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Thema: PC-Spezialist

  1. #11
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    PC-SPEZIALIST eröffnet 1. Pilot-Store für digitalen Lifestyle

    DIGITAL INC. wird nach Erfolg in Wien als neues Franchiseangebot für Europa etabliert

    Wien, 9. November 2004 - Neuer Name und neues Store-Konzept: Die PC-SPEZIALIST Franchise AG, Deutschlands größter IT-Franchisegeber, startet jetzt ihre Expansion in Richtung Europa. Mit dem Pilot-Store "Tempel des Digitalen" im SCS Multiplex in Wien öffnet ein Geschäft, das ausschließlich Produkte des digitalen Lifestyles anbietet.
    "Wir verkaufen nicht nur ein Produkt, sondern zeigen die Möglichkeiten der Anwendung dieser Geräte," erklärt Vorstandssprecher Frank Roebers. "Unsere Kunden können die Waren nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und erleben, das ist ein großer Unterschied zum Wettbewerb."

    DIGITAL INC. - ein klares Bekenntnis zum Digitalen
    Der Fan des Digitalen will im Geschäft innovative und trendige Produkte kaufen, die Design und Funktion perfekt vereinen. Er bekennt sich klar zur Qualität seiner Hard- und Software. Im DIGITAL INC. Store wird er Personal finden, das seine Begeisterung für diese Produkte und Anwendungen teilt. "Beratung heißt bei uns, das Gespräch auf Augenhöhe zu führen," betont Frank Roebers. "Unsere Mitarbeiter verstehen, welche Ansprüche der Kunde hat und können schnell eine Lösung anbieten."
    Das Sortiment bei DIGITAL INC. umfasst über 1000 Produkte. In der WLAN Lounge gibt es genug Platz zum Ausprobieren und ausführlichem Austausch mit Gleichgesinnten - das Surfen im Web ist hier kostenlos möglich.

    Abtauchen in die Welten des Digitalen
    Die Innenausstattung von DIGITAL INC. ist in schwarzen, roten und grauen Farbwelten gestaltet. In dieser trendigen Atmosphäre können die Kunden sofort in ihre Welt des Digitalen "eintauchen". Hier finden sie Produkte aus den Bereichen PCs, Notebooks, Home Entertainment, Digital Imaging & Printing, Mobility & Communication sowie Games World & Modding. Das Geschäft präsentiert Neuheiten, Trends und Produkte, die sowohl den Digital-Einsteiger als auch den Profi-User begeistern. Im Technikbereich rüsten die Fachleute den Alt-PC so um, dass er auch für neue Spiele oder DVD-Abende geeignet ist. Der Spielefan, der das neueste Game ausprobieren will, findet bei DIGITAL INC. auch Updates und Lösungstipps. "Bei uns sollen sich Menschen treffen und wohlfühlen, die wissen, dass ein Bit keine Biermarke ist," betont Frank Roebers.

    Die PC-SPEZIALIST Franchise AG ist Franchisegeber und Systemzentrale der größten IT-Einkaufskooperation in Deutschland. 1.200 Partner verkaufen unter den Marken PC-SPEZIALIST und MICROTREND Produkte und Anwendungen rund um den PC. Mit DIGITAL INC. geht PC-SPEZIALIST jetzt einen neuen Weg. Nach der erfolgreichen Etablierung am Markt sollen weitere Stores in Europa folgen. Diese werden zunächst als Company-Stores geführt und nach der erfolgreichen Etablierung im Markt startet DIGITAL INC. dann im jeweiligen Land als Franchisesystem.

