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Thema: Berkshire Hathaway

  1. #271
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    Hallo,

    es hat zwar nicht wirklich etwas mit Berkshire zu tun, aber der Chef vom Ganzen ist wieder unter der Haube:

    Der amerikanische Investor Warren Buffett (76), mit einem Vermögen von 42 Mrd. Dollar (umgerechnet 33 Mrd. Euro) zweitreichster Mann der Welt, hat seine langjährige Lebensgefährtin Astrid Menks (60) am Mittwoch geheiratet. Dies hat die "New York Times" am Freitag berichtet. Buffett hatte von seiner ersten Frau Susan seit den siebziger Jahren getrennt gelebt, sie war 2004 gestorben.

    Die Heirat fand in Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) in aller Stille im Haus von Susie Buffett statt, der Tochter von Buffett. "Ich bin dankbar. Sie liebt ihn und sorgt für ihn. Falls Warren nicht einen Cent hätte, wäre sie bei ihm", erklärte Susie Buffett der "New York Times" in einem Telefoninterview. Buffett hat auch zwei Söhne.

    Buffett hat damit innerhalb kürzester Zeit zum zweiten Mal Aufsehen erregt. Er hatte im Juni angekündigt, dass er den größten Teil seines gewaltigen Vermögens der Stiftung von Bill und Melinda Gates sowie Stiftungen seiner Kinder und seiner verstorbenen Frau übertragen will. Buffett und seine Frau Astrid bevorzugen trotz des großen Vermögens einen einfachen Lebensstil.

    Buffett hat sein Vermögen mit seinem Investment- und Mischkonzern Berkshire Hathaway über Jahrzehnte verdient. Er kaufte zahlreiche Firmen auf und hielt ebenfalls billig eingekaufte riesige Aktienpakete von US-Großkonzernen viele Jahre. Er machte sich und die Berkshire-Aktionäre mit dieser geduldigen und seit den sechziger Jahren betriebenen Investmentstrategie reich.


    Von mir alles Gute.

    Gruß,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  2. #272
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    Guten Morgen,

    unter

    http://economyandmarkets.blogspot.com/2006....re.html

    gibt es einen interessanten Bericht über die möglichen Nachfolger von Warren Buffett als Berkshire-Chef. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Ajit Jain, Vorstandschef von National Indemnity.

    Euch noch einen schönen Tag,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  3. #273
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    Guten Abend,

    und hier kann man sich melden, wenn man seine Firma verkaufen will ....

    Ausspruch von Buffett heute im Schwabenland

    "Jeder, der ein gutes Unternehmen verkaufen will, kann mich anrufen". Buffett trinkt noch eine Cola mit Eis. Dann treten die Bodygards doch noch in Erscheinung und geleiten ihn in die dunkle Limousine zum Flughafen - zurück in die USA.

    ---------------

    Grüsse
    flippi



    http://www.handelsblatt.com/news....nd.html

    Buffett im Schwabenland

    Von Martin-W. Buchenau

    Über 40 Firmen kaufte Finanzgenie Warren Buffett in den USA. Im Ausland hielt sich der zweitreichste Mann der Welt bisher zurück. Doch nun entdeckt der Finanzinvestor bei einem Zwischenstopp den deutschen Mittelstand.


    Hat sein Radar neu ausgerichtet. Großinvestor Warren Buffett. Foto: AP

    STUTTGART. "Isch der Warren schon gelandet?", fragt Peter Fürtsch eine seiner Mitarbeiterinnen am Telefon. Die für Nordamerika typische Anrede mit Vornamen ist bereits am Firmensitz im badischen Ettlingen angekommen. "Country Sales Manager und Prokurist Iscar Germany", steht auf seiner Visitenkarte. Kurze Zeit später erscheint "Warren". Fast niemand auf der Stuttgarter Fachmesse für Metall erkennt den prominenten Gast. Nahezu ungestört gelangt der hinter Microsoft-Gründer Bill Gates zweitreichste Mann der Welt durch das übliche Messegetümmel.
    Warren Buffett trägt einen leichten grauen Anzug, eine melierte Krawatte und wirkt eher wie ein emeritierter Maschinenbau-Professor. In seinem Gefolge sind die Vertrauten Charles Munger, Marc Hamburg und David Gottesman. Die illustre und betagte, aber milliardenschwere Reisegruppe stoppt beim Stand der deutschen Tochter von Iscar. Fotos mit jungen, hübschen Hostessen. "I like that", scherzt der ältere Herr. Jetzt klicken die Amateur-Digitalkameras doch zuhauf. Buffett lässt alles über sich ergehen. Als er mit einem Chinesen abgelichtet werden soll, nimmt er seinen Geldbeutel aus der Tasche und hält ihn in die Kamera - sein Lieblingsgag. Buffett trinkt ein Glas Cola, was sonst? Schließlich haben ihn Investments in den 80er-Jahren in Firmen wie Coca-Cola, McDonald's oder Gillette reich gemacht. Forbes taxiert den Mann aus Omaha auf 44 Mrd. Dollar.

