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Thema: Dell Computer, DELL

  1. #1
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    28.06.2001 11:40:00; BörseGo


    "Extrem bullishe Worte von Dell

    Mit außerordentlich bullishen Worten heizte der Chef und Unternehmensgründer von Dell Computer, Michael Dell, den aktuell statt findenden Preiskampf im PC-Markt weiter an."Wir werden sehr agressiv unsere neuesten Rechner mit dem modernen Pentium IV Chip vermarkten und diesen im Preis einem Pentium III nahebringen", läutete Dell eine neue Preiskampfrunde ein.Er sei weiterhin davon überzeugt, daß das Unternehmen Dell in diesem Jahr und in der weiteren Zukunft die Konkurrenz beim Umsatz- und Gewinnwachstum klar überflügeln werde, sagte er auf einer Visite in Prag. In diesem Jahr würde beispielsweise das neue Windows XP-System, das im Oktober veröffentlich werde, zu einem starken Wachstumsschub bei Dell führen.Er glaube nicht daß Konkurrenten wie Compaq, die man dieses Jahr von der Nummer 1 im weltweiten PC-Geschäft verdrängt habe, Dell Paroli bieten könnten. Langfristig werde man seinen Marktanteil von aktuell 13 auf 40% ausbauen, gab sich der Chef optimistisch.Mit einer Cash-Reserve von über 5 Milliarde &#36 und einer Kostenstruktur, die 50% niedriger als die der Konkurrenten liege, sei man bestens gerüstet, um jeden noch so agressiven Preiskampf für sich entscheiden zu können, so Dell."


  2. #2
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    Der Computerhersteller Dell meldete gestern die Zahlen für das vergangene Quartal.

    Wie das Unternehmen mitteilte, fiel der Umsatz im Vorjahresvergleich von 7,670 auf 7,611 Mrd. Dollar. Der operative Gewinn fiel von 736 Mio. Dollar auf 545 Mio. Dollar. Der Nettogewinn fiel von 603 auf 433 Mio. Dollar, der Gewinn je Aktie von 22 auf 16 Cents je Aktie.

    Analysten rechneten mit einem Umsatz von 7,687 Mrd. Dollar und einem Gewinn von 16 Cents je Aktie.

    Im kommenden Quartal rechnet Dell mit einem Gewinn von 15-16 Cents je Aktie und einem Umsatz von 7,2-7,6 Mrd. Dollar. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 17 Cents und einen Umsatz von 7,9 Mrd. Dollar erwartet.



  3. #3
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    AUSTIN/HOPKINTON (dpa-AFX)

    "Der PC-Händler Dell und der Datenspeicherproduzent EMC haben am Montag eine milliardenschwere Allianz auf dem Speichermarkt verkündet. Die beiden Marktführer wollen gemeinsam Speichersysteme für Unternehmen der EMC-Produktlinie "Clarion" vertreiben.
    Der PC-Verkäufer Dell will mit der Kooperation eine Produkt-Lücke bei mittelgroßen Speichersystemen schließen. EMC hofft, die Marktposition auf dem Windows-Markt auszubauen.

    EMC leidet unter der Krise am Informationstechnologie-Markt. Der Speicher-Riese wies im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erstmals seit zwölf Jahren einen Verlust nach Sonderposten von 945 Millionen US-Dollar aus. Wie der Konzern mitteilte, wird er voraussichtlich auch nicht vor dem zweiten Quartal 2002 wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Rückgang der Computerbranche traf den PC-Händler Dell nach Angaben der US-Marktforschungsfirma Gartner Dataquest dagegen nicht.

    Eine ähnliche Vertriebs-Kooperation sind bereits im Sommer die Speicher-Abteilungen der Konzerne Sun Microsystems und Hitachi eingegangen."

  4. #4
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    Hallo Leute,
    ich habe mal ein paar Artikel zu Dell aus dem manager-magazin zusammenkopiert. Ganz interessant, die Kommentare auch mal über ein paar Monate zu verfolgen. Es gibt gute und schlechte Nchrichten: Die gute: Dells schlankes Geschäftsmodell (5 Tage Lagerumschlag, 50% Bestellungen über Internet), lässt Dell in der Krise sehr flexibel reagieren und Marktanteile ausbauen. Die schlechte: Die Marktprobleme gehen nicht spurlos an Dell vorbei. Wenn Ende Januar das Geschäftsjahr zu Ende geht, werden wir sehr genau hingucken müssen, wie sehr der CashFlow unter den Kosten für die Optionsprogramme gelitten hat. Die Gewinnmargen sind übrigens auch nicht sehr berühmt bei Dell (schon für 2000: Umsatzrendite 7,2%, Cash-Flow-Marge 8,0%). Vielleicht kann man dies einem Händler nachsehen. Aber ein waches Auge ist geboten.
    Dann lest mal schön:
    [hr]
    manager-magazin.de, 19.06.2001, 11:27 Uhr

    D E L L

    Aktienrückkauf zum doppelten Marktpreis

    Der Konzern muss seine Bargeld-Reserven anbrechen. Optionsgeschäfte
    belasten die Bilanz.

