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Erfahrener Valueist
Ich möchte mall ein Strategin Vorstellen die Value Analyse noch weiter ausbaut aber auf Fußt.
Aus der Analyse lege ich einen Verkaufskurs fest. In meinem zum Bespiel bei J&J 60$ So jetzt habe ich die Möglichkeit eine Option zu verkaufen mit der Basis 60. Als lauf zeit wähle ich den März 2002 am 12.2 hätte ich 0,5$ pro Aktie bekommen Bei hundert Stück 50$. Muß nun aber nun damit Rechnen bei 60$ mein Aktie los zu werden. Würde sie aber sowie so verkaufen.
Grüße
Johannes
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Erfahrener Valueist
@ all
das ganze geht auch anders rum zum Kauf über einem Short Put z. B. Mantell steht bei 18.1$ ist mir noch zu Teuer bei 17,5 würde ich aber Kaufen dafür erhalte ich 0,65$ Prämie oder wen ich erst bei 15$ kaufen würde 0,2 $ Laufzeit 03/2002. Ich Kassiere die Prämie und muss dann auch Kaufen.
Grüße
Johannes
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Moderator
Hallo Johannes,
Danke für den Beitrag. Ich hoffe auf eine angeregte Diskussion über dieses sehr interessante Thema.
Writing Covered Calls ist eine Methode die sehr viel mit wahren Werten und Value zu tun hat. Buffett nutze viele Jahre dieses Instrument. Es ist eine Methode die zu Disziplin zwingt.
Wenn ich mir über einen Unternehmenswert im Klaren bin, definiere ich sehr genau bis zu welchem Kurs ein Unternehmensanteil ein „Kauf“ ist, bzw. ab welchem Kurs mir der Preis zu hoch erscheint und über einen Verkauf nachgedacht wird. Es geht also um die zentralen Fragen der Value-Analyse – Wert und Preis.
Beispiel: Ich habe eine Aktie mit Marktpreis von 50$ im Bestand. Den inneren Wert sehe ich bei 75$. Ich gehe dann ein Stillhaltergeschäft ein(gedeckter Call), bei dem ich mich verpflichten würde die Aktie zu einem bestimmten Termin, zu einem bestimmten Preis herzugeben. (75$
Für dieses Stillhalten bekomme ich eine Prämie. Notiert die Aktie zu dem festgelegten Termin *unter 75$ wird meine Option natürlich nicht ausgeführt, da sich die Gegenseite am Markt günstiger eindecken könnte. Die Prämie habe ich aber bereits eingestrichen.
Notiert die Aktie über 75$ wird die Gegenseite natürlich ausführen und ich die Aktie zu 75$ hergeben. Da ich die Aktie in jedem Fall zu 75$ hergeben wollte (mein festgelegter Verkaufskurs) interessiert mich nicht, ob sie zum festgelegten Termin überbewertet ist.
Umgekehrt kann es sein, dass eine in meinem Fokus befindliche Aktie bei 50$ notiert, ich sie auch gerne hätte – aber eben nur zu einem Preis von 35$. Ich würde dann einen Put verschreiben, also mich verpflichten die Aktie zu einem bestimmten Termin, zu einem festgelegten Kurs zu kaufen.
Letztlich ist es wie im Casino, nur das ich mich bei diesem Geschäft auf die Seite der Bank begebe – und die gewinnt bekanntlich immer.
Herzliche Grüsse
Volker
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Erfahrener Valueist
Hallo Volker
Den Vergleich mit dem Casino hingt gewaltig. Laut Statistik gewinnt in 7 von 10 fällen der Schreiber einer Option. (Interne Statistik von Connors) Zum andern würde ich ja sowieso Kaufen oder Verkaufen..
Ansonsten hast Du die Vorgehens weise aber klasse beschrieben. Die Value- Analyse ist halt doch mein Zuhause im Web.
Grüße
Johannes
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Valueist
Hallo Volker,
kannst Du mir sagen, wo ich mehr über das Thema erfahren kann? Kann ich diese Art von Geschäft bei jedem Broker machen? Wie hoch belaufen sich die Kosten?
Danke für die Antwort.
Frank.
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Moderator
Hallo Jo,
ja genau, die Schreiber gewinnen in 7 von 10 Fällen.
Daher heißt das Verfahren auch: "Schreiben von gedeckten Optionen" Letztlich verkaufst Du jemanden ein Recht - also eine Option. Ich finde den Vergleich sehr treffend! In der Literatur wird er in diesem Zusammenhang auch erwähnt. (vgl. Bernie Schaeffer)
Über Deine Heimat freue ich mich ganz besonders.
Volker
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Erfahrener Valueist
Hallo Frank
Ich kann dir zu nächst eimal einen Bucht Tipp geben
Optionen und Futures verstehen. Grundlagen und neuere Entwicklungen.
von Igor Uszczapowski
Amazon
Mit den Banken ist recht Schwierig in Deutschland wenn Du haubt sechtlich in US Werte Investirs komt nur eine US Broker oder eine Geschäfts Bank in frage. Geht aber auch über ConSors Webstret/E*Trade dort soll es aber Enderungen geben.
