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Thema: Sap Ag

  1. #11
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    Zitat Zitat von thomasboensch Beitrag anzeigen
    Aber auch innerhalb von Konzernen ist eine homogene EDV Landschaft sehr selten. Es ist eben nicht so, dass immer alle Teilbereiche die gleichen Programme einsetzt.
    Hallo, Thomas,

    vielleicht kannst Du dazu noch mehr sagen. Nach der SAP ist die Software AG aus Darmstadt der zweitgrößte Software-Produzent Deutschlands.

    Und wenn ich das richtig verstanden habe, ist genau das, was Du geschrieben hast, das Geschäftsfeld der Software AG, nämlich das "Zusammenführen" unterschiedlichster Programme aller möglichen Anbieter.

    Habe ich das richtig verstanden und kennst Du die Software AG (bzw. ihre Produkte und Dienstleistungen) auch?

    Vielen Dank für Deine Hilfe.

    Gruß,
    JuliaPapa
    "Beware the investment activity that produces applause; the great moves are usually greeted by yawns" -- Warren Buffett

  2. #12
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    Hallo Juliapapa,

    die Frage ist, wie man die Datenflut in einem Unternehmen, das noch diverse Programme einsetzt, verwaltet. Irgendwann müssen Controller, Prozessoptimierer etc. ja an Daten kommen, ohne Millionen Listen, Datenreihen oder was auch immer zu analysieren. Sind verschiedene Datenbanken im Einsatz, muss der Kram ausgewertet werden. Da sehe ich die Software AG. Wenn ich deren Geschäftsfeld richtig verstehe, versuchen die in Unternehmen mit eigenen Standardlösungen bestehende Systeme zu integrieren. Dabei muss sich immer die Frage nach der Komplexität gestellt werden. Unternehmen wie das Kleine für das ich noch tätig bin, benötigt für Analysen etc. eventuell ein Programm wie Cubeware oder QlikView. Andere wie Versicherungen, Banken etc brauchen eigene Lösungen. Hier ist der Ansatzpunkt der Software AG. Wobei die soweit ich weis auch eigen branchenspezifische Programme haben. Also nicht nur eine "Datenverbingung" herstellen.

    Übrigends ist im dem Zusammenhang interessant, dass selbst SAP Kunden nicht alles von SAP nehmen. Aus meiner sehr branchenspezifischen Sicht (Nahrung- und Genussmittelproduktion) ist SAP im Bereich Produktionssteuerung nicht gut geeignet. Nur mal am Rande :-) Andere Bereiche wie FI/CO sind dagegen super toll und überall einsetzbar.

    Gruß Thomas

  3. #13
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    Standard zu SAP

    Das Hauptprodukt von SAP ist nach wie vor der ERP Bereich.
    (Unternehmenssteuerung)

    In den letzten Jahren kam verstärkt der Bereich Business Intelligence
    dazu, was zuletzt durch den Kauf von Business Objects nochmal verstärkt wude.

    Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl von Produkten wie z.B im Bereich Supply Chain Mgmt, Controlling für die unterschiedlichsten Branchen.


    Ich denke folgende Sätze treffen für SAP zu:
    "you can't get fired for chosing SAP.."
    "wenn SAP wüsste, was SAP weiß.."

    Der "Moat" von SAP ergibt sich m.E. durch:

    hohe Markteintrittsbarrieren , die Software ist unternehmenskritisch
    ein Wechsel ist äusserst kapitalintensiv mit ungewissem Ausgang

    Aber : die Konkurrenz schläft nicht: Oracle Msft, IBM, SAS

    und bei SAP rumort es unter der Decke. Die letzten Aktionen, um die operative Marge hoch zu halten haben sowohl bei Kunden wie auch bei Mitarbeitern zu einer gehörigen Verstimmung geführt.

    => ich habe mir bei den letzten Kursrückgängen etwas SAP gegönnt,
    Software ist m.E als Commodity zu sehen, SAP ist ein dominanter Player und
    die derzeitigen Probleme von SAP sind eher Luxusprobleme.


    Der Software Bereich ist wie immer im Wandel, Schlagworte sind Themen wie Software as a Service SAAS, Cloud Computing, SOA usw.

    Hier ist SAP gut aufgestellt, hat aber auch im Lauf der Zeit Fettstellen angesetzt. Walldorfer Mentalität trifft auf amerikanisches , indisches und globale Managementeinflüsse, da knischt es etwas im Gebälk.

    Grüße
    StefanH

  4. #14
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    Der ERP-Bereich ist ein hoch profitabler und zukunftsträchtiger Bereich.

    Business Intelligence hingegen ist ein Spielball, ein Experiment um einen Anker in neue Bereiche auszuwerfen. Bei Erfolg wird dieser erst systematisch ausgebaut und verstärkt.

  5. #15
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    Standard Sap Ag

    Die Software-Serviceerlöse werden für das Geschäftsjahr 2012 um 10 % bis 12 % steigen.
    Ausserdem erwartet Sap, dass das Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2012 in einer Spanne von 5,05 Mrd bis 5.25 Mrd Euro liegen wird.

    Das Unternehmen kündigte im Geschäftsbericht 2011 an das eine Erhöhung des Umsatzes auf mehr als 20 Mrd. Euro bis 2015 steigen wird.

    Ich bin sehr neugierig wie sich das alles entwickeln wird. Wenn ihr mehr über das Thema wisst wäre ich froh wenn ihr das mit mir teilen könntet.

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