Warren Buffett

Der großväterlich - freundliche Milliardär

Warrenh E. Buffett
Warren Edward Buffett,
geb. 30. August 1930 in Omaha,
Nebraska (USA) ist der wohl
erfolgreichste Value-Investor
aller Zeiten.
Warren Buffett ist der Großmeister aller Investoren. Während sein Lehrer Benjamin Graham eine sehr wechselhafte Geschichte hinter sich hatte, ist Buffett ein Musterbeispiel an Kontinuität.

Er lebt in Omaha, Nebraska im „tiefsten Amerika" als zigfacher Dollarmilliardär noch in seinem Haus, das er in den fünfziger Jahren für 31.500 Dollar gekauft hat. Warren Buffett fährt sein einfaches Auto, trinkt Coca Cola (wo er Hauptinvestor ist) und pflegt auch sonst den einfachen American Way of Life.

Warren Buffett, der großväterlich-freundliche Milliardär mit den buschigen Augenbrauen, ist der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten. Sein riesiges Vermögen hat jedoch seinen Lebensstil kaum verändert.

In der technisierten Welt arbeitet er auch heute noch ganz ohne Computer. Er liest viel, vor allem Zeitungen und Geschäftsberichte.

Warren Buffett, geb. am 30. August 1930 in Omaha ist das zweite Kind des Brokers und späteren Kongressabgeordneten Howard Buffett und dessen Ehefrau Leila. Er war mit Susan Buffett (geb. Thompson) von 1952 bis zu ihrem Tod am 29. Juli 2004 verheiratet. Aus der Ehe sind die drei gemeinsamen Kinder Howard, Susan und Peter hervorgegangen.

Die größte Spende aller Zeiten

Buffetts Vermögen wird auf 47 Mrd $ geschätzt. Damit liegt er auf Rang drei hinter Carlos Slim (53,5 Mrd $) und Bill Gates (53 Mrd $). Sein Vermögen besteht allerdings zu 99% aus der Beteiligung an seiner Berkshire Hathaway, denn sein Gehalt als Firmenchef lag selten über 100.000,- $ pro Jahr.

Sein riesiges Vermögen hat Buffetts Lebensstil jedoch kaum verändert. In der technisierten Welt arbeitet er auch heute noch ganz ohne Computer. Er liest viel, vor allem Zeitungen und Geschäftsberichte.

Ende der 60er-Jahre machte sich Buffett für eine Legalisierung von Abtreibungen stark. Ansonsten trat er größtenteils als Spender für wohltätige Organisationen auf. Seit 2006 wurden nach und nach 30 Mrd $ an die Bill & Melinda Gates Foundation überwiesen.

Buffett ist darüber hinaus Mitinitiator der „The Giving Pledge“-Initiative, bei der Reiche die Hälfte ihres Vermögens spenden sollen.

 

Eine Erfolgsgeschichte:

Coca Cola, Golfbälle und Flippermaschinen

Schon als sechsjähriger begann er, mit allerlei Dingen zu handeln. Er kaufte für 25 Cents ein Sixpack Coca-Cola und verkaufte sie für 5 Cents je Flasche weiter. Diese 20 % Gewinn strebte er auch in seiner weiteren geschäftlichen Karriere an. Später sollte seine Investment-Gesellschaft einen Anteil von etwa acht Prozent an Coca - Cola halten.

Als achtjähriger verschlang er Bücher über die Börse, schon mit elf jobbte er bei dem Broker Harris Upham in Omaha.

Ich las Millionen von Wörtern über dieses Thema, und sie waren im Grunde Mumbo Jumbo, Hokospokus"

Mit elf Jahren kaufte er seine ersten Aktien.

Als Teenager ließ er von Klassenkameraden außerhalb der Golfplätze verirrte Bälle einsammeln, um sie danach an Golfer zurück zu verkaufen. Später gab er kurzzeitig eine Zeitschrift für Pferdewetten heraus, trägt Zeitungen aus und betreibt Flippermaschinen.