    Aber was hat Buffett bei dem kleinen Zerspanungsspezialisten verloren? Berkshire Hathaway, die Holding von Warren Buffett, hat am 6. Mai dieses Jahres für etwa vier Mrd. Dollar 80 Prozent an der Iscar-Mutter IMC Group gekauft, einem israelischen Hersteller von Hartmetallwerkzeugen. Es ist das erste Mal, dass der inzwischen 76-Jährige im Ausland zugeschlagen hat. Alle anderen über 40 Firmen kaufte er in den USA.

    Warren Buffett hat Gefallen am Mittelstand gefunden. "Wir haben auch deutsche Firmen auf unserem Radar. Wir wollen, dass diese Firmen auch uns auf dem Radar haben", sagt Buffet. Das ist das eigentliche Anliegen des ansonsten öffentlichkeitsscheuen Finanzgenies. Er weiß genau, dass es viele Familienunternehmen gerade in Südwestdeutschland gibt. Er will das Feld nicht den "Heuschrecken" überlassen. Beteiligungsunternehmen, die kommen, ein Unternehmen zerlegen und verkaufen, mag er nicht. "Wir kommen nicht mit Uniabsolventen und mischen die Firmen auf. Wir lassen alles, wie es ist, weil uns die Leute vorher überzeugt haben", sagt Buffett. Er schaue immer darauf, dass die Leute ihr Unternehmen lieben und nicht das Geld, das sie beim Verkauf bekommen. Er habe nie einen Unternehmenschef nach der Übernahme gefeuert. Mit Berkshire ins Geschäft zu kommen, sei die einzige Möglichkeit für einen Unternehmer, sein Lebenswerk zu verkaufen und es doch zu behalten, sendet Buffett Signale an Familienunternehmer mit Nachfolgeproblemen.
    IMC kaufte Buffett, ohne es vorher gesehen zu haben. Tatsächlich ist der Besuch in Deutschland ein Zwischenstop nach dem erstmaligen Besuch der israelischen Muttergesellschaft. Eitan Wertheimer, Sohn des Firmengründers und Chairman der IMC Group, habe ihm vor einem Jahr auf eineinhalb Seiten sein Unternehmen vorgestellt. Das habe ihn so überzeugt, dass er für das Unternehmen mit rund einer Mrd. Dollar Umsatz vier Mrd. Dollar bezahlt.
    Buffett investiert in Unternehmen mit starken Marken oder Technik. Die Bearbeitung von Metall stehe unter hohem Wettbewerbsdruck. Die Firmen wollen schneller und kostengünstiger produzieren. "Dass wird sich so schnell nicht ändern, und deshalb wird hier künftig gutes Geld verdient", sagt Buffett. Vor allem in Asien sei die Nachfrage nach Bohr- und Fräsköpfen gewaltig.
    "Jeder, der ein gutes Unternehmen verkaufen will, kann mich anrufen". Buffett trinkt noch eine Cola mit Eis. Dann treten die Bodygards doch noch in Erscheinung und geleiten ihn in die dunkle Limousine zum Flughafen - zurück in die USA.

  4. #274
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    Hallo, zusammen,

    bald gibt es vielleicht Neues aus Omaha:

    Omaha (aktiencheck.de AG) - Warren Buffett ist zuversichtlich, dass sein US-Versicherungskonglomerat Berkshire Hathaway Inc. (ISIN US0846701086/ WKN 854075) in naher Zukunft mehrere große Übernahmen tätigen kann. Dies berichtet die schweizerische Wirtschaftszeitung "Finanz und Wirtschaft" am Mittwoch unter Berufung auf ein Interview mit dem Berkshire-Chef.
    Wie der Multi-Milliardär der Zeitung mitteilte, ist man vornehmlich an größeren Akquisitionen interessiert. Demnach stünden Transaktionen im Volumen von 5 bis 20 Mrd. Dollar im Vordergrund, wobei potenzielle Ziele jedoch schwer auszumachen seien. Buffett gebe sich trotzdem zuversichtlich, bald mehrere große Übernahmen durchführen zu können.

    Buffett, Chairman und CEO von Berkshire Hathaway, ist nach der aktuellen 2007er Liste des US-Magazins "Forbes" der zweitreichste Milliardär der Welt. Der Chef des vornehmlich im Versicherungsgeschäft tätigen Mischkonzerns verfügt demnach über ein Nettovermögen von 52 Mrd. Dollar.

