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Thema: Esprit Holdings

  1. #81
    Valueist thomtrader
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    Deine Ausführungen zu Übernahmen stimme ich fast allen zu.

    Oft werden Übernahmen auch als Fusionen unter gleichen dargestellt, was sie in Wirklichkeit aber selten sind. Bei einer Fusion sollte man sich immer sehr genau Gedanken machen wer zu viel bezahlt.

    Marktpreise sind natürlich nicht immer fair. Auch der deutlich höhere Preis der nach der Ankündigung einer Übernahme, für eine Aktie bezahlt wird, ist ein Marktpreis. Aus steuerlichen Gründen werden größere Aktienpositionen oft auch dann gehalten wenn man glaubt das eine Aktie überbewertet ist. Warren Buffett kam laut eigenem Bekunden, der Tausch Gillette- gegen PG-Aktien deshalb gerade recht.

    Ob die EDC-Übernahme ein Erfolg wird, wie du glaubst, weis ich nicht. Die Geschichte anderer Übernahmen, spricht eher dagegen, wie du dargelegt hast. Irgendwie erinnerst du mich an jemanden der sich hinstellt und sagt: "Diemal ist alles anders". Ich würde dir den Rat geben mit Firmen die andere Firmen und Marken übernehmen und sanieren eher vorsichtig zu sein. Ich weiß zwar nicht ob ich dir diesen Rat auch gegeben hätte, wenn ich nicht erst vor kurzem mit einer dieser Firmen auf die Schnauze gefallen wäre. Du weißt welche Firma ich meine.

    Esprit fällt natürlich auch nach der EDC-Übernahme noch nicht in die Kategorie "Sanierer". Dazu ist EDC im Verhältnis zu Gesamt-Esprit noch zu klein.


    Gruß tt

  2. #82
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    tt,

    danke für deinen Rat, aber ich werde bei meiner Einschätzung bleiben, dass die Übernahme einer Luxusmarke eine vielversprechende Wachstumsoption für Esprit ist, und das aunabhängig davon, ob es sich bei EganaGoldpfeil um einen Betrugsfall gehandelt hat. Ich denke einfach, dass eine attraktive Luxusmarke einen guten Fit zu Esprit hat. Es reicht, wenn die Umsätze mit der Luxusmarke deutlich angekurbelt werden können. Man braucht also kein gewifter Sanierer dafür zu sein oder gar ein Sanierungsunternehmen. Und wer sagt denn, dass die Marke überhaupt defizitär sein muss. Ich denke man sollte die Vertriebskraft von Esprit nicht unterschätzen. Das Potenzial zeigt z.B. auch folgender Artikel, den ich kürzlich im Handelsblatt gelesen habe:

    Obst bieten, Burger verkaufen

    MATTHIAS EBERLE | NEW YORK Eine Restaurantkette, die jährlich mehr als 50 000 Tonnen Pommes Frites verarbeitet, kommt nur schwer als Lifestyle-Marke durch. Dennoch stehen die Kunden von Alaska bis Asien mehr denn je auf McDonald's. Der Wandel des amerikanischen Fast-Food-Riesen vom Dickmacher der Nation zum Konkurrenten der Trendmarke Starbucks vollzieht sich schleichend, aber sichtbar: Das grelle gelb-rote Plastik-Design verschwindet, stattdessen gewinnen wärmere Töne in den Restaurants die Oberhand. Sie sollen den Strategieschwenk vom billigen Buletten-Bräter zum Wohlfühl-Café nach außen hin sichtbar machen.

