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Thema: Coca-Cola, KO

  1. #21
    Erfahrener Valueist
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    Guten Morgen,

    in der BusinessWeek gibt es heute einen sehr interessanten Artikel über den noch zu bestimmenden Nachfolger von Douglas Draft:

    http://www.businessweek.com/bwdaily....016.htm


    Schönen Tag noch,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  2. #22
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    Hallo,

    passend dazu gibt es heute einen kostenlosen Report über Coke:

    http://research.businessweek.com/sprepor....mbol=KO


    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  3. #23
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    Wie aus "Kraneberger" Lifestyle-Wasser wird

    ANDREAS HOFFBAUER, LONDON HANDELSBLATT, 4.3.2004

    Das größte Geheimnis von Coca-Cola ist das Rezept. Die Zutaten für das stille Wässerchen Dasani, das der US-Konzern kürzlich auf den britischen Markt gebracht hat, sind dagegen simpel - es ist Leitungswasser. Abgefüllt wird Dasani nämlich in einer Anlage im kleinen Örtchen Sidcup, südöstlich von London. Und die Getränkefabrik wird wie die gesamte Region von der RWE-Tochter Thames Water beliefert. Das hat eine Konzernsprecherin erfrischend unbedarft eingestanden.

    Dann fingen Journalisten an zu rechnen: Der halbe Liter Alltagswasser kostet 0,03 Pence. Dasani wird in blauen Designer-Fläschchen für 95 Pence (1,40 Euro) angeboten. "Eine Spanne von 3 000 Prozent", haben die Schlagzeilen freudigen englischen Zeitungen errechnet. Und das ist selbst für die Briten zu viel, die sonst in Sachen Managergehälter und Gewinnmaximierung einiges gewohnt sind. Ein Sturm der Entrüstung weht über die Insel. Wie viel ist unser Wasser wert? Das Urteil : "Ripp-Off"- Betrug!

    Landauf, landab veranstalten Zeitungen, TV- Teams und Radiosender auf den Straßen Blindverkostungen. "Niemand spürt den Unterschied zwischen Dasani und Leitungswasser - nur die Haushaltskasse", wettern Verbraucherschützer. Aber es hagelt nicht nur Hohn und Spott. Die Lage ist ernst. Die Natural Mineral Waters Association hat eine Untersuchung gefordert, und die Foods Standards Agency hat sich eingeschaltet. Beamte der Aufsicht haben schon bei den lokalen Behörden in Sidcup angeklopft und um Amtshilfe gebeten. Denn Dasani wird als "pures" Wasser angeboten. "Das Label verspricht reines Wasser, obwohl wir in Wirklichkeit von Leitungswasser reden", erklärt der Mineralwasserverband.

    Bei Coca-Cola kann man keinen Verstoß gegen den Verbraucherschutz sehen. Hier hat das englische Management allerdings auch alle Hände voll zu tun, den PR-Schaden zu begrenzen. Das Leitungswasser werde mehrfach gefiltert, wichtige Dinge beigemischt. Alle Erklärungsversuche gingen bislang aber im Strudel der Empörung unter. Die 10 Mill. £, die in die Markteinführung von Dasani gesteckt wurden, sind weggespült.

    Dabei sollte Dasani wie auf dem US-Markt auch in England die Top-Marken angreifen. Denn es geht nicht um einen Schluck, sondern um das große Geschäft. Wasser ist chic: Der Verkauf gilt als einer der großen Wachstumsbereiche in der Nahrungsmittelbranche. Gerade der britische Markt gilt als Geldquelle der Zukunft.

    Für Dasani wird es schwer, oder? Nun kenne jeder das neue Produkt, so ein Marketingmann zynisch. Die Frage, die nach dem Dasani-Desaster bleibe, sei: "Wollen wir eigentlich wissen, was in Coca-Cola ist?"