The Intelligent Investor - Der Stein der Weisen

Den Stein des Weisen entdeckte Buffett später als Student bei seinem Professor Benjamin Graham, der es zuvor an Wall Street zu gewisser Bekanntheit gebracht hatte.

Graham, der an der New Yorker Columbia University lehrte, hatte eine neue Investmenttheorie entwickelt. Dem Modell zufolge verfügen Aktien über einen "inneren" Wert, der unabhängig des gerade an der Börse notierten Kurses ist.
Anders als der Tageskurs eines Unternehmens, definiere sich der "innere Wert" aus Kennziffern wie Umsatz, Wert der Anlagen und dem Cash-flow.

Benjamin Graham - The Intelligent InvestorDie Kunst der Investition bestehe nun darin, Aktien zu finden, die unter ihrem inneren Wert gehandelt werden, schrieb Graham 1949 in seinem Buch "The Intelligent Investor". Graham gilt als Urvater aller Value-Investoren.

Erst, als er nach seinem ersten Studienabschluss auf „The Intelligent Investor" von Benjamin Graham stößt, hatte er seinen Value-Ansatz gefunden.

1950 geht er nach New York, um an der Columbia University bei Benjamin Graham seinen Master of Business Administration zu erwerben. 1952 heiratet Buffett in Omaha und beginnt als Valueanalyst in Grahams Investmentfirma.

Buffett Partnership

1956 gründete er seine erste Investmentgesellschaft, die Buffett Partnership Ltd., eine Gesellschaft mit vier Familienmitgliedern und drei Freunden, die gemeinsam 105.000 $ aufbrachten. Buffett legte 100 Dollar hinzu und so begann die Partnership mit genau 105.100 $. Einzige Bedingung war: er musste keinerlei fortlaufende Rechenschaft darüber abgeben, wie das Geld angelegt wird. Lediglich einmal im Jahr, am 31. Dezember, gab er Auskunft - an diesem Prozedere hat sich bis heute nichts geändert.
Als Buffett die Partnership 1969 auflöste, war sie 105 Mio. $ wert.
1962 begann Buffett Berkshire Hathaway Aktien für die Buffett Partnership zu kaufen.

1965 übernahm er die Kontrolle über Berkshire, als die Gesellschaft einen Marktwert von ungefähr 18 Mio. $ hatte. Er begann die ehemalige Textilfabrik zu einer Investment-Holding umzubauen.

Berkshire Hathaway

1962 stieg der Investor in die marode Textilfirma Berkshire Hathaway ein, 1965 übernahm er die restlichen Anteile. Schon nach kurzer Zeit wurde ihm klar, dass das Textilgeschäft des Unternehmens keine große Zukunft hat. Und er begann damit, das noch vorhandene Kapital durch Investitionen in textilfremde Beteiligungen umzuleiten. Berkshire Hathaway wurde nun zur Kernzelle des Imperiums: 1967 kaufte Buffett zwei Versicherungen, später den sechstgrößten amerikanischen Autoversicherer Geico.

Bis heute hat das Unternehmen rund 60 Firmen übernommen oder große Beteiligungen von ihnen erworben. Zu der Holding gehören elf Prozent des Kreditkartenunternehmens American Express, acht Prozent von Coca-Cola, 8,5 Prozent des Rasierklingenherstellers Gillette, 17 Prozent der Washington Post Company sowie Beteiligungen an Wells Fargo und Walt Disney.

Zweites Standbein neben den großen Kapitalbeteiligungen sind Übernahmen von mittelständischen Unternehmen. Die Zeitung "Buffalo News" gehört zum Imperium des Warren Buffett ebenso wie ein Süßigkeitenhersteller, mehrere Möbelhäuser, die Schuhfirma Dexter, der Schmuck- und Diamantenhändler Borsheims, Anteile am Flugzeugvermieter Executive Jet sowie 49 Prozent am Baseball-Team "The Omaha Golden Spikes". 1998 übernahm Berkshire Hathaway für 22 Mrd. Dollar General Re, der viertgrößte Rückversicherer der Welt zu dem auch die Kölnische Rückversicherung gehört. Zuvor hatte Buffett ca. 20% der weltweiten Silberproduktion - rund 4000 Tonnen - gekauft und damit den Preis für das Metall kurzfristig in die Höhe getrieben.