    London - Der US-amerikanische Computerhersteller Dell will eigene Aktien
    zum annähernd doppelten Marktpreis zurückkaufen. Dell werde 47 Dollar je
    Aktie bieten, während der Markt die Titel derzeit mit 24 Dollar bewertet,
    berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe am Dienstag
    unter Berufung auf das Unternehmen. Der Grund sei ein Optionsprogramm.
    Dell hat nach Angaben der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)
    derzeit Verkaufsoptionen über 96 Millionen Aktien zu einem
    durchschnittlichen Ausübungskurs von 44 Dollar gezeichnet. Diese haben
    unterschiedliche Laufzeiten bis zum 2. Mai 2003. Bei einem insgesamt
    schwachen Aktien-Markt entspreche dies Verbindlichkeiten von 4,22
    Milliarden Dollar, hieß es.

    Dell hatte bereits in der Vergangenheit Put-Optionen verkauft, um sich die
    Kosten für die Aktienausgabe zu sparen. Diese Strategie hatte Erfolg,
    solange der Aktienkurs über dem Ausübungskurs der Optionen lag, hieß es.
    Die PC-Aktien-Schwäche belaste nun allerdings das Unternehmen beim
    Rückkauf.
    Ein Dell-Sprecher hob hingegen hervor, dass die Verkaufsoptionen als Teil
    des Aktien-Rückkaufprogramms von 887 Millionen Aktien zu einem
    Durchschnittspreis von unter neun Dollar je Aktie beigetragen hätten. Mit
    den Verkaufsoptionen seien die Kosten des Programms minimiert worden, sagte
    er.
    Dell sei bereit, seine Bar-Reserven von etwa 5,27 Milliarden Dollar für den
    Aktienrückkauf anzutasten, hieß es. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres
    (4. Mai) habe Dell 751 Millionen Dollar für den Aktienrückkauf ausgegeben,
    berichtete die Zeitung. Dies entspreche rund 91 Prozent des Cash Flow.
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    manager-magazin.de, 29.10.2001, 15:03 Uhr

    D E L L

    Neue Runde im PC-Preiskrieg

    Michael Dell wechselt die Strategie. Erstmals bietet sein Unternehmen ein
    vormontiertes Komplettsystem an - billiger als die Konkurrenz.


    Austin - Bisher verkaufte Dell Chart zeigen keine Fertigrechner. Der Kunde
    musste sich seinen Computer auf Dells Webseite aus Einzelteilen selber
    zusammenstückeln und online bestellen. Das schreckte vor allem jene
    Konsumenten ab, für die das Innere eines Personal Computers ein
    unergründbares Rätsel ist.
    "Computer-Dummies" kaufen ihre Geräte meist als Komplettset bei den großen
    Handelsketten. Dort stehen vor allem PCs der Dell-Konkurrenten Compaq Chart
    zeigen oder Hewlett-Packard (HP) Chart zeigen in den Regalen. Mit dem neuen
    Billigrechner "Smartstep 100D" versucht Dell nun, weitere Kunden der
    Konkurrenz abzugreifen. Das PC-Paket mit Monitor kostet 599 Dollar. Damit
    liegt Dell 100 Dollar unter dem preiswertesten Konkurrenzmodell, dem HP
    2950. Dell lässt die Billigrechner von der taiwanesischen Mitac
    International Corp. bauen. Mitac produziert auch für Compaq und HP.


    Michael Dell: Fertigsysteme für Computer-Dummies

    Mit dem Smartstep entfernt sich Unternehmenschef Michael Dell von seinem
    bisher strikt durchgehaltenen "Built-to-order"-Geschäftsmodell. Dieses
    sieht vor, dass die Rechner erst dann zusammengebaut werden, wenn der Kunde
    sie tatsächlich bestellt hat. Dieses Verfahren minimiert die Lagerkosten,
    weil Dell kaum Teile vorhalten muss. Allerdings scheint es Dell auch beim
    Smartstep gelungen zu sein, die Lagerkosten auf seine Zulieferer
    abzuwälzen: Dell muss keine Smartsteps ins Lager legen, da Mitac die
    Billigrechner direkt an die Käufer ausliefert.
    Der Fertig-PC birgt jedoch auch Risiken. Denn es ist nicht gesagt, dass
    Dell den Rivalen Compaq oder HP Käufer abnehmen kann. "Es kann passieren,
    dass Dell sich selber Käufer abnimmt und seinen eigenen Umsatz
    kannibalisiert", glaubt PC-Analyst Charles Wolf von Needham & Co.
    Europäische Kunden werden weiter selber basteln müssen. In Deutschland und
    anderen EU-Ländern wird es nach Aussagen eines Dell-Sprechers in absehbarer
    Zeit keine Fertigrechner geben.
    Thomas Hillenbrandt
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    manager-magazin.de, 30.10.2001, 12:16 Uhr

