Small-Cap-Strategie

Investieren in kleine, wachstumsstarke und fundamental gesunde Unternehmen

Eine Anlage in kleine wachstumsstarke und fundamental gesunde Unternehmen bietet Ihnen interessante Chancen. Für unsere Auswahl ist dabei ein nachhaltiges Gewinn- und Umsatzwachstum ein wesentliches Kriterium. „Penny-Stocks" und „Zockerwerte", die noch nie einen Gewinn erwirtschaftet haben, stehen nicht in unserem Beobachtungsfokus. Wir legen Wert auf wachstumsstarke kleine Unternehmen mit Erfolg versprechenden Zukunftsaussichten und soliden Finanzen. In unserem Fokus stehen auch Unternehmen mit einem bereits etablierten und soliden Geschäftsmodell, das noch nicht von der breiten Masse des Marktes entdeckt worden ist.

Auch bei der Anlage in kleine Unternehmen sollten Sie den Anlagegrundsätzen der großen Investoren wie Benjamin Graham, Warren Buffett und Peter Lynch folgen. Als Investor sind Sie Unternehmer. Mit dem Kauf von Aktien erwerben Sie nicht nur ein Stück Papier, sondern einen Anteil an diesen kleinen Unternehmen. Als Unternehmer sind Sie an einem dauerhaften Umsatz- und Gewinnwachstum interessiert. Sie wollen wissen, ob das Management den Wert des Unternehmens effizient steigert, das Betriebskapital sorgfältig verwendet und in der Lage ist, die Profitabilität zu steigern.

Denken Sie an Microsoft. Beim ersten Listing an der NYSE am 13.03.1986 schloss die Aktie von Bill Gates splittbereinigt bei 0,097 $ - heute ist das Papier 30 $ wert. Auch wenn die Aktie seit dem Platzen der Technologieblase an Wert verloren hat, entspricht dies immer noch einer Ver-310-fachung. Die Aktie ist eines der erfolgreichsten Wertpapiere der Welt.

Ein kleines Unternehmen unterliegt oftmals einem größeren Risiko, weil sich das Geschäftsmodell am Markt nicht durchsetzen kann oder der Zugewinn von Marktanteilen sich schwieriger darstellt als ursprünglich angenommen. Um Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können, sollten die fundamentalen Daten kleiner Unternehmen einer kontinuierlichen Beobachtung unterliegen.

Die besten Anlagestrategien aller ZeitenVergleich der Renditen nach der Unternehmensgröße 

James P. O'Shaughnessy, der renommierte US-Finanzexperte, hat in seinem Buch „Die besten Anlagestrategien aller Zeiten" die Rendite-Entwicklung einer Aktienanlage nach Marktkapitalisierung untersucht. In dieser empirischen Studie zeigte er die Ergebnisentwicklung seit dem 31.12.1951.

Aktien mit einer Marktkapitalisierung zwischen 25 Mio. und 500 Mio. $ schlagen in der Rendite die „Großen Aktien".

Chancen bei einer Anlage in kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen bieten Ihnen einige sehr profitable Chancen: Sie haben so die Möglichkeit, ein Unternehmen zu entdecken, das sich zu einem großen Unternehmen entwickeln kann. Sie können hier bereits investiert sein, bevor professionelle Investoren kaufen können. Professionelle Anleger können die Aktien kleiner Unternehmen nicht einfach kaufen, ohne einen enormen Preisanstieg zu verursachen oder beim Verkauf einen starken Preisverfall zu erzeugen. Fondsmanager kaufen Aktien in Größenordnungen, die einer Übernahme des kleinen Unternehmens gleich kämen. Ausnahme bilden die Fondsmanager spezieller Small-Cap-Fonds.

Sie können also vor einer „Entdeckung" durch professionelle Investoren bereits investiert sein und dann bei deren Einstieg an der Kursentwicklung teilhaben. Manchmal wird ein kleines Unternehmen auch das Kaufobjekt eines großen Unternehmens. Hier können Sie vom meist höheren Übernahmeangebot profitieren.
Kleine Unternehmen unterliegen einer stärkeren Volatilität, mit deren Hilfe Sie öfter einmal Aktien zu einem günstigeren Preis kaufen können. Der Kauf einer Aktie zu einem günstigen Preis bedeutet für Sie immer eine höhere Rendite - wobei ein günstiger Preis nicht heißt, dass Sie einen Anteil an einem kleinen Unternehmen kaufen sollten, dessen schlechte Unternehmensdaten den Kursverfall verursachten.
Suchen Sie nach kleinen Unternehmen, deren fundamentale Daten überzeugen. Wenn der Markt den Wert dieses kleinen Unternehmens noch nicht erkannt hat, ergibt sich für Sie die Möglichkeit, die Aktie günstig zu erwerben, bevor es der breite Markt für sich entdeckt.