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 38.000 Mitarbeiter.

In der Zentrale in Omaha arbeiten aber lediglich zwölf Personen.

Kiwit Plaza
Zentrale Berkshire Hathawy

Der Anteil von Warren Buffett und seiner Frau Susan am Unternehmen beträgt ca. 40 Prozent. Sämtliche Entscheidungen über Aktienkäufe und Unternehmenserwerbungen werden von Buffett selbst getroffen - in Abstimmung mit seinem Stellvertreter, dem sieben Jahre älteren Charles Munger.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von 47 Milliarden US-Dollar (Forbes, 2010) ist er der drittreichste Mensch der Welt. Der Großteil seines Vermögens ist in Berkshire Hathaway angelegt.

Dies erreichte er, obwohl er nie ein Produkt erfunden oder hergestellt hat.
Sein Erfolg beruht allein auf seinen ausgesuchten Investitionen in Aktien nach dem Value-Ansatz.

Warren Buffett hat auch viele andere Menschen reich gemacht.

Wer 1965 für 7,50 Dollar eine Aktie des Unternehmens kaufte, ist heute ein reicher Mensch. Mit einem Preis von rund 125.000 Dollar ist die Notierung derzeit das teuerste Wertpapier an Wall Street und hat bis heute noch keinen einzigen Aktiensplitt durchgeführt.

Berkshire vs. Dow Jones

Vergleichschart: Berkshire Hathaway gegen den Dow Jones IndexWer damals 10.000 Dollar in Berkshire Hathaway investierte, verfügt nun über ein Vermögen von 166 Mio. Dollar.

Woodstock für Kapitalisten

Einmal im Jahr hält sein Unternehmen, Berkshire Hathaway, eine Hauptversammlung in Omaha ab, die mittlerweile volksfestartige Züge angenommen hat.

Die Provinzstadt am Missouri wird dann für drei Tage zum „Woodstock für Kapitalisten".

Anders jedoch als bei dem legendären Rockfestival bekommen die Pilger keine Musik zu hören, sondern Weisheiten von unterschiedlicher Qualität. "Man muss nichts über Zinsen wissen, um viel Geld zu verdienen", oder "Was das Jahr-2000-Problem für die Wall Street bedeutet? Keine Ahnung, aber es war vorhersehbar, zumindest seit 1985." "An welcher Firma wir in Japan interessiert waren? Ihr Name fängt mit einem Buchstaben zwischen A und Z an."


Hauptversammlung der anderen Art!
Provinzstadt am Missouri:
Eine Hauptversammlung der anderen Art
Die Hauptversammlungen von Berkshire Hathaway sind anders als alle anderen Hauptversammlungen. Der offizielle Teil dauert nur wenige Minuten. „Irgendwelche Fragen?" - gibt Warren Buffett zu Protokoll.

Es schließt sich eine sechsstündige Frage-stunde mit Warren E. Buffett, dem "Orakel von Omaha" an.

Die Versammlung in Omaha ist eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Slapstick. Im Rampenlicht der Scheinwerfer orakelt Warren Buffett über die Märkte, während der 7 Jahre ältere Vize Charlie Munger mit seinen dicken Brillengläsern regungslos verharrt und dann ein "dem habe ich nichts hinzuzufügen" oder "besser könnte ich es nicht sagen" von sich gibt.

 

100 $ heute, sind 50.000 $ in 30 Jahren.

Buffetts Geiz ist legendär. Für Ihn sind 100 Dollar eben keine hundert Dollar heute, sondern 50.000 Dollar in dreißig Jahren.

Buffett hat den Effekt des Zinseszinses schon früh erkannt - in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche anderen Dingen nachgehen.

Buffett ist ausschließlich durch solide Value-Investments zum zeitweilig reichsten Menschen (Forbes 1993) der Welt geworden.