    Kontaktinformationen:

    DIGITAL INC.
    Public Relations
    Alexandra Linck
    fon: 0521-9696 292
    fax: 0521-9696 296
    email: ir@pcspezialist.de
    Fotos und Pressearchiv unter www.pcspezialist.de


    Quelle: www.news-ticker.org, erhalten über Google-Alert. Dort kann man sich automatisch die neuesten Nachrichten über XY zuschicken lassen. Dazu auf Google-News-Suche gehen einen Suchbegriff eingeben und dann unten auf "Erhalten Sie mit Google Alerts die neuesten Nachrichten über XY" klicken.
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  2. #12
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    Medion hat heute mit seinen Quartalszahlen einen schlechten Vorgeschmack auf die Zahlen von PCS geliefert. Wie es aussieht hält der Käuferstreik in Deutschland weiter an, genauso wie die Preise weiter sinken. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand ein um mehr als 40% verringertes operatives Ergebnis, ohauaha. Für die Zukunft wird u.a. "eine Normalisierung" des Konsumverhaltens in Deutschland relevant sein. Fazit: "Normal ist das nicht" !? Na ja, vielleicht sehen wir PCS ja noch günstiger. Außerdem habe ich so die Hoffnung, dass das Geschäft im Schlussquartal besser ausfällt. Die Umsätze und Gewinne im gesamten Einzelhandel scheinen sich weiterhin zum Schlussquartal zu verschieben. Zudem besteht hier anscheinend Nachholbedarf bei langlebigen Gütern.
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  3. #13
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    Hallo, zusammen!

    Die Zahlen sind (wie erwartet nicht berauschend, aber) da:

    >PC-SPEZIALIST Franchise AG, ISIN DE0006873805 / WKN 687 380
    Ad hoc-Mitteilung gemäß §15 WpHG

    PC-SPEZIALIST Franchise AG Neunmonatszahlen 2004
    Ergebnis je Aktie auf Vorjahresniveau / Umsatz und Vorsteuerergebnis unter Vorjahr

    Bielefeld, 23. November 2004: Der Jahresüberschuss lag zum 30.09.2004 mit 1.809 TEUR um 6,5% unter dem Vorjahresergebnis von 1.934 TEUR. Das Ergebnis je Aktie entsprach mit 0,51 EUR dem Vorjahreswert. Das EBIT ging auf 2.679 TEUR zurück (Vorjahr: 3.440 TEUR). Die EBIT-Marge lag zum Stichtag bei 25,9%.
    Der Konzernumsatz ging auf 10.358 TEUR zurück (Vorjahr: 11.534 TEUR). Im Umsatz enthalten sind zentrale Warenumsätze in Höhe von 2.567 TEUR (Vorjahr: 2.297 TEUR). Bereinigt um den zentralen Warenumsatz lag der Konzernumsatz mit 7.791 TEUR um 15,7% unter dem Vorjahreswert von 9.237 TEUR.

    Zum 30.09.2004 wies die Konzernkapitalflussrechnung einen operativen Cash flow in Höhe von 2.404 TEUR aus (Vorjahr: 2.031 TEUR). Der Finanzmittelbestand lag mit 11.633 TEUR unter dem Vorjahreswert von 14.251 TEUR. Dies war im Wesentlichen durch den Aktienrückkauf bedingt. Zum 30.09.2004 betrug der Kurswert der eigenen Aktien 3.244 TEUR.

    Zum 30.09.2004 zählte der PC-SPEZIALIST Konzern insgesamt 1.267 Partnerbetriebe - davon 1.161 MICROTREND und 106 PC-SPEZIALIST Partner inkl. 22 MOBILE PC-SPEZIALIST Partner. Momentan befinden sich 15 Vorvertragspartner in der Eingliederungsphase; mindestens sechs von ihnen sollen im ersten Quartal 2005 ihren eigenen PC-SPEZIALIST Store eröffnen.

    Das Management geht aufgrund der bisherigen Ergebnisentwicklung davon aus, dass der im Rahmen der Halbjahreszahlen kommunizierte untere Rand der Erwartung - ein Ergebnis je Aktie von 0,76 EUR (Vorjahresniveau) - erreichbar ist. Im Vergleich mit den Vorjahren ist diese Prognose aber mit einer ungleich höheren Unsicherheit behaftet. So ist in diesem Jahr nicht nur der Verlauf des Weihnachtsgeschäfts für die Franchise- und MICROTREND Partner von Bedeutung. Daneben bleibt die Entwicklung des österreichischen Pilotbetriebs DIGITAL INC., der am 11.11.2004 in Wien eröffnet hat, abzuwarten.