    Dabei hat sich drinnen in der Küche kaum Weltbewegendes verändert: Noch immer verkauft McDonald's in erster Linie Hamburger, obwohl die Speisekarte längst auch Salate und Obst anpreist. Auf Herzhaftes will jedoch weder der Konzern noch die treue Kundschaft verzichten: Im Heimatmarkt USA testet der Konzern gerade einen Riesen-Burger namens "Angus Third Pounder" - ein Drittel Pfund Rindfleisch, verpackt in ein 860-Kalorien-Sandwich. Dass die Gesundheitswelle McDonald's irgendwann den Garaus machen werde, ist in der Vergangenheit mehrfach prophezeit worden. Bisher lagen die Auguren grundfalsch, denn mitten im Bio-Boom geht es ausgerechnet dem Fast-Food-Spezialisten aus Illinois so gut wie nie. Der Nettogewinn 2006 lag mit 3,5 Milliarden Dollar viermal höher als 2002 und wird diesen Rekord im laufenden Geschäftsjahr locker toppen.

    Trotz deutlich gestiegener Lebensmittelkosten legte McDonald's in der Vorwoche ein saftiges Ergebnisplus von 27 Prozent für das dritte Quartal vor. Selbst in scheinbar gesättigten Märkten wie USA und Westeuropa klettern die Umsätze weiter, die Wachstumsraten in Asien/Pazifik, Afrika und dem Mittleren Osten sind prozentual zweistellig. Entsprechend euphorisch sind die Aktionäre: Ihre Jahresdividende wurde gerade um 50 Prozent erhöht, die Aktie erreichte bei 57,53 Dollar ein neues Allzeithoch.

    Vor fünf Jahren sah das ganz anders aus. Ende 2002 musste McDonald's erstmals in seiner gut 50-jährigen Firmengeschichte einen Quartalsverlust ausweisen. Jim Cantalupo übernahm den Chefsessel und kassierte die hastige Expansionspolitik seines Vorgängers Peter Greenberg ein. Seitdem investiert der Konzern in bestehende Filialen, poliert sie gemeinsam mit Franchise-Nehmern auf und hält die Restaurants möglichst rund um die Uhr offen. Zwar verstarb Cantalupo 2004, doch seine Strategie wird bei McDonald's bis heute beherzigt: Die Restaurants müssen sauber sein, die Produkte einfach und der Service schnell. Das ist alles andere als Nouvelle Cuisine, trifft aber millionenfach den Geschmack der Kundschaft, insbesondere im größten Markt USA: Dort werden mehr als die Hälfte aller Mahlzeiten durch Drive-Through-Fenster direkt ins Auto gereicht. Der heutige Konzernchef Jim Skinner predigt, dass McDonald's-Produkte in eine Hand passen müssen (damit die zweite das Steuer halten kann).

    Als Fitnesskur für die Margen setzt McDonald's stärker denn je auf Kaffee. Dabei orientiert sich der Fast-Food-Riese aus gutem Grund am Rivalen Starbucks, gegen den er eigene Filialen namens McCafé positioniert. Im Bereich der Gastronomie fährt kaum eine Firma höhere Gewinnmargen ein als Starbucks mit seinen hochpreisigen Kaffeeangeboten. Wenn der Burger-König das heiße Wasser mit Bohne nur halb so teuer anbietet wie Starbucks, bleibt noch immer ein netter Gewinn hängen. Auch deshalb will McDonald's bald stärker nach Kaffee duften, nicht mehr nach Frittierfett. eberle@handelsblatt.com

    Eberle, Matthias

    22. Oktober 2007

    -----------------------------------------------

    Das bemerkenswerte daran ist: Wofür andere Unternehmen Jahrzehnte gebraucht hätten, nämlich ein Gegengewicht zu Starbucks aufzubauen, indem man die richtigen Standorte findet, die richtige Kundschaft anzieht und eine hohe Kundenferquenz erreicht und dies mehr als 30.000 mal, hat McDonalds geschafft in Nullkommanix.

    PoP
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  3. #83
    Valueist thomtrader
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    Hallo PoP,

    McDonalds hat in den letzten Jahren mit der eigenen "Sanierung" sehr vieles richtig gemacht. Weiterhin muss man jetzt attestieren das die McDonalds-Aktie 2003 deutlich unterbewertet war (die starke Marktstellung wurde damals offenbar deutlich unterschätzt. Es wurde nicht erkannt was ein wenig Wandlung bei McDonalds bewirken kann).