Das faszinierende an Buffett's Erfolgs-geschichte ist, dass alles öffentlich geschieht. Seine Transaktionen werden in seinen Geschäftsberichten von ihm persönlich kommentiert und erklärt. Jeder Investor kann das Vorgehen von Buffett genau verfolgen und studieren. In seinen legendären „Briefen an die Aktionäre", bekommt der studierende die wesentlichen Dinge seines Value-Investmentstil vermittelt.

Langweilige Topunternehmen

Buffett investiert ausschließlich in Top-Unternehmen. Mit dieser „langweiligen" Methode schuf er das zweitgrößte Privatvermögen der USA.

Er bevorzugt einfache und überschaubare Unternehmen mit Massenprodukten, die jeder kennt, z.B. Coca Cola, Gillette, McDonald's oder Walt Disney.

Es handelte sich meistens um Marktführer der entsprechenden Branche. Je einfacher die Entscheidung, desto besser.

Buffett glaubt, dass man in seinem gesamten Leben nur die Aktien von zehn bis zwölf guten Unternehmen kaufen und diese liegen lassen muss. Er ist ein Gegner der zu großen Diversifikation, denn wenn man zu viele Aktien in seinem Portfolio hat, kann man die einzelnen Unternehmen nicht mehr genau genug verfolgen.

Buffett's Investitionsgrundsätze

Geringe Diversifikation

Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen."

Beschränkung auf wenige Werte. Ein Investor sollte sich jeden Kauf so genau überlegen, als ob er in seinem ganzen Leben nur 10-12 Aktienkäufe tätigen könnte.

Qualität zum günstigen Preis

Frage nicht nach dem Preis den Du für ein Unternehmen zahlst, sondern nach dem Wert den Du für Dein Geld bekommst"

Entscheidender Faktor ist der Unterschied des „wahren" bzw. „inneren" Wertes eines Unter-nehmens, zum an der Börse ¬notierten Markt-wert (Kurs). Oftmals liegt der „Markt" mit seiner Bewertung richtig - manchmal bieten sich jedoch Chancen, in dem der Markt zu Über- bzw. Untertreibungen neigt

"Auch für hervorragende Unternehmen kann man zu viel bezahlen".

Ziel ist es Top-Qualität, mit einem erheblichen Abschlag zum inneren Wert zu kaufen, frei vom Aktien¬markt, Politik, Konjunktur und Wirtschaft.

Gute langfristige Aussichten

Wenn ich eine Aktie einmal habe, gebe ich sie am liebsten nie wieder her."

Der langfristige Wert der Aktienbestände ist nur von dem wirtschaftlichen Fortschritt der Unternehmen bestimmt, nicht durch tägliche Marktnotierungen. Der Markt wird letztendlich die guten Zukunftsaussichten einer Gesellschaft akzeptieren.

Geduld

Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen"

Aktien sollten möglichst für immer behalten werden, es sei denn, die Unternehmenslage hat sich radikal geändert. Der Value-Investor nutzt schwache Zeiten, um nachzukaufen.

Kauf eines Unternehmensanteils

Wenn ich eine Aktie kaufe, stelle ich mir vor, ich würde ein ganzes Unternehmen kaufen, so als ob ich einfach den kleinen Laden an der Ecke kaufen würde."

Aktien sollten immer so gekauft werden, als ob ein ganzes Unternehmen gekauft wird, niemals ein bloßes Stück Papier.

Investor statt Spekulant

Buffett verachtet die Spekulanten

Der Spekulant versucht von meist kurzfristigen Kursänderungen zu profitieren und diese vorher¬zusehen. Der Investor hingegen versucht außer¬gewöhnliche Unternehmen zu preiswerten Kursen zu kaufen, kurzfristige Markt¬bewegungen sind nicht vorhersehbar.

Kursverfall

Kaufen sie hervorragende Unternehmen mit vorrübergehenden Problemen."