    Den vollständigen Neunmonatsbericht finden Sie auf unseren Investor Relations Seiten im Internet unter www.pcspezialist.de/ag.

    PC-SPEZIALIST Franchise AG, Investor Relations, fon: 0521/ 96 96 292, mailto: ir@pcspezialist.de<

    Gruß,

    Torsten

  4. #14
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    PRESSEMITTEILUNG

    PC-SPEZIALIST Franchise AG und iTeam Systemhauskooperation beschließen
    strategische Partnerschaft

    Bielefeld/Schweinfurt, 3. Dezember 2004 - Die PC-SPEZIALIST Franchise AG
    und die iTeam Systemhauskooperation haben eine umfassende strategische
    Zusammenarbeit besiegelt, PC-SPEZIALIST hat sich hierzu auch
    gesellschaftsrechtlich an der iTeam beteiligt.

    Marktvolumen gesteigert - Dienstleistungsangebot erweitert
    Ziel dieser Kooperation ist es, die Stärken beider Unternehmen miteinander
    zu vereinen.

    Zur iTeam gehören derzeit 280 IT-Systemhäuser, die flächendeckend in
    Deutschland vertreten sind. Die gesamte iTeam Gruppe hat 2003 einen
    Außenumsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Systemhäuser sind
    dabei im gesamten Bundesgebiet tätig. Abweichend vom Konzept der meisten
    Kooperationen sind die Schwerpunkte dieses Verbundes weniger in der
    Bündelung von Einkäufen sondern in der gemeinsamen aktiven Vermarktung von
    Projekten und Dienstleistungsvolumina definiert worden. Über die bundesweit
    flächendeckende Präsenz und das etablierte Expertennetzwerk können
    Filialisten aus dem deutschen Mittelstand in Generalunternehmerfunktion mit
    zentral gesteuerten Prozessen beim effizienten Einsatz ihrer IT Anlagen
    unterstützt werden.
    Zum Franchisesystem PC-SPEZIALIST gehören heute in Deutschland 83 Partner
    mit STORE und 22 mobile Händler; 1108 Partner zählen zur
    IT-Einkaufskooperation MICROTREND.

    Mit dem Zusammenschluss werden die Erfahrungen der iTeam aus der
    professionellen Erbringung von Services für Mittelstandskunden und das
    Know-how von PC-SPEZIALIST in der Optimierung von Handels-prozessen zu
    einem erfolgreichen Ganzen verschmolzen.

    Neue Perspektiven für die Partner
    Die neue Kooperation wird für beidseitigen Partner zahlreiche
    Synergieeffekte bringen.

    * Durch die beiderseitige Verdopplung des Einkaufsvolumens wird die
    * Marktposition im Einkauf für alle Partner weiter verbessert und neue
    * Systeme werden die Prozesskosten für Handelsströme bei den Partnern
    * deutlich verringern.
    * Der Bereich der Akademie wird weiter ausgebaut. Bisher getrennt geführte
    * Seminare werden abgeglichen und somit ein optimales Schulungsprogramm
    * für alle Partner angeboten. Speziell kostspielige
    * Herstellerzertifizierungen werden so für die Partner deutlich günstiger
    * und das Gesamtangebot kann durch die größere Zielgruppe deutlich
    * erweitert werden.
    * Das Marketing in Zusammenarbeit mit den Herstellern kann noch effektiver
    * gestaltet und weiter gebündelt werden. Durch das gesteigerte Volumen
    * kann die Generierung von guten Endkundenleads weiter intensiviert
    * werden.
    * Wie schon die PC-SPEZIALIST und die MICROTREND Partner können nun auch
    * die iTeam Partner zeitnah die EGIS Datenbank nutzen. Hiermit sind
    * Verfügbarkeiten und Preise bei der Distribution in Echtzeit abrufbar und
    * es können Produktvergleiche online vorgenommen werden.