    D E L L - I N T E R V I E W

    Der Marktführer gerät ins Trudeln

    Nach enttäuschenden Zahlen für das erste Quartal hat der Computerhersteller
    die Prognosen für das zweite Quartal gesenkt. Anne Preissner sprach mit
    Mathias Schädel, Dell-Geschäftsführer Deutschland.

    mm.de:* Die Börse war nicht gerade entzückt über die Quartalszahlen, die
    Dell verkündet hat.

    Mathias Schädel: Die konjunkturelle Entwicklung in den USA lässt sich
    schwer vorhersagen

    Schädel: Wir haben, gemessen an der Stückzahl, 27 Prozent mehr PC,
    Notebooks und Server verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beim
    Umsatz haben wir im Jahresvergleich um zehn Prozent zugelegt. Mit einem
    Gewinn pro Aktie von 17 Cent lagen wir exakt im Rahmen der
    Analystenerwartungen.

    mm.de: Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ist der Umsatz allerdings
    um 7,4 Prozent auf acht Milliarden Dollar geschrumpft. Hat die PC-Flaute
    jetzt auch Dell erfasst?

    Schädel: Ein derartiger Rückgang ist nicht außergewöhnlich im Vergleich zum
    traditionell umsatzstarken Weihnachtsquartal, das sehr stark vom
    Consumer-Geschäft getrieben wird.

    mm.de: Hat Dell sich den Umsatzrückgang nicht selbst zuzuschreiben, weil
    das Unternehmen in den letzten Monaten einen Preiskrieg angezettelt hat?

    Schädel: Ich würde es eher einen Margen- als einen Preiskrieg nennen. Wie
    Sie wissen, baut Dell seine Computer nur auf Bestellung, es gibt so gut wie
    keine Lagerbestände. Mit fünf Tagen haben wir den niedrigsten Lagerumschlag
    der Branche - nur einer der Vorteile unseres direkten Geschäftsmodells.
    Hinzu kommt, dass wir als Direktvermarkter den Handel umgehen, allein das
    spart uns Minimum 15 Prozent.
    Darüber hinaus sind im letzten Quartal die Komponentenpreise stark gesunken
    - über ein Prozent pro Woche. Diese Reduktionen konnten wir sofort an
    unsere Kunden weitergeben, während unsere Mitbewerber über mehrere Wochen
    oder gar Monate ihre alte und teure Ware abverkaufen mussten. Alle diese
    Faktoren trugen dazu bei, dass wir doppelt so schnell wie der Markt wachsen
    konnten - und zwar profitabel.

    mm.de: Ist es nicht eine gefährliche Strategie, Marktanteile mit
    Preissenkungen zu erkaufen?

    Schädel: Wieso? Für uns ist entscheidend, dass jede Produktlinie profitabel
    ist - und das ist bei Dell der Fall. Unser Gewinn ist mit 462 Millionen
    Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu konstant geblieben -
    während er etwa bei HP dramatisch eingebrochen ist. Die Preissenkungen
    haben uns also nicht geschadet. Wir konnten sogar unsere Gross Margin von
    18 Prozent halten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, wenn Sie das schwierige
    Wettbewerbsumfeld betrachten.

    mm.de: Was sind die Wachstumsträger in Ihrem Geschäft?

    Schädel: Eindeutig das Server-Geschäft, bei dem wir im letzten Quartal
    stückzahlmäßig um 50 Prozent zulegen konnten. Auch der Serviceumsatz hat
    mit 48 Prozent Zuwachs deutlich zugelegt. Zusammen mit den Notebooks sind
    das auch unsere margenträchtigsten Bereiche. Die normalen Desktop-PC werfen
    nicht so viel ab.

    mm.de: Warum geben Sie das hart umkämpfte PC-Geschäft nicht ganz auf?

    Schädel: Wir sind weltweit der Marktführer, haben Compaq überholt. Der
    Desktop ist nach wie vor unser wichtigstes Produkt, allerdings sinkt sein
    Umsatzanteil am Gesamtgeschäft. Vor fünf Jahren trug der PC noch zu 80
    Prozent zum Gesamtergebnis bei, jetzt liegt der Anteil bei etwa 50 Prozent.

    mm.de: Dell hat im Februar 1700 US-Mitarbeiter entlassen. Von den
    verbliebenen 38.000 Stellen sollen weitere 3000 bis 4000 abgebaut werden.
    Bereiten Sie sich auf schlechte Zeiten vor?

