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Thema: Rohstoffe

  1. #161
    Valueist
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    Hallo filippina,

    von BHP halte ich sehr viel. Nur, die habe ich in meinem realen Depot. Im übrigen war dies eine Empfehlung von dir.

    Noch einen schönen Sonntagabend
    Grüße vom
    boersenjaeger

  2. #162
    Valueist
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    Hier noch Fakten zu BHP:

    BHP BILLITON PLC WKN 908101
    Aktie
    eingestellt am 22.10.04
    G/V am 02.12.05 +59,24%
    Grüße vom
    boersenjaeger

  3. #163
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    Hallo börsenjäger,

    Rohstoffe gehören nicht zu meinem Kompetenzbereich und ich würde mich schwer tun ein geeignetes Einzelinvestment einzugehen. Natürlich sind Rohstoffe ein Thema und ich habe mich daran mit dem MLLF World Mining Fond beteiligt, der in den letzten 12 Monaten um rund 49% zugelegt hat. Das ist ganz ordentlich und mit Einzelwerten schwer zu erreichen - zumindest dürfte der Aufwand wesentlich höher sein. BHP ist natürlich auch in dem Fond enthalten und hätte als Einzelinvestment eine bessere Rendite erzielt - allerdings auch mit einem entsprechend höheren Risiko.

    Als 12. Wert könntest du dir ja mal Petrochina anschauen.

    Gruß
    Dieter

  4. #164
    Valueist
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    Hallo Dieter,

    für deine Meinung danke ich. In meinem realen Depot habe ich
    den MLIIF-WORLD GOLD FUND (WKN 974119). Ich kaufte ihn am 30.05.05. Die Performance liegt heute bei +42,40%.

    Petrochina kaufte ich Anfang Januar 2004. Monatelang dümpelte der Wert vor sich hin. Kurz bevor es zu neuen Höhen ging, verkaufte ich leider - allerding verlustlos.

    Ich versuche, meinen Börsenhorizont zu focusieren. Bisher zog ich mir enorm viele Informationen herein, ohne dass es den gewünschten Effekt brachte. Durch Konzentration auf Rohstoffe, vielleicht besser noch Knappe Gueter, hoffe ich, nutzvollere Durchdringung zu erreichen.

    Noch ein Hinweis: filippina postete zum Thema DEVISEN. Das wollte ich nicht in die Versenkung befördern.
    Grüße vom
    boersenjaeger

  5. #165
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    gratulation, das ist ja eine phantastische performance!

    doch zwei fragen habe ich:
    1. wie sichert ihr solch ein in us $ laufendes investment ab? btw ab welcher investsumme macht aus eurer erfahrung eine währungabsicheruing sinn?

    2. wie sieht die netto- performance aus nach ausgabeaufschlag, managementfee, us $- kursentwicklung?
    lomoeel

  6. #166
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    Hallo lomoel,

    rund drei Jahre lang schielte ich nach dem MLIIF WORLD GOLD FUND. Der Dollarverfall hielt mich von einem Kauf ab.

    Ein etwas rückläufiger Kurs sowie die Stabilisierung des Dollars waren der Grund, dass ich meine Zurückhaltung aufgab.

    Meine Absicherung: gold-flippis Optimismus.

    Unbestritten gibt es Anzeichen auf ein stärkeres Ansteigen des Goldsegments als ein mögliches Sinken des Dollarkurses.
    Grüße vom
    boersenjaeger

  7. #167
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    Hallo boersenjaeger,

    <Meine Absicherung: gold-flippis Optimismus.>

    Das war das netteste, was ich seit langem gelesen habe. Was soll ich dazu sagen! Nun, da werde ich alles versuchen, um dein Vertrauen nicht zu enttäuschen.

    Aber du bist selbst der geschickteste Anleger und weisst am besten, worauf es ankommt. Das ist die klügste Absicherung.

    Und Gold - auch wenn mal ein kleiner Einbruch kommt - wird uns lange nicht enttäuschen. Heute steht der Goldpreis bei 514 $

    Übrigens kommen meine zwei Projekte voran. Den einen Link kann ich dir bald schicken. Dank deines Zuspruchs, besonders hinsichtlich des Frauenprojekts, und der Unterstützung zweier Freunde bin ich - nach einigen unerfreulichen Monaten - wieder richtig tatkräftig und sprühe vor Ideen. Ich wünschte mir nur, ich könnte so gut schreiben wie du.


    @lomoel,

    ich glaube vorerst - zumindest kurzfristig - nicht, dass der Dollar gegen den Euro schwächelt. Auch wenn die EZB die Zinsen erhöht hat, so sind es doch nur 25 Basispunkte. Die FED könnte aber vor dem angekündigten Ende des Zinserhöhungszyklus noch gut 50 Basispunkte erhöhen. Auch das US-Geldmengenwachstum hat sich in diesem Jahr verlangsamt. Allerdings stellt ab März 06 die FED die Berichterstattung über die Geldmenge M3 ein - was sehr verdächtig ist. Der Verdacht, dass sie die inflationären Entwicklungen vertuschen will, liegt da doch nahe. So bleiben noch die asiatischen Notenbanken, die voraussichtlich weiterhin fleissig Dollar oder dollarnominierte Wertpapiere kaufen werden, was den Dollar ebenfalls stützt.

    Also sehe ich erst einmal den Dollar gegen den Euro nicht abwerten. Meine Wette habe ich immer noch laufen. Dennoch ist das keine Langfristprognose. Die dürfte anders aussehen.

