr: 15,4 %).
    Ausschlaggebend für diese Minderung ist hauptsächlich
    der gesunkene US-Dollarkurs.

    GB2006

    Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2006
    konzernweit 15,4 % vom Umsatz (Vorjahr: 15,0 %).

    GB2005

    Der Materialaufwand im Konzern betrug im Berichtsjahr
    15,0 % des Umsatzes (Vorjahr: 15,3 %). Diese Verände-
    rung ist überwiegend auf den im Jahr 2005 anhaltenden
    schwachen US-Dollarkurs zurückzuführen.

    GB2004

    Der Konzern verzeichnete im vergangenen Jahr einen
    Materialaufwand von 15,5 % des Umsatzes (Vorjahr:
    18,4 %). Dieser Rückgang ist auf die Optimierung des
    Warenflusses sowie auf den im Jahr 2004 anhaltenden
    schwachen US-Dollarkurs zurückzuführen.

    Erwarte im Moment(aufgrund Q3-Bericht) für dieses Jahr einen Buchwert von 32,52€(28,73€) Gewinn von 10,29(10,29€) und Dividende(6,5€).
    Gewinn könnte zum Jahresende, etwas überm Vorjahr liegen,da der Dollar weiterhin schwach ist, Bijou billig einkauft und sich das Inventar sehr schnell umschlägt.

    Der innere Wert nach KBV-Methode 154€(150€) nach KGV-Methode 272€(293€).
    Die Risikoprämie beträgt etwa 22%.
    Angehängte Grafiken
    Geändert von battleinvestor (15.11.2009 um 21:26 Uhr)

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