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Thema: Esprit Holdings

  1. #61
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    Wirtschaftsnews - 28.03.07

    Esprit: Umsatz zieht um 20 Prozent an

    Hongkong 28.03.07 (emfis.com) Die Modekette Esprit Holdings hat ihren Umsatz in den Monaten Januar und Februar um 20 Prozent steigern können. Dabei haben sich die Großhandelsumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent verbessert. Die Erlöse in den eigenen Filialen zogen um 25 Prozent an. Die flächenbereinigten Umsätze stiegen hier um satte 20 Prozent. Absolute Umsatz-Zahlen wurden nicht bekannt gegeben.

    Der Konzern kündigte zudem an, das eigene Filialnetz weiter auszubauen. Weltweit sollen in den kommenden drei Jahren rund 400 Niederlassungen neu eröffnet werden.





    Quelle: EMFIS.COM, Autor: (gh)

  2. #62
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    30.08.2007
    06:43 Esprit hervorragendes Ergebnis, Aktie auf Allzeithoch

    EMFIS.COM - RTE
    Hongkong 30.08.07 ( www.emfis.com )  Das Hongkonger Unternehmen Esprit Holdings Ltd präsentierte gestern ein sehr gutes Jahresergebnis. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ( 30. Juni) erwirtschaftete Esprit einen Nettogewinn von 5,2 Mrd. HKD, was um 38,6 Prozent über dem des Vorjahres lag. Der operative Gewinn legte um 21,4 Prozent auf 6,26 Mrd. HKD zu. Der Umsatz stieg von 26,90 Mrd. HKD auf 29,64 Mrd. HKD, was einem Plus von 26,9 Prozent entspricht. Das EPS stieg von 3,09 HKD auf 4,22 HKD. Esprit wird eine Dividende von 1 HKD sowie eine Spezialdividende von 1,48 HKD zahlen. Die größten Zuwächse wurden dabei in Europa verzeichnet und resultieren aus einem gesunden organischen Wachstum des Unternehmens. Innerhalb Europas lag der größte Zugewinn mit 33 Prozent in Skandinavien. Es folgt mit 25,6 Prozent Frankreich, mit 21,2 Prozent Deutschland und mit 17,4 Prozent die Benelux. Neben Europa als Hauptsäule können auch die Asien Pazifik Region und der nordamerikanische Markt Zugewinne verbuchen. Die Gewinnspanne war um 1,5 Prozent auf durchschnittlich 17,5 Prozent gestiegen. Die Aktie von Esprit erreichte im Morgenhandel mit 116,50 HKD ein neues Allzeithoch.


    Schöne Zahlen, bin froh das ich seinerzeit eingestiegen bin :-)

  3. #63
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    Standard wer ist eigentlich buchprüfer beim espritkonzern?

    hat das jemand ohne nachzuschlagen präsent?
    danke
    lomoeel

  4. #64
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    Moin Lomeel,

    soweit ich den letzten Geschäftsbericht in Erinnerung habe ist es PwC. Wobei ich hier von der Arbeit aus nicht nachsehen kann (bin aber zu 95% sicher ;-))

    Gruß Thomas

  5. #65
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    Die Zahlen waren mal wieder klasse. 86% der Umsätze stammen noch aus Europa und knapp die Hälfte aus Deutschland. Das unterstreicht das Potenzial des Unternehmens. Alleine in Deutschland stiegen die Umsätze dank der besseren Abdeckung im Wholesalebereich (+18% Verkaufsfläche durch neue POS), neuen Filialen (+11% Verkaufsfläche) und 22% SSSales-Wachstum um imsgesamt 27%. Danach kommen die Benelux-Länder als zweitwichtigster Markt mit 28% Umsatzwachstum, gefolgt von Frankreich (+35%), Großbritannien (+27%, Italien (+49%) und Spanien (+72%). Asien-Pazifik (+17%) und USA (+16%) entwickeln sich ebenfalls dynamisch. Die Wachstumsstrategie lautet: Weitere Marktdurchdringung bestehender Märkte, Expansion in neue Märkte und Ausweitung des Produkt-und Markenportfolios. Die operative Gewinnmarge ist auf 21% gestiegen und die Eigenkapitalrendite liegt bei 42%. Schulden –> Fehlanzeige. Ausschüttungsquote 75%.
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  6. #66
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    Immer wieder schön zu sehen, was für ein fähiger Manager hinter Esprit steht. Der folgende Artikel zeigt wunderbar, wie ein Markenwert und der eines ganzen Unternehmens gesteigert wird - durch die richtige Positionierung, eine viel bessere Abschöpfung der Kunden und durch die Senkung des Risikos sowie durch globale Skaleneffekte vereint mit einer lokal angepassten Strategie und Dezentralisierung.