    In Deutschland versucht Coca-Cola denselben Vermarktungsweg - hat mit dem in Flaschen verkauften Leitungswasser "Bonaqa" allerdings keinen besonderen Erfolg. Denn hier haben die meisten Verbraucher den Unterschied zwischen Leitungswasser und Mineralbrunnen verstanden.
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  4. #24
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    NEW YORK (dpa-AFX) - Coca-Cola bleibt auch 2004 die wertvollste Marke der Welt. Nach einer neuen Berechnung des amerikanischen Wirtschaftsmagazins "Business Week" (August-Ausgabe) wird der Markenwert des weltgrößten Erfrischungsgetränkeherstellers mit 67,4 Milliarden US-Dollar zwar etwas geringer beziffert als noch vor einem Jahr. Allerdings hat auch Verfolger Microsoft an Wert verloren (61,38 Mrd. Dollar). Mit Mercedes folgte erst auf Platz 11 ein deutsches Unternehmen und rutschte damit für die japanische Toyota aus den Top Ten. * * * * Den Wert einer Marke begründen die Marktforscher von "Interbrand" dadurch, inwiefern es Firmen geschafft haben, aus ihren Produkten eine Kultmarke zu machen und eine Loyalität der Kunden zu dem Produkt zu entwickeln. Verbraucher würden dadurch diese dann wie ihre eigene Marke betrachten, hieß es. "Auch etablierte Marken haben die Notwendigkeit einer engen Kundenbindung erkannt", stellen die Autoren der Studie fest. So sei Microsoft seit neuestem in Flughafen-Wartehallen aktiv und Coca Cola habe für Jugendliche in Vororten amerikanische Großstädte trendige "Coke Red Lounges" eröffnet.

    NEUN DEUTSCHE FIRMEN - VON MERCEDES BIS NIVEA
    58 der 100 wertvollsten Marken kommen aus den Vereinigten Staaten. In der Liste sind neun deutsche Firmen vertreten, nach Mercedes, BMW und SAP schaffte Siemens den höchsten Neueinstieg. Auch Porsche und Audi sind auf Grund höherer Bindung der Luxus-Klientel erstmals mit dabei. Volkswagen verlor als einzige deutsche Marke an Wert. adidas-Salomon liegt im hinteren Drittel, Nivea verhinderte mit Platz 97 gerade noch den Abstieg aus der Liste.

    Durch ein leicht verbessertes Wirtschaftswachstum habe sich der Wert aller 100 wichtigsten Marken der Welt binnen Jahresfrist um 2,2 Prozent leicht erhöht. Davon profitierte vor allem der Finanzsektor, wo die Investmentbanken Goldman Sachs (37), J.P. Morgan (30) und Merrill Lynch (26) ihre Plätze jeweils verbessern konnten.

    APPLE VERBESSERT MARKENWERT AM MEISTEN

    Größter Aufsteiger ist der Computerbauer Apple , der seinen Markenwert jüngst um 24 Prozent steigern konnte. Durch stetig wachsende Umsätze seines tragbaren MP3-Players iPod ist sein Markenwert laut Liste auf 6,87 Milliarden Dollar gestiegen. Weitere große Zuwächse wurden bei dem Online-Einzelhändler Amazon.com verzeichnet, beim Unterhaltungselektronikkonzern Samsung und die Investmentbank HSBC . Neuling in den Top 100 ist der Internet-Auktionshaus eBay , das es auf Anhieb auf Platz 60 schaffte.
    Die größten Verlierer sind demnach in der Fast-Food-Industrie zu finden. Durch negative Schlagzeilen und die wachsende Beliebtheit zu gesünderer Ernährung fiel die Kette Burger King komplett aus der Liste. Pizza Hut und KFC rutschten beide ab. Dank vieler "Salat"-Menüs sehen die Marktforscher den Branchenprimus McDonald's nun um einen Platz besser auf 7. Sein Markenwert sei auf 25 Milliarden Dollar leicht gestiegen.
    Viele Grüße
    Andreas Dröge

    www.value-analyse.de

  5. #25
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    Hallo zusammen,

    was sagt Ihr denn dazu:

    THE COCA-COLA COMPANY REPORTS FOURTH QUARTER AND YEAR-END 2004 RESULTS

    Reported earnings per share of $0.50 for the fourth quarter and $2.00 for the full year.