„Growth" und „Value"

Kleine Unternehmen kann man in zwei Ansätze einteilen, in Growth (Wachstum) und Value (Wert); die Unterschiede sind jedoch oftmals fließend. Ein gutes Wachstumsunternehmen muss auch über eine solide finanzielle Basis verfügen und in der Lage sein, den Unternehmenswert zu erhöhen. Ein wertbeständiges Qualitätsunternehmen weist normalerweise auch solide Wachstumsraten auf, weshalb wir sowohl auf das Wachstum als auch auf einen günstigen Preis achten.

Der Wachstums- oder Growth-Ansatz

Wachstumsstarke junge Unternehmen verfügen oftmals über ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis. Sie sind häufig teurer als Unternehmen mit geringeren Wachstumsraten. Aufgrund überproportionaler Wachstumsaussichten und einer glänzenden Zukunft sind Investoren bereit, einen höheren Preis für diese Anteilsscheine zu bezahlen. Bei jungen Wachstumsunternehmen ist daher ein hohes Umsatz- und Gewinnwachstum von zentraler Bedeutung.

Der Wert- oder Value-Ansatz

Die Aktien dieser kleinen beständigen Unternehmen mit einer soliden Finanzkraft werden unter ihrem Wert gehandelt. Betroffen sind häufig Unternehmen, die der Markt gerade vernachlässigt, weil das Unternehmen momentan nicht attraktiv erscheint, ein langweiliges Produkt oder eine wenig ansprechende Dienstleistung anbietet. Hier spielt der Preis eine bedeutende Rolle.


Messbare Auswahlkriterien

Jahresumsatz bis 1 Milliarde Dollar bzw. Euro
Bei der Analyse nehmen wir als Definition für die Unternehmensgröße statt der Marktkapitalisierung den Jahresumsatz. Wir konzentrieren uns damit mehr auf die Unternehmensdaten als auf die markttechnischen Daten.

Wir suchen Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 1 Mrd. $ bzw. €. Damit befindet sich das Unternehmen noch nicht im Fokus professioneller Anleger.

Umsatzwachstum und Gewinnwachstum gleich oder größer 25%
Wir fordern von diesen jungen Unternehmen jährliche Wachstumsraten von gleich oder größer 25%. Unter Berücksichtigung des Konjunkturzyklus können in einer rückläufigen Wirtschaft oder Rezession aber durchaus Wachstumsraten von 15% berücksichtigt werden. Diese können sogar qualitativ besser sein als 25% in Boom-Phasen.
Sinkende oder stagnierende Wachstumsraten stellen ein Alarmsignal dar und erfordern weitere Nachforschungen, um die Ursachen dafür festzustellen. Weiter achten wir darauf, dass die Wachstumsraten von Umsatz und Gewinn nicht zu weit auseinander liegen. Wenn nämlich der Umsatz schneller wächst als der Gewinn, schmälert das die Umsatzrendite, von der wir aber eine ansteigende Tendenz erwarten.

Das Verhältnis Gewinnwachstum zu Umsatzwachstum sollte den Faktor 1 nicht unterschreiten. Ebenso legen wir Wert darauf, dass selbst wenn Umsatz- und Gewinnwachstum gleich schnell wachsen, auch der Gewinn pro Aktie proportional dazu steigt. Ein langsameres Wachstum des Gewinns pro Aktie deutet auf eine Verwässerung der Aktienanzahl hin.
Die Ursache dafür ist häufig die vermehrte Ausgabe von Aktienoptionen an das höhere Management.

Das durchschnittliche Wachstum von Umsatz und Gewinn über einen Zeitraum von 5 Jahren können Sie ebenfalls aus der Unternehmensstudie in der rechten Spalte ganz unten entnehmen.

