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Thema: Rohstoffe

  1. #41
    Erfahrener Valueist filippina
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    Das Gerücht umkreist den ganzen Erdball:

    http://m1.mny.co.za/MGGold.....ocument

  2. #42
    Erfahrener Valueist Dieter ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Hallo Flippi,

    <Back in April 1998, Buffett said in a speech, "It gets dug out of the ground in Africa or someplace. Then we melt it down, dig another hole, bury it again and pay people to stand around guarding it. It has no utility. Anyone watching from Mars would be scratching their head.">

    In dieser Rede hat Buffett den Nagel auf den Kopf getroffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits in Silber investiert. Eine klare Position hat er damit nicht bezogen.

    <I believe that above 2 percent of their market capitalization, they report specific investment risks in their annual report. With a market capitalization of Berkshire Hathaway now $84 billion, this would translate to a self-imposed reporting cut-off of around 150 tons of gold, say 5 million ounces.">

    Ich meine gelesen zu haben, dass mit den 2% Risikoinvestment Anleihen von z.T. hochverschuldeten Unternehmen gemeint sind. Gold würde ich nicht unbedingt als risky bezeichnen.
    Jetzt müßte man nur noch wissen, ob diese 150 Tonnen ausreichen, um dem Kartell Dampf zu machen - wenn es denn überhaupt stimmt.

    Tja, du wirst wahrhaftig noch eine Goldflippi . Warum weiß denn Weiss so etwas nicht.

    Gruß
    Dieter

  3. #43
    Erfahrener Valueist filippina
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    Hi Dieter,

    <In dieser Rede hat Buffett den Nagel auf den Kopf getroffen.> * Als ich den entsprechenden Abschnitt las, wusste ich, dass Du das sagen würdest.

    <ob diese 150 Tonnen ausreichen, um dem Kartell Dampf zu machen>

    Jede Tonne wird ne Rolle spielen. Die Weltproduktion liegt bei nur 2500 Tonnen jährlich. Diese Menge braucht allein die Schmuckindustrie.

    Die Gold-Weltbestände belaufen sich auf nur ca. 200 Mrd. Dollar. Das ist verschwindend gering. Zum Vergleich: In Anleihen wurden allein in europäischen Ländern ca. 600 Mrd Dollar investiert.

    Eine weitere Frage ist noch, wohin die Tonnen Gold, die die Banken verliehen haben, verschwunden sind. Die Bestände der Zentralbanken haben sich nämlich erheblich reduziert und sie werden sie schlussendlich nicht mehr zurückbekommen.

    Wenn die Notenbanken die gesamten offiziellen Goldbestände insgesamt auflösen würden, so würde das gerademal 300 Mrd. Dollar ausmachen. Wobei natürlich erheblich Zweifel daran bestehen, dass diese Bestände tatsächlich vorhanden sind. Man vermutet eben, dass sie größtenteils durch Derivate und Ausleihungen abgeflossen sind. Diese Derivate jedoch inzwischen einen solchen Wert erreicht haben, dass sie mit dem vorhandenen Gold nicht mehr gedeckt werden können. Das ist die nämlich die Katastrophe.

    Beispiel Portugal:

    Portugal hat von seinen offiziellen 606 Tonnen Gold 15 Tonnen verkauft und 433 Tonnen geleast oder geswapt. Und das werden sie entsprechend nicht mehr zurückbekommen.

    -----
    What the Bank of Portugal revealed in its 2001 annual report is that 433 tonnes [metric tons] of gold -- some 70 percent of its gold reserve -- either have been lent or swapped into the market. According to Bill Murphy, chairman of the Gold Anti-Trust Action Committee (GATA), a nonprofit organization that researches and studies the gold market and reports its findings at www.LeMetropoleCafe.com: "This gold is gone -- and it lends support to our years of research that the central banks do not have the 32,000 tonnes of gold in reserve that they claim. The big question is: How many other central banks are in the same predicament as the Portuguese?"
    ----------

    -------

    What is important to understand, says Murphy, "is that there is a mine and scrap supply deficit of 1,500 tonnes, which is an enormous deficit when yearly mine supply is only 2,500 tonnes and going down. On top of that, there are these under-reported gold loans and other derivatives that are on the short side. There is no way to pay this gold back to the central banks without the price of gold going up hundreds of dollars per ounce. So the peasants and women of the world will have to sell their jewelry at say $800 an ounce to bail out these short positions or someone is going to have to tell the world that they don't have the gold that they have reported," shaking the world's financial system to its core.