    Du vergleichst doch aber nicht ernsthaft Esprit mit McDonalds? Esprit ist auch heute noch, eine Modemarke unter vielen. McDonalds ist seit vielen, vielen Jahren die unangefochtene Nr.1 unter den internationalen Restaurantketten.

    Gruß tt

  4. #84
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Lieber tt,

    da wir nun offenbar aneinander vorbeireden - mein Beitrag hatte weder etwas mit der Kursentwicklung vo MCD zu tun noch mit dem Vergleich von Burgern und Modemarken - ist es wohl das beste, wenn wir die Diskussion an dieser Stelle beenden.

    PoP
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  5. #85
    Valueist thomtrader
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    Einverstanden

  6. #86
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    30.01.2008 12:46
    Hong Kong's Esprit H1 net profit up 37 pct on strong European sales - UPDATE
    HONG KONG (Thomson Financial) - Esprit Holdings Ltd, (News) one of the world's largest fashion retailers, said Wednesday its net profit rose 37 percent in the first half from a year earlier, helped by a strong euro and robust sales in Germany.

    First-half net profit climbed to 3.3 billion Hong Kong dollars, up from 2.4 billion a year ago. The result beat analysts' forecasts for 20-31 percent net profit growth.

    Esprit, which sells fashion products including shoes, clothes and accessories, said sales grew 27 percent to 18.5 billion dollars in the six months to December. About 16 billion dollars or 86 percent of the sales amount came from Europe. Germany alone accounted for 50 percent of sales.

    'The group's turnover increased to 18.5 billion dollars, mainly due to the continued strong performance of all major operating markets, and partly benefited from the appreciation of the euro,' Esprit said in statement.

    The retailer declared an interim dividend of 95 cents a share.


    Impact of global slowdown


    Esprit, which competes with companies like Inditex's Zara, Benetton Group and Gap Inc, is working to expand its global market share from 0.3 percent currently and investing about 1.5-2.0 billion Hong Kong dollars yearly to boost its presence worldwide.

    In the fiscal second half, Esprit plans to open 60 more stores at a cost of over 500 million dollars.

    But slowing global consumption, a fragile European market and a faltering US economy are casting a shadow on Esprit's earnings outlook, although its management said it expects the company to achieve strong growth in the coming quarters.

    'Although the first-half results were better than expected, investors have little to cheer about because the second half will prove to be challenging for Esprit,' said Castor Pang, strategist at Sun Hung Kai Financial.

    'Escalating credit problems in the US continue to erode consumer confidence and this is spreading to Europe. I won't be surprised if the company cuts spending if sales there fail to pick up,' he said.

    Wholesale orders booked between January 2008 and April 2008 show 'low double-digit percentage year-on-year growth in local currency terms, as compared to a high base for the second half of the last financial year,' according to Esprit's statement. The company did not elaborate.


    Expansion plans set


    Despite the slowdown, Esprit is determined to expand in Europe, where it plans to add over 500 new wholesale point-of-sales in the six months to June.

    'We foresee the sales contribution from Eastern Europe will become increasingly significant, leveraging on their continual growth of consumption power, particularly Russia and Poland,' it said.

    Esprit is opening over 40 point-of-sales for its wholesale business in Asia Pacific, where it currently yields 11 percent of its sales.

    'China, India and other emerging markets in Asia Pacific possess huge market potential and therefore, we will continue to focus on these markets to realize their long-term growth potential,' it said.

    The retailer plans to launch its smart casual clothing line, de.corp Esprit Urban Casual, in March in over 40 stores in Europe.

    Esprit is also expecting steady sales contribution in the six months to June after it opened several new stores in the first half, costing the company nearly 600 million dollars.