Man sollte nicht im Aktienmarkt tätig sein, wenn man Teile seiner Aktienbestände nicht um 50% fallen sehen kann, ohne in Panik zu geraten. Ein vorübergehender Kursverfall von Top - Aktien sollte zu Käufen bzw. Nach-käufen genutzt werden, um die Bestände zu „verbilligen". Kursrückschläge sollten begrüßt werden um Aktien preiswert hinzuzukaufen

Einfache Entscheidungen

Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst."

Gute Geschäfte verlangen eine einfache Ent-scheidung, schwierige Geschäfte verlangen schwere Entscheidungen. Wenn die Ent-scheidung, ein Unternehmen zu kaufen, nicht einfach ist, wird es „fallen" gelassen.

Man sollte in Unternehmen investieren, die selbst ein Vollidiot leiten könnte, denn eines Tages wird genau das passieren."



5 Erfolgsregeln von Warren Buffett die jeder Investor beherzigen sollte:

Die erste Buffett-Regel: Nackte Tatsachen

Beim Investieren sollte man sich immer auf Fakten verlassen. Entscheidend sind die „nackten Tatsachen“ und nicht irgendwelche Wunschvorstellungen. Bei den Aktien hilft immer ein Blick auf die Website des Unternehmens, Bereich „Investor Relations“. In den Geschäftsberichten ist viel über die Vergangenheit und die Chancen und Pläne des Unternehmens zu erfahren. Diese aufwendige Researcharbeit nimmt Ihnen das Team von Strategisches-Investieren bei der Aktienauswahl ab.

Die zweite Buffett-Regel: Kaufe, wenn die Masse Panik hat

Ein zweiter Punkt, an dem Buffett gebetsmühlenartig festhält: Er empfiehlt, eine Aktie immer dann zu kaufen, wenn sich die breite Masse nicht dafür interessiert. Sein Credo: Kaufe nicht etwas, was gerade beliebt ist, denn mit einer Mehrheitsmeinung verliert man an der Börse. Tatsächlich braucht man nur auf die goldenen Zeiten der Telekom zu schauen. Als die Hysterie um Telekom-Titel auf dem Höhepunkt war und wirklich jeder Anleger die „Volks-Aktie“ kaufen wollte, war mit dem Titel kein Geld mehr zu verdienen.

Die dritte Buffett-Regel: Kaufe eine Aktie und gehe auf eine einsame Insel

Ein weiterer Kernpunkt seiner Strategie ist der lange Atem, den Anleger mitbringen sollten. Denn nach Buffett sollte man eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, nicht einmal 10 Minuten behalten. Hintergrund dieser Regel ist, dass eine Investition in ein Unternehmen nur dann Sinn hat, wenn man langfristig von dessen Perspektiven überzeugt ist.

Die vierte Buffett-Regel: Ein Harem mit 40 Frauen ist zu viel

Eine weitere Überzeugung von Warren Buffett: Konzentrieren Sie Ihre Investments, denn wenn Sie über einen Harem mit 40 Frauen verfügen, lernen Sie auch keine richtig kennen. Andererseits: Nur auf ein oder zwei Titel zu setzen, ist ebenfalls gefährlich. Denn Irren ist menschlich, und wer sich bei diesen ein oder zwei Investments irrt, riskiert viel. Ideal ist deshalb das Arche-Noah-Prinzip von Warren Buffett: Das Depot sollte niemals einem bunt gemischten Zoo ähnlich sein, sondern aus Anlagen bestehen, die sich ergänzen und das Risiko so gut wie möglich minimieren.

Die fünfte Buffett-Regel: Kaufe nur, was du verstehst

Entscheidend an der Buffett-Philosophie ist der Ansatz des Verstehens. Dahinter steckt die Aufforderung, nur dann zu investieren, wenn man das Investment auch wirklich versteht. Das heißt bei Aktien: Was produziert die Firma? Womit verdient sie ihr Geld? Welche Chancen kann die Zukunft bringen? Denn nur, wenn keine Fragen offen bleiben, ist man überhaupt in der Lage, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Ohne diese Beurteilung würde ein Investment kaum Sinn machen. Somit hat Buffett nie in reine Technologiewerte investiert, da diese Branche zu schnelllebig ist und er sie nicht versteht.

 

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