    The gold bugs appear to be basing their identification of a world gold shortage on industry data, much of which has been summarized in two papers prepared by four different gold analysts at different times using separate methods. The first paper was written by governmental investment adviser Frank Veneroso and his associate, mining analyst Declan Costelloe. Titled Gold Derivatives, Gold Lending: Official Management of the Gold Price and the Current State of the Gold Market, it was presented at the 2002 International Gold Symposium in Lima, Peru, and estimates the gold deficit of the central banks at between 10,000 and 15,000 tonnes. The second paper, Gold Derivatives: Moving Towards Checkmate, by Mike Bolser, a retired businessman, and Reginald H. Howe, a private investor and proprietor of the Website www.goldensextant.com, estimates the alleged shortage of central-bank gold at between 15,000 and 16,000 tonnes -- nearly a decade's worth of mine production.
    --------

    Lies Dir das einmal durch, dann weißt Du, was los ist. Dann wird Dir diese Derivate-Katastrophe bewusst:

    http://www.insightmag.com/news/370641.html

    flippi

  4. #44
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    <Warum weiß denn Weiss so etwas nicht>

    Tja, der hat halt seine Hausaufgaben nicht gemacht.

  5. #45
    Erfahrener Valueist filippina
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    Guten Morgen,

    der Artikel nennt ein paar fundamentale Gründe, warum Gold langfristig steigen wird. Die kurzfristigen Aspekte sind uninteressant. Das habe ich alles schon oft genug erwähnt, aber inzwischen scheinen sich ja mehr dem Thema anzunehmen:

    http://www.faz.net/s....nt.html

    Interessant ist es ab dem 4. Abschnitt: ...Eine andere ist die fundamental langfristige. Die bezieht sich einerseits auf die strukturellen Probleme der US-Volkswirtschaft.

    Die US-Notenbank könnte versucht sein, die realwirtschaftlichen Ungleichgewichte - industrielle Überkapazitäten, hohe Verschuldung - mithilfe der Notenpresse zu lösen. Sie würde gewissermaßen die Wirtschaft mit „Papiergeld“ überschwemmen, um einen Verfall der Preise zu verhindern und eine Entschuldung über Inflation herbeizuführen.


    und weiter .... Der riesigen Nachfrage stünde allerdings nur ein begrenztes Angebot gegenüber und würde dazu führen, dass beispielsweise der Goldpreis förmlich explodieren könnte....

    ....Das führt zu einem fallenden Verkaufsdruck. Der wird auch dadurch gemindert, dass sich die internationalen Notenbanken im Rahmen des „Washington Agreements“ darauf geeinigt haben, den Verkauf ihrer Goldreserven zu begrenzen oder zumindest zeitlich zu strecken....

    .....Gleichzeitig übertrifft die industrielle Nachfrage die Goldproduktion schon seit Jahren - und neue Schürfkapazitäten lassen sich nicht von heute auf morgen aufbauen. Asiatische Notenbanken, die bei der Anlage ihrer Währungsreserven stark dollarorientiert sind, könnten bei Umschichtungen auch auf das Gold setzen............


    ...Europäer sollten dabei allerdings nicht vergessen, das Dollarrisiko - Gold wird im schwächelnden Dollar gehandelt - zu berücksichtigen. Nur wer sich gegen einen fallenden Dollar versichert hat, kann wirklich vom möglicherweise steigenden Goldpreis profitieren.

    Es gibt von ABN Amro extra ein Gold-Zertifikat, das eine Absicherung gegen den Dollar mit beinhaltet. Es ist zwar etwas teuerer als das "normale" Gold-Zertifikat, aber bei einem fallenden Dollar von vielleicht 20% ist das kein Thema.