    Sun Hung Kai's Pang forecast second-half net profit growth to slow to below 20 percent as global credit problems deepen, hurting consumer sentiment.

    'It can go higher or lower depending on how fast the US can recover from the credit turmoil,' he said.

    Shares of Esprit, one of the best performing stocks on Hong Kong's Hang Seng index, jumped 34 percent last year, in step with the broader market's rise of 39 percent.

    The stock closed 4.85 dollars or 4.9 percent lower at 93.15 on Wednesday amid profit-taking and in line with the market's overall losses. The HSI dropped 2.6 percent to 23,653.69 points on caution ahead of the Federal Reserve's decision on interest rates later in the day.

    (1 US dollar = 7.8. Hong Kong dollars)

    leonora.walet@thomson.com

    --- By Leonora Walet ---

    lw/nt/jg


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  7. #87
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Esprit hat es mir mal wieder angetan. Folgende Notizen habe ich mir zum Zwischenbericht gemacht:

    Umsatz +27% auf 18,5 Mrd HK$
    EBIT: +31% auf 4 Mrd HK$
    Gewinn: + 37% auf 3,3 Mrd HK$

    Free Cashflow: 2,7 Mrd HK$

    Finanzverbindlichkeiten: Fehlanzeige
    Net cash 5,5 Mrd HK$

    3,1 Mrd HK$ als Dividende ausgeschüttet

    Umschlagshäufigkeit des Lagers: 48 Tage

    Umsatzanteil edc 21%

    Umsatzanteile geographisch:

    Deutschland 47% (+26%)
    Rest of Europe 40% (+30%)
    Europa insgesamt 86% (+28%)
    Entwicklung: Benelux +27%, Spanien +53%, Frankreich +37% (Großteil Wholesale, Retail-Expansion gerade erst begonnen), Skandinavien +37% (Finnland Retail-Expansion begonnen), UK & Ireland Wholesale +25%, Osteuropa Wholesale +75%)

    Asien Pazifik 11% (+21%)
    Entwicklung: Australien Neuseeland + 27%, deutliche Ergebnisverbesserung, China Wholesale +41%, Indien und Vietnam je > 200%)

    USA Sonstige 3% (+30%)

    Zweistelliges Wachstum in allen Kernmärkten und Produktbereichen.

    Wholesale:

    Ebit-Marge Wholesale: 26,9%
    Umsatzwachstum 30% (+10% verkaufsfläche, Orders steigen zweistellig bei konstanten Währungen)
    -> Wachstumstreiber Franchisekonzept: 1.318 Partnershipstores (+18%), weitere 700 in den kommenden zwei Jahren erwartet

    Retail:

    Ebit-Marge Retail: 16,6%
    Umsatzwachstum 24% (8% SSSales (soll anhalten), 8% selling space)

    658 eigene Stores (+9% in den vergangenen sechs Monaten, weitere 60 Stores bzw. +9% in Hj2 geplant, weitere 300 Stores in den kommen zwei bis drei Jahren.

    ----------------------------------------------------------------

    Auf zwei Aspekte möchte ich noch kurz eingehen:

    1) Was ich hin und wieder über Esprit höre, ist dass es sich hier um einem Modetrend handelt. Ich glaube nicht einmal, dass Jemand bei Esprit einkauft, um zu zeigen, dass er mit Esprit rumläuft - das ist im Grunde ein Geschäftsmodell wie bei H&M. Esprit ist nur insoweit Mode, als sich der Verbraucher modisch kleiden will - ein Bedürfnis, das sich nie verflüchtigen wird. Esprit bedient dieses Bedürfnis mit 12 Kollektionen pro Jahr und überzeugt hier mit guten Produkten. Was den Markenwert ausmacht bzw. die Marke so wertvoll macht, ist das starke Geschäftsmodell von Esprit. Nicht die "Angesagtheit" der Marke macht das Geschäftsmodell stark bzw. die Marke wertvoll. Esprit ist vielmehr als "Retail-Brand" angesagt. Ein modischer Trend ist Esprit also im allerweitesten Sinne und das nachhaltig.