    Grüsse
    flippi

  8. #168
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    "vorsicht bei der goldhausse"- so ein beitrag im handelsblatt der letzten tage. habe es versäumt, den artikel zu lesen, leider auch keinen zugriff mehr darauf.

    sicherlich kann filippina kurz hierauf eingehen oder?
    lomoeel

  9. #169
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    Zugriff ist kein Problem:


    Handelsblatt.com

    Preis für Feinunze seit Jahresbeginn um 20 Prozent gestiegen

    Vorsicht bei der Goldhausse

    Der aktuelle starke Höhenflug an den globalen Goldmärkten dürfte nur auf kurze Sicht anhalten. Investoren mit großen Positionen in Gold begeben sich in eine gefährliche Lage, warnen Analysten.

    DÜSSELDORF/LONDON. "2006 wird der Inflationsdruck schwinden", schreibt Sebastian Paris-Horvitz, Chefvolkswirt der Fondsgesellschaft Axa Investment Managers in einer neuen Studie. Investoren mit großen Positionen in Gold begäben sich damit in eine gefährliche Lage. Auch Tim Bond, Chefstratege bei Barclays Capital, geht davon aus, dass wenn der Ölpreis weiter sinkt und damit die Inflationsgefahren abnehmen, der Goldpreis kaum seinen kräftigen Anstieg fortsetzten wird.

    Auch wegen der bis zum Sommer stark steigenden Ölpreise hatten die Zentralbanker in den USA und Europa zuletzt deutlich vor Gefahren für die Preisstabilität gewarnt. Die Entwicklung am Goldmarkt gilt als guter Indikator für Anlegersorgen um eine zu starke Teuerung. Die Investoren flüchten in Inflationszeiten in das Gold und nutzen das Edelmetall als Wertaufbewahrungsmittel. Vergangene Woche erst hatte die Goldnotierung erstmals seit 1987 die Marke von 500 Dollar je Feinunze (etwas 31 Gramm) durchbrochen. Zum Jahresanfang pendelte der Preis noch um die 420-Dollar-Marke, das bedeutet einen Anstieg um rund 20 Prozent. Zum Vergleich: Noch 2001 notierte der Goldpreis mit weniger als 257 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit 22 Jahren und damit bei knapp der Hälfte der jetzigen Preisniveaus.

    Allein in der Novemberwoche, die am 22. November endete, seien die spekulativen Zuflüsse auf den Goldmarkt um 25,7 Prozent gestiegen, sagt Maxine Koster, Analystin bei Credit Suisse First Boston. Vor allem führten die Inflationsängste der Marktteilnehmer und die eher instabilen großen Währung auf kurze Sicht zu einer anhaltenden Hausse beim Gold, ist Paris-Horvitz überzeugt. "Der jüngste Anstieg des Goldpreises und die derzeitige starke Spekulation bedeuten ein Risiko für die Zukunft."

    Gold biete eine interessante Alternative zu Devisenmarktinvestitionen. Alle drei wichtigen weltweiten Währungen, würden derzeit ein Phase der strukturellen Schwäche durchmachen, schreibt der Experte von Axa Investment Managers. Während der Dollar zwar höhere Renditen als Euro und Yen böte, belasteten die Ungleichgewichte in Leistungsbilanz und Staathaushalt die US-Währung. Dagegen werde die europäische Gemeinschaftswährung durch das schwache Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone nach unten gezogen. Bei der japanischen Währung Yen spiele bei den Investoren noch die Sorge um eine deflationäre Preisentwicklung mit.

    Barclays-Stratege Bond sagt, dass die unterschiedliche Entwicklung von Gold- und Ölpreisen kaum lange anhalten dürfte. In den drei Monaten seit September sei der Ölpreis um rund 15 Prozent gesunken, während der Goldpreis um gut 15 Prozent gestiegen sei. "Gold gilt als Absicherung gegen Inflation, und Öl ist der wichtigste Treiber der Teuerung", sagt der Stratege. "Beide Märkte sprechen eine unterschiedliche Sprache, was die Inflationssorgen betrifft." Solche Ungereimtheiten hielten nie lange am Markt. Eventuelle könne es sogar noch vor Weihnachten zu ersten Gewinnmitnahmen kommen.

    Neben den Inflationssorgen der Markteilnehmer bemühen die Experten aber auch die aktuellen Angebots- und Nachfragetrends, um die Goldpreisentwicklung zu begründen. So habe die gestiegene Nachfrage von Goldverarbeitern wie etwa der Schmuckindustrie zum Preisanstieg beigetragen. Zwar mache die jährliche Goldproduktion gerade einmal zwei Prozent des gesamten Goldbestandes der Welt aus, doch in Zeiten in denen die Investoren das Edelmetall als "sicheren Hafen" suchen, sei der gestiegene Bedarf auch für Preisspannungen mit verantwortlich.

    "Die Schmuckindustrie hat ihre Nachfrage in diesem Jahr um zwölf Prozent ausgeweitet", erklärt der Axa-Ökonom. Das sei doppelt so schnell wie noch vor einem Jahr. Insbesondere der Wirtschaftsboom in Indien habe den Goldhunger angetrieben. Auf der anderen Seite nahmen aber auch die Verkäufe durch die großen Zentralbanken zuletzt wieder ab. China habe seine Käufe weiter fortgesetzt. Auch Russland, Südafrika und Argentinien hatten angekündigt, ihre Bestände aufzustocken.

    Obwohl Nachfrage- und Angebot wichtige Faktoren sind, können sie jedoch nur teilweise die Popularität des Goldes heutzutage erklären, sagt Paris-Horvitz. Für eine Vorhersage der künftige Preisentwicklung seien sie eher ungeeignet, denn Gold gelte weiterhin als wichtigste Sicherheitsinvestition an den Finanzmärkten.

    Von Andre Kühnlenz
    06. Dezember 2005
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  10. #170
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    danke!

    obwohl ich user von handelsblatt.biz bin, konnte ich auf diesen beitrag nicht zugreifen.
    lomoeel

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