    Die Aktie von Berkshire Hathaway schloss gestern an der NYSE bei 108.501,10 Dollar. (09.05.2007/ac/n/a)


    Schönen Tag noch,
    JuliaPapa
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  5. #275
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    Guten Morgen,

    aus Omaha dringt folgendes zu uns rüber:

    "Der US-Börsenspekulant Warren Buffett ist einem Bericht zufolge beim Nahrungsmittelhersteller Kraft Foods eingestiegen. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hat sich seine Investmentfirma Berkshire Hathaway einen Anteil von weniger als fünf Prozent gesichert. Auch die Wall-Street-Investoren Carl Icahn und Nelson Peltz hatten demnach zuletzt Anteile an Kraft übernommen.

    Buffett gilt als einer der erfahrensten Börsenspekulanten der USA. Mit seinem Gespür für günstige, aber gleichzeitig zukunftsträchtige Aktientitel brachte er es zu einem der reichsten Männer der Welt. Weder von Kraft noch von Buffett gab es zunächst eine Stellungnahme zu dem Bericht."

    Wobei die Bezeichnung "Spekulant" für Buffett natürlich völlig daneben ist...

    Gruß,
    JuliaPapa
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  6. #276
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    Hallo, Valueisten,

    bevor das Jahr zu Ende geht, jagt eine Meldung aus Omaha die nächste:

    Die erste:

    Das US-Konglomerat Berkshire Hathaway Inc. hat die Mehrheit an der amerikanischen Marmon Holdings Inc. erworben.

    Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, erwirbt die vom US-Milliardär Warren Buffet kontrollierte Beteiligungsgesellschaft zunächst 60 Prozent der nicht börsennotierten Marmon Holdings für insgesamt 4,5 Mrd. Dollar. Die verbleibenden 40 Prozent wird Berkshire Hathaway in den kommenden sechs Jahren erwerben, wobei sich der Kaufpreis an der jeweiligen Ergebnisentwicklung von Marmon Holdings orientiert.

    Die von der Pritzker-Familie kontrollierte Marmon Holdings besteht aus mehr als 125 verschiedenen Produktions- und Dienstleistungsgesellschaften und generiert derzeit einen Umsatz von rund 7 Mrd. Dollar.

    Die Transaktion soll im Laufe des ersten Quartals 2008 abgeschlossen werden.


    Danach wurde ein neuer Versicherer erworben:

    Die ING Groep N.V. will sich von ihrer Rückversicherungstochter NRG N.V. trennen.

    Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurde mit der amerikanischen Berkshire Hathaway Inc. eine entsprechende Vereinbarung über den Verkauf der Gesellschaft für 300 Mio. Euro unterzeichnet. Im Zuge der Transaktion wird ING voraussichtlich einen einmaligen Nachsteuerverlust von 100 Mio. Euro ausweisen, teilte der Versicherungs- und Bankkonzern weiter mit. Die Desinvestition wurde mit der weiteren Fokussierung auf die Kerngeschäftsbereiche Bank, Versicherung und Vermögensverwaltung begründet.


    Und schließlich hat Buffett ein neues Geschäftsfeld entdeckt:

    Die Berkshire Hathaway Inc., das US-Konglomerat des Milliardärs Warren Buffett, will eine Versicherung für Bonds gründen. Wie das "Wall Street Journal" (Freitagausgabe) berichtet, soll die Berkshire Hathaway Assurance Corp. Anleihen absichern, mit denen Städte, Bezirke oder Bundesstaaten öffentliche Bauvorhaben finanzieren. Mit dieser Maßnahme will Buffett von der weltweiten Kreditkrise profitieren.

    Das neue Unternehmen werde ab Freitag im Bundesstaat New York tätig sein. Genehmigungen für die Bundesstaaten California, Florida, Illinois, Texas und Puerto Rico sollen noch eingeholt werden.


    So, das waren ein paar Neuigkeiten. Zum Verdauen gibt es ja jetzt ein paar freie Tage.

    Viele Grüße und alles Gute für 2008 von
    JuliaPapa
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  7. #277
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    Hallo, zusammen,

    Warren Buffett hat schon wieder zugeschlagen:

    Die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Swiss Re) (ISIN CH0012332372/ WKN 852246) hat einen neuen Großaktionär.
    Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat die amerikanische Berkshire Hathaway Inc. (ISIN US0846701086/ WKN 854075) eine Beteiligung in Höhe von 3,03 Prozent an dem schweizerischen Rückversicherer erworben.

    Die Swiss Re hat zudem einen proportionalen Rückversicherungsvertrag mit Berkshire Hathaway abgeschlossen. Im Rahmen dieser Quoten-Rückversicherung wird der US-Konzern einen Anteil von 20 Prozent des gesamten Sach- und HUK-Geschäfts von Swiss Re während der nächsten fünf Jahre übernehmen. Das freigesetzte Kapital will der Rückversicherer zum Erwerb eigener Aktien im Gesamtwert von 1,75 Mrd. Schweizer Franken (CHF) einsetzen.