    Durch den Zusammenschluss steigt der gemeinsame Außenumsatz auf 2,3
    Milliarden Euro. Damit ist der Verbund mit deutlichem Abstand der Größte
    der Branche. Zu seiner endgültigen Wirksamkeit bedarf der Vertrag noch der
    Genehmigung des Aufsichtsrats.
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  5. #15
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  6. #16
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    Kooperativen im Fachhandel: Was sie bieten, was sie bringen

    Lohnt es sich für Systemhäuser, Mitglied in einer Kooperation zu werden?

    14.02.2005 16:00 | von silicon.de

    Der Markt für den deutschen IT-Fachhandel im weitesten Sinne – also auch für alle, die ihr Geschäft im Dienstleistungsbereich machen – ist derzeit in Deutschland nicht gerade rosig, da kein positives Investitionsklima herrscht. "Wir sind der Meinung, dass das Endspiel angepfiffen ist. Besonders im Einzelhandel wird es innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Marktbereinigung geben – auch für Ketten, die nicht groß genug sind. Bei Systemhäusern wird eine ganz starke Konsolidierung und Professionalisierung eintreten." Das ist die Einschätzung von Oliver Haubrich, Geschäftsführer der europäischen Verbundgruppe ElectronicPartner, zu der die Systemhaus-Gruppe ComTeam gehört, zur derzeitigen Geschäftslage.

    Hilft das Zusammenrücken in einem Verbund da weiter? Kooperationen entwickelten sich von Einkaufsgemeinschaften zu Organisationen, die ihren Mitgliedern eine Fülle von Leistungen bieten. Frank Garrelts, Gründer und Vorstand der "Kooperation eigenständiger Systemhäuser, VARs und IT-Fachhändler" Akcent Computerpartner Deutschland AG, reklamiert für sich, als erster die Idee für den Computerbereich gehabt zu haben: "Ich habe den Kooperationsgedanken in die IT-Branche gebracht." Angefangen hatte alles in Lilienthal bei Bremen. Dort gründete er 1984 die Einkaufskooperation Comteam, an der die Händler als Kommanditisten beteiligt waren. 1985 kam der Fachgroßhandel Microteam dazu.

    Die drei Großen

    Doch die Händlerkollegen hatten wohl andere Vorstellungen von der Kooperation als Garrelts: "Viele Ideen sind nicht realisiert worden." Und so verließ er Comteam 1992 als Geschäftsführer und veräußerte seine Anteile. Bereits seit 1989 baute er den "Arbeitskreis Computerfachhandel" (AKC) auf, der sich im Laufe der Zeit zur neuen Kooperation "Akcent" entwickelte, wobei es Garrelts auch auf ein überregionales Marketing ankam. Akcent zählt seit Anfang diesen Jahres 753 Mitglieder, die sich aus rund 60 Prozent IT-Fachbetrieben und je etwa 20 Prozent Systemhäusern und VARs zusammensetzen. Die Kooperationsarbeit soll in die neuen EU-Länder ausgeweitet werden, insbesondere mit Polen und Tschechien bestehen erste Kontakte.

    ComTeam wurde 2001 von der ElectronicPartner (EP) Handel GmbH mit Sitz in Düsseldorf übernommen. Zurzeit gehören rund 210 Systemhäuser in Deutschland und etwa 100 in Österreich dazu. Julian Riedlbauer ist seit März 2004 Geschäftsführer der ComTeam Systemhaus GmbH und Bereichsleiter I&C (Information & Communication) von ElectronicPartner. In diesem Unternehmensbereich werden ungefähr 600 Systemhäuser betreut, die als "eigenprofilierte Mitglieder" auftreten, damit aber auch nicht an zentralen Marketingaktionen teilnehmen können.