Umsatzrendite gleich oder größer 7%
Die Umsatzrendite gibt an, wie viel von jedem Euro oder jedem Dollar Umsatz als Gewinn beim Unternehmen bleibt. Je höher sie ausfällt, desto stärker ist die Marktstellung und umso eher können Kostenerhöhungen oder Preissenkungen verkraftet werden. Eine hohe Umsatzrendite zeugt von einem guten Management, das die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht aus den Augen verliert. Ein schnelles Wachstum kann beispielsweise relativ einfach über den Umsatz verbilligter Ware erzielt werden, was dazu führt, dass zum Schluss nicht genügend Geld in der eigenen Kasse bleibt.

Bei einem Wachstumsunternehmen legen wir Wert auf eine jährliche Umsatzrendite von mindestens 7%. Positiv wäre, wenn hier eine über die Jahre hin steigende Tendenz erkennbar ist.
Bei Einzelhändlern liegen die Umsatzrenditen branchenspezifisch etwas niedriger. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Umsatzrendite der Unternehmen aus dem S&P 500 beträgt 7% und die aller Nasdaq-Unternehmen 3,1%.

Positiver Cashflow
Durch den Cashflow, der bei einem von uns fokussierten Unternehmen immer positiv sein muss, erhalten wir eine klare Aussage über die Finanzkraft des Unternehmens. Der Cashflow legt ganz bestimmte Finanzflüsse offen, die bei einer Betrachtung des Gewinns nicht sichtbar sind.

Mit einem Cashflow, der viel höher als der Gewinn ist, können wir dem Unternehmen eine ausgezeichnete Finanzsituation unterstellen. Ein Cashflow, der 20% geringer als der Gewinn ist, ist noch akzeptabel. Jedoch bei einem Abschlag von ca. 35% vom Gewinn ist ein Blick auf die Debitoren und Vorräte nötig, denn deren starker Anstieg sollte immer ein Alarmsignal sein.

Handelsvolumen ca. 350.000 Stück pro Monat
Wir wollen ein niedriges, aber doch handelbares tägliches Volumen. Ein niedriges Handelsvolumen zeigt uns, dass die Aktie noch unentdeckt ist und nicht im Fokus der professionellen Anleger oder Medien steht. Um das Risiko der Illiquidität zu vermeiden, muss die Aktie aber handelbar sein. Das durchschnittliche Handelsvolumen pro Monat steht in der Unternehmensstudie rechts unterhalb des Chartbildes und sollte in der Größenordnung von rund 350.000 Stück pro Monat liegen.

Aktienbesitz der Führungskräfte gleich oder größer 10%
Mit der Aktie erwerben Sie einen Teil des Unternehmens. Führungskräfte, die einen hohen Anteil an Aktien ihres Unternehmens besitzen, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wie Unternehmer agieren. Sie werden eher das Interesse des Unternehmens vertreten und sich für dessen Wohl einsetzen. Der Besitz von Aktienoptionen dagegen verleitet Führungskräfte zu sehr, ihre Handlungsweisen an der Steigerung des Aktienkurses zu messen und nicht an der Steigerung des Unternehmenswertes.

Aktienpreis mindestens 5 € bzw. $
Der Preis der Aktie sollte mindestens 5€ bzw. $ betragen, denn mit „Penny-Stocks" wollen wir uns nicht befassen. Hinter solch einem Kursverfall stehen häufig fundamentale Probleme des Unternehmens, selbst wenn die Wachstumsraten noch stimmen. Als Ursachen eines starken Kursverfalls sind häufig Überschuldung oder starke Verluste auszumachen.

Eigenkapitalrendite mindestens 15%
Die Eigenkapitalrendite ist der Ertrag des investierten Eigenkapitals eines Unternehmens. Hierbei teilen Sie den Jahresgewinn durch das Eigenkapital und erfahren so, wie sich das Eigenkapital des Unternehmens verzinst.

Auf eine hohe Eigenkapitalrendite bei gleichzeitig geringem Verschuldungsgrad legen wir besonders bei einem kleinen Value-Unternehmen Wert. Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der letzten Jahre sollte mindestens 15% betragen. Damit liegt die Eigenkapitalrendite über den durchschnittlichen Kapitalkosten von rund 11%, namentlich Zinsen. Zu den Kapitalkosten gehören die Eigenkapital- und die Fremdkapitalkosten.

Bei einem kleinen Unternehmen ist es wichtig, dass die Eigenkapitalrendite im Lauf der Jahre ansteigt. Das deutet darauf hin, dass unser kleines Unternehmen stetig besser wird.