Grüße
Johannes
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Moderator
Hallo Johannes,
hier die vier möglichen Options-Fälle (Beispiel: Strike 100):
Sell Call, Strike 100
Ich bekomme eine Prämie und muß dafür zu 100 liefern, wenn der Preis über 100 steigt. Sind die Optionen durch den eigenen Aktienbestand gedeckt, dann spricht man von „writing Covered Call“.
Buy Call, Strike 100
Ich zahle eine Prämie und darf zu 100 abnehmen, wenn der Preis über 100 steigt.
Sell Put,Strike 100
Ich bekomme eine Prämie und muß zu 100 abnehmen, wenn der Preis unter 100 fällt.
Buy Put, Strike 100
Ich zahle eine Prämie und darf zu 100 liefern,wenn Preis unter 100 fällt.
Ein praktisches Beispiel:
Mattel:
Vor 30 Jahren spielte meine Schwester mit diesen Puppen, nun tun dies meine beiden Töchter auch. Omi und Opi schleppen das Zeug Kistenweise ran. Es darf schließlich nicht nur eine Barbie sein, sondern es muss direkt eine ganze Galerie aufgebaut werden – und wehe sie kommen mit einer Aldi-Barbie an. Zudem kommt noch der Zubehör wie Barbiepferd, Auto oder Krankenstation. Zuletzt gab es ein Barbieflugzeug. Es ist sogar schon soweit gegangen, dass ich mir den Ken vom Christkind wünschen musste damit ich mitspielen darf.
Mattel ist also ein Unternehmen, wie es Buffettscherer nicht sein könnte. Es hatte allerdings viele Jahre auch einen stolzen Preis.
Einige wissen vielleicht noch, dass ich Anfang 2000 massiv Mattel gekauft habe. Ich hatte diese Käufe damals im IV angekündigt.
Dies war für den Start des damaligen Musterdepots im IV ein glücklicher Zufall, denn ich kaufte zu diesem Zeitpunkt Mattel für unter 10$.
Mattel hatte sich in elektronische Lernsystheme verrannt, also ein Geschäft von denen sie eigentlich nichts verstehen. Das dieses Problem irgendwann gelöst werden sollte war mir aber ebenfalls klar. Eine ähnliche Situation haben wir derzeit auch bei Gillette. Sobald G das Duracell-Problem in den Griff bekommen hat bin ich wieder sehr optimistisch für die Aktie.
Auf der Watchlist hatte ich Mattel aber schon viel länger. Der Kurs wurde immer interessanter, und ich hatte das dafür zugedachte Geld bereitgelegt.
Ich schrieb also mehrere Sell Puts, d.h. ich verpflichtete mich erstmalig die Aktie zu kaufen, wenn sie unter 15$ fallen sollte. Dafür bekam ich eine Prämie die am nächsten Tag auf meinem Konto verbucht wurde. Die Option wurde ausgeführt und ich musste die Stücke zu 15$ abnehmen. Leider sackte der Kurs weiter ab. Ich wiederholte das ganze mehrmals bei 12,5 und 10$ und kassierte jedes Mal meine Prämie. Da ich mir mit fallendem Kurs meiner Sache immer sicherer wurde, verschrieb ich immer größere Stückzahlen. (das Geld hatte ich ja bereits dafür zurückgelegt)
So bin ich zu einem durchschnittlichen Einkaufskurs von ca.11,5 $ gekommen, und hatte bei jedem Kauf eine Prämie kassiert.
Nun hat sich Mattel sehr schön entwickelt, die Unterbewertung ist zu einem Grossteil abgebaut worden. Ich habe nun schon öfters Sell Call Optionen mit verschiedenen Strikes verschrieben. Ich habe mich also verpflichtet die Aktie zu ihrem fairen Wert herzugeben. Auch für diese Verpflichtung habe ich jedes Mal eine Prämie erhalten – wiederum am nächsten Tag Cash auf dem Konto.
Bis her sind diese Optionen noch nicht ausgeführt worden. Wenn dies der Fall sein wird werde ich Mattel nicht hinterher trauern, da sie ja dann ohnehin über meinen festgelegten Verkaufskurs gestiegen ist.
Die Verfahrensweise ist ein äußerst konservatives Instrument und hat überhaupt nichts mit den landläufig bekannten Optionsscheinen zu tun.
Herzliche Grüsse
Volker
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Erfahrener Valueist
Hallo Volker
Mit welchen Zeiträumen zum Schreiben arbeitest Du ? Da der Zeitwert Theoretisch nach einer e- Funktion abnimmt ist ein zu langer Zeitraum ungünstig da sich Ersteinmahl nicht viel Endert . Auf der anderen Seite ist Häufig zum ende hin der Preis schon zu gering so das sich ein Verkauf nicht lohnt.
So wie ich das Sehe werde ich wohl zwischen zwei und drei Monaten Arbeiten.
Grüße
Johannes
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Moderator
Hi Jo,
meistens mit einem Monat, also ich verschreibe ca. drei Wochen vor dem nächsten Verfallstag. Mathematisch begründen kann ich dies jedoch nicht.
Volker
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