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Thema: Berkshire Hathaway

  1. #1
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    Berkshire Hathaway

    Adresse: 1440 Kiewit Plaza, Omaha, NE 68131 , Tel: 001-402-346-1400, Fax: 001-402-346-3374, www.berkshirehathaway.com

    Investition in die Old Economy

    Berkshire Hathaway Inc. ist eine Holdinggesellschaft für Unternehmen, die in einem diversifizierten Branchenumfeld tätig sind. Im Kerngeschäft agiert die durch Warren Buffet gemanagte Holding als Versicherer und Rückversicherer. Sie bietet Vermögens- und Immobilienversicherungen sowie Unfallversicherungen an und hat sich als Rückversicherer einen guten Namen gemacht. Der Investmentbereich von Berkshire hält Beteiligungen an Unternehmen wie Coca Cola und American Express. Außerdem führt Berkshire einen Presseverlag, der Zeitungen und Enzyklopädien veröffentlicht, besitzt Bekleidungsunternehmen und ist im Juwelengeschäft aktiv.

    Durch die stetig steigenden Aktivitäten in anderen Geschäftsbereichen macht sich das Unternehmen zunehmend unabhängiger vom Kerngeschäft. So dringt der Konzern durch die im Jahr 2000 vereinbarte Fusion von Berkshire Hathaway und Justin Industries in einen neuen Geschäftsbereich vor. Justin produziert Keramikfliesen sowie Mamorfußböden und stellt Baumaterialien wie Ziegelsteine und Zementmischungen her. Zudem akquirierte die Investmentfirma den großen US-Baumaterialhersteller Johns für 1,9 Milliarden Dollar, Benjamin Moore, einen führenden Hersteller von Mantelstoffen für Bauwirtschaft und Industrie und Shaw Industries, den weltweit führenden Teppichhersteller.


  2. #2
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    Berkshire Hathaway mit steigenden Gewinnen

    Die Berkshire Hathaway Inc., das Holding-Unternehmen des Milliardärs Warren Buffett, meldete am Freitag, dass ihr Nettogewinn im zweiten Quartal um 21 Prozent gestiegen ist, was vor allem auf die im letzten Jahr übernommenen, profitablen Unternehmen zurückzuführen ist.
    Der Nettogewinn betrug 773 Mio. Dollar bzw. 506 Dollar pro Aktie (einschließlich Erlösen aus Investment-Veräußerungen von 420 Mio. Dollar). Im Vorjahr lag der Gewinn bei 640 Mio. Dollar bzw. 421 Dollar pro Aktie (395 Mio. Dollar Erlöse).

    Der operative Gewinn (vor Erlösen) stieg von 245 Mio. Dollar bzw. 161 Dollar pro Aktie im Vorjahr auf nun 353 Mio. Dollar bzw. 231 Dollar pro Aktie.

  3. #3
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    Berkshire kauft Aktien von Office Depot, Honeywell

    Berkshire Hathaway, die Investmentholding des Milliardärs Warren Buffet, hat im ersten Halbjahr des Jahres 2001 Beteiligungen an Office Depot und Honeywell gekauft. Insgesamt wurden 5 Mio. Aktien von Office Depot und 2,25 Mio. Aktien von Honeywell erworben. Dadurch ergibt sich eine Investitionssumme von rund 130 Mrd. Dollar.
    Buffet gilt als einer der größten Strategen im Finanzbereich und gehört zu den reichsten Männern der Welt. Seit er die Führung bei Berkshire übernahm, können Aktionäre auf eine extrem hohe Performance zurückblicken.

    Aktuell notiert die Aktie bei knapp 70.000 Dollar. Sie wurde seit Beginn der Buffet-Ära nicht gesplitet.


  4. #4
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    Berkshire Hathaway

    Das Miracle von Omaha




    Die Firma vom Kiwiet Plaza in Omaha, Nebraska ist wohl eines der ungewöhnlichsten Unternehmen Amerikas. In den 60iger Jahren, gehandelt zu einem Aktienkurs von &#3610 - &#3620, ein eher mittelmäßiges Textilunternehmen, mauserte es sich zu einem der teuersten Unternehmen der Wall Street. Heute liegt der Aktienkurs der A-Klasse Aktien bei etwa &#3676000, der der erst vor einigen Jahren neu begebenen B-Klasse Aktien bei etwa &#362500 (1/30 der A-Aktien). Der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren E. Buffett, ist sowohl Hauptaktionär, als auch Vorstandsvorsitzender und baute das Unternehmen zu einem erfolgreichem Sammelsurium von Versicherungen, Firmen und Beteiligungen verschiedenster Art um. *

