FMC Fresenius Medical Care kennt keine Krisen

Die FMC Konzernzentrale in Bad HomburgDie Fresenius Medical Care AG (FMC) wurde 1996 gegründet. Damals übernahm Fresenius den weltweit größten Betreiber von Dialysekliniken, National Medical Care und verschmolz diesen mit der eigenen Dialyse-Sparte zu dem neuen Unternehmen Fresenius Medical Care.

Durch den Erwerb der Renal Care Group im Jahr 2006 hat Fresenius Medical Care seine marktführende Position weiter ausgebaut. Mit fast 75.000 Mitarbeitern betreibt das Unternehmen ein Netz von mehr als 2.800 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika, in denen über 225.000 Dialysepatienten betreut werden.

Das Unternehmen bietet eine breite Angebotspalette für die Hämodialyse (chronisch und akut) und die Peritonealdialyse an wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundene Einwegprodukte und Lösungen.

FMC wächst weiterhin profitabel

In den ersten 9 Monaten 2011 stieg der Umsatz um 6,6% und der Gewinn um 7,6%. Die Jahresprognose wurde bestätigt: Ein Umsatz von mehr als 13 Mrd $ und ein Gewinn zwischen 1,07 und 1,09 Mrd $. Für Akquisitionen stehen 1,9 Mrd $ zur Verfügung. Um die Ziele zu erreichen, müssen sich Umsatz- und Ergebniswachstum im 4. Quartal beschleunigen. Dank der verbesserten Kostenkontrolle sowie der Beiträge der jüngsten Zukäufe American Access Care und Liberty Dialysis sollte dies aber möglich sein.

Margen erneut verbessert

Der Konzern ist zwar im wichtigen US-Markt in den ersten 9 Monaten gewachsen, im 3. Quartal gingen die Erlöse dort aber um 1% auf 2,05 Mrd $ zurück. Belastet hat das neue Pauschalvergütungssystem für Dialysebehandlungen durch die Krankenversicherung Medicare. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung sank um 3,9% auf 345 $. Dennoch hat sich die operative Marge im US-Geschäft von 18,1 auf 18,3% verbessert. Denn FMC konnte die durchschnittlichen Kosten pro Behandlung um 3,5% auf 279 $ und weitere Kosten drücken. Zudem sank die Lizenzgebühr für das Eisenpräparat Venofer von Galenica.

Optimiertes Gerät für den Heimbedarf

Am 11. November stellte FMC auf der "Kidney Week 2011" der Gesellschaft für Nephrologie (American Society of Nephrology) in Philadelphia, USA, das neue Dialysegerät 2008K@home vor.

Das Gerät ist auf die Anforderungen in der Heim-Hämodialyse optimiert, also für den Einsatz beim Patienten zuhause. Sie ist das neueste Modell aus der seit über 30 Jahren sehr erfolgreich in der Hämodialyse eingesetzten Geräteserie 2008®. Die 2008K@home bietet eine sichere, effiziente und zuverlässige Therapie und ist besonders einfach zu bedienen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die 2008K@home bereits für den Betrieb in den USA zugelassen. Die Nachfrage nach Heim-Hämodialyse steigt in den USA kontinuierlich an.

FMC hat immer Konjunktur

Dies beweist die Kursentwicklung. Die Aktie läuft deutlich besser als der Vergleichsindex DAX. Aufgrund der weltweit steigenden Zahl von Dialysepatienten ist auch langfristig profitables Wachstum gesichert. Die größten Chancen sieht FMC in China. Dort rechnet der Konzern in den kommenden 5 Jahren mit Wachstumsraten von 30% pro Jahr.

Aufgrund der hohen Krisenresistenz ist FMC ein Basisinvestment für konservative Anleger. Die Aktie hat weitere +66% Kurspotenzial und ist ein Kauf.

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