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Valueist
Hallo Volker,
>Natürlich sind nicht alle Unternehmen in unserer Datenbank „Value-Unternehmen“ -
>andere fehlen hingegen.
Es war von mir keinesfalls als Kritik gemeint, dass für mich da einige Unternehmen kein Valueinvestments darstellen. Ich bin für jede Firma in der Datenbank dankbar und ich weiß eure Arbeit daran sehr zu schätzen. Gerade als Vergleichskriterium haben viele Unternehmensdaten wirklich einen Sinn, auch wenn sie nicht zum Kaufen verleiten.
>Wenn die Fragen zur allgemeinen Unternehmensbeurteilung ganz streng gestellt
>werden, bleiben nur ganz wenige, vielleicht 20-30 Unternehmen, übrig. Nahezu die
>gesamte Technik gehört nicht dazu.
Deine Einschätzung teile ich. Wenn man Value im Sinne von Buffett definiert, dann ist tatsächlich keine Hightech-Firma ein Valueinvestment. Man muss aber nicht immer wie Buffett denken, zumindest wenn man sich ein wenig in z.B. T.Vick reinliest. Dann kann man durchaus auch Hightech-Firmen als Valueinvestment betrachten, also vor allem wenn sie einem unterbewertet erscheinen und man sie nur halten möchte, bis sie vom Markt wieder "fair" bewertet werden. In diesem Sinne sind derartige Firmen wirklich Qualitätswerte, nur sollte man nicht den Verkaufsaspekt außer Acht lassen. Bei anderen Firmen hingegen, also die Verbrauchsmonopole, reicht es wohl, sich um den Einstieg einen Kopf zu machen und dann hält man die Aktien lange, wie Buffett eben. Letzteres ist mir selber auch viel lieber.
So habe ich zumindest die unterschiedlichen Value-Ansätze verstanden (gibt sicherlich noch mehr). Günstig Verbrauchermonopole zu kaufen scheint mir weitaus einfacher, als richtig in Qualitäts-Hightech-Untenrehmen zu investieren. Doch leider gibt es eher selten billige Verbrauchermonopole, so dass man sich wohl auch zwangsläufig mit der Hightech-Welt beschäftigt.
Viele Grüße,
Jörg.
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Erfahrener Valueist
Hallo Rolf,
<warum wird denn jetzt nicht mehr die ek-quote berechnet, wie in volkers buch beschrieben ?>
lies' diesen Thread, da findest du die Antwort. Außerdem findest du noch ein paar sehr interessante Gedankengänge von Volker zur Unternehmensbeurteilung.
Hier ein Auszug von Volkers Posting, was mir ganz besonders gefällt:
----Auszug Anfang
Bei allen Rechnererien kommt mir oftmals die allgemeine Unternehmensbeurteilung viel zu kurz. Aus meiner Sicht sollten hier viel mehr Gedanken aufgewendet werden. Erst im zweiten Schritt sind die messbaren Qualitätskriterien von Bedeutung. Die allg. Unternehmensbeurteilung ist für mich der Dreh- und Angelpunkt bei der Zuordnung zu den reinen „Value-Unternehmen“. Nicht umsonst haben wir die anderen Unternehmen „weitere“ Qualitätswerte getauft.
-----Ende
flippi
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Erfahrener Valueist
War ein Versehen, Entschuldigung. Ich habe den Beitrag gelöscht und in den richtigen Ordner verschoben.
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