    Die dritte im Bunde ist die "Einkaufs- und Dienstleistungskooperation" Microtrend, die seit ihrer Gründung 1994 zur PC-Spezialist Franchise AG mit Sitz in Bielefeld gehört. Sie zählt derzeit 1108 Mitglieder. Bei der Franchise-Kette stehen die Zeichen weiter auf Expansion: Im Dezember letzten Jahres ging man zusätzlich eine "umfassende strategische Zusammenarbeit" mit der Kooperation I-Team mit 280 IT-Systemhäusern in Deutschland ein. Aber auch bei Microtrend ist erklärtes Ziel für 2005, die Kooperation "in Deutschland und Österreich bekannter zu machen". Microtrend-Vorstandssprecher Frank Roebers dazu: "Nach unserer Ansicht werden nur die Händler in der IT-Branche überleben, die sich einer Kooperation anschließen."

    Einkaufsvolumenbündelung, Zentralregulierung

    Der Einkauf läuft heutzutage in erster Linie über Online-Datenbanken. Bei PC-Spezialist gibt es dafür die EGIS-Datenbank (Enterprise Global Information System). Dort können Produktpreise, -Verfügbarkeit und -Lieferzeiten abgefragt werden. Nach eigenen Angaben verhandelt Microtrend "täglich rund 1200 Preise individuell für die angeschlossenen Partnerbetriebe". Außerdem steht den Microtrend-Mitgliedern noch die Best-Practice-Datenbank, eine Art Intranet der Kooperation, zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

    Bei ComTeam gibt es ein duales Bezugssystem über das EP-Lager einerseits und rund hundert Hersteller und Distributoren andererseits. Über 50.000 Artikel stehen zur Auswahl. Die Kooperationspartner haben Zugriff auf zwei Informationssysteme und auf die Bestellplattform BestBuy für den zentral regulierten Direkteinkauf. Sie können zu den individuellen Konditionen ihrer Lieferanten online bestellen und dafür auf die Datenbanken der angeschlossenen Distributoren zugreifen, sowie tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen.

    Akcent arbeitet mit rund 120 Vertragslieferanten zusammen und bietet seinen Mitgliedern für den Einkauf das Produktdatenmanagement ALF (Akcent Lieferanten Finder). Alle wichtigen Informationen zur Produktrecherche stehen dort zur Verfügung. Die Anbindung an die Warenwirtschaftssysteme der Lieferanten ermöglicht es ihnen, direkt zu bestellen und online einzukaufen. Außerdem können die Mitglieder in der 'Akcent Shopping Mall' eigene Produkte anbieten. Als Diskussionsforum dient die zentrale Plattform Akcent Extranet.

    Abgesehen von den Wettbewerbsvorteilen der Einkaufsmengenbündelung in einer Kooperation spielt die Zentralregulierung eine große Rolle: Obwohl die Mitglieder ihre Waren größtenteils direkt bei ihren Lieferanten beziehen, wird die Bezahlung zentral geregelt, was den Vorteil verlängerter Zahlungsziele hat und die Übernahme des Delkredere (Bürgschaft, Haftung für den Eingang einer Forderung) durch die Kooperation.

    Aufnahmekriterien

    Aber genau deshalb gehört natürlich die Bonitätsprüfung zu den vorrangigen Bedingungen, um in eine Kooperation aufgenommen zu werden. "Gute Bonität ist die wichtigste Voraussetzung. Die Kreditsicherung wird sehr sorgfältig geprüft", erklärt Frank Garrelts von Akcent dazu. Auch werden immer wieder Partner im Laufe der Zeit wegen Aufhebung des Delkredere ausgeschlossen. Oliver Haubrich von ElectronicPartner sieht es als großen Vorteil an, dass EP eine Teilbankgenehmigung besitzt und damit die Kreditwürdigkeit der Anwärter selbst prüfen kann. Schließlich komme es darauf an, dass sich ein Mitglied "im Sinne der Gemeinschaft verhält".

    Zu den weiteren Bedingungen gehören bei Microtrend die Vor-Ort-Besichtigung nach internen Kriterien, aktuelle BWA (betriebwirtschaftliche Auswertungen) und die Bilanz des Vorjahres für "Einkaufspartner". Für "Handelspartner" ist die Freigabe zur Teilnahme am Microtrend-Marketing abhängig von Umsatz, Geschäftsmodell und Qualifikation. Gebühren dafür staffeln sich je nach Vertragsmodell. Die Voraussetzungen für I-Team-Systemhäuser sind Serviceorientierung, mehr als zehn Mitarbeiter und die Fähigkeit, Dienstleistungen anzubieten und "in komplexer Form abzuwickeln". Erscheinungsbild, Dienstleistungen und Referenzen werden vor Ort geprüft.