    Grüße
    flippi

  6. #46
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    Die Welt hat den Artikel aus Fortune ins Deutsche adaptiert:

    http://www.welt.de/data/2003/03/05/48235.html

    --------------

    Zugleich warnt Buffett ("Das Orakel von Omaha") vor Derivaten. Diese Finanzkonstrukte seien "Zeitbomben", die beiden schadeten: den Parteien, die sie abschließen sowie dem volkswirtschaftlichen System. Buffett, der der jüngsten Forbes-Liste zufolge über ein Vermögen von rund 35 Mrd. Dollar verfügt, bezeichnet die Finanzderivate als "Massenvernichtungswaffen", die Gefahren in sich trügen, die potenziell tödlich seien. Die Finanzwetten seien mittlerweile derart kompliziert, dass sie niemand mehr verstehe. Weil sie "mega-katastrophen-riskant" seien, könnten Derivate ganze Volkswirtschaften vernichten.


    Für Unternehmen seien die Finanzgeschäfte deshalb eine Gefahr, weil eine Firma in Schwierigkeiten geraten kann, ohne dass dies mit ihrem eigentlichen Geschäft zu tun habe. Derivate seien "wie die Hölle", schreibt Buffett: "leicht zu betreten, aber unmöglich, sie zu verlassen". Ein Problem sei zudem die Frage, wie die Derivate in den Firmenbilanzen verbucht seien. Gerade dies habe in der Vergangenheit die Tür für Betrügereien geöffnet. "Im Energiesektor haben Unternehmen Derivate und den Handel dazu genutzt, um tolle Gewinne zu berichten". Als die Firmen die Positionen in ihren Büchern in Geld umwandeln wollten, sei das Dach eingestürzt - siehe Enron.

    ----------------

    Schauen wir mal, was mit Barrick passiert.

    Grüße
    flippi

  7. #47
    Neuer Benutzer KleinerSkeptiker
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    Hi Filippina,

    ich bin (wie könnte es anders sein ;-) ein klein wenig skeptisch, wenn ich mir ansehe, wie Scharen von Anlegern unter dem Trommelfeuer interessierter Kreise mit abenteuerlichen Begründungen in Investitionen gedrängt werden, die sie nicht verstehen und die für sie daher hochgradig riskant sind. Deswegen beschränke ich mich auf eine fiese kleine Prognose: Buffett hat in seinem Brief an die Aktionäre gleich zweimal den Begriff „gold standard“ benutzt. Wetten, dass innerhalb von höchstens 24 Stunden diverse „Experten“ in Börsenbriefchen und Kolumnen auftauchen, die verkünden, dies sei „kein Zufall“, Buffett kaufe massiv Gold und es könne „nicht ausgeschlossen“ werden, dass der Goldpreis schon bald auf eine Milliarde Dollar steigt?

    Peter

  8. #48
    Erfahrener Valueist Dieter ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Hallo Peter,

    sieht wirklich aus wie eine großangelegte Manipulation. Fragt sich wer die Gewinner sein sollen. Wahrscheinlich wie immer - nicht die Kleinanleger.

    Ich bin davon überzeugt, wenn Buffett an Gold interessiert sein sollte, dass er bereits investiert ist, bevor er das Wort Gold erwähnt.

    <Back in April 1998, Buffett said in a speech, "It gets dug out of the ground in Africa or someplace. Then we melt it down, dig another hole, bury it again and pay people to stand around guarding it. It has no utility. Anyone watching from Mars would be scratching their head.">

    Warum sollte WB seine Meinung ändern?

    Gruß
    Dieter

  9. #49
    Erfahrener Valueist filippina
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    Hi Peter,

    das wäre wohl zu lustig. Besonders wenn man den Zusammenhang nimmt, in dem WEB das Wort "Gold-Standard" gebraucht hat.

    Grüße
    flippi

  10. #50
    Erfahrener Valueist Dieter ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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    Moin!

    Es muss nicht immer Gold sein - Platin, für Edelmetallfans ein dringendes muss?

    Gruß
    Dieter

    Impala Platinum: Steigende Platinnachfrage sorgt für Fantasie

    Die Sorge vor einem Krieg im Nahen Osten hat die Notierungen einiger Rohstoffe kräftig ansteigen lassen. Neben dem Gold und dem Öl sorgte in den letzten Monaten noch ein anderes Material für Furore: Platin. Innerhalb eines Jahres schoss der Kurs für das Edelmetall um über 40% auf 705 $ – der höchste Stand seit zwanzig Jahren. Der südafrikanische Platinkonzern Impala Platinum sollte von der weiter steigenden Platinnachfrage profitieren.

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