    Schädel: Die konjunkturelle Entwicklung in den USA lässt sich schwer
    vorhersagen. Wir wickeln dort immerhin 68 Prozent unseres Gesamtgeschäftes
    ab. Wir können nicht ausschließen, dass der Umsatz im zweiten Quartal um
    drei bis fünf Prozent zurückgeht, das heißt, wir müssen effizienter werden.

    mm.de: Wo sehen Sie bei einer so schlanken Firma wie Dell überhaupt noch
    Einsparpotenziale?

    Schädel: Wir müssen künftig noch mehr Kunden über das Internet betreuen.
    Heute wickeln wir rund 50 Prozent unseres Geschäftes über das Internet ab,
    diese Rate ist steigerungsfähig. Zudem lassen sich auch zahlreiche
    Serviceleistungen über das Internet abwickeln. In den letzten Monaten ist
    Dell bereits wesentlich effizienter geworden, unsere Kostensteigerungen
    fielen im letzten Quartal geringer aus als das Umsatzwachstum.

    mm.de: Das Dell-Modell läuft in den USA hervorragend, in Europa und
    Deutschland scheint es nicht zu funktionieren.

    Schädel: Das stimmt so nicht. Europaweit sind wir fünfmal schneller
    gewachsen als der Markt und haben nach Stückzahlen 24 Prozent zulegen
    können - und das in einem Markt, der im PC-Geschäft rückläufige Umsätze
    aufweist. In Deutschland haben wir sogar noch höhere Zuwächse und sind sehr
    profitabel. Laut IDC haben wir uns von Platz sieben auf Platz vier
    verbessert. Im Gegensatz zu den USA werden wir im laufenden Jahr 100 neue
    Mitarbeiter einstellen.
    * Das Interview führte Redakteurin Anne Preissner
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    manager-magazin.de, 19.07.2001, 15:50 Uhr

    D E L L

    Teure Stellenstreichungen

    Massenentlassungen lasten auf der Bilanz. Die Prognosen sollen dennoch
    erfüllt werden.

    Austin - Der weltgrößte PC-Hersteller Dell Computers erwartet im zweiten
    Quartal Sonderkosten von 700 Millionen Dollar aufgrund von Aufwendungen für
    Umstrukturierungen, Stellenstreichungen und Abschreibungen auf
    Investitionen von Dell Venture. Wie der an der Nasdaq notierte Konzern am
    Donnerstag im texanischen Austin mitteilte, sollen die bisher vom
    Unternehmen veröffentlichten Prognosen bei Umsatz und Gewinn im zweiten
    Quartal erfüllt werden.

    Dell erwartet von Sonderausgaben einen Gewinn je Aktie von 16 Cent und
    einen Umsatz von 7,6 Milliarden Dollar. Während der Gewinn exakt im Rahmen
    der derzeitigen Schätzungen der Wall-Street-Analysten liegt, haben zehn von
    First Call befragte Experten beim Umsatz durchschnittlich 7,7 Milliarden
    Dollar prognostiziert.
    Das Unternehmen wird voraussichtlich am 16. August die Zahlen für das bis
    zum 3. August laufende Finanzquartal vorlegen.
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    manager-magazin.de, 04.10.2001, 19:32 Uhr

    D E L L

    Lichtblick in der Computerbranche

    Der Computerriese bekräftigt seine Prognose für das dritte Quartal und
    überrascht Analysten.

    Austin - Zudem teilte der weltgrößte Computerhersteller am Donnerstag in
    Austin (Texas) mit, neue Kunden hinzugewonnen und seine operativen Ausgaben
    im Griff zu haben. Die Position des Unternehmens bei Strategie, operativem
    Geschäft und Finanzen sei besser denn je.
    Dell: Erholung der PC-Branche Mitte 2002

    Michael Dell, Gründer des weltgrößten Computerherstellers, zeigt sich
    zuverlichtlich.

    Dell wies aber darauf hin, dass ein Drittel des Quartals noch bevorstehe.
    Dell rechnet für das laufende Quartal mit einem Gewinn von 0,15 bis 0,16
    Dollar je Aktie und einem Umsatz zwischen 7,2 und 7,6 Milliarden Dollar.
    Die PC-Branche werde sich voraussichtlich Mitte 2002 erholen, hieß es. Die
    Aktie von Dell verbuchte nach der Bekräftigung der Prognose deutliche
    Kursgewinne verschaffte der Technologiebörse Nasdaq weiteren Schub.
    Analysten hatten mit einer Gewinnwarnung gerechnet
    In den vergangenen Wochen hatten Analysten ihre Vorhersagen für Dell
    mehrfach gesenkt, nachdem zuvor der Computerhersteller Compaq für das
    dritte Quartal einen Verlust angekündigt hatte. Einige Experten hatten für
    Donnerstag mit einer Gewinnwarnung von Dell gerechnet. Analysten von
    Financial/First Call hatten für Dell einen Überschuss von 0,15 Dollar je
    Aktie bei einem Umsatz von 7,27 Milliarden Dollar prognostiziert.