Eigenkapitalquote mindestens 30%
Die Eigenkapitalquote ist der prozentuale Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Das heißt, je höher die Eigenkapitalquote ist, desto niedriger ist der Verschuldungsgrad, und desto weniger Geld geht für Zinszahlungen aus dem Unternehmen heraus.

Achten Sie auf die 10 wichtigsten Small-Cap-Kriterien
1. Jahresumsatz bis 1 Mrd. $ bzw. €
2. Umsatzwachstum > 25 %
3. Gewinnwachstum > 25 %
4. Umsatzrendite > 7 %
5. Cashflow (immer positiv)
6. Handelsvolumen ca. 350.000 Stück/Monat
7. Aktienbesitz der Führungskräfte > 10 %
8. Aktienpreis mindestens 5 € bzw. $
9.

Eigenkapitalrendite >15 %

10. Eigenkapitalquote > 30 %

Chancen bei einer Anlage in kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen bieten Ihnen einige sehr profitable Chancen: Sie haben so die Möglichkeit, ein Unternehmen zu entdecken, das sich zu einem großen Unternehmen entwickeln kann. Sie können hier bereits investiert sein, bevor professionelle Investoren kaufen können. Professionelle Anleger können die Aktien kleiner Unternehmen nicht einfach kaufen, ohne einen enormen Preisanstieg zu verursachen oder beim Verkauf einen starken Preisverfall zu erzeugen. Fondsmanager kaufen Aktien in Größenordnungen, die einer Übernahme des kleinen Unternehmens gleich kämen. Ausnahme bilden die Fondsmanager spezieller Small-Cap-Fonds.

Sie können also vor einer „Entdeckung" durch professionelle Investoren bereits investiert sein und dann bei deren Einstieg an der Kursentwicklung teilhaben. Manchmal wird ein kleines Unternehmen auch das Kaufobjekt eines großen Unternehmens. Hier können Sie vom meist höheren Übernahmeangebot profitieren.

Kleine Unternehmen unterliegen einer stärkeren Volatilität, mit deren Hilfe Sie öfter einmal Aktien zu einem günstigeren Preis kaufen können. Der Kauf einer Aktie zu einem günstigen Preis bedeutet für Sie immer eine höhere Rendite - wobei ein günstiger Preis nicht heißt, dass Sie einen Anteil an einem kleinen Unternehmen kaufen sollten, dessen schlechte Unternehmensdaten den Kursverfall verursachten.
Suchen Sie nach kleinen Unternehmen, deren fundamentale Daten überzeugen. Wenn der Markt den Wert dieses kleinen Unternehmens noch nicht erkannt hat, ergibt sich für Sie die Möglichkeit, die Aktie günstig zu erwerben, bevor es der breite Markt für sich entdeckt.

„Growth" und „Value"
Kleine Unternehmen kann man in zwei Ansätze einteilen, in Growth (Wachstum) und Value (Wert); die Unterschiede sind jedoch oftmals fließend. Ein gutes Wachstumsunternehmen muss auch über eine solide finanzielle Basis verfügen und in der Lage sein, den Unternehmenswert zu erhöhen. Ein wertbeständiges Qualitätsunternehmen weist normalerweise auch solide Wachstumsraten auf, weshalb wir sowohl auf das Wachstum als auch auf einen günstigen Preis achten.

Der Wachstums- oder Growth-Ansatz
Wachstumsstarke junge Unternehmen verfügen oftmals über ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis. Sie sind häufig teurer als Unternehmen mit geringeren Wachstumsraten. Aufgrund überproportionaler Wachstumsaussichten und einer glänzenden Zukunft sind Investoren bereit, einen höheren Preis für diese Anteilsscheine zu bezahlen. Bei jungen Wachstumsunternehmen ist daher ein hohes Umsatz- und Gewinnwachstum von zentraler Bedeutung.

Der Wert- oder Value-Ansatz
Die Aktien dieser kleinen beständigen Unternehmen mit einer soliden Finanzkraft werden unter ihrem Wert gehandelt. Betroffen sind häufig Unternehmen, die der Markt gerade vernachlässigt, weil das Unternehmen momentan nicht attraktiv erscheint, ein langweiliges Produkt oder eine wenig ansprechende Dienstleistung anbietet. Hier spielt der Preis eine bedeutende Rolle.

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