    Schnitt mit Esprit

    Esprit-Chef Krogner hat aus einer heruntergekommenen Klamottenfirma aus Ratingen einen der profitabelsten Textilkonzerne der Welt gemacht. Jetzt wünscht er sich mehr Luxus.

    Ratingen - Ein Blick auf das Ortsschild verrät viel über den viertgrößten Textilhändler der Welt, der hier seinen Sitz hat: Ratingen. Man muss dazu sagen, dass Ratingen zum Kreis Mettmann gehört, der wiederum dem Regierungsbezirk Düsseldorf unterstellt ist. Nach dieser Einführung ist es einfacher zu verstehen, was Esprit-Chef Heinz Krogner über das sagt, was er täglich millionenfach verkauft. „Mode?“, sagt der 66-Jährige, „diesen Begriff gibt es bei Esprit nicht.“ Zum Beweis deutet der lebhafte, kleine Mann an sich herunter. Schwarzer Blazer, schwarzes Polohemd, Jeans und Turnschuhe. Eher lässig-cool als modisch, soll das heißen, für einen Mann seines Alters sowieso. Das passt zum Firmengebäude aus Glas und Stahl, der Herrschaftszentrale von König Krogner. Ob das, was er anhat, im eigenen Haus geschneidert worden ist, verrät der Mann, der in den vergangenen elf Jahren aus einer heruntergekommenen Klamottenfirma einen der weltweit profitabelsten Textilkonzerne mit Börsennotierung in Hongkong gemacht hat, nicht.

    Esprit ist in Europa heute die Nummer drei nach Zara und H & M. Seit Jahren meldet das Unternehmen zweistelliges Umsatzwachstum. Zuletzt nahm Esprit 2,8 Milliarden Euro ein, knapp die Hälfte davon in Deutschland. Mit der von dem Hippie-Pärchen Susie und Doug Tomkins 1968 in den USA gegründeten Firma hat das Unternehmen heute nichts mehr zu tun. Die Gründer haben sich scheiden lassen und sind längst ausgestiegen. Doug Tomkins ist mittlerweile hauptberuflicher Umweltschützer. Seine Ex-Frau Susie hat Esprit-Chef Krogner in seiner Anfangszeit noch am Führungstisch erlebt. Zu emotional sei sie gewesen, sagt der energiegeladene Mann. Zu wenig Konzept, darf man sich wohl dazudenken.

    Das Konzept hat der frühere Unternehmensberater Krogner mitgebracht. „Wir haben eine klare Zielgruppe“, sagt er. „Die Frau ab 28, die kein Fashion Victim ist, die aber einen bestimmten Lifestyle hat und die beste Qualität für ihr Geld will.“ Man muss die Sprache übersetzen. Sie ist so modisch, dass sie nicht so recht zum Konzept passen will. Die Ideal-Kundin ist nicht mehr ganz jung und berufstätig, hat also wenig Zeit, jedem Trend hinterherzulaufen, und genug Geld, um etwas mehr für solide Qualität und klassische Schnitte auszugeben, denn zu den Billigmarken zählt Esprit nicht. Kein Paris-Hilton-Typ, sondern eher die Anne-Will-Artige.