    "Wir sind ein bisschen überrascht, wie schnell sich diese Dinge (die
    Nachfrage) erholt haben", sagte Dell-Präsident Kevin Rollins. Dell-Gründer
    Michael Dell fügte hinzu, er rechne mit einer Vergrößerung des Marktanteils
    in allen Sparten. Michael Dell rechnet mit einer Erholung der
    Computerindustrie ab Mitte 2002.
    Branchenkenner erwarten in diesem Jahr nach jahrelangen kräftigen Zuwächsen
    erstmals einen Rückgang des PC-Absatzes. Grund seien die Konjunkturflaute
    und die allgemein schwache Nachfrage nach Elektronik-Produkten.
    Bestätigte Prognose beflügelt Nasdaq
    Die Aktien von Dell legten am Donnerstag in der Spitze um knapp 13 Prozent
    zu und tendierten am frühen Abend 9,74 Prozent fester bei 22,65 Dollar. Der
    Nasdaq-Index stieg bis 19 Uhr um 3,2 Prozent. Am Mittwoch hatte der
    US-Technologie-Index mit einem Plus von rund sechs Prozent seinen größten
    Tagesgewinn seit April verbucht.
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    manager-magazin.de, 12.10.2001, 17:36 Uhr

    D I E T H I L E N I U S - K O L U M N E

    Erholt sich der PC-Markt?

    Die Computerbranche durchlebt eine ihrer schwersten Krisen. Nur wenige
    Unternehmen können der Flaute trotzen. Dazu gehört Dell, meint Georg
    Thilenius.

    Georg Thilenius, Vermögensverwalter aus Stuttgart, schreibt regelmäßig in
    manager-magazin.de.

    Seit den Terroranschlägen in Amerika haben die betroffenen Firmen für viele
    Millionen Dollar PCs bestellt. Diese Ersatzbeschaffungen sehen nach einem
    großen Volumen aus. Bei näherem Hinsehen werden sie aber kaum einen
    wesentlichen Einfluss auf die Geschäfte der PC-Hersteller haben.
    Durch die Anschläge ist ungefähr ein Ersatzbedarf von 80.000 bis 100.000
    PCs entstanden. Dies ist jedoch kein großer Betrag in einer Branche, die in
    jedem Quartal 35 Millionen Geräte verkauft. Die Investitionen in
    Informationstechnologie im Jahr 2001 dürften um zehn Prozent zurückgehen,
    was der schlimmste Rückgang in 50 Jahren ist.
    Dell trotzt der Branchenkrise

    In diesem Sturm hält Dell, ungeachtet der Gewinnwarnung von anderen
    PC-Herstellern, an seinen Prognosen für das laufende Quartal fest. Hier
    sieht man erneut die Ausnahmestellung des inzwischen weltgrößten
    PC-Herstellers auf dem insgesamt rückläufigen Markt.
    Allein die Bestätigung der Prognose reichte für einen zehnprozentigen
    Kursgewinn der Dell Aktie an einem Tag. Das Ergebnis pro Aktie soll, wie
    angekündigt, zwischen 0,15 und 0,16 Dollar pro Quartal liegen. Durch das
    einzigartige Vertriebsmodell der Direktbestellung hat Dell als einziger
    weltweit schon im zweiten Quartal Zuwächse erzielt. Dell hat jetzt einen
    Marktanteil bei Geschäftskunden von etwa 20 Prozent und bei Privatkunden
    etwa neun Prozent. Im öffentlichen Sektor, einschließlich der
    Bildungseinrichtungen erfreut sich Dell eines Marktanteils von etwa 25
    Prozent weltweit.
    Dell erwartet weitere Marktanteilsgewinne in allen Produktkategorien, in
    allen Kundensegmenten und den regionalen Märkten. Dell ist in der Lage
    seine Preise wesentlich stärker zu senken als alle anderen PC-Hersteller
    und dennoch Gewinn zu machen.
    Bei einem Kurs von 22 Dollar und einer Gewinnerwartung für 2002 von 0,64
    Dollar errechnet sich für Dell ein optisch hohes Gewinnverhältnis von 34.
    Angesichts der Wachstumschancen in einem, nach der Investitionspause des
    Jahres 2001 gelegentlich wieder erstarkenden PC Markt ist das für den
    einzigen profitablen Überlebenden der PC-Krise langfristig ein recht
    günstiger Preis.
    Auf Zwölfmonatssicht sollte sich der Kauf lohnen. Es ist jedoch damit zu
    rechnen, dass nach einem möglicherweise schwachen vierten Quartal 2001
    Anfang Januar 2002 noch einmal schlechte Zahlen kommen und den Kurs
    belasten dürften. Dahinter dürfte aber der Weg nach oben offen sein.
    Georg Thilenius
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  5. #5
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    Der Computerhersteller Dell Computer Corp. legte die mit Spannung erwarteten Zahlen zum dritten Quartal vor und konnte damit die Erwartungen der Analysten übertreffen.
    In dem am 2. November abgelaufenen Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 429 Mio. Dollar oder 16 Cents je Aktie nach einem Gewinn von 674 Mio. Dollar oder 25 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Der Umsatz fiel von 8,264 Mrd. Dollar auf 7,468 Mrd. Dollar. Analysten erwarteten einen Gewinn von 15 Cents je Aktie und einen Umsatz von 7,306 Mrd. Dollar.