    Excluding items impacting comparability, earnings per share of $0.46 for the fourth quarter and $2.06 for the full year.


    Cash from operations for the year increased 9 percent to $6.0 billion and the Company expects strong cash flows to continue in the future.


    Worldwide unit case volume growth of 2 percent for the full year.


    Atlanta, February 16, 2005 - The Coca-Cola Company today reported fourth quarter earnings per share of $0.50, compared with $0.38 for the prior year fourth quarter. Reported earnings per share for the full year were $2.00, compared with prior year earnings of $1.77 per share.

    Neville Isdell, chairman and chief executive officer, commented, "We are not satisfied with our performance in 2004. By most measures, we did not perform to our potential or the expectations of our shareowners. On the whole, I believe 2004 will be remembered as the beginning of an important transition for The Coca-Cola Company. We are making the necessary course correction that will enable us to fulfill our enormous potential, accelerate growth and create value for shareowners over the longterm."


    Grüsse
    flippi

  6. #26
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    Standard Seit einem Jahr unheimlich günstig

    Hallo,

    trotz eines sportlich hohen KGVs denke ich, dass die Coca-Cola-Aktie auf Sicht von 10 Jahren sehr günstig bewertet wird.

    Begründung:

    1. Harte "Fakten"

    - Die Eigenkapitalrenditen waren in den letzten 20 Jahren fast schon "obszön" hoch (niemals unter 20% und meist über 30%).

    - Die Umsatzrenditen sind fantastisch und bewegen sich zwischen 13 und 25%

    - relativ hohe Eigenkapitalquote

    - Die Verschuldung kann locker aus dem Cash-flow gedeckt werden

    - Obwohl die Aktie auf $-basis in diesem Jahr schön gestiegen ist, ist die Aktie im Vergleich zu den früheren Jahren (Ausnahme: 2005-06 hier war sie noch günstiger) "relativ" günstig.

    - Coca-Cola kauft seit 1994 kontinuierlich Aktien zurück. Was in den Überbewertungsphasen recht blöd war, wird sich bei diesen (relativ) "niedrigen" Kursen für die Aktionäre lohnen

    2. Weiche "Fakten"

    - Cola wird auch in 50 Jahren noch getrunken (ich und meine ganze Familie ist danach süchtig)

    - Mal ehrlich: Wer vergleicht schon den Preis, wenn man ein zuckersüßes Getränk kaufen will? Ob ich jetzt für den Kasten 5€ mehr zahlen als für xyz-Cola ist mir relativ egal!

    - große Verkaufsmacht gegenüber den Einzelhandelsunternehmen (welcher Einzelhändler außer vielleicht Aldi etc. kann es sich erlauben, sein Sortiment ohne Coca-Cola anzubieten)

    3. Buffett-faktor

    Mr. Buffett hat seine Position in diesem Jahr noch einmal aufgestockt. Auch hier gehe ich nicht davon aus, dass er dies nicht als Alternative zum Festgeld gedacht hat.

    Viele Grüße,

    Stefan Albrecht

  7. #27
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    Innerer Wert von CC der letzten Jahre.
    Die letzten 10 Jahre zu teuer der Wert läuft schlechter wie die Inflation.

    Buffett kaufte Coca Cola zu 30% unterm inneren Wert nach KBV-Methode.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von battleinvestor (15.11.2009 um 22:14 Uhr)

  8. #28
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    Coca-Cola in Unzen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  9. #29
    Administrator Avatar von Andreas Droege
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    Standard Coca-Cola schmeckt Anlegern nicht

    Der US-Getränkeriese Coca-Cola hat im ersten Quartal seinen Gewinn weiter gesteigert. Die Anleger reagieren jedoch zurückhaltend. Im nordamerikanischen Heimatmarkt gehen die Verkäufe weiter zurück.

    Der in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia beheimatete Weltkonzern hat im ersten Quartal mehr verdient als im Vorjahr. Der Überschuss legte auf 1,61 Milliarden Dollar zu nach 1,35 Milliarden im Vorjahr. Pro Aktie stieg der Gewinn um 23 Prozent auf 0,80 Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn auf vergleichbarer Basis von 0,75 Dollar je Anteilsschein erwartet.

