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Thema: Turnaround-Strategie

  1. #11
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    Hallo Flippi,

    das habe ich noch zu Gazprom gefunden.

    Gruß
    Dieter

    RAO Gazprom


    WKN : 903276
    Spons.ADR = 10 Aktien a 10 RR
    Hauptbörsen :Berlin , Frankfurt gute - sehr gute Umsätze
    NY : OTC aber praktisch kaum Umsatz

    Größtenteils im Staatsbesitz, 2.5 % Ruhrgas und geringer Freefloat..

    Range 24 Monate : 4.7- 25 Euro


    Kurzbeschreibung

    Der weltgrößte Gasproduzent mit etwas Ölaktivitäten.
    Riesengroße, noch unausgebeutete Vorkommen, langfristige Liefer- und Abnahmeverträge mit ost-, mittel- und westeuropäischen Staaten.

    Wertung

    Absoluter Substanzriese, allerdings nicht unbedingt ökonomisch orientiertes Management, relativ unflexibel, großes Restrukturierungspotential, relativ starke staatliche Infiltration
    (Melkkuhstatus).
    Nach unten durch die enorme Substanz relativ gut abgesichert. Hat sich beim Septembercrash letzten Jahres mit am besten gehalten, aber die starke staatliche Infiltration sollte größere Kursavancen verhindern daher auch nur beschränktes
    Potential nach oben.

    Fazit:
    Ein langweiliger Blue Chip für den langfristig ausgelegten,
    sicherheits- und substanzorientierten Investor .

  2. #12
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    Hallo Turnaround-Strategen,

    @Dieter:

    danke für die Infos.

    Die Ruhrgas AG ist inzwischen mit 5,3% an Gazprom beteiligt und *denkt über eine Aufstockung der Beteiligung von 8 - 10% nach.

    CEO der Ruhrgas AG Burghard Bergmann sitzt im Aufsichtsrat von Gazprom als einziges ausländisches Mitglied.

    Am 3. Dezember 2002 kommt *CEO Bergmann (bestätigt) und Alexej Borisovich Miller, CEO Gazprom (noch nicht bestätigt) zum European Leadership Forum in Paris.

    Solche Anzeichen finde ich doch interessant. Es gibt einfach immer mehr Anzeichen einer Veränderung im Konzern gegenüber dem räuberischen Management der Jelzin-Ära.

    Hier ein kurzer Artikel über Änderungen im Management:

    http://www.manager-magazin.de/koepfe...198103,00.html

    Ein Auszug aus der Webseite der Ruhrgas AG, woraus man erkennnen kann, dass 35% des Erdgases (größter Anteil) von Russland geliefert werden:

    http://www.ruhrgas.de/deutsch/index.htm

    dann den Link 'Erdgasquellen' aufrufen.

    -------Ausschnitt

    Breit diversifizierte Bezugsbasis

    Im Berichtsjahr bezogen wir von ihren inländischen und ausländischen Lieferanten 51,1 Milliarden Kubikmeter (Mrd m3) Erdgas. Davon entfielen 85 Prozent auf Importe.

    35 Prozent der Bezüge kamen aus Russland. Der Anteil der Lieferungen aus Norwegen betrug 25 Prozent. Aus den Niederlanden stammten 20 Prozent, und aus Dänemark 3 Prozent sowie aus Großbritannien 2 Prozent. 15 Prozent des Erdgasaufkommens der Ruhrgas AG lieferten deutsche Erdgasproduzenten aus inländischer Förderung.

    Die bestehenden langfristigen Lieferverträge werden auch weiterhin diese breit diversifizierte Bezugsbasis für unser Erdgasaufkommen sicherstellen. Dabei wird der Anteil des Erdgases aus Norwegen in den kommenden Jahren zunehmen und mittelfristig die gleiche Bedeutung erhalten wie die Lieferungen aus Russland.

    ---------Ende Ausschnitt


    Grüße
    flippi

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