    Im laufenden vierten Quartal rechnet das Unternehmen mit einem leichten Umsatzanstieg und einem Gewinn von 16 Cents je Aktie.

  6. #6
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    AUSTIN (dpa-AFX) - Der Gewinn des weltgrößten PC-Herstellers Dell ist im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen meldete für das am 1. Februar beendete Jahr einen Reingewinn von 1,2 Milliarden Dollar, ein Minus von 42,8 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz ging um 2,3 Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar zurück, berichtete die Dell Computer Corp. nach Börsenschluss am Donnerstagabend.

    Das Ergebnis drückten vor allem hohe Sonderbelastungen für Stellenabbau und Sonderabschreibungen im Gesamtumfang von 850 Millionen Dollar. Im Schlussquartal verdiente Dell 456 Millionen Dollar nach 434 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz ging um 7,1 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar zurück.

    Der schärfste Rivale Compaq , den Dell vor einem Jahr im Zuge eines harten Preiskampfs von der Spitze im PC-Markt verdrängte, hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 785 Millionen Dollar gemacht. Auch hier schlugen vor allem Sonderbelastungen zu Buche. Dell hält derzeit nach eigenen Angaben einen Anteil von 14 Prozent am weltweiten Markt für Computersysteme. Desktop-PCs sind die wichtigste Produktgruppe mit 53 Prozent Anteil.

    Konzernchef Michael Dell erwartet für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Absatz- und Umsatzrückgang von drei bis fünf Prozent. Dell macht 70 Prozent seines Umsatzes in den USA und erreichte dort nach eigenen Angaben zuletzt einen Marktanteil von 27 Prozent. Rund ein Fünftel des Umsatzes entfällt auf Europa. In Deutschland wurde im vierten Quartal ein Absatzplus von 23 Prozent erzielt, teilte das Unternehmen mit./so/DP/hi/
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  7. #7
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    Allerdings beim Gewinn jestätigte Dell die -Erwartungen von 16 Cent je Aktie

    jo

  8. #8
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    gefunden unter:

    http://www.multexinvestor.de/editori....0020228

    Analysten mögen Dell Computer - trotz teurer Aktie
    von Anne Lacker

    Solche Worte hören Investoren im Moment selten: “Im Vergleich zur Konkurrenz sind wir derzeit in der stärksten Position seit Bestehen des Unternehmens”. Es war Michael Dell, Chief Executive Officer und Chairman von Dell Computer, der bei der Vorstellung der Zahlen für das vierte Quartal Mitte Februar diesen Optimismus ausstrahlte.

    Der Firmengründer freute sich vor allem über den im Jahr 2001 gewonnenen Marktanteil. Dell entfachte im vergangenen Jahr einen Preiskrieg - mit Erfolg. Ende 2001 hatte der PC-Hersteller nach eigenen Angaben weltweit einen Marktanteil von nahezu 14 Prozent, in den USA weitete sich dieser auf 25 Prozent aus.

    Der leidenschaftliche Anhänger des World Wide Webs konnte für das vierte Quartal (bis Ende Januar) einen Gewinn je Aktie von 0,17 Dollar vorlegen, ein Cent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um knapp 7 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar. Dies lag im Rahmen der Erwartungen, die Dell selbst Mitte Januar nach oben korrigiert hatte. Für das Gesamtjahr 2001/02 betrug der Gewinn je Aktie 0,65 Dollar.

    Auftritt gefiel der Investorenwelt

    Auch wenn Erfolg in diesen Tagen misstrauisch machen kann, die Mehrheit der Analysten mag den Wert. Merrill Lynch etwa bestätigte das “Strong Buy”-Urteil nach der Vorlage der Quartalszahlen. Bei Bear Stearns sprechen sich die Analysten für ein “Buy” mit einem Kursziel von maximal 35 Dollar aus. Im Vergleich zum derzeitigen Kursniveau (25,32 Dollar) wäre dies ein Plus von knapp 40 Prozent.