    Dabei steht Berkshire heute auf drei starken Beinen: einem erfolgreichem Versicherungszweig (u.a. GEICO), einer Financial Products Division und einer Gruppe von 100% Beteiligungen an kleineren bis mittelgroßen Unternehmen. Zu diesen zählen unauffällige aber ertragsstarke Firmen wie International Dairy Queen (Fast Food), See's Candy (Süßigkeiten, The Buffalo News (Zeitung), Nebraska Furniture Mart (Möbelverkauf), Kirby (Staubsauger), Borsheim, Helzberg`s, Ben Bridge (alle Juweliere), MidAmerican Energy (Energie) und FlightSafety (Flugtraining). Diese erwirtschafteten im Jahr 2000 bei einem Umsatz von &#36 7,541 Mrd. einen Gewinn nach Steuern von &#36551 Mio. Die Versicherungsgruppe ist wiederum in 4 Sparten unterteilt. GEICO versichert verschiedenste Vermögenswerte und private Autos. Diese Policen werden direkt über das Telefon oder Internet vermarktet. Die Berkshire Hathaway Rückversicherungsgruppe ist eine der größten Rückversicherer der Welt und aufgrund der Finanzstärke des Unternehmens auch in der Lage größte Katastrophen zu versichern. General Re ist ebenfalls eine globale Holding verschiedener Rückversicherungen ( u.a. Kölner Rück). Die vierte Sparte umfasst wiederum verschiedene (Direkt-) Versicherungen wie National Indemnity Company, Homestate Group, Cypress, Central States Indemnity, Kansas Bankers Surety Trust und United States Liability Insurance. Diese 4 Sparten erwirtschaften einen Gewinn von &#36 3,312 Mrd., der größte Vorteil dieser Unternehmungen liegt jedoch in anderen Bereichen. *

    Für die Bewertung der Versicherungsbranche allgemein ist eine Tatsache wichtig: die Prämienzuflüsse liegen zeitlich oft Jahre vor den Ausgaben. Selbst wenn die Ausgaben pro Versicherer den Prämienzuflüssen entsprechen oder geringfügig darüber liegen ist es möglich aufgrund der zeitlichen Verschiebung einen hohen Gewinn zu erzielen. Diese Differenz sollte jedoch unter dem marktüblichen Zinssatz liegen, bei Berkshire beträgt sie 6,1%, weit entfernt von alten Bestmarken, jedoch um vieles besser als bei den meisten Konkurrenten. Dieses "geliehene" Geld ist das Erfolgsrezept von BRK. Es wird von Warren E. Buffett und Charles Munger gewinnbringend in Aktien und Anleihen investiert. Heute umfasst Berkshires Portofolio ( insgesamt: &#3637,619 Mrd.) Werte wie Coca Cola, American Express, Wells Fargo, Gillette, The Washington Post und viele andere. *

    Die Unternehmen der Financial Products Sparte wie Scott Fetzer, Berkshire Hathaway Life Insurance, Berkshire Hathaway Credit Corporation, BH Finance und Gen Re Securities Holdings Limited erwirtschaften bei einem Umsatz von &#361,505 Mrd. einen Gewinn von &#36342 Mio. . Operative Gewinne aller Unternehmen werden ebenfalls nach den strengen Anlagekriterien Warren E. Buffetts investiert. *

    Insgesamt beträgt der Gewinn der Firma &#365,654 Mrd. oder &#362185 pro Aktie was in etwa einem KGV von 35 entspricht. Bei einem Unternehmen wie BRK ist das KGV jedoch nicht sehr aussagekräftig. Der Buchwert pro Aktie beträgt &#3640.442, der intrinsische Wert liegt noch weit darüber. Aufgrund des hervorragenden Managements, der schlanken Struktur (das Hauptquartier hat nur 14 Angestellte, es gibt z.B. keine Investor Relations) und der ausgeklügelten Anlagestrategie des Warren E. Buffett handelt es sich bei dieser Aktie um meinen absoluten Favoriten. Wer auch nach dieser Lektüre noch nicht den Unterschied zu anderen Unternehmen sieht, sollte sich einmal den Jahresbericht durchlesen. Hier lernt man mehr über Wirtschaft und Aktien als in 10 Semestern BWL. Eine bessere Anlage als jeder Fonds.