    2) Was ich sehr häufig höre, ist dass Esprit teuer ist. Darüber zu streiten soll nicht das Thema sein, aber der Blickwinkel ist erwähnenswert. Wenn ich Esprit mit dem KGV bewerte, fängt die Rechnung mit der Einstandsrendite an, also Preis heute, Gewinn je Aktie in t=1. Demnach liegt das KGVe bei 15. Wenn Esprit den Gewinn je Aktie um 20% p.a. in den darauffolgenden zwei Jahren steigert, hat das sich KGV bereits auf 10 verringert, d.h. dass Esprit nach drei Jahren bereits wie eine Aktie bewertet wird, die kein Wachstum mehr bringt. Zum Vergleich: H&M hat im vergangenen Jahr etwa 8 Mrd € (15%) umgesetzt und ein KGVe von 17. Wenn nun der Blickwinkel auf das KGV des vergangenen Jahres gerichtet ist, wird man den Wert eines Unternehmens vom Schlage Esprit oder H&M nicht erkennen.
    Geändert von prince of persia (09.03.2008 um 12:24 Uhr)
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  8. #88
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    Zitat Zitat von prince of persia Beitrag anzeigen
    Wenn ich Esprit mit dem KGV bewerte, fängt die Rechnung mit der Einstandsrendite an, also Preis heute, Gewinn je Aktie in t=1. Demnach liegt das KGVe bei 15. Wenn Esprit den Gewinn je Aktie um 20% p.a. in den darauffolgenden zwei Jahren steigert, hat das sich KGV bereits auf 10 verringert, d.h. dass Esprit nach drei Jahren bereits wie eine Aktie bewertet wird, die kein Wachstum mehr bringt.
    Hallo, PoP,

    Ich weiß natürlich, daß dieser Vergleich hinkt, aber trotzdem: Mit dem gleichen Argument kann ich eine Google mit einem KGV von 100 kaufen, weil ich ein entsprechendes Wachstum erwarte. Zu den heißen Zeiten des Neuen Marktes war das ja übrigens ein sehr beliebtes Kaufargument:

    Wir machen heute zwar ohne Ende Verlust, werden aber in drei Jahren den Break-Even erreichen und in sieben Jahren ein KGV von 8 haben.


    Mit solchen Rechnungen tue ich mich schwer, weil ich letztlich Wachstum mitbezahle, von dem noch nicht sicher ist, dass es auch tatsächlich eintreffen wird. Daß es bei Esprit wohl so kommen wird, ist eine andere Frage.

    Ich denke, gerade im Moment gibt es jede Menge guter Werte (von ähnlicher unternehmerischer Qualität wie Esprit) mit KGVs z.T. deutlich unter 10. Da fällt mir ein Kauf leichter.

    Gruß,
    JuliaPapa
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  9. #89
    Erfahrener Valueist prince of persia
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    Hallo JuliaPapa,

    Esprit's Bewertung besteht mit einem KGVe von 15 und 9% Kapitalkosten nur zu etwa 30% aus Wachstumsannahmen, während 70% auf die bereits erwirtschafteten Erträge beruhen. Bei einem KGV von 100 würden ungefähr 90% der Bewertung auf Wachstumsannahmen beruhen und nur 10% auf den status quo. Wenn man das bedenkt, läuft man auch nicht Gefahr, Luftschlösser zu kaufen.

    Ich denke, gerade im Moment gibt es jede Menge guter Werte (von ähnlicher unternehmerischer Qualität wie Esprit) mit KGVs z.T. deutlich unter 10. Da fällt mir ein Kauf leichter.

    Ich bin ganz Ohr, denn mir ist kein einziges bekannt!

    PoP
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  10. #90
    Erfahrener Valueist JuliaPapa
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    Wie wäre es z.B. mit der Renk AG?
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