    Wahrhaft erfreute die Analysten jedoch, dass Dell auch für die Zukunft Berufs-Optimist bleibt. Dell Computer werde auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres (bis Ende April) der Konkurrenz Marktanteile wegschnappen können. Doch auf Grund der traditionell schlechteren PC-Nachfrage in der ersten Jahreshälfte werde der Gewinn je Aktie im ersten Quartal auf 0,16 Dollar fallen.

    Mit dieser Prognose liegt Dell, der das Unternehmen 1984 mit 1 000 Dollar in der Tasche gegründet hatte, erneut im Rahmen der Analysten-Schätzungen. Für Merrill Lynch war es Grund genug, das “Strong Buy”-Rating zu bestätigen. Für das Gesamtjahr 2002/03 rechnen sie mit einem Gewinn je Aktie von 0,75 Dollar.

    Bear Stearns besonders optimistisch

    Die Analysten von Bear Stearns sprechen sogar davon, dass Dells Aussagen zu konservativ seien. Ihrer Meinung nach werde der Gewinn je Aktie im ersten Quartal nicht um einen Cent fallen, sondern bei 0,17 Dollar stagnieren. Das Dell Geschäftsmodell funktioniere bei den derzeitigen Marktbedingungen gut. Dell könnte sogar durch eine mögliche Fusion von Hewlett-Packard (HP) und Compaq und die damit einhergehende Integration von Geschäftszweigen profitieren und den Ausbau an Marktanteilen beschleunigen.

    Für das Jahr 2002/3 sehen die Bear Stearns-Analysten ebenfalls einen Gewinn je Aktie von 0,75 Dollar, der dann 2003/04 auf 0,90 Dollar steigen sollte. Auch wenn die Aktienstrategen das Wertpapier historisch und im Vergleich zur Konkurrenz nicht für billig halten, sehen sie weiteres Kurspotential bis auf 35 Dollar. Denn für sie wird Dell als Gewinner aus dem laufenden Preiskampf heraufgehen.

    Dell hat derzeit ein KGV von gut 35 und eine Marktkapitalisierung von 66 Milliarden Dollar. Konkurrent Gateway etwa schreibt Verluste und wird von der Börse mit 1,8 Milliarden Dollar bewertet. Insgesamt sprechen sich 44 Prozent der von Multex Global Estimates befragten Analysten für ein Buy/Hold aus.

    Es gibt jedoch auch Kritiker. So bemängelten einige Branchenbeobachter, dass sich Dell zwar optimistisch über die Zukunft seiner Firma äußerte, jedoch keine weitere Prognose über das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres hinaus geben wollte. Auch weisen einige Analysten daraufhin, dass sich Unternehmen bei den Ausgaben für Technologie immer noch zurückhalten. Dies soll sich frühestens ab der zweiten Jahreshälfte ändern. Sollten die Investitionen tatsächlich anziehen, bleibt die Frage, ob das Kapital dann auch für neue PCs ausgegeben wird.

    Die Experten von Prudential Securities etwa halten es für relativ unwahrscheinlich, dass die Aktie in den kommenden 6 Monaten über die 30-Dollar-Marke springen wird. Auch wird kritisiert, dass Dell den Preiskrieg zu Ungunsten der Margen führt. So meint etwa Standard & Poor’s, dass der Druck auf die Gewinnspanne noch mindestens sechs Monate anhält. Daher sprechen sie sich für ein “Hold” der Aktie aus. Allerdings prognostizieren sie einen etwas höheren Gewinn je Aktie für 2002/03 von 0,77 Dollar. Die Frage ist auch, ob Dell die Preise wirklich wieder erhöhen kann, wenn die Nachfrage anziehen sollte. Einige Experten meinen “Nein”. Sind Computer erst einmal günstiger geworden, dann ist es schwer, später vom Kunden wieder mehr Geld fuer sie zu verlangen.

    Keep in Touch

    Doch Dells Visionen überzeugen die Mehrheit. Es ist nahezu unmöglich, sich seinem Bann zu entziehen. Schließlich gibt er sich als ein Mensch wie Du und ich. Auf seiner Webpage etwa gibt er den Rat, dass interessierte Arbeitssuchende ihre Bewerbung einfach an ihn per E-Mail schicken sollten. Er werde das dann persönlich an die Personalabteilung weiterleiten. An anderer Stelle fordert er den Leser auf: Keep in touch – bleib’ stets in Kontakt.
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  9. #9
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    New York, 04. Apr (Reuters)

    "Der weltgrößte Hersteller von Personalcomputern, der US-Konzern Dell, hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsquartal leicht angehoben und seine Gewinnerwartungen bekräftigt.
    Dell-Aktien reagierten am Donnerstag in Frankfurt mit Kursgewinnen auf die am Vortag nach US-Börsenschluss veröffentlichten Unternehmensnachrichten. Die Titel legten 2,76 Prozent auf 30,50 Euro zu. Auf der elektronischen Handelsplattform Instinet stiegen die Papiere bis gegen Mittag
    (MESZ) auf 26,56 Dollar nach einem Schlusskurs an der Nasdaq am Vortag von 26,19 Dollar.