    Zu behaupten, Esprit habe immer genau gewusst, was sich gut verkauft und was nicht, wäre allerdings nicht ganz richtig. Auch Esprit hat im vergangenen Herbst in der wichtigsten Sparte „women casual“ Jeans mit Löchern statt klassischer Mode verkauft, die dem Anne-Will-Typ gar nicht gefiel. Weil die Paris Hiltons schon bei H&M waren, blieb Esprit auf seiner Mode sitzen. Ähnliche Erfahrungen hatte es vorher immer mal wieder gegeben. Was war da los? Krogner schnaubt verächtlich. „Das ist das Problem, wenn neue Manager ins Haus kommen, die trendy sein wollen“, sagt er. „So was geht immer schief.“ Er hat es wieder zurechtgerückt. „Wir konzentrieren uns wieder auf Qualität“, sagt Krogner.

    Die neue Kollektion, die in drei Monaten weltweit verkauft wird, können die Einkäufer schon in der Eingangshalle des gläsernen Konzernsitzes in Ratingen in Augenschein nehmen. Was auffällt, ist ihre Unauffälligkeit, auch bei den Farben. Mehr als Schwarz, Weiß, Grau, Blau und Beige gibt es nicht. „Die ganz simple Weisheit ist, dass man nur mit fünf Farben Geld verdienen kann“, sagt Krogner. „Die meisten Frauen wollen nun mal keine orangefarbene Hose.“ Auch sonst versucht das Unternehmen, den größten globalen Nenner zu finden. In Deutschland, Frankreich und Indien wird mehr oder weniger die gleiche Ware angeboten. „Wir können nicht in jedem Land andere Ware anbieten, das kann keiner bezahlen“, sagt der Esprit-Chef. „Wir haben zwar andere Schnitte, aber das gleiche Design, die gleichen Stoffe.“ In den USA zum Beispiel seien die Unterteile größer, weil die Damen um die Hüfte herum rein statistisch gesehen stärker gebaut seien als Europäerinnen.

    Die Produktion dagegen versucht Esprit immer mehr zu streuen. Rund 40 Prozent der 150 Millionen Teile pro Jahr werden in Asien genäht – davon circa 30 Prozent in China. Doch der Anteil geht zurück, weil Krogner befürchtet, in absehbarer Zeit vor leeren Werkbänken zu stehen. „Wir müssen damit rechnen, dass wir in zehn bis 15 Jahren einen Arbeitskräftemangel in China haben werden“, sagt er. Ein Grund dafür sei die Ein-Kind-Politik der chinesischen Regierung. „Darum müssen wir das Risiko streuen.“ Hinzu kommt die Unsicherheit über die Produktionsbedingungen. Jeder Produzent in China müsse zwar unterschreiben, dass er sich an soziale Standards hält. Aber, sagt Krogner: „Ich kann nicht garantieren, dass dort keine Kinder beschäftigt werden. Wir sind dagegen nicht gefeit.“ Jeder, der das Gegenteil behaupte, sei scheinheilig.

    Für die europäischen Abnehmer wird bereits in der Türkei, im italienischen Süden und Portugal produziert. Einen Teil hat Esprit nach Indien verlagert, und auch in Südamerika sollen Hosen und Mäntel künftig genäht werden, um näher am US-Markt zu sein. Gegen Lokalmatadoren wie Banana Republic oder Gap hat sich Esprit in seinem Stammland bisher nicht durchsetzen können. „Wir verlieren in den USA noch Geld“, gibt Krogner zu. Drei Prozent Marktanteil will er hier einmal erreichen, wie weit er davon noch entfernt ist, sagt er nicht – nur, dass das Projekt Geduld erfordert. An einen Zukauf zur Beschleunigung denkt Krogner nicht. „Wenn Esprit etwas kauft, dann eine Luxusmarke.“ Kroger hat das in den vergangenen Monaten immer mal wieder gesagt. Er will dadurch Zugriff zu den besten Designern der Welt bekommen. Ein Star-Designer, sagt der Sohn eines Textilfabrikanten, würde normalerweise nie für eine Marke wie Esprit arbeiten. „Wenn wir eine Luxus-Marke kaufen würden, würde er kommen.“

