Liebe Forumsmitglieder,

heute möchte ich Euch unserer Investoren-Update des Unternehmens Campari vorstellen.

Die 1860 gegründete Gruppo Campari ist heute weltweit die Nummer 6 in der Getränkeindustrie. Der Konzern verkauft seine Spirituosen, Weine und Softdrinks in 190 Ländern. Das Angebot umfasst mehr als 40 Marken, darunter Ouzo 12, Campari, Cinzano und Cynar. Die 11 Produktionsstätten befinden sich in Italien, Frankreich, Griechenland, Brasilien, Argentinien, Mexiko und der Ukraine.

Campari überzeugte die Märkte mit einem starken Auftaktquartal. Getrieben von einem organischen Wachstum von rund 15% und der Übernahme von "Wild Turkey" stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten 2010 auf rund 234 Mio Euro (+23%). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte um 21% auf rund 52 Mio Euro zu.

Starke Marken
Die guten Ergebnisse resultierten weniger aus einem schwächeren Vorjahresquartal, sondern vielmehr aus der Stärke des Markenportfolios. Ungeachtet des normalisierten Orderverhaltens des Handels wurden Topmarken wie Campari, Skyy Vodka, Aperol, Cinzano oder Glen Grant in allen Kernmärkten stark von den Konsumenten nachgefragt.

Top Zahlen
2009 erzielte Campari trotz Krise Spitzenwerte bei Umsatz, Ertrag und freiem Cashflow. Damit wurde die Resistenz des Geschäftsmodells gegenüber konjunkturellen Verwerfungen einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Cashflow-Marge erreichte den historischen Bestwert von 26,9%, womit ein weiteres Value-Kriterium erfüllt ist.

Hinzu kommt das beschleunigte Gewinnwachstum zum Jahresauftakt. Damit erfüllt das Unternehmen jetzt 6 von 8 messbare Value-Kriterien. Zudem werden 7 von 8 der allgemeinen Kriterien erfüllt, was die hohe Qualität der Firma unterstreicht.

Neue Rekorde
Angesichts des guten Jahresstarts sind auch 2010 Rekordzahlen möglich. Ein Bonus für den weiteren Jahresverlauf ist die Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro.

Kleine Rücksetzer sind gute Einstiegschancen!


In den vergangenen Jahren wurde die hervorragende Geschäftsentwicklung in den USA noch durch die Dollarschwäche abgebremst, Umsatz und Kosten in den USA waren, umgerechnet in Euro, weniger wert. Jetzt winkt dem Unternehmen ein deutliches Umsatz- und Gewinnplus aus Währungseffekten. Wir erhöhen das Rating auf Kaufen.