Value-Brief anfordern
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Thema: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen oder...

  1. #11
    Erfahrener Valueist
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    Hallo,

    @Mit den Börsenspielen wäre ich vorsichtig. Die fallen meist in einen Zeitraum, der steigende Kurse erwarten lässt. Das verzerrt die Investment Realität doch sehr. Zusätzlich sind die Zeiträume von nur wenigen Monaten zu kurz, um eine vernünftige Strategie wirklich prüfen zu können.

    Bei FAZ.net gibt es ein zeitloses Börsenspiel.

    @Diese Meldung von PoP interessiert mich, da ich die AA habe. Frage: Wann wird das sein und ist dieser Screener deutschsprachig?

    Gute Frage..genau weiß ich das leider nicht. Aber deutschsprachig wird es mit Sicherheit.

    Grüße
    PoP
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

  2. #12
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    Daumen hoch

    Guten Morgen!

    Hier hat sich ja genz schön was entwickelt! *
    Bei dem Börsenspiel der FAZ hatte ich schon mal aus Spaß mitgemacht.
    Habe mittlerweile die hier erwähnten Screener mal mit den bekannten Value-Kriterien ausprobiert und einige Unternehmen dabei gefunden.
    Für deutsche Nebenwerte scheint ja das Nebenwerte-Journal ganz gut zu sein. Ist nur schade, dass man es nicht einzeln und am Kiosk kaufen kann.
    Auf den hier angebotenen Screener bin auch schon äußerst bespannt!

    Ein schönes Wochenende euch allen!!
    Tiemo

  3. #13
    Erfahrener Valueist
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    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] (kostro @ 08.11.2004, 14:31)]Meine erste Idee war, dass ich mir aus den Branchen die für mich am aussichtsreichsten erscheinen, die besten Firmen raussuche.
    Als Beispiel: die Nahrungsmittelbranche
    Menschen werden immer trinken bzw. essen müssen. Deshalb wäre es doch als Basisinvestment sinnvoll, sich hier das beste Unternehmen herauszusuchen.
    Hallo, Tiemo,

    gerade bei Nahrungsmitteln bin ich nicht von der Branche überzeugt. Klar, gegessen wird immer, aber
    was man ißt, ist eigentlich egal. Gerade in Deutschland zeigt sich, daß der Preis das entscheidende Argument ist, und dabei spielt es keine Rolle, ob der Jughurt von Nestlé, Danone oder Aldi ist.

    Das bestätigt auch der folgende Bericht über Kraft Foods, der zeigt, welche Probleme den Kraft-Marken durch die Handelsmarken entstehen:

    http://www.businessweek.com/magazine...0058_mz011.htm

    Ich würde eher die Mode-Branche als interessant ansehen, weil dort die Neigung zu Marken viel stärker ist. Und wenn ich ein Esprit-Fan bin, dann darf es auch nur Esprit sein und nichts anderes.

    Gruß,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  4. #14
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    > ... aber was man ißt, ist eigentlich egal.

    Das müsste lauten:
    ... aber was man (ausser Ben) ißt, ist eigentlich egal.

    Das freut mich zu hören, denn es zeigt, dass meine Investitionen in Pharmaunternehmen gut angelegt sind.

    Schönen Tag noch...
    Ben

    PS: Ich kaufe meinen Joghurt lieber beim Bio-Bauern.

  5. #15
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    Ich habe zwei Strategien.
    Die eine nenne ich die Strategie der "Gefallenen Engel" und die andere ist die, bei der ich eine Art Valueansatz berücksichtige.
    Ich schaue mir an, welche Aktien ein niedriges KGV aufweisen und beurteile die Zukunftsaussichten (anhand von Zeitungsartikel oder Artikel im Internet). Auch die Dividende spielte eine Rolle. Aber seitdem ich das Buch Buffettology gelesen habe, ist eine hohe Dividendenausschüttung nicht mehr so wichtig für mich. In Zukunft möchte ich noch mehr auf den Valueansatz aufbauen, aber wesentlich exakter als ich es zur Zeit praktiziere.

    Um Aktien mit niedrigem KGV zu finden habe ich den Aktienfinder von Börse-Online benutzt:
    Link: http://www.boerse-online.de/ppxy/gt/aktien_suche.htm

    Nach dem Lesen des Buches "Buffettology" habe ich im Internet versucht, Daten wie Gewinn, Eigenkapitalrendite usw. zu finden. Leider war es sehr schwierig an solche Daten heranzukommen. Bei den Daten von europäischen Werten waren die Daten sehr of nicht auf dem neuesten Stand oder der Zeitraum nicht besonders lang. Bei US-amerkanischen Aktien fand ich die Seite von Morningstar ganz gut.
    Link: http://www.morningstar.com

    Bei Quotes/Reports Name der Aktie oder US-Kürzel eingeben.

  6. #16
    Erfahrener Valueist
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    Britische und immer mehr (fern-)östliche Unternehmen erstellen ihre Geschäftberichte ebenfalls aufgrund der US-GAAP Vorgaben, zumindest zusätzlich zu ihren bisherigen Berichten. Deutschland hat sich auch in diesem Bereich ins Abseits manövriert. Wie haben sich die deutschen Firmen vor einigen Monaten gewehrt, als es hieß, man müsse sich an die US-Vorgaben anpassen, wenn man nicht aus den US-Börsen rausfliegen will. (Da stellt sich einem sofort die Frage nach dem Grund dafür. Hat man was zu vertuschen?)

    Ich habe das Thema schon mehrfach hier angesprochen, aber die meisten scheint das nicht zu stören, dass die deutschen Geschäftberichte zumindest schwer zu lesen sind, wenn nicht gar lückenhaft.

  7. #17
    Erfahrener Valueist
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    Ich kann Deine Kritik nicht nachvollziehen. Hier in Deutschland fühle ich mich mit meinen Recherchen am wohlsten. Wenn mir beim Lesen der Geschäftsberichte auffallen würde, dass das Management wenig preisgeben will oder drumherum redet, dann steht mir immer noch die Möglichkeit offen, das Unternehmen zu ignorieren. Allerdings konnte ich die deutschen Geschäftsberichte bislang sehr gut lesen. Sie waren auch nicht lückenhaft - und Dinge, die in den SEC-Berichten stehen müssen, bei deutschen Berichten aber nicht explizit auftauchen, kann man auch recherchieren. Ich hatte noch nie Probleme mit deutschen Berichten.
    \"Price is what you pay, Value is what you get\"

    (Warren Buffett)

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