    Gucci hätte Krogner gern gehabt, daraus ist nichts geworden. Doch es gibt europäische Alternativen: „Ich bin mit drei oder vier Unternehmen im Gespräch, aber der Kauf darf uns nicht überfordern.“ Wegen der internationalen Finanzkrise rechnet er sich nun bessere Chancen aus. „ Nach der US-Hypothekenkrise werden die Preise runtergehen, weil es für die Unternehmen schwieriger wird, an Kredite zu kommen.“ Er ist allerdings skeptisch, ob Esprit das noch bis 2008 hinbekommt. Vorrang hat derzeit ohnehin die Jugendmarke edc, die gerade ausgegliedert wird. Bis 2008 soll es 100 eigenständige Läden der „frechen Esprit-Schwester“ geben, wie Krogner ankündigt. Schon heute hat edc einen Umsatzanteil von rund 20 Prozent. Hinter der Firmenzentrale in Ratingen wird bereits angebaut, hier soll bald das edc-Management sitzen. Wer weiß, wer noch, denn Krogner denkt bereits über weitere Abspaltungen nach. „Es wird weitere Zellteilungen geben“, sagt er, ohne Details zu nennen. „Ich will keinen großen Wal, sondern viele kleine Barrakudas.“

    Als Vorstandschef wird er diesen Prozess aber wahrscheinlich nicht mehr begleiten. Im Laufe des kommenden Jahres will sich „Mr. Esprit“ aus der operativen Geschäftsführung verabschieden und als Chairman in den Aufsichtsrat zurückziehen. In Esprit-Markenchef Thomas Grothe hat er bereits einen Nachfolger gefunden.

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.10.2007)
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  7. #67
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    Zitat Zitat von prince of persia Beitrag anzeigen
    Immer wieder schön zu sehen, was für ein fähiger Manager hinter Esprit steht. Der folgende Artikel zeigt wunderbar, wie ein Markenwert und der eines ganzen Unternehmens gesteigert wird - durch die richtige Positionierung, eine viel bessere Abschöpfung der Kunden und durch die Senkung des Risikos sowie durch globale Skaleneffekte vereint mit einer lokal angepassten Strategie und Dezentralisierung.
    Dann spiele ich mal einen provokativen Ketzer und behaupte, Krogner, oder auch ein Zeitz (Puma) sind nicht wirklich bessere Manager, als die Manager von weniger erfolgreichen Konkurrenzunternehmen. Der Erfolg von Esprit oder auch von Puma beruht größtenteils auf Glück. Glück das die Nachfrage der Konsumenten nach den Marken für einige Jahre lang, jedes Jahr stark zugelegt hat.

    Ich war in den letzten Jahren viel zu lange Aktionär von Köhler&Krenzer. Kann mir jemand erklären was das K&K-Managment die letzten Jahre konkret falsch gemacht hat (im Vergleich zu Esprit)?

    Ganz ketzerisch behaupte ich weiter, es gelingt hier niemanden, durch seine Stockpickingfähigkeiten, ein Depot aus "Markenaktien" zusammenzustellen, das ein zufällig oder auch nicht zufälligzusammengestelltes Portfolio aus Marken-Aktien, über mehrere Jahre hinweg, signifikant schlägt.


    Gruß tt

  8. #68
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    Hallo, tt,

    natürlich spielt Glück irgendwo eine Rolle, aber den Erfolg von Esprit oder Puma ausschließlich darauf zu gründen, wird den Managern nicht gerecht. Mit Glück kann man schlechte Zeiten überstehen oder auch mal ein oder zwei Jahre gut arbeiten. Zu langfristigem Erfolg über ein Jahrzehnt oder länger (noch dazu mit einem Turn-Around wie bei Puma) braucht es schon eine gute Strategie und fähige Leute.

    Und daß es möglich ist, mit einem guten Markendepot Erfolg zu haben, macht Buffett seit Jahren vor. Ob das jemandem hier im Forum gelingt, weiß ich nicht, da kann ich nur von mir reden. Und das wiederum interessiert mich nicht, da ich nur von echter Performance leben kann und von einer Outperformance gegenüber PoP oder anderen im Forum nichts habe.