  5. #5
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    zum Glück gibt es nun die B-Aktien, und die gab es 2000 schon für ca. 1500 Euro
    wenn ich es mir so im Nach-<hinein überlege, hätte ich doch eine A-Aktie nehmen sollen
    ;-)

  6. #6
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    Hallo zusammen,

    nach schlechten Erfahrungen mit Fonds bin ich nun auch bei Berkshire gelandet.
    Für mich war Buffett eine Legende, dass er immer noch aktiv ist, wußte ich lange nicht.
    Ich überlege derzeit mein Portfolio zu straffen und von bisher 12 in etwa 3-5 Values
    zusammenzufassen. Eine Überlegung ist Berkshire. In diesem Zusammenhang interessiert mich
    die Zukunft. Was passiert nach Buffett und Munger? Ist die Kontinuität, d.h. die konsequente
    Fortsetzung der Thesen Buffett`s und Munger`s sichergestellt? Was haltet Ihr davon?
    Viele Grüße
    Kurt

  7. #7
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    Buffett hat im Spiegel auf die Frage: "Sie werden niemals in den Ruhestand gehen?"
    geantwortet: "Vielleicht fünf Jahre nach meinem Tod." Buffett wird noch ziemlich lange der Chef von Berkshire bleiben. Allerdings ist das Unternehmen inzwischen so gross, dass die Wachstumsraten der Vergangenheit wohl nicht mehr fortgesetzt werden können. Bei gegenwärtigem KGV ist die zukünftige Wachstumsrate mehr als gut bewertet. Berkshire ist das beste Lehrbuch für Valueisten. Berkshires beste Zeiten sind aber vorbei. Das sagt auch immer wieder Buffett.

  8. #8
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    Hallo Pepsi,

    Danke für die Auskunft.
    Würdest Du jetzt nicht mehr in Berkshire investieren?
    Viele Grüße
    Kurt

  9. #9
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    Hallo Kurt kiermaier!

    Ich versuche immer, die beste Performance mit der größtmöglichen Sicherheit zu erreichen. Wie gesagt, Berkshire ist die beste Schule, die es gibt. Ich investiere in Firmen, die ähnliche Ziele wie Berkshire haben, eine konstante Vergangenheit, ein Aktionär -freundliches Management und einen großen Markt vor sich. Ich suche mir quasi die zukünftigen Berkshires. Wenn ich Unternehmen entdecke, die momentan so weit sind, wie Berkshire 1980 war, sammle ich jeden noch so kleinen Beitrag über die Firma, berechne meinen Einstiegskurs und warte geduldig, bis er kommt. Du musst dich quasi mit dem Unternehmen verschmelzen.
    Aber *sehr wichtig ist, dass das Unternehmen noch sehr viel mehr Gewinn machen kann, als es momentan macht. Außerdem ist es wichtig, die Wachstumsraten des Marktes zu kennen, in dem das Unternehmen angesiedelt ist. Ich persönlich würde jetzt nicht mehr investieren.

    Zur Zeit machen mich 2 Unternehmen heiß! paychex und MLP. MLP hat es sich sogar zum übergeordneten Unternehmensziel gemacht, den ausgewiesenen Gewinn um jährlich 30% zu steigern, da die Aktie zur Zeit fällt, werden sich vielleicht günstige Einstiegskurse bieten. paychex fällt auch, also alles bestens. Außerdem ist MLP ein deutsches Unternehmen, was der Beweis ist, dass es auch in Deutschland ein gutes Unternehmen gibt.

  10. #10
    Valueist
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    Hallo km ,

    Buffet und Munger sind nun nicht mehr die jüngsten, um die 70 und der Tod eines dieser legendären Männer würde sicherlich den Aktienkurs von Berkshire treffen.

    Die zweite Unsicherheit ist ein möglicher grösserer Verlust von General Re, im SuperKatastrophen Buisiness.

    Der Preis der Aktie scheint angemessen. Aber wie gesagt, die B Aktien gab es vor nicht allzulanger Zeit noch 1500&#36, zum Glück habe ich mir damals eine zugelegt :-)

    Ich würde aber das Risiko, Geld zu verlieren bei Berkshire immer noch niedriger einschätzen als bei MLP z.B., welche doch recht hoch bewertet sind, und solange ich nicht weiss welchen Wettbewerbsvoteil MLP aufzuweisen hat, um die Gewinne über mehrere Jahre um 30% steigern zu können, würde ich nicht kaufen.

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