    Auch der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf 7,35 Milliarden Dollar. Die Menge des verkauften Getränkekonzentrats stieg um drei Prozent. Dieses Wachstum liegt nach Angaben des Unternehmens genau im Rahmen der eigenen langfristigen Ziele.

    Wachstum in den Schwellenländern stützt
    Zu den Aktivposten im Quartal gehörte die steigende Nachfrage in den Schwellenländern. Besonders in Indien sind die Produkte besonders beliebt, der Absatz zog um hohe 29 Prozent an. Auch andere Schwellenländer wie etwa Brasilien (plus 12 Prozent) oder die Türkei (plus 18 Prozent) legten deutlich zu. In Europa lag der Absatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

    Rückgang im Heimatmarkt
    Im nordamerikanischen Heimatmarkt sieht sich Coca-Cola hingegen schon seit längerem mit einem rückläufigen Absatz konfrontiert. Die Verkäufe der braunen Brause sanken auch in diesem Quartal um zwei Prozent.

    Um die Rückgänge auszugleichen, hat sich das Unternehmen eine diversifiziertere Produktpalette zugelegt. Verkauft werden zunehmend Fruchtsäfte und auch Mineralwasser. Auch auf der Kostenseite will der Konzern durch die Übernahme des eigenen Abfüllers Coca-Cola Enterprises punkten.

    Aktie gibt nach
    An der New Yorker Börse haben die Zahlen für wenig Euphorie gesorgt. Der Kurs liegt aktuell um 1,1 Prozent schwächer. Auch im Vergleich zum Dow-Jones-Index gehört die Aktie im bisherigen Jahresverlauf mit einer Performance von minus vier Prozent zu den Verlierern. Der Dow selbst hat hingegen seit Jahresbeginn um 6,5 Prozent zugelegt.

    Quelle: boerse.ARD.de

  10. #30
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    Coca-Cola hat im 1. Quartal dank seines Sparkurses den Gewinn um 19% gesteigert. Der Umsatz kletterte um 5,5% und der Absatz um 3%. Die seit längerem anhaltende Nachfrageflaute auf dem Heimatmarkt konnte der Konzern durch zweistellige Zuwächse in vielen Schwellenländern mehr als kompensieren. Wir erwarten in den kommenden Quartalen eine Wachstumsbeschleunigung und im Gesamtjahr einen Umsatz von gut 33,3 Mrd $ sowie einen Gewinn von 7,8 Mrd $. 2011 sind nochmals Zuwachsraten von rund 10% möglich. Um das US-Geschäft anzukurbeln, setzt Coca-Cola zunehmend auf Fruchtsäfte, Energydrinks und Mineralwasser. Im drittgrößten Absatzmarkt China konzentriert sich der Konzern auf organisches Wachstum, nachdem die Huiyuan-Übernahme von der chinesischen Kartellbehörde vereitelt wurde. Geplant sind in den nächsten 3 Jahren Investitionen in Höhe von 2,5 Mrd $, vor allem in weitere Abfüllwerke. Wachstumschancen in Russland will der Konzern durch die Beteiligung am Safthersteller Nidan Soki wahrnehmen. Und auf der Kostenseite will Coca-Cola durch die vollständige Übernahme des Abfüllers Coca-Cola Enterprises punkten. Der starke Dollar ist kein Problem. Einerseits produziert Coca-Cola immer vor Ort und andererseits ist der Dollar hauptsächlich gegenüber dem Euro stark, nicht aber gegenüber anderen Währungen. Mit liquiden Mitteln von aktuell 8,8 Mrd $ bei 11,6 Mrd $ Gesamtschulden ist Coca-Cola solide finanziert. Wir belassen das Timing bei 4 Sternen. Coca-Cola bleibt wegen seiner großen Marktmacht, des hohen Bekanntheitsgrades und der soliden Bilanzstruktur ein Basisinvestment im Getränkesektor.

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