Hallo zusammen,
es ist schon ziemlich starker Tobak, den uns Max Otte in seinem neuesten Buch "Der Crash kommt" verkauft. Ich muss zugeben, dass mich das Buch beim ersten Lesen gehörig mitreißen konnte, obwohl ähnliches bei mir eher selten vorkommt. Mittlerweile sehe ich es etwas distanzierter.
Generell würde mich eure Meinung zu den Otte-Büchern interessieren.
Um es mit psychologischen Begriffen zu beschreiben, so fand ich "Investieren statt sparen" manisch und "Der Crash kommt" depressiv, "Investieren statt spekulieren" sachlicher, was möglicherweise am Co-Autor lag. Ansonsten habe ich oftmals den Eindruck, dass sich eine Art Guru-Status um ihn aufbaut/aufbauen soll (siehe rechtlicher Schutz der Methode Königsanalyse). Ben Grahams "Der intelligente Investor", den ich gerade zum dritten Mal vorgezogen habe, um eine Vergleich zu bekommen, wirkt dagegen sehr bodenständig. Man erhält durch Otte einen recht verständlichen groben Überblick über das jeweilige Thema und die Quellenangaben sind sehr nützlich. Angesichts seines Alters, in dessen Sphären ich mich selber bewege, könnte man ihn wohl noch in gewisser Weise als "Greenhorn-Investor" bezeichnen? Zumindest im Vergleich zu Graham, Buffet oder Kostolani. Was glaubt ihr, wie wahrscheinlich seine aktuell düsteren Prognosen sind?




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