    Gruß,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  9. #69
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    Zitat Zitat von thomtrader Beitrag anzeigen
    Dann spiele ich mal einen provokativen Ketzer und behaupte, Krogner, oder auch ein Zeitz (Puma) sind nicht wirklich bessere Manager, als die Manager von weniger erfolgreichen Konkurrenzunternehmen. Der Erfolg von Esprit oder auch von Puma beruht größtenteils auf Glück. Glück das die Nachfrage der Konsumenten nach den Marken für einige Jahre lang, jedes Jahr stark zugelegt hat. Gruß tt
    Der Erfolg von Esprit ist klar auf Krogner zurückzuführen. Das Unternehmen lag brach, weil es schlecht geführt wurde. Oder war das nur Pech? Das gleiche trifft auf Puma zu, wo gravierende Marketingfehler begangen wurden. Der Erfolg von Puma ist das Ergebnis von Zeitzs Arbeit. Die gleiche Geschichte auch bei Tommy Hilfiger, wo es wieder aufwärts geht, seitdem Finanzinvestoren das Unternehmen übernommen und ein neues Management eingesetzt haben. Die Marke Berentzen ist ebenfalls aufgrund von Marketingfehlern untergegangen, und nicht wegen Trends. Viele Marken halten sich über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte. Wie viel Glück haben die nach deiner Theorie? M.E. machen die ein gutes und konsistentes Marketing und schaffen die organisatorischen Voraussetzungen, dass die Mitarbeiter, die Marke und das Unternehmen aufblühen können. Einige andere verstehen das leider nicht. Und dass ein Trend eine Multipliaktorwirkung hat, trifft doch auf alle anderen Unternehmen auch zu. Aber sie haben etwas getan, um diesen in Gang zu bringen, und die Marke gesund zu halten. Deshalb ist das Management, gerade im Markenbusiness, das A&O.

    Ob Krogner besser ist als der Manager von K&K sei dahin gestellt. Man kann eben nur im Rahmen seiner Möglichkeiten arbeiten. Wenn Ottmar Hitzfeld Trainer von Energie Cottbus wird, kommen sie trotzdem nicht in die Championsnleague, bzw. steigen wahrscheinlich ab.

    Zitat Zitat von thomtrader Beitrag anzeigen
    Ganz ketzerisch behaupte ich weiter, es gelingt hier niemanden, durch seine Stockpickingfähigkeiten, ein Depot aus "Markenaktien" zusammenzustellen, das ein zufällig oder auch nicht zufälligzusammengestelltes Portfolio aus Marken-Aktien, über mehrere Jahre hinweg, signifikant schlägt.
    Tschuldigung, aber das ist doch Quatsch. Unabhängig von den Fähigkeiten der Forumsteilnehmer soll das wohl unterstellen:

    Für den Erfolg oder Misserfolg einer Investition ist es völlig egal...

    - welche Marke das Unternehmen hat. Marke = Marke.
    - wie das Unternehmen bewertet ist.
    - ob es ein gutes oder schlechtes Management hat.

    ..weil der Erfolg einer Marke nur Glückssache ist und damit auch die Investition in ein Markenunternehmen.
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  10. #70
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    Sicherlich hat Krogner Esprit viel viel besser geführt als es die Gründer von Esprit getan hätten. Zeitz hat auch sehr vieles sehr richtig gemacht in den letzten Jahren. Nur was nützen mir diese Erkenntnisse jetzt?

    Jetzt tritt eine Puma gegen Adidas an. Beide haben wieder eine ähnliche Größenordnung, ebenfalls haben sie wieder eine ähnliche KGV-Bewertung, und ich glaube sie haben auch ähnlich fähige Manager. Ich kann mit meinem Wissen über die Unternehmen, unmöglich sagen, welches der beiden Unternehmen, und welche der beiden Aktien sich in den nächsten Jahren besser entwickeln wird. Hat dazu jemand eine andere Meinung?

    PoP,
    Da du Berentzen erwähnt hast: Mich würde interessieren, was Berentzen deiner Meinung nach konkret falsch gemacht hat?

    JuliaPapa,
    Wenn du von Outperformance nichts hast, wieso betreibst du dann Stockpicking?

    Gruß tt

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