    Die Aktie von Swiss Re notierte zuletzt an der Heimatbörse bei 73,60 CHF. (23.01.2008/ac/n/a)

    Quelle: Finanzen.net 23.01.2008 09:10:00


    Mal sehen, was da noch alles passiert.


    Viele Grüße und eine schöne Woche für Euch
    JuliaPapa
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  8. #278
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    Hallo,

    Buffett ist jetzt auch im Subprime-Markt angekommen. n-tv.de meldet heute:

    Freundliche Vorgaben aus Übersee und ein Rekordgewinn bei der Schweizer Großbank Credit Suisse helfen den deutschen Standardwerten am Dienstagmorgen auf die Beine. Die Beine unter den Arm nehmen sie aber erst am Mittag. Hintergrund für die plötzliche Aufwärtsbewegung ist ein CNBC-Interview mit dem Großinvestor Warren Buffett. Demnach hat Buffett drei der angeschlagenen US-Anleiheversicherer das Angebot zur Übernahme des Versicherungsrisikos von Anleihen im Wert von 800 Mrd. Euro gemacht.

    Einen schönen Tag noch,
    JuliaPapa
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  9. #279
    Erfahrener Valueist
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    Hallo,

    unter

    http://www.financialpost.com/video/i...8-2e5a68faeaed

    gibt es ein sechsminütiges Interview mit Warren Buffett. Dort gibt er über alle möglichen Dinge Auskunft.

    Besonders gut gefällt mir eine Aussage von John G Stumpf, dem Chef von Wells Fargo, den er zitiert: "If the old ways banks loose money do not work anymore, they are looking for new ways."


    Schönen Abend noch,
    JuliaPapa
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  10. #280
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    Guten Morgen,

    Buffett ist in Deutschland eingestiegen. n-tv.de meldet heute:

    Der Investor Warren Buffett hat mit seiner Holding-Gesellschaft Berkshire Hathaway in den vergangenen Monaten einem Zeitungsbericht zufolge eine Beteiligung am deutschen Versicherungskonzern Münchener Rück aufgebaut. Buffett habe innerhalb der vergangenen sechs Monate mehr als eine Mio. Aktien des Rückversicherers erworben, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Finanzkreise. Das entspreche einer Beteiligung von mindestens 0,5 Prozent im Wert von rund 125 Mio. Euro.

    Es sei nicht klar, ob Buffett die Papiere noch halte, so die Zeitung. Buffet gelte allerdings als langfristiger Investor. Eine Sprecherin von Berkshire war laut "FAZ" für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Berkshire Hathaway, zu der der große US-Rückversicherer General Re gehört, hatte jüngst auch eine Beteiligung von drei Prozent am Weltmarktführer Swiss Re erworben.

    Swiss Re war im Gegensatz zur Münchener Rück von hohen Abschreibungen in Zusammenhang mit der amerikanischen Hypothekenkrise belastet worden. Die Beteiligung von Berkshire an den Konkurrenten gilt in Branchenkreisen als positives Signal für die Wachstumsaussichten der Unternehmen, da Buffett für Anlagen in unterbewertete Aktien bekannt ist, wie es in dem Bericht heißt.

    Bei der Münchener Rück werde wie bei den meisten Konkurrenten aber zunächst mit einem weiteren Rückgang der Preise für Deckungen gerechnet, schreibt die "FAZ" weiter. In den Vereinigten Staaten will sich die Tochtergesellschaft Munich Re America nach Angaben des für das nord-amerikanische Nichtlebens-Rückversicherungsgeschäft zuständigen Konzernvorstands Peter Röder daher auf profitables Geschäft konzentrieren und dafür im Zweifel auf Marktanteile verzichten.

    "Profitabilität geht vor Volumen", sagte Röder bei einem Pressegespräch. Gleichzeitig will die Münchener Rück, die derzeit auf einen Marktanteil von fünf Prozent in Amerika kommt, das Geschäft mit Spezialversicherungen ausweiten. Vor wenigen Tagen hatte sie die Übernahme des Spezialversicherers Midland abgeschlossen, für den 1,3 Mrd. US-Dollar gezahlt wurden.

    Trotz des von Analysten als hoch kritisierten Preises verteidigte Röder die Akquisition mit der Ertragskraft der Spezialisten, die vom mangelnden Wettbewerb und der Expertise in ihrem Segment profitierten. Der Erstversicherer Midland bietet Hausrat-Policen für Fertighäuser an. Die Münchner Rück erwägt weitere Akquisitionen in Amerika, die kleiner als Midland ausfallen dürften, sagte Röder laut "FAZ".


    Schönen Tag noch,
    JuliaPapa
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