    "ComTeam-Systemhäuser müssen besondere Qualitätsanforderungen erfüllen, damit sie als Mitglied aufgenommen werden können", erklärt Geschäftsführer Julian Riedlbauer: "Systemintegrative Lösungskompetenz, Ausrichtung auf IT-Anwender mit fünf bis 250 Arbeitsplätzen, ausreichende personelle Kapazität für Planung, Projektierung und Lösungsimplementierung, Personal für Service, Wartung und Störfallbehebung und Vertriebsaußendienst." Außerdem sind bestimmte CI-Richtlinien (Corporate Identity) einzuhalten, was ihr Erscheinungsbild betrifft. Für I&C-Systemhäuser genügen die Bonitätsanforderungen von ElectronicPartner. Mitgliedsbeiträge richten sich bei ComTeam- und I&C-Systemhäusern nach dem Leistungsumfang.

    Akcent hat ein mehrstufiges Beitragssystem mit jeweils unterschiedlichen Leistungen und Bonusausschüttung, das heißt, dass eine Rückvergütung bei entsprechendem "Einkaufsengagement" erfolgt. Es gibt die einfachen "Akcent-EinkaufsPartner" und die "Akcent-CompetencePartner". Diese müssen dafür Klassifizierungskriterien erfüllen wie Mindestumsatz, eine bestimmte Mitarbeiteranzahl, einen vorgeschriebenen Anteil an Gewerbekunden und eine Unternehmensstruktur mit unterschiedlichen Ansprechpartnern. Sie haben Referenzkunden vorzuweisen und eine eigene Homepage, Kerndienstleistungen anzubieten, sowie die telefonische Erreichbarkeit innerhalb definierter Geschäftszeiten sicher zu stellen.

    Weitere Leistungen

    Allen gemeinsam ist bei den Leistungen das Marketing, das zentrale Aktionen wie Mailings und Anzeigenkampagnen, Kundenzeitschriften und Werbemittel beinhalten kann, aber auch Unterstützung bei der Pressearbeit der einzelnen Partner. Aus- und Weiterbildung ist für alle Kooperationen ein wichtiges Thema. Dazu zählt neben Seminaren und Workshops oder der Microtrend-Akademie auch der rege Informationsaustausch der Mitglieder untereinander auf Regionaltreffen und auf eigenen Veranstaltungen wie dem Akcent-IT-Fachhandelskongress, der I&C-Zentralveranstaltung für EP-Mitglieder oder dem Geschäftsführertreffen bei Microtrend.

    Betreuung und Beratung wird in diversen Bereichen angeboten, so etwa Rechtsberatung bei ComTeam und betriebswirtschaftliche Beratung bei Akcent. Vertriebsunterstützung gibt es von Akcent für seine "CompetencePartner" durch die Vermittlung von Projekten und Projektpartnern. ComTeam hat einen eigenen Vertriebsinnendienst, offeriert technischen Support, Unterstützung bei der Neukundengewinnung mit Zielgruppenbestimmung, Vermarktungsaktionen für zertifizierte Lösungen und die zentrale Vergabe von Service-Aufträgen.