    Dell erwartet nach eigenen Angaben, dass der Umsatz im ersten Geschäftsquartal (zum 3. Mai) mit 7,9 Milliarden Dollar nur zwei Prozent unter dem Niveau des Vorquartals liegen wird. Im Februar hatte das Unternehmen noch einen Umsatzrückgang um drei bis fünf Prozent prognostiziert. Der Konzern habe dank seiner anhaltend niedrigen Preise neue Geschäfte hinzugewonnen, hieß es zur Begründung des revidierten Ausblicks.

    Dell bekräftigte zugleich seine Gewinnprognose von 16 Cent je Aktie für das erste Quartal. Analysten erwarten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge bislang einen Quartalsumsatz von 7,7 Milliarden Dollar und 16 Cent Gewinn je Aktie.

    "Was da von Dell zu hören ist, ist ziemlich gut", sagte Tim Woolston, Portfolio-Manger von Boston Advisors. "Dies lässt eine Wende in der PC-Industrie erahnen." Hintergrund für die nach oben revidierte Unternehmensprognose könnte allerdings auch lediglich eine Marktanteilssteigerung von Dell sein, fügte er hinzu.

    Von der noch für Donnerstag angekündigten Analystenkonferenz erhofften sich Experten zudem Informationen über einen möglicherweise bevorstehenden Kurswechsel bei Dells Akquisitionsstrategie im Bereich Dienstleistungen. kes/mer"
    herzliche Grüße

    Volker

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    Round Rock, 17. Mai (Reuters)

    "Der zweitgrößte PC-Hersteller Dell Computer Corp hat im ersten Quartal 2002/2003 den Umsatz gesteigert und trotz eines leichten Gewinnrückgangs mehr verdient als von Analysten erwartet.
    Im zweiten Quartal erwartet Dell nach eigenen Angaben höheren Gewinn und Umsatz als im ersten Quartal und einen weiteren Anstieg des Marktanteils.

    Dell teilte mit, im ersten Quartal sei das über der Analysten-Erwartung liegende Ergebnis vor allem durch die Steigerung des Marktanteils erreicht worden. Im zweiten Quartal solle der Marktanteil weiter erhöht werden, obwohl das Unternehmen mit einer Schrumpfung des gesamten PC-Marktes um fünf Prozent rechne.

    Dell, der seine Position als größter PC-Hersteller nach der Fusion zwischen Hewlett Packard und Compaq verloren hatte, sieht nach eigenen Angaben trotz Stabilisierung der Umsätze keine Belebung der Technologieausgaben. Dell-President Kevin Rollins sagte, er erwarte eine Belebung erst Ende des Jahres.

    Dell wies für die drei Monate zum 3. Mai 2002 einen Reingewinn von 457 (Vorjahr 462) Millionen Dollar oder 17 (17) Cents je Aktie aus. Der Umsatz sei auf 8,07 (8,03) Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten für die ersten drei Monate 2002/2003 einen Gewinn von 16 Cents und einen Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar prognostiziert. Michael Dell, der Gründer und der Chief Executive Officer des Unternehmens sagte, Dell habe im ersten Quartal von der Verwirrung bei der Fusion von Compaq und Hewlett Packard profitiert.

    Analysten zeigten sich mit dem Ergebnis des Unternehmen zufrieden. JP Morgan Analyst Daniel Kunstler sagte: "Vor einem Monat galt IBM (NYSE: IBM) als Vorbild der Stabilität. Nun könnte Dell dies werden".

    IBM, der weltweit größte Computerhersteller hatte im ersten Quartal 2002 den größten Gewinneinbruch seit 1993 verzeichnet. Der Kurs der IBM-Aktie fiel im bisherigen Verlauf des Jahres um 30 Prozent.

    Für das zweite Jahresviertel sagte Dell einen Gewinn je Aktie von 18 Cents und im Vorjahresvergleich eine Umsatzsteigerung um acht Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar voraus. Analysten erwarten für diesen Zeitraum bei einem Umsatz von 8,02 Milliarden Dollar einen Gewinn je Anteil von 17 Cents.

    Der Kurs der Dell-Aktie stieg im bisherigen Verlauf des Jahres um drei Prozent, während der Computer Hardware-Index der American Stock Exchange um sieben Prozent sank."
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