    In diesen Kontext gehören auch unterschiedliche Finanzdienstleistungen, die alle Kooperationen offerieren, von EC-Cash bei Microtrend bis zur Projektfinanzierung bei ComTeam. Als Besonderheiten bietet Microtrend beispielsweise seinen Mitgliedern die Kooperation mit Freenet für DSL und Telefonie und mit der Loomes AG für das Design und die Pflege von Homepages an. Eine Spezialität von Akcent ist die Präsenz in Verbänden wie etwa Bitkom und DIHK.
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  7. #17
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    PRESSEMITTEILUNG

    PC-SPEZIALIST expandiert weiter:

    - 4 Neueröffnungen im 1. Quartal
    - 34 Vorvertragspartner
    - Infotag für Interessenten am 18. März

    Bielefeld, den 18. Februar 2005 - PC-SPEZIALIST, Deutschlands führender
    IT-Franchisegeber, feiert im 1. Quartal dieses Jahres die Neueröffnungen
    von vier PC-SPEZIALIST Stores. Im Bamberg und Göppingen sind bereits die
    Geschäfte geöffnet, am 3. März ziehen die Franchisenehmer an den Standorten
    Lippstadt und Bonn nach. *Bis heute haben bereits 34 neue Partner ihre
    Vorverträge unterzeichnet, sie werden mit eigenem PC-SPEZIALIST STORE oder
    als DER MOBILE PC-SPEZIALIST in die Selbstständigkeit starten.

    "Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden", betont Vorstandssprecher
    Frank Roebers. "Damit kommen wir unserem Ziel, bis 2010 Europas größtes
    IT-Franchisesystem zu sein, wieder einen Schritt näher." PC-SPEZIALIST
    zählt heute über 100 Partner in Deutschland, Österreich und Luxemburg - die
    Expansion konzentriert sich zurzeit auf die alten Bundesländer in
    Deutschland. Für Interessenten bietet die Lizenzvergabe am 18. März einen
    ausführlichen Infotag in der Systemzentrale in Bielefeld. Von 12 bis 16 Uhr
    gibt es Vorträge zu den Themen "Der ITK Markt - Die Positionierung von
    PC-SPEZIALIST im Markt", "Das Unternehmen - Was wir erwarten *& Was Sie von
    uns erwarten können" sowie "Franchise bei PC-SPEZIALIST - Ihr Weg zum
    Franchisenehmer". Im Anschluss stehen die Experten des Unternehmens Rede
    und Antwort.

    Das PC-SPEZIALIST Franchisesystem ist bereits über zehn Jahre im Markt
    etabliert. "Wir haben jedes Jahr über 2.000 Bewerber für eine PC-SPEZIALIST
    Lizenz und eröffnen im Schnitt pro Monat ein bis zwei neue Geschäfte",
    erklärt Frank Roebers. "Unsere Spezialisten in der Lizenzvergabe beraten
    unsere zukünftigen Franchisenehmer sehr umfassend und schließen so schon im
    Vorfeld Defizite aus." Nach der Vertragsunterzeichnung nimmt der
    Vorvertragspartner an zwei Pflichtschulungen (Dauer ca. 3 Wochen) mit
    abschließender Prüfung teil. Im Anschluss daran steht ein mindestens
    sechswöchiges Praktikum in einem zertifizierten PC-SPEZIALIST
    Ausbildungsbetrieb auf dem Plan. Diese Eingliederungsphase (inkl.
    Immobiliensuche, Finanzierungsgespräche, Praktikum und Erstellung eines
    Existenzgründerordners/Businessplans) dauert im Schnitt rund neun Monate.

    "Wir setzen von Anfang an auf eine sehr umfassende Betreuung der
    Franchisenehmer, damit hat der Partner von Beginn an jeweils einen festen
    Ansprechpartner, der ihm zur Seite steht", betont Frank Roebers. Die
    PC-SPEZIALIST Akademie bietet zudem 300 Schulungstage im Jahr - vom
    Store-Manager über Rhetorik bis hin zum Verkaufstraining.

    Als besonderen Service für Interessenten, die bereits vor der Erstellung
    ihres Businessplans stehen, veranstaltet PC-SPEZIALIST am 23. März ein
    "Round Table Gespräch". Spezialisten des Unternehmens geben hier Tipps und
    stehen für spezifische Fragen zur Verfügung. Diese Fragerunde wird künftig
    in regelmäßigen Abständen angeboten.

    PC-SPEZIALIST - Hilfe vom SPEZIALISTEN.
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  8. #18
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    Hallo,

    was gibt es Neues zu PC-Spezialist? Einiges! Also, Zeit zum Resümieren.

    Zunächst einmal zum Geschäftsjahr 2004. Das lief alles Andere als gut. Die Sparte Kooperationen hat sich eigentlich ganz gut gehalten und die Übernahme von i-Team ist wettbewerbsstrategisch sinnvoll. Nach wie vor steckt hier kurz- bis mittelfristig noch erhebliches Gewinnpotenzial aufgrund der mangelnden Partizipationen an den Herstellerprovisionen. Dahingegen läuft der Franchisebereich miserabel. Was auffällt ist, dass es in 2004 ungewöhnlich viele Insolvenzen gab, nämlich 11 Stores in Deutschland, macht ne Quote von 14%. Herr Roebers hat einräumen müssen, dass die Rentabilität der Stores nachgelassen hat. Offensichtlich hat die gestiegene Handelsspanne die Umsatzverluste in den Stores nicht wettmachen können. Im vergangenen Jahr sank der flächenbereinigte Umsatz um 10%. In der Sparte Franchise wurden operativ 24% weniger verdient. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch detailliert auf das Investitionsprogramm eingehen, mit dem langfristige Ertragskraft zu Ungunsten von 2005 und 2006 gestärkt werden sollte, aber das ist für mich jetzt erstmal nebensächlich, seitdem bekannt ist, dass es bei PC-Spezialist eine echte Krise gibt. 20 Franchisenehmer haben fristlos gekündigt und sind zum Konkurrenten Electronic Partner gewechselt, weil sie sich von der Zentrale schlecht behandelt wenn nicht sogar betrogen fühlen. Weitere Franchisenehmer sind der „abtrünnigen“ Interessensgemeinschaft angeschlossen und warten erstmal ab. Dabei scheint die Kritik durchaus gerechtfertigt. Die Zentrale hat erst sehr spät eingelenkt, indem es nun eine Gebührenreform macht. Doch das scheint den Franchisenehmern nicht gereicht zu haben. Wie es aussieht, werden die Werbekostenzuschüsse nicht fair verteilt und fließen stattdessen in den Konzerngewinn. Das wird jetzt vor Gericht geklärt. Herr Roebers erkennt die Kündigung nicht an und versucht per Gerichtsverfahren die Franchisenehmer zurückzuholen und Electronic Partner zu brandmarken. Verliert er den Prozess, könnte er aber als großer Verlierer dastehen, da weitere Franchisenehmer auf die Idee kommen könnten, ihren Vertrag zu kündigen. Angesichts der erhöhten Risiken haben sich die Perspektiven für die PCS-Aktie in meinen Augen deutlich verschlechtert. Ich habe mich bereits von meinen Aktien getrennt und glaube die Chancen stehen nicht schlecht, noch mal günstiger reinzukommen.

    Grüße
    PoP
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    Mit Blick auf die Quartalszahlen fällt auf, dass der Franchisebereich weiterhin miserabel verläuft. Der Umsatz ist hier um 21% eingebrochen, und das obwohl die Gebührenreform erst zum 1. April stattfindet. Der Gewinnausweis wird zwar durch das laufende Investitionsprogramm verzerrt, dürfte aber bei diesen Umsätzen und angesichts der eher fixen Kosten auch so schlecht ausgefallen sein. Noch schlimmer ist das für die Franchisebetriebe selbst, die wohl weiter an Profitabilität einbüßen. Ob das System langfristig überlehensfähig ist, kann man nicht sagen. Um das beurteilen zu können, fehlt vielleicht auch etwas die nötige Transparenz - da man ja nicht weiß, wie die Stores wirklich dastehen. Den einzigen Maßstab den man hat, sind die Insolvenzen und die waren 2004 ungewöhnlich hoch. Daher sollte man den Franchisebereich un den Kooperationsbereich am besten getrennt bewerten. Dem Franchisebereich würde ich eine satte Risikoprämie zuschlagen.
    Indes wird die Kündigung von 23 Franchisenehmern (das sind 27% der Stores) schlichtweg ignoriert bzw